UNSERE INTERNATIONALE HOMEPAGETeil 8
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Der Henker - Teil 8

"Schuld" und Verantwortung

werden dann eins, kehren sich um, Verantwortung wird zur Schuld, schuldig sind die anderen. Das ist wieder das Ursache-Prinzip; es ist wichtig das zu sehen, denn ohne daß er Ursache wäre, könnte er den Zyklus nicht hinuntergehen. Immer wenn er sagt: "Ich bin nicht schuld!", dann schaut, für was er verantwortlich war. Es ist wie ein roter Faden. Von "Ich habe keine Schuld!" führt ein roter Faden zu der Verantwortung, die er angenommen hat. Den Hut, die Aufgabe, den Vertrag, oder die Ubereinstimmung, oder egal, hat er fallen lassen, um dann zu erleben, daß es nicht seine Schuld ist. Das ist wieder ein Werkzeug. Von der Keine-Verantwortung-Situation könnt Ihr immer auf das schließen, was die Verantwortung war. Denn ohne Verantwortung gäbe es nicht Keine Verantwortung, oder besser die Verneinung von Verantwortung.

oberhalb des Niveaus oder des Levels, das Universum aufzumocken - above the level of mocking up the universe -, gibt es keine Verantwortung. Und auch sogar nachdem Du etwas aufgemockt hast, ist es nicht Deine direkte, unbedingte Verantwortung, außer Du sagst, es sei so, oder die Leute im Spiel sagen: "OK, Du darfst in diesem Spiel kreieren, aber Du bist für Deine Kreationen verantwortlich!"

Aha! Wieso laufen wir dann irgendwann mal Kreationen aus? Wieso laufen wir Kommunikationslinien aus? Wieso laufen wir ARK-Brüche aus? Wieso gibt es die oberen OT-Stufen, wo Du zum Beispiel für Schöpfungen von Dir Verantwortung übernimmst? Verantwortung dafür übernimmst! Das heißt, das Spiel muß folgendermaßen gewesen sein: Ich übernehme Verantwortung dafür, und irgendwann mal hast Du gesagt: "Ich habe keine Verantwortung mehr dafür!" Und im Auditing übernimmst Du dann wieder Verantwortung dafür, um irgendwann mal Keine Verantwortung mehr zu haben, weil es abgeschlossen ist.

*Aber ist das jetzt nicht in Richtung Statik gehen, um irgendwann mal keine Verantwortung zu haben?* Wir gehen im Auditing immer in Richtung Statik, deswegen funktioniert Auditing. Aber Auditing ist nicht die Existenz. Du willst nicht den Rest Deiner Existenz als qn in Sitzung verbringen. Das könntest Du gar nicht bezahlen, oder? "Ich kaufe ein Intensiv - 2 Milliarden Jahre!" Die TRs von dem Auditor möchte ich sehen! Schau mal, was ist das Aberrierende am Auditing? Während Du auditiert wