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Der Henker - Teil 9VergnügenSchauen wir es uns mal so an: Ich habe doch zum Teil harte Zeiten hinter mir, oder? Man ist im Universum, man hat so seine Wunden und Narben. Aber schauen wir es uns mal so an: Die Wunden und Narben hin und her! Ich habe trotz allem, was mir passiert ist, das Vergnügen, zu Euch zu reden. Das ist Vergnügen, ich habe das Vergnügen, Euch hier im Spiel kennenzulernen und mit Euch jetzt interaktiv etwas zu machen. Und glaubt mir, es ist vergnüglich - meistens. Nein, es ist vergnüglich. Dieses Vergnügen hätte ich ja aufgegeben, wenn ich das Spiel nicht gespielt hätte, oder nicht? Und was ist jetzt mein Einsatz? Ich wollte das erleben. Wenn ich das jetzt nicht erlebe, wenn es jetzt wirklich harzig wird, und zwei Tage lang keiner etwas sagt, jeder mich nur anstarrt und sich so leicht am Kopf kratzt oder mit Aschenbechern wirft, dann denke ich mir auch so zwischendurch, wo ich doch ewig Seminare machen wollte: "Wie steige ich da aus?" Es gibt zwei Arten und Weisen: "Die haben mich vertrieben, die schmissen Gegenstände - ein Klavier flog durch die Luft, ich mußte ausweichen! Die hätten mich beinahe gelyncht!" oder ich lösche meinen Einsatz, um ins spiel zu kommen, aus. Was mache ich? Ich schaue mir an, welche Übereinstimmungen und Postulate existierten vor der Übereinstimmung, ein spiel zu beginnen. Das ist einfach, oder? Zu einfach, oder? *Gibt es denn außerhalb eines Spiels Übereinstimmungen und Postulate?* Warum nicht? Ron sagt hier ganz deutlich: agreements or postulates - Übereinstimmungen oder Postulate - which proceeded - die vor der Übereinstimmung, ein Spiel anzufangen, existieren. *Dann ist das ein Spiel in einem größeren Spiel.* Dann muß es vielleicht ein anderes Spiel gewesen sein. Hat irgend jemand da hinten das Vergnügen, Kopfschmerzen zu haben? Oder spreche ich Euch aus der Seele? Ein Spiel entsteht aus der Einführung der Notwendigkeit der Kommunikation. Wo kommt die Notwendigkeit her? Der qn hängt die ganze Zeit rum, denkt sich nichts Böses und sagt: "Ich habe es nötig zu reden!" Was gibt er auf? Die Einsamkeit, um Kommunikation zu haben. Macht das keinen Sinn? Zuviele Leute runzeln plötzlich die Stirne ... *Das entspricht ja auch den Faktoren.* Jawohl! Also wirklich, das ist jetzt der Doctorate Course vom Doctorate Course, was wir hier an diesem Wochenende durchmachen. Wir rütteln etwas viel am ursprünglichen Postulat. Der Einsatz, das Spiel zu spielen: Was kann das sein? Bringen wir Beispiele aus dem Leben... also keine Beispiele mehr aus der 2. Dynamik, ich habe genug davon. Ja, die waren immer so erfolgreich, da gab's immer die größte TA-Aktion. Egal was, bringt mir mal ein Beispiel. Kommt, Ihr könnt doch auch mal ein bißchen Ursache sein...! *Also, wenn ich einen neuen Job anfange und vorher in den Ferien war, muß ich ja meine Ferien aufgeben.* OK, genau. Was ist also davor? Gibt es Übereinstimmungen und Postulate vor dem Spiel? Sagen wir mal, Du hörst mit der Schule auf - das ist ein ganz anderes Spiel - und fängst mit dem Job an: Gibt es vor dem Job Übereinstimmungen und Postulate über den Job, so daß es ein Spiel gibt? Du weißt nichts darüber, und dann erfährst Du den Job. *Ich habe mich einfach für das entschieden.* Warum? Überleg mal, geh mal kurz davor und sag, warum Du Dich entscheidest, ein Spiel zu spielen. *Ich hatte die Idee, daß mir das entspricht.* Gut. Kennt Ihr noch die Harmonie von 20,0? Auf dieser Stufe bist Du in perfekter Harmonie mit dem physikalischen Universum, das heißt, es entspricht Dir. Du kannst Dir vorstellen, da auf 20,0 zu kommen, ja? Empfindest Du Vergnügen, wenn es Dir entspricht? *Natürlich! Aber es stört mich, wenn ich das jetzt anschaue, daß jedes Spiel, an das ich mich erinnern kann, eines war, das aus einem anderen hervorging.* AHA!! Wird also Statik jemals erreicht? So wenig kann der qn den Zustand Statik aushalten, ohne Ladung darauf zu haben. Es ist keine Fall-Sache. Aber er ist so wenig daran interessiert, daß er sofort ein neues Spiel anfängt. Wann macht er die Postulate und Übereinstimmungen? In dem Spiel davor, in dem alten Spiel. Er kann das abschließen, er kann im Abschluß oder irgendwo dazwischen das nächste Postulat machen. Nehmen wir wieder Fußball: Es ist Weltmeisterschaft. Also Du könntest denken, das ist das Non plus ultra, das Ende aller Spiele, Du spielst darum, Weltmeister zu werden, Du führst 3:0, es ist 5 Minuten vor Schluß, 10 Minuten, was auch immer... Du spielst noch immer weiter. Warum hört nicht jeder auf? Nein, was machst Du? Du bereitest das nächste Spiel vor. Du denkst: "Wenn ich jetzt noch gut aussehe, kriege ich noch bessere Spiel-Verträge! Ich kriege vielleicht einen guten Posten bei einer anderen Mannschaft, wenn ich jetzt noch... ich habe noch kein Tor geschossen, es steht schon 3:0, wenn ich jetzt noch ein Tor schieße, kommt mein Namen auch unter die Namen der Auserwählten. Wenn ich jetzt ein Tor schieße, gibt es vielleicht gleich 100.000 mehr pro Jahr!" Ist das noch das alte Spiel? Nein, das alte Spiel ist in 5 Minuten vor bei, die 100.000 steckst Du nicht mehr in die gleiche Tasche. Du bereitest Dich schon auf das nächste Spiel vor: "Wenn ich jetzt ein Tor schieße, werde ich vielleicht eines Tages Trainer, Bundestrainer - ich gehe in die Analen der Geschichte ein!" Was machst Du da? Ist es Vergnügen, was Du jetzt empfindest? Daß Du jetzt ein gutes Spiel gespielt hast, gibt Dir das Momentum und die Kraft, in das nächste Spiel reinzukommen. Jawohl. Das heißt, Du gehst von einem Gefühl von Vergnügen weg, postulierst das nächste Spiel und sagst: "Wow! Wenn soviel Vergnügen hier, dann noch mehr da!" oder? Das ist eine Expansion. Wenn das nächste Spiel jetzt aber bergab geht, wo schaust Du hin, um herauszufinden, was Dein Einsatz im Spiel war? Genau an den Punkt. Denn dann löst es sich auf. Wenn Du die Notwendigkeit auflöst, Lokomotivführer zu werden, mußt Du es nicht sein. Ist das soweit klar? Nun, ganz unten auf der Spirale macht man nicht einfach ein Postulat und ist total aus allen Spiralen draußen, aber jederzeit weiterhin im Spiel, wo man will. Natürlich kannst Du Dich aus dem Spiel loseisen, Du kannst jetzt sterben und hast nichts mehr damit zu tun, oder kannst Dir das zumindest einbilden. Du kannst Avatar machen, und Du bist außerhalb vom Spiel. Du schiebst zwar noch immer den Körper umeinander, der futtert noch immer, der hat 2. Dynamik-Sachen und so, aber Du kannst Dir einbilden: "Ich bin außerhalb vom Spiel!" Aber Du bist so weit unten auf der Spirale, daß kaum noch Spiele da sind. Du schaust Dich um: "Oh, meine Spiele sind so nichts, ich muß wohl außerhalb vom Spiel sein!" Dann hast Du vielleicht die Idee, Du bist jetzt eine Statik, hast nichts mehr mit Spielen zu tun und konfrontierst keine der acht Dynamiken. Eines Tages, wenn Du genug davon hast, eine Statik im spiel zu sein, was sowieso aberriert ist, mußt Du ja wieder irgendwo reinkommen. Wo kommst Du rein? Fängst Du oben bei der Spirale an? Nein, Du fängst genau da an, wo Du sie verlassen hast. Du kannst nicht außerhalb der Ethik-Konditionen rausgehen und plötzlich in einer anderen Ethik-Kondition reinkommen. Du steigst nicht bei Zweifel aus und bei Power ein. weil Du wirklich versucht hast rauszugehen. Du kannst jetzt sagen - und darum geht es in diesem Vortrag - "Mir wurde es unmöglich gemacht weiterzuspielen!" Aber das ist doch eine Lüge. Wenn Du Dir an schaust: "Was habe ich getan, um es mir unmöglich zu machen zu spielen?", anstatt: "Was ist mein Einsatz? Warum spiele ich das Spiel überhaupt?" und "Wenn ich das vielleicht wieder entfache, kann ich gut weiterspielen und es zum Abschluß bringen." Warum solltest Du dann überhaupt in irgendeiner Form aus dem Spiel abhauen? Sei doch so gut zu Dir, daß Du es zu dem Punkt bringst, was Du aus dem Spiel rausholen wolltest. Der Selbstmörder ist auch froh, daß es Implant-Stationen gibt, denn die geben ihm eine neue Chance. Er rechnet damit: "Ah, wenigstens werde ich alles vergessen!" Einschließlich dem Selbstmord. Er betet: "Hoffentlich gibt es noch irgendwo eine Implant-Station, die in Betrieb ist!" Es ist gerade Sonntag - Feiertag aller Implanter. *Das heißt, wenn ich jetzt ein Spiel habe und dieses Spiel selber beenden mÖchte, dann muß ich vorher durchchecken: "Was wollte ich aus diesem Spiel?". Falls diese Dinge erfüllt sind, dann kann ich raus, ohne daß ich Verluste ertragen muß.* Absolut korrekt. Bei den Spiel-Seminaren gab es ja auch den Spruch von Ron, wo er sagt: "Wenn Du alles über ein Spiel weißt, bist Du davon befreit." Das heißt, Du weißt nicht nur alles über das Spiel, sondern Du kennst auch Deinen Einsatz: "Was war mein Einsatz? Weswegen wollte ich spielen?" *Ich kann dir jetzt schon irgend einen Brief von einem OT 16 prophezeien, in dem steht: "Moment mal! In dem Moment, wo ich das herausfinde, brauche ich doch in diesem Spiel nichts mehr zu tun!"