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Die Geschichte einer PhilosophieBetrachtet man das Umfeld der 50er Jahre und die dahinterliegenden Absichten der Mind-Control-Programme, ist es nicht verwunderlich, daß Hubbard den Drahtziehern hinter den Kulissen der Macht sehr ungelegen kam. Es rückt sowohl die Entdeckungen Hubbard's selbst, als auch die darauffolgenden Angriffe in ein neues Licht. Die andauernden und intensiven Attacken, sowohl gegen seine Person als auch gegen seine Philosophie, sind in der Geschichte vielleicht nicht beispiellos, wohl aber bezeichnend für die Situation, in der wir allgemein stecken. L. Ron Hubbard wurde am 13.3.1911 in Tilden, Nebraska, geboren. In den dreißiger Jahren begann er die Grundlagenforschung in einem Gebiet, welches später als Dianetik und Scientology bekannt wurde. Hubbard bezeichnete es auch als Grundlagenforschung zur "Bestimmung des dynamischen Prinzips des Daseins - der Identifikation des Lebens als etwas von der Materie Unabhängigem". Er ging davon aus, daß der Mensch fähig sein sollte, das Problem des menschlichen Verstandes zu lösen. (1, S. 15 - siehe Quellenangaben) Hubbard wandte sich an Stiftungen, um finanzielle Mittel für seine Forschung zu erhalten. Er stieß auf Ablehnung, denn für Grundlagenforschung wurden keine Finanzen bewilligt (3, S. 5). Er beginnt sich als Science Fiction Autor einen Namen zu machen und finanziert seine Forschung aus diesen Mitteln (2, S. 12). Hubbard beschäftigte sich nicht vorrangig mit dem struktuellen Aufbau des Lebens, wie es in der physikalischen Erscheinung sichtbar wird, sondern mit dem "Auslöser". Offensichtlich gab es da eine Kraft, die in Verbindung mit Materie "Leben" erzeugt. Er wollte Leben als reine Kraft isolieren und er fand etwas, das möglicherweise reine Lebensessenz war. Beim Umgang mit ihr erkannte er, daß es mentale Energie aus mentalen Eindrucksbildern (Faksimiles [4]) gibt. Diese, in Massen zusammengeklumpten Faksimiles können das Leben völlig ersticken. Er entwickelte eine Auslöschungsmethode für diese Faksimiles und konnte eine Steigerung des Lebenspotentials feststellen (3, S. 4). 1948 schreibt Hubbard das Buch "Dianetic, The Original Thesis" (Dianetik, die ursprüngliche These), den ersten formellen Bericht seiner Entdeckungen über den Verstand und das Leben (5, S. 140-141). Das Folgebuch, "Dianetics, the Modern Science of Mental Health" wurde in der Zeitschrift Astounding Science Fiction angekündigt und erschien im Mai 1950 auf dem amerikanischen Buchmarkt. Innerhalb von Wochen war es an die Spitze der Bestsellerliste gerückt und wurde das meistdiskutierte Buch Amerikas. Die Grundthese und das Vokabular der Dianetik faßte in ein paar Monaten Fuß. Es enthielt ein begeistertes Vorwort von Dr. J. A. Winter, einem praktischen Arzt in St. Josef, Michigan. Die grundlegende Botschaft war:
In jahrelangen Forschungen hatte Hubbard den gemeinsamen Nenner der psychosomatischen Krankheiten und des irrationalen Verhaltens herauskristallisiert. Er entdeckte das, was er als den "reaktiven Verstand" bezeichnete. Hubbard: "Dieser Funktionsmechanismus brachte es fertig, sich dem Blick so gründlich zu entziehen, daß er nur mit Hilfe der induktiven Erkenntnismethode, die von der Wirkung auf die Ursache schließt, entdeckt werden konnte." [5] In diesem Teil des Verstandes sind alle Aufzeichnungen gespeichert, die in einem Moment verminderten Bewußtseins gemacht wurden. Der Inhalt dieses reaktiven Verstandes hat Befehlsgewalt über den Menschen. Er zwingt ihn Dinge zu tun, die er nicht will. Hubbard behauptet, daß dieser die alleinige Ursache von psychosomatischen Krankheiten, ein vollkommener Reiz-Reaktionsmeachanismus sei. Ziel dieses neuen Wissensgebietes genannt "Dianetik" (abgeleitet aus dem griechischen "durch den Verstand", dia - nous) war es, diesen Teil des Verstandes zu klären. Eine Person, die dies erreicht hatte wurde als "Clear" (Geklärt) bezeichnet. Der Interessenskonflikt tritt allein schon im Anspruch an den zu schaffenden Effekt deutlich hervor. Hubbard entwickelte eine Methode, den Menschen von dem Mechanismus zu befreien über den er kontrolliert werden kann, wobei die Kontrolle zunächst absolut nichts mit der gezielten Kontrolle im Stil der CIA-Psychiater zu tun hatte. Hubbard dachte anfangs in Begriffen wie "psychosomatische Krankheiten". Andererseits war es der Psychiatrie möglich, Menschen durch die Einwirkung von Schmerz, Drogen und Hypnose zu versklaven, zu willenlosen, hörigen Objekten zu machen. Kurz vor der Veröffentlichung des Buches "Dianetik die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit" trat das U.S. Office of Naval Research (US Amt für Marineforschung) an Hubbard heran und drohte mit der Alternative entweder als Zivilist für sie zu arbeiten, oder in die Marine zurückbeordert zu werden, was Hubbard jedoch ablehnte. Das Projekt hatte zum Ziel, Menschen leichter beeinflußbar zu machen. (3, S. 4). Nach Erscheinen des Buches entstanden Dianetikgruppen überall in den USA und in Übersee. Hubbard sagte, daß die Dianetik-Therapie jedem zugänglich wäre, und daß jeder mit etwas gesundem Menschenverstand, und vor allem Mut, den Anweisungen zu folgen, anderen helfen könne. Er befand sich nun in der Mitte einer Bewegung zur Selbstverbesserung, die ein enormes, weiterführendes Informationsbedürfnis hatte. Es gab keine Versuche, die entstandenen Gruppen zu kontrollieren oder zu strukturieren. Die verwaltungsmäßige Arbeit war dürftig. Hubbard selbst war hauptsächlich mit Forschung und mit Vorträgen beschäftigt (2, S. 15). Innerhalb von Wochen nach Erscheinen des Buches begann die American Medical Association (Abk. AMA, Amerikanischer Ärzteverband), die Grundlagen für einen Großangriff auf die neue Therapie zu legen. Die Mittel und Methoden glichen den im Zweiten Weltkrieg und dem darauffolgenden kalten Krieg gebräuchlichen Aktionen der psychologischen Kriegführung. Die AMA scheute einen direkten Angriff auf Hubbard. Sie bediente sich der Presse. Falschmeldungen wurden zusammengebraut. Presseberichte wurden hin- und hergeschickt, gegenseitig zitiert und in größtmöglichen Umlauf gebracht. Dabei konnte man sich auf freiwillige Informanten, bezahlte Spione, Freunde in Regierungsämtern und, im Fall der AMA, durch ärztliche Mitglieder stützen, die ihre Informationen von Patienten erhielten, deren nahe Verwandte oder Freunde sich für Scientology interessierten (1, S. 67/69). Hubbard selbst sagte dazu: "Die explosionsartige Wirkung des Buches hatte gleichzeitig eine wilde Gegenkampagne hervorgerufen, wie Forscher sie manchmal erleben. Sie machten aus meinem Leben ein Chaos. Ein Attentat wurde auf mich verübt, ich entkam einem Entführungsversuch, und mir wurden lautstark Schandtaten vorgeworfen, die ich nie begangen hatte. Selten hatte ein Mensch eine solche Umwälzung in seinem Leben erfahren. Ich war am Montag ein beliebter Schriftsteller und am Dienstag ein scheußliches Ungeheuer. Ein Wissenschaftler, der sein Material für die Öffentlichkeit freigibt, oder seine Mitmenschen über eine Entdeckung aufklären will, findet in der Presse manchmal einen schlechten Freund." (3, S. 5) In den sechziger Jahren schrieb Hubbard:
Regierungen schütteten ihnen unglaubliche Beträge aus, für die minimale und sogar gegen das Gesetz verstoßende oder unehrliche Experimente mit Menschen erzielt wurden... Seit 19 Jahren wird dieser Strom von Dollarmillionen in der ganzen Welt dazu benutzt, jeden unabhängigen Forscher anzugreifen und die verrücktesten Pläne für politische Kontrolle zu lancieren... Vor Jahren erlebte ich mit, wie Dr. Wilhelm Reich, der Forschungen auf dem Gebiet kleinerer Energien im Denken betrieb, von der FDA der Vereinigten Staaten auf Betreiben finanzieller Interessengruppen ermordet wurde." (3, S. 6/8) Strategien wurden seitens der AMA geplant, um die Dianetik zu zerstören. Briefe mit der Bitte um Hilfe, wurden an Ärzte und medizinische Gesellschaften überall in den Vereinigten Staaten verschickt. Gefragt waren autoritäre Aussagen, die Laien davon überzeugen konnten, daß Dianetik eine neue und gefährliche Form von Quacksalberei sei (10, S. 17/18). Die AMA warnt ihre Mitglieder, im Interesse der Öffentlichkeit die dianetische Therapie nicht anzuwenden. Im Januar 1951 begann das New Jersey Board for Medical Examiners sich gegen die Dianetic Research Foundation mit dem Vorwurf zu wenden, eine Schule zu sein, die medizinische Methoden ohne Lizenz lehrt (8, S. 57). Ende Februar 1951 berichtet Hubbard von einem Mordversuch auf ihn. Etwa um 2:00 Uhr morgens sei er in seiner Wohnung niedergeschlagen worden. Man hätte ihm eine Nadel ins Herz eingeführt, um eine Koronarthrombose zu bewirken, und er habe einen elektrischen Schlag erhalten (8, S. 47, bezogen auf den Bericht des Deutschen Bundeskriminalamtes von 1973). Im Mai 1951 legt das FBI eine Akte zu Hubbard und seinen Gefolgsleuten an. Zu diesem Datum schickte der Leiter des FBI-Büros in Kansas ein Memorandum, welches sich selbst als "allgemeine Gerüchte" bezeichnete, an J. Edgar Hoover. Sein Inhalt basierte auf einem anonymen Brief, welcher die Hubbard Research Foundation anklagte ein böswilliges sexuelles Gewerbe zu betreiben. Der FBI-Bericht gab zu, daß die Foundation nicht gegen ein Gesetz verstoßen hat, legte aber nahe, daß die skurrilen Informationen gesammelt werden, weil "zahlreiche Anfragen an das Büro in Kansas und an den Regierungssitz erwartet würden" (10, S. 19). Innerhalb des Chikago-Zweiges der Hubbard Dianetics Foundation wird vom FBI eine detaillierte Untersuchung durchgeführt, die das Büro mit Einzelheiten bezüglich Geschäftsangelegenheiten, Personal etc. versorgt (10, S. 61). 1952 hatte Hubbard das Dianetic-College nach Phoenix, Arizona verlegt, wo er Scientology ins Leben rief. Mit der Entwicklung von Techniken, die das Bewußtsein über die Existenz als geistiges Wesen, separat von Körper und Verstand, erhöhten, wurde Scientology geboren. Die Hubbard Association of Scientology (HAS) wurde ins Leben gerufen und später in "Hubbard Association of Scientology International" umbenannt. Sie wurde strenger in der Kontrolle ihrer Mitglieder. Nur Mitgliedsorganisationen waren berechtigt Scientology-Material zu besitzen und zu nutzen. In der Anfangszeit war zu viel Schindluder im Namen von Dianetik getrieben worden, was Hubbard nun zu verhindern suchte (2, S. 18). Das