* Ja, das ist klar, die sagen: "Ich brauche dann nichts mehr zu tun, weil ich schon alles herausgefunden habe!", und das stimmt. Der Fehler ist, sie denken, sie haben alles darüber herausgefunden, hängen aber noch immer im Spiel drin und bilden sich ein: "Ich weiß alles über das Spiel!", aber nicht einmal diese Daten wissen sie. Es ist die Illusion einer Möchte-gern-Statik. Die hängt da und denkt: "oh, ich weiß alles darüber!" Pseudo-StatikWenn das wirklich so wäre, wenn er das Spiel mit uns allen so aufgemockt hätte... schau mal, gibt es überhaupt ein Argument dagegen? Wenn ich nicht überzeugt bin, daß er eine Statik ist, hat er es nicht geschafft. Wenn einer im Universum überzeugt ist, daß er es nicht geschafft hat, dann hat er es nicht geschafft, denn er ist ja schließlich hier als Teil meiner Dynamiken. Er denkt, er kann jetzt einfach abhauen, indem er sich - was weiß ich - einen Wisch an die Wand hängt und sagt: "Ich habe bis OT 16 auditiert!" oder sonst irgendwas, und ich soll ihm das abnehmen? Ich schau ihn bloß an: "Was? Du hast den Hut nicht fertig gemacht! Komm, geh zurück!", "Ich hab's nicht nötig, ich habe jetzt alle Prozesse gemacht, ich bin jetzt eine Statik, ich schulde niemandem etwas!" Und dann gehe ich mit ihm minutiös zurück, und ich garantiere Euch, ich setze mich mit dem Typen hin, guck mir die Ethik-Konditionen an, und irgendwann mal kommt der Spruch hoch: "Ich wollte ja, aber ich konnte nicht, weil die anderen...!" Auch jetzt sagt er: "Ich könnte eine Statik sein, wenn mich alle akzeptierten!" und dann schickt er Briefe herum: "Schaut mal! Ich bin eine Statik! Ich schreibe aus dem Statik-Postamt, mit Statik-Briefmarken, mit Statik-Geld und ich hoffe, daß es irgendwo Statiken gibt, die sowas überhaupt lesen können!" Sehr statisch, das Ganze, nicht?! Es ist eine Illusion, es ist eine Selbst-Lüge, diese Leute belügen sich selbst so zu tiefst, und wenn wir ihnen eins beigebracht haben, dann die Fähigkeit zum Lügen, denn sie sind ja OTs. Warum sollen sie nicht die Fähigkeit haben, sogar sich selbst anzulügen? Das machen sie seit zig Trillionen Jahren, warum sollen sie gerade heute damit aufhören? Das heißt, wenn wir eins gemacht haben... wir haben alle Barrieren, sich selbst zu betrügen, entfernt, und jetzt können sie sich total betrügen. Die können zum Examiner gehen und sagen: "Ha, Mensch, ich kann mich so anlügen, daß ich es selbst glaube! Schau mal, ich bin eine Statik, ich latsch' umeinander, ich nehme ein Meter, dann geht ein Strom durch meinen Körper..." - meinen Körper? Ron sagt: "Du bist Statik, Körper ist tot!" Als Statik bist Du auf -276° ... nein... -273° - das war ein anderes Universum von dem ich sprach, da waren wir etwas up-toner... -273°. Ron sagt, Statik sein und einen Körper haben geht nicht, weil der Körper in der Sekunde, in der Du voll Statik bist, um gebracht wird. Was ist bei ihm also eine Statik? Ein Haar? Ein Atom? Ein Gedanke ist statisch? Mit Statik hat das nichts zu tun. Es ist einfach nur die Feigheit, im Spiel zu kapitulieren, aus dem Spiel rauszugehen, aufzugeben, aber unter dem Anschein, daß er es geschafft hat. Und solche Leute gibt es jede Menge. Schaut Euch nur die Avatar-Leute an. Wir haben auch einige innerhalb unserer Reihen, die so sind. Er ist nicht da, er trägt seinen Hut nicht. Wenn einer von Euch Zweifel an seinem Zustand hat, dann ist er doch sichtbar genug, daß er noch hier im Spiel ist. Was macht er denn überhaupt hier? Wenn ein qn sich bekanntmachen muß, damit er in einem Spiel sichtbar wird... mit der Laterne, wie Ron sagt, gehst Du nicht hin und findest ihn irgendwo. Ist das Spiel abgeschlossen, zu Ende gespielt, hat er alles darin gemacht, was er darin erreichen wollte... Wo ist er? Ist er noch drin? Nein, den siehst Du nicht. Ist doch klar. Hängt er noch umeinander, sagt er etwa: "Oh, ich kann nicht mitspielen, schau mal, ich bin praktisch tot, ich bin nicht mehr richtig im Spiel. Ich kann in diesem Zustand zwischen allen spielen schweben, wo ich mich entscheiden muß, ein Spiel zu spielen." Wunderbar. Und weißt Du was, sogar daraus macht er ein Spiel. Jetzt geht er bei uns anderen herum und versucht uns davon zu überzeugen, was für einen phantastischen tollen Zustand er erreicht hat. Was für einen einmaligen Zustand er im Spiel erreicht hat - wünschenswert für alle, ihn doch möglichst zu kopieren. Das heißt, spielen wir doch ein spiel mit ihm! Er hat doch wohl die Notwendigkeit, zu uns zu kommunizieren, daß er Statik erreicht hat. Wißt Ihr was, das ist keine Statik! Wenn einer mir sagen muß: "Ich bin Statik!", ist er keine Statik. Ganz einfach. Ich kann mich erinnern, es gab einen entscheidenden Brief von U., wo ich das Ausmaß seiner unglaublichen Mißverständnisse in bezug auf Statik genau gesehen habe. Und zwar war das die Bekanntgabe, daß er jetzt keinen Fall mehr hat, also Caselessness erreicht hat, daß er Statik geschafft hat. Er schrieb einen Brief an alle. Später hat er viele Leute angeklagt: "Ich bin der einzige, der das Zeug rausgetan hat! Alle anderen, die OT 16 geschafft haben, haben in keinem Wisch allen anderen bekannt gemacht, sie seien jetzt OT 16, des wegen sind sie's ja wohl nicht!" Deduktive deutsche Logik. "Sie haben keinen Brief geschrieben, wie ich... " - mein Spiel - ergo sind sie dann auch nicht OT 16!" Denn, weißt Du, wenn Du OT 16 bist, bist Du robotisch, alles, was der erste OT 16 gemacht hat, duplizierst Du genauso, machst Du auch. Für mich war das nichts andres als die Liability-Formel, deswegen habe ich nicht so einen Brief geschrieben. Gebe ich jetzt allen qns bekannt, daß ich jetzt zur Gruppe der Statiken gehöre? Das ist wohl die nutzloseste Information, die ich irgendeinem qn in einem Spiel geben kann. Ich kann sagen: "Ich spiele nicht mehr mit! ".. ich kann sagen: "Ich mache jenes, ich mache das! Ich trage dazu bei!", aber den Leuten bekanntzugeben: "Ich bin raus, Leute!" und drin zubleiben... das ist auf deutsch gesagt die größte Dummheit, die ich mir als Statik in einem spiel vorstellen kann. Denn was gewinne ich dadurch? Alle anderen haben jetzt den Havingness Verlust, weil der jetzt draußen ist, und er selbst hat einen Havingness-Verlust, denn jetzt hat er es schon schriftlich gemacht, jetzt kann er nicht mehr zurückkommen, oder? Versteht Ihr? Laßt Euch von diesen Mißverständnissen nicht irgendwie verwirren. Bei Ron steht es ganz deutlich, was Statik, was OT ist. Es sind Gegensätze. Wenn Ron sich gut genug ist zu sagen, beides sind absolute Gegensätze, das eine schaltet das andere vollkommen aus, dann sind wir doch nicht besser als Ron und sagen: "Nein! Wir haben erfahren, daß Du Statik und OT gleichzeitig sein kannst! Du kannst gleichzeitig auf 20,0 und auf 0,0 oder 40,0 sein!" Ist das soweit klar? Ein deutliches Wort, oder?
Du hast immer die Wahl, das Spiel zu verlassen. Du kannst Dir eine Knarre kaufen und Dich erschießen. Dazu mußt Du nicht OT 16 gehen.
Es spielt keine Rolle, wo Du rausgehst. Ron sagt doch, oben oder unten ist genauso schlecht. Daß Du bei OT 16 die Fähigkeit erreichst, potentiell aussteigen zu können, ohne Dir eine Kugel zu geben, ist doch wunderbar. Aber es wird immer wieder betont, das sei das EP von OT 16. Das ist es nicht! Es wird immer wieder auf diesem Punkt rumgeritten. Ich kann Euch soviel sagen: was macht Ihr bei OT 16? OT 16Nun, bei OT 16 schaut man sich hauptsächlich drei Sachen an. Man schaut sich das Spiel an, man schaut sich die Leute an, mit denen man das Spiel spielt und man schaut sich die Spielfläche an: Alles unter dem Gesichtspunkt von Hilfe. Man schaut sich an, wofür man da ist, wem, was, oder wo wollte man helfen, zu was wollte man beitragen. Du schaust Dir im Grunde genommen nichts anderes als Deinen Einsatz im Spiel an, aber Du schaust Dir nicht nur den Einsatz an, Du schaust Dir auch an, wie der Einsatz versagte... "Ich wollte das tun, und das ging bergab. Ich wollte Euch an diesem Seminar helfen und schaffte es nicht. Irgendwas verunmöglicht mir das Spiel." Das ist das, was ich mir bei OT 16 anschaue. Es ist ein phantastisches Auditing, denn es geht ganz tief in die Essenz des Wesens, warum es überhaupt da ist. Natürlich kann ich, wenn ich das auflöse, darauf beharren, aber dann habe ich ja vollkommen versagt, denn ich mache ja nicht OT 16, um nicht mehr helfen zu müssen, ich mache OT 16, um helfen zu können, da die Barrieren zu helfen weg sind. Das EP von OT 16 ist: Ich bin viel mehr dabei, weil genau die Sachen weg sind, die mich davon abgehalten haben, am Spiel teilzunehmen. Deswegen weiß ich nach OT 16, wer ich bin, was ich mache. Ich bin viel mehr da, oder sollte es sein. Ich kann sagen: "Jetzt kann ich frei helfen!" Ich verstehe, was passieren kann, wenn man zum Teil nicht auf OT 16 trainiert ist: Du erreichst OT 16 - und viele OT 16 können das aus eigener Erfahrung sagen, wenn sie nicht trainiert sind -, und das Bedürfnis zu helfen wird so groß...