früheste Dokument, was die Interessen der U.S. Air Force für Hubbard und seine Gruppe enthüllt, trägt das Datum vom 5.4.54. Col. Leroy Barnard berichtet über eine spezielle Untersuchung, auf Anforderung eines Air Force Base Kommandanten in Colorado: Es wird behauptet, daß sich die Dianetik Gesellschaft in Colorado Springs aus Homosexuellen, Kommunisten oder beidem zusammensetzt. Barnard legte seinem Bericht eine Liste angeblicher Mitglieder von Dianetikgruppen bei, die ihm durch den Leiter der Polizei von Colorado Springs zu Verfügung gestellt wurde. Dieser Polizeichef führte aus, daß es zu keiner der aufgeführten Personen eine Arrestakte gäbe, äußerte jedoch seine Meinung über die Leute dahingehend, daß sie abnormal seien (10, S. 21). Man muß davon ausgehen, daß seit ca. 1956 ein geheimer Operationsplan des FBI - genannt Cointelpro - auch gegen Scientology in Aktion gesetzt wurde. Dieser Begriff war bis ca. 1971 außerhalb der FBI-Welt unbekannt und steht für "Counter-Intelligence Program". Als 1966 in Amerika der FOIA (Freedom of Information Act) inkraft [6] tritt, nutzt die Kirche diese Möglichkeit der Akteneinsicht um falsche Berichte über sie und ihren Gründer L. Ron Hubbard zu lokalisieren. Im Rahmen des FOIA kam im März 1971 heraus, daß Cointelpro seit etwa 15 Jahren läuft, was in Anbetracht des parallel laufenden "Leisen Krieges" (siehe Kapitel II, Anhang, "Bilderberger") anzunehmen ist. Dieses Programm war eine Operation, im Krieg gegen ausländische Geheimdienste benutzt und später gegen inländische Ziele (Bürger) eingesetzt. Es beinhaltete:
Wie eine Zeitung berichtete: "fast nichts - oberhalb der Vorstellungskraft - schien die Reichweite der schmutzigen Tricks des FBI zu begrenzen". Cointelpro war J. Edgar Hoover's Geheimkrieg gegen das, was er als "gefährliche Ideen" bezeichnete (10, S. 53). Ein internes Memorandum des FBI zeigt, daß Hoover sich darüber im Klaren war, daß die Scientology-Kirche weder gewalttätig noch subversiv war. Sein Brief an eigene Mitarbeiter enthält Aussagen wie: "Die Akten zeigen enthüllen keine Informationen einer subversiven Natur der Organisation oder ihrem Präsidenten Lafayette Ron Hubbard". Nach außen verschickte der FBI jedoch "vertrauliche" Informationen, die besagten, daß "Informanten behaupten, die Kirche sei verstrickt in Drogen, Gehirnwäsche, Kommunismus, Atheismus und Materialismus". Solche Berichte wurden über die Landesgrenzen hinaus verbreitet (10, S. 60). Ein anderes FBI-Memorandum besagt sinngemäß: "Wir unterwandern die Kirche und schleusen unsere Agenten bis hinauf in die Positionen des Direktoriums. Wir müssen die Ausbreitung von Scientology in China und Japan verhindern, da sie dem Buddhismus sehr ähnlich ist und sich wie ein Lauffeuer verbreiten würde." (9) Die gesamte Philosophie von Spionage basiert auf der Meinung, daß ein potentieller Feind die Ordnung, die durch ein politisches System errichtet wurde, erschüttern könne. Deshalb ist es notwendig, auf verdecktem Wege Informationen über Feinde und potentielle Feinde zu sammeln. Potentielle Feinde sind solche, deren religiöse oder politische Philosophie nicht im Einklang mit der etablierten Ordnung stehen und eine Bedrohung für sie darstellen könnte. Man muß sich hier die Frage stellen, was dies für eine Philosophie ist, die als eine solch große Gefahr eingestuft wird, beziehungsweise, was das für eine Ordnung ist, die Angst davor hat, von einer neuen Philosophie erschüttert zu