Wenn Du nicht trainiert bist, siehst Du als OT 16 eins als erstes ein, daß Du hilflos bist. Du denkst: "Ich muß was tun! Ich muß mich trainieren, ich muß Auditor werden, ich muß Admin-Tech... ich muß Ethik-Tech... ich muß mit den Leuten reden können... ich muß was tun!" Denn die Barrieren, nicht helfen zu können, sind weg. Jetzt "mußt" Du helfen. Es ist kein Ober-qn da, der Dich zwingt: "Ah, Du hast versprochen zu helfen! Hier - los!" Nein, die Barrieren sind weg, wegen denen man gedacht hat: "Ich kann nicht!", Du bist viel mehr im Spiel. Ich erwarte von jemandem, der OT 16 ist, daß er viel mehr im Spiel ist, nicht daß er draußen ist. Natürlich kann er auch viel mehr im Spiel sein, weil er potentiell die Erfahrung hat, wie es ist, draußen zu sein. Potentiell hat er sich an den Prä-Spiel-Teil der Übereinstimmungen erinnert. Er weiß, wie es ist, eine Statik zu sein. Das ist aber nichts Besonderes, denn er hat das 1. Postulat bis zu dem Punkt durchlaufen. Wenn er daran denkt, da (als Statik) zu bleiben, dann kann ich Euch eins sagen: Er hat es nicht richtig gemacht, er hat es nicht vollständig gemacht. Das ist genauso, als wenn meine Oma OT 16 lesen würde. Sie ist dann auch kein OT 16, denn das Lesen vom Material bringt noch lange nicht die Erkenntnis. Wenn die Erkenntnis fehlt, dann kannst Du es zehnmal lesen. Wenn Du die Schritte nicht genau in der Abfolge machst, kannst Du es zehnmal lesen. Du bist es nicht! Du kannst Dich so nennen, weil Du das Material gelesen hast. Du hast das Geld dafür bezahlt, und wenn Dein C/S auch zwei bis drei Mißverständnisse in Bezug auf Statik hat, dann könnt Ihr Euch gegenseitig aufrechterhalten, nach dem Motto: "Du bist Statik, ich auch, OK! Da fühlen wir uns gut dabei!" Aber das ist es nicht! Man schmeißt sich nach OT 16 nicht aus dem Spiel raus das ist diese Illusion, und sie ist zum Teil etwas verbreitet man ist viel mehr drin. Und erstaunlicherweise habe ich bei OT 16 auf einmal zwei Phänomene: Ein Teil der Leute ist viel mehr draußen, ein Teil der Leute ist viel mehr drin. Auf jeden Fall schafft das wenigstens Klarheit. Man weiß, auf wen man zu zählen hat. Und die Leute, die sich etwas außerhalb fühlen, fangen plötzlich an zu trainieren, fangen plötzlich an mehr zu tun, sehen plötzlich ein: "OK, ich brauche eine Technik, ich muß - auch wenn ich vielleicht nicht mein Leben lang Auditor sein will, sollte ich vielleicht die Academy studieren, damit ich weiß, was ich da tun kann. wieso soll ich jetzt plötzlich ohne Werkzeuge im Leben stehen?!" Plötzlich sehe ich, daß die Leute anfangen, etwas zu tun. Das Gefühl und das Bedürfnis zu helfen ist groß. Was heißt das? Das Bedürfnis mitzuspielen ist groß. Das ist alles, für was die gesamte Brücke und OT 16 da sein sollte. Es sollte die Fähigkeit mitzuspielen verstärken, nicht die Fähigkeit, nicht mitzuspielen. Aber natürlich erreicht man beides, denn Du erreichst nicht das eine oder das andere. Macht das ein bißchen Sinn?
Laßt uns nach der Pause jetzt ein paar andere Sachen über diesen Einsatz anschauen, denn wir kommen jetzt in ein sehr interessantes Gebiet. Da will ich eine eifrige Diskussion drüber haben. Du bist in einem Spiel, Du hast einen Beruf - sagen wir mal - Du bist Sekretär, Sekretärin. Jetzt wird das Ganze in irgendeiner Form sehr mühsam. Du schaust Dir an, was Dein Einsatz im Spiel ist, was Du erreichen wolltest. Jetzt hast Du das ausge laufen, und bist von der Notwendigkeit zu spielen befreit. Ja?
Spielst Du weiter?
Ja, Du kannst weiterspielen.
Oder Du hast ein neues Ziel. Du kannst das Ganze in einer neuen Zeiteinheit machen. Ron bringt hier ein sehr interessantes Beispiel. Wie gesagt, Ihr müßt mir da helfen, wir müssen darüber reden, denn das ist vielleicht das heikelste Thema vorf allem, was wir in der Philosophie tun. Er spricht über eine Person, die im Werbegeschäft ist; Du auditierst sie als Ursache. Du läufst ihren Einsatz im Spiel aus, ihren Einsatz, um Teil des Marketings oder Werbespiels zu sein. In der Sekunde, in der Du das gemacht hast, in der Du ihren Einsatz aus gelaufen hast, hast Du ihr sozusagen das gesamte Spiel weggenommen. You stripped him off the game, wie er sagt, Du hast sie aus dem Spiel herausgelöst. Das Spiel ist weg. Damit sie ihren Beruf weiter ausüben kann, ist es für sie nicht mehr notwendig, zu postulieren, daß sie in das Spiel reingeht. Ich sag's auf englisch, das ist wichtig:
Um weiterzumachen, ist es für ihn nicht mehr notwendig, zu postulieren, daß er jetzt in das Spiel eintritt.
Aber indem er es tut, wird er mit all der strahlenden Unschuld der Jugend in das Spiel hineingehen. Das heißt, er braucht nicht, aber wenn er es weiter tut, wie kommt er rein? Spielt er noch eins von den alten Spielen? Nein. Strahlende Unschuld der Jugend. Interessanter Punkt. Seid Ihr da mitgekommen?
Wie gesagt, wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch jetzt, nicht in der Pause. Ich meine, ich liebe Fragen in der Pause, aber dann bekommen es die anderen nicht mit.
Nein, nein, das Spiel wird nicht weggenommen. Was passiert, ist ganz einfach das Phänomen: Du läufst die Person ursächlich, bis sie ihr Postulat, ihren Einsatz, ihre Absicht, das Spiel zu spielen, was sie daraus erreichen wollte, das Vergnügen, was auch immer es ist, ausläuft. In dem Augenblick ist das Spiel weg. Du nimmst es nicht weg, das ist das Phänomen von dem Auslaufen. Ist ja klar. Was war die Frage?
OK.
Klar kannst Du es im Auditing machen.
Ich kann es außerhalb von Sitzung machen. Ich weiß nicht, wo Du auf der Brücke bist. Dann solltest Du es innerhalb vom Auditing und unter Aufsicht von Deinem C/S machen. Das ist sowieso Teil der Brücke. Die Brücke ist ja nicht am Spiel vorbei. Du hast ja nicht auf der einen Seite die Brücke und plötzlich auf der anderen Seite ein Problem, von dem Du sagst: "Ja, das möchte ich auslaufen, aber ich mache es halt außerhalb der Sitzung." Verstehst Du? Je nachdem, wo Du auf der Brücke bist.
Mit Zwei-Weg-Kommunikation! Bis für die Person wenigstens so viel klar ist - wie soll ich sagen - bis sie so ein bißchen das Licht am Ende des Tunnels sieht, und sie damit über einstimmt, die Tech anzuwenden, die Brücke oder wenigstens einen Prozeß zu machen, um das endgültig zu erfahren. Aber wenn sie nicht bereit ist, sich auditieren zu lassen, dann kannst Du mit ihr mit Zwei-Weg-Kommunikation ein bißchen an diesen Purpose, an diese Absicht herangehen. Das einzige, was zum Beispiel mit einem Schauspieler nicht stimmt, was ihn dazu bringt, daß er versagt, daß es ihm schlecht geht, ist, daß er in den Beruf, die Tätigkeit des Schauspielertums bereits früher eingetreten ist: Er ist in das Spiel eingetreten. Das ist eine Tatsache, deswegen läuft er die ganze Sache immer von der Vergangenheit aus. Er sagt: "Ich kam zum Schauspielertum, ich kam zur Bühne 1936". Er sagt niemals: "Ich denke, ich werde in das Schauspielertum einsteigen." Was er deswegen niemals ausläuft, ist, einen Einstieg ins Schauspielertum bekommen zu haben. Schauen wir uns die Sache einmal von einer neuen Zeiteinheit aus an. Das ist erstaunlich. Du bist ins spiel eingestiegen, weil Du Erfolg bei einer Sache hattest, aber die Sache wird etwas zäh. Dann hängst Du Dich am Erfolg fest und sagst: "Da bin ich ins Geschäft eingestiegen." Du bleibst natürlich noch drin, weil Du es ja nicht aufgibst. Aber die Sache wird in dem Maß, wo Du daran kleben bleibst, mühsam, außer Du weißt, warum Du das spielst. Und dann kannst Du es in einer neuen Zeiteinheit wieder neu kreieren.
"Stuck in a win" ist eine andere Definition.
Ja, genau das. Das ist ein altes OT 8 Datum. Das alte OT 8 handhabte das, das ursprüngliche OT 8 von Ron. Das Entfachen der Verfehlten Absicht kann man sagen... Du hast die Absicht gehabt, Du bist eingestiegen, Du bist mit drin im Spiel, Du bist noch nicht draußen, Du bist nicht durch, Du bist am Scheitern...
Ja, man hat sich zu lange aus dem Spiel herausschmeißen lassen, man sucht bereits seinen Henker. Man sucht bereits seinen Henker und kein Wunder, daß das Spiel dadurch sehr hart wird.
Ja. Das ist die Situation, man muß das nicht spielen. Klar, man kann das Spiel verlassen. wir sprechen hier nicht einmal von Gesetzmäßigkeiten: So mußt Du Dich in bezug auf das Spiel verhalten, oder so mußt Du Dich in bezug darauf verhalten, das Spiel zu verlassen. Alles, worum es geht, ist aufzuzeigen, welche Werkzeuge Ihr habt, um das Spiel entweder weiterzuspielen oder das Spiel zu einem guten Abschluß zu bringen oder/und ein neues Spiel zu spielen. wir nehmen diese Einzelheiten minutiös auseinander, damit Ihr sie genau kennt und ursächlich über diese Phänomene seid. Denn sie sind da, und die gesamten acht Dynamiken stimmen damit überein. Ihr wißt, daß egal, was Ihr heute über ein Spiel denkt - aussteigen oder nicht aussteigen - da draußen zig Trillionen es rumhängen, die denken: "Ich komme ins Spiel rein, die schmeißen mich raus!" Versteht Ihr? Eure acht Dynamiken sind mittlerweile von lauter qns bevölkert, die genau dieses Phänomen zeigen. Ihr habt das mitgemacht. Wenn Ihr nun dieses Phänomen genau kennt, könnt Ihr das erstens bei Euch verändern oder ursächlich darüber sein und zweitens bei den anderen mitbestimmen, in wieweit sie sich rausschmeißen lassen oder nicht, falls die Leute mit Euch zu tun haben. Ihr könnt erkennen, wann sich jemand danach sehnt, PTS zu gehen.
Verstehe ich. Das ist ein guter Punkt, denn PTS heißt Potentielle Schwierigkeitenquelle. Da ist er, potentiell sagt er: "Wo ist mein Henker? Wo ist das Exekutionskommando?" Potentiell stirbt er, und er reißt dann noch die Umgebung mit sich, denn wenn einer stirbt, dann möchte er wirklich auch noch ein bißchen Eindruck machen. Tolle Geräusche und so - Sibirien bei Sonnenschein!