werden? Wer sind die Personen, die sie als eine Gefahr betrachten? Sprechen diese Personen wirklich für die Menschheit? Die Antwort finden wir in den Szenarien, die zeitlich parallel ablaufen. Worum geht es hierbei wirklich? Es ist nicht wirtschaftliche Macht. Es ist nicht der Kampf zwischen Ost und West. Es ist der Kampf um die Kontrolle des Menschen. Im Jahr 1955 wird die Founding Church of Scientology in Washington gegründet. Was Hubbard wirklich dazu bewogen hat eine "Kirche" zu gründen ist nicht bekannt. War es der Versuch, sich gegen die Angriffe der Regierung zu schützen? Vielleicht. Als diese Kirche dann 1956 zum ersten Mal einen Antrag auf Steuerbefreiung stellt, beginnt ein Kampf mit der Finanzbehörde IRS (Internal Revenue Service), der sich bis in die Gegenwart fortsetzt (1, S. 173-174). Bis zu diesem Zeitpunkt waren die einzelnen Angriffe, Belästigungen, wie immer man es nennen will, recht unkoordiniert, was sich nun ändern sollte. Im Jahr 1958 übernahm das Department of Justice (Justizbehörde der Vereinigten Staaten) die Koordination der Maßnahmen gegen Scientology. Einbezogen wurde die Drogenabteilung der Polizei, Vertreter des Postwesens, der Food and Drug Administration (FDA), des Ministeriums für Health Education and Welfare und des U.S. Army Geheimdienstes. Die Beteiligten entwarfen einen Plan zur Überwachung, Überführung und der letztlichen Zerstörung der Scientology-Kirche. Im Plan enthalten waren Dinge wie: Spione einschleusen, elektronische Überwachung, Durchsuchung durch die FDA etc. (10, S. 20). Als Jefferson nach fünfjähriger Anstrengung seiner Polizei keine Erfolge verzeichnen konnte und selbst die Einschaltung eines privaten Nachrichtendienstes fruchtlos blieb, wurden die Akten der FDA übergeben, die dann durch eine massive Durchsuchung der Kirche versuchte, an Beweismaterial zu kommen. Es resultierte letztlich in einem Jahre andauernden Rechtsstreit (1, S. 128/131). Im Frühjahr 1959 ging Hubbard nach England und kaufte das Saint Hill Manor, in Sussex, wo er bis 1966 lebte. Es wurde das Zentrum der Scientology-Operationen für die nächsten Jahre. Die internationale Expansion nahm ihren Lauf. Kirchen, bezeichnet als Organisationen oder Orgs, öffneten in Paris, London, Capetown, Port Elisabeth, Detroit, Seattle und Hawaii. Hubbard's Absicht war es, in Saint Hill ein Zentrum zu errichten, um Scientology weltweit zu leiten. Leute von überall in der Welt kamen dorthin um zu studieren. (2, S. 23/24) Es wurde Berufung eingelegt und die höhere Instanz entschied, das die Regierung Unrecht getan hätte, als sie die E-Meter der Kirche beschlagnahmte. Seit Anfang der 70er Jahre unterliegen verschiedene Büros der Scientology Kirche, sowie einige Rechtsanwälte der Kirche der elektronischen Überwachung durch das FBI. (10, S. 70/72) Die tiefe Verwicklung amerikanischer Behörden wird erst im Rahmen des FOIA (Freedom of Information Act) deutlich. Als die Scientology Kirche 1974 bei der NSA (National Security Agency) nachfragt, ob irgendwelche Akten bezüglich der Kirche oder ihres Gründers, in ihrem Hause existieren, wurde dies verneint. Sechs Monate später wurden in einem Gerichtsverfahren 16 Dokumente der NSA an den CIA über die Scientology Kirche entdeckt. Auf nochmaliges Anfragen hin gab die NSA zu, daß 15 Dokumente aufgetaucht sind, sie jedoch aus Sicherheitsgründen nichts über ihren Inhalt sagen können. (10, S. 95) |
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