"Wie verhält man sich als ausgewählter Henker?" Wie verhält man sich als aus gewählter Henker - eiskalt: "Das hast Du gewollt, das kriegst Du!" Nein, Ron spricht oft davon, daß er von vielen Leuten als Henker ausgesucht wurde, und wie er sich verhalten hat. Er hat natürlich den Kopf rollen lassen, bevor er genau wußte, wie dieser Mechanismus abläuft. Er sagt, sie waren vor dem Krieg auf einem Schiff und wollten eine Expedition machen - ich glaube, er war Kapitän auf dem einen Schiff -, und da war eine Person, die wollte unbedingt gehängt werden. Es war die Person, welche die Verantwortung dafür hatte, die Lagerbestände aufzufüllen und die Arbeiten mit dem Hafen zu machen und so weiter. Er sagt, das lief so ab: Sie sollten auf eine lange Expedition gehen, und die Person bestellte - ich weiß nicht mehr wieviel - hunderte von Kilogramm Tomaten Ketchup als Proviant und nichts anderes. Und da lagen hunderte von Kisten mit Tomaten Ketchup rum. Sie waren im Hafen, und plötzlich dachten sie, das Schiff geht unter, weil Wasser in die Luftkammern schoß. Die füllten sich mit Wasser auf, und sie sagten: "oh, wir sinken im Hafen!" Was war passiert? von der gleichen Person waren die Wassertanks so voll gemacht worden, daß sie platzten und das ganze Wasser aus den Tanks raus und in die Luftkammern floß und das Schiff entweder zum Untergehen gebracht hätte, oder sie wären zwei Tage später ohne Wasser dagestanden. Das dritte... was war das dritte, was der machte? Da war noch irgendwas - also grauenhaft. Und als Ron endlich herausfand, wer diese Person war, und was diese Person alles tat - es gab noch andere Sachen die schiefgingen -, packte er sie kurzer hand und warf sie einfach die Gangway runter und ihren Matrosensack noch hinterher. Körperlich war er der Henker. Er war total erzürnt. Die Person dagegen war total erleichtert, daß sie raus geschmissen wurde. Ron konnte das überhaupt nicht verstehen. Danach fragte Ron die anderen Leute, was mit dieser Person los sei. So bekam er das Bild, daß diese Person furchtbare, panische Angst vor Orkanen hatte. Die Route war aber durch ein sehr orkanreiches Gebiet geplant, und die Person hatte Angst, da durchzufahren. Aber, sagt Ron, das Phänomen ist, es war nicht so, daß die Person nicht mitfahren wollte. Schließlich hatte sie sich freiwillig für die Expedition gemeldet. Sie wollte also eine Expedition machen, und sie wollte auch nicht wirklich verhindern, daß das Schiff hinfährt. Denn er sagt, es hätte in der Macht der Person gelegen, das Schiff total zu sabotieren, so daß es nirgends hätte hinfahren können. Sie hätten Schwierigkeiten mit der Hafenbehörde bekommen können, was es ihnen völlig unmöglich gemacht hätte, wegzufahren. Das heißt, wenn die Person wirklich gewollt hätte, daß das Schiff nicht hinfährt, hätte sie es stoppen können. Aber das war es nicht. Die Person wollte nur so weit auf sich aufmerksam machen, daß sie zwar wollte, aber nicht konnte, damit sie dann rausgeschmissen wurde. Denn er sagt, schließlich war es die Person, die meldete, daß das Wasser in den Luftkammern stieg. Und sie hätten das mit dem Ketchup niemals bemerkt, wenn die Person die gesamte Ladung ordnungsgemäß in den Lagerraum verfrachtet hätte, aber einen Teil der Ladung ließ sie draußen vor den Kajüten und auf einem Teil der Brücke stehen, wo jeder sehen mußte, das es Ketchup war. Die ganzen Sabotagen waren also auf so eine Art gemacht, daß es alle merkten, aber nicht gut genug, um wirklich zu stoppen. Das typische PTS-Phänomen, von wegen: "Wo ist mein Henker?" Was hat Ron gemacht? Er hat ihn natürlich rausgeschmissen. Handle or disconnect. Also, handhaben oder trennen. Was machst Du mit so einer Person? Natürlich haben wir die Techniken, sowas zu handhaben. Du hast Staff-Mitglieder oder Du hast jemanden in der Familie, den wirfst Du nicht kurzerhand über Bord. Du handhabst ihn. Aber was mußt Du dabei herausfinden? Was ist es, wieso will er jetzt aus dem Spiel ausstiegen? Er wird sich vielleicht vor Dich hinstellen und sagen: "Nein, ich will's ja gar nicht!" Aber er wird Dir alles erklären, warum es ihm oder ihr unmöglich ist dabeizubleiben und voll teilzunehmen. Ich erlebe das die ganze Zeit, auf Staff und auch in der Tätigkeit, die wir jetzt machen, daß der eine oder andere in irgendeiner Form Schwierigkeiten hat mitzumachen, obwohl er es will, und seine Schwierigkeit dramatisiert. Wenn keiner rechtzeitig was dagegen tut, keiner die Alarmzeichen erkennt, hat sich die Person irgendwann einmal ihren Henker gesucht, und sie ist draußen. Jeder kann der Henker sein, Du wirst nicht einmal gefragt. Plötzlich steht in einem Brief Über Dich, daß Du etwas gesagt haben sollst, was Du nie gesagt hast, oder daß Du in einem Spiel dabei gewesen sein sollst, in dem Du nie dabei warst. Es genügt, Dich so aufzumocken, daß möglichst alle oder einige die Übereinstimmung kriegen, daß Du potentiell der Henker hättest sein können. Potentiell hättest Du ja die Absicht haben können, die Person rauszuschmeißen. Das genügt, und die Person geht dann. Ist das soweit klar? U. ist wieder mal das klassische Beispiel. Wir hätten die Anzeichen vor einem Jahr ja erkennen können. Leider lag dieser Vortrag ungehört da und verstaubte vor sich hin. Es wäre interessant gewesen, das zu handhaben, als es noch zu handhaben gewesen wäre. Wo die Person die ganze Zeit sagt: "Erschießt mich! Schau mal ... das genügt Euch noch nicht?! Na gut, ich mache was anderes. Ich schreibe jetzt noch einen Brief, in dem ich jetzt alle Geheimnisse über Euch verrate. Genügt das? Nein?! Was kann ich noch machen?" R.S. ist das andere klassische Beispiel. "Ich sage, LRH ist ein A..., genügt Euch das? Nein?! Ich sage, LRH ist ein Krimineller, ist ein Verbrecher! Wo ist das ganze Geld, das er gestohlen hat?! Genügt Euch das jetzt?"; "Nein, Roland, es genügt uns noch nicht, du bist noch immer ein netter Kerl und, ich glaube, du solltest ein bißchen Auditing kriegen, vielleicht hast du zwei bis drei Fallprobleme.", "Ja, dann bist Du auch schlimm und der Bill genauso, und die Tech stimmt überhaupt nicht und überhaupt ... genügt das jetzt? Kommt jetzt das Erschießungskommando?", "Nein, die sind andersweitig beschäftigt, die sind in W... (Ort)" Versteht Ihr, das ist genau das Phänomen; die Person macht weiter und weiter und weiter, bis sie soviele Overts begangen hat, daß sie jetzt selbst sagt: "Schau mal, ich mußte diese Overts tun, denn es war ja alles so schlimm. Ich habe die Motivation, jetzt entferne ich mich. Bevor ich wirklich zerstörerisch werde, gehe ich lieber!" Wie oft habe ich das gehört! Ob 2. Dynamik oder Auditing oder sonst was: "Bevor ich jetzt wirklichen Schaden anrichte, gehe ich lieber! Ich bin eine friedfertige Person!" Er hat sich gerade erschossen. Da siehst Du ihn schon, sie schleppen ihn von der Mauer weg, Augen zugebunden, seinen Henker ausgesucht, sein eigenes Urteil durchgesetzt - Todesstrafe - Zack! Bumm! - er ist aus dem Spiel draußen. Wenn er jetzt auch noch so schlau ist sich einzubilden, er sei eine Statik, ist der Tag wieder gerettet, und es war alles nicht so schlimm. Versteht Ihr? Ich bringe ein paar Beispiele aus dem Leben. D.M. genauso, er hat genau den gleichen Prozeß durchlaufen. Sie hauen sich aus dem Spiel raus, sie machen es sich unmöglich. "Ich C/Se die Leute nicht", sagte D.M. "Gut.", "Ist das ein Grund?", "Nein, wir glauben noch immer an Dich!", "OK. Ich sage, die Stufe 3 ist eine Dramatisation von Ron's Fall! Ist das genug, um mich rauszuschmeißen?", "Nein, D., wir denken, Du hast Fallprobleme!", "OK, ich sage, daß Ron niemals exterior gehen konnte! Ist das Grund genug? Ich begehe ein Verbrechen gegen den Auditoren-Kodex und behaupte, ich habe eine Sitzung mit Ron gehabt, wo ich der Auditor war, und Ron nicht exterior gehen konnte! Ist das genug, um mich zu erschießen? Schau mal, ich habe doch jetzt einige Verbrechen begangen. Glaubt mir doch, daß ich nicht mehr mitspielen kann!" Schaut Euch um, wo haben die Leute Schwierigkeiten, wo haben sie sich aus dem Spiel herauskatapultiert, wo sind sie nicht mehr dabei - es ist immer das gleiche Phänomen. Macht Euch den folgenden Spaß: findet auch den Henker dazu! Was ist der passende Henker für all diese Leute? Das ist eine nette Hausaufgabe: Schaut Euch mal um, wo die Leute gescheitert sind, und schaut mal durch ihre Augen und sagt, welchen Henker sie sich tatsächlich ausgesucht haben. Das ist das Problem. Du wirst als Henker nie befragt. Du bist im Spiel, plötzlich bist Du erwählt, hast nicht einmal die Wahl wie beim Präsidentenamt. Da kannst Du ja absagen: "Nein, das möchte ich nicht, ich möchte lieber etwas anders tun!" Wenn Du Henker bist, bist Du Henker, auch wenn die Person Deine Hand nehmen und die Pistole hineinlegen muß. Sie wird auch dafür sorgen, daß Du den Zeigefinger krümmst und dabei genau zielst, damit Du ja nicht danebenschießt. Ist das nur theoretisch...?
Nein, uns! wir waren die Henker.
Ja, aber das ist die ganze Sache. Er beweist damit, daß er bei uns nicht mitmachen kann, weil er jetzt plötzlich diese Meinung über Ron hat. Denn Ron war ja nicht mehr da, um ihn rauszuschmeißen, Ron war ja bereits schon vor Jahren sein Henker. D. arbeitete immer auf der Lüge, daß Ron ihm einen wisch gegeben hätte, der ihm den C/S-Hut für den Planeten übertrug, und das erzählte er mir persönlich, dem Bill und all den anderen. Aufgrund von dieser Sache bin ich dann hingegangen und habe, von meiner Seite aus gesehen, viele von den Zentren der Freien Zone gegründet. Denn ich bin nach Langenthal, Wiesbaden, Frankfurt usw. gegangen und habe die Leute überzeugt: "Schaut mal, Ihr kennt doch. den D.M., der hat doch diesen 16-seitigen Brief von Ron, in dem Ron ihm den gesamten Hut übergibt..." Und Bill glaubte das auch und ging hin und machte eigene Aktivitäten, die er, auf dieser Sache basierend, mit Tech verknüpfte. Wir alle operierten damals damit.
Genau! 2 Jahre und etliche 100.000 Franken später, die, auf dem Brief und dem Hut beruhend, an ihn flossen, hat er endlich zugegeben, daß das Ganze plötzlich nicht mehr wahr war, sondern daß Ron ihn persönlich rausgeschmissen hätte.
Ich habe ihn nicht gelesen ... ich kenne niemanden, der ihn gelesen hat.
Ja, daß es den Brief gegeben hätte, aber die sagen auch nicht - ich weiß, ich habe das Interview gehört -, ob Ron ihn in dem Brief rausschmiß oder erst zwei Tage später oder fünf Monate später. Tatsache ist, daß wir dann erfuhren, daß es stimmt. Ron schmiß ihn raus, aber das hat er nicht von vorneherein gesagt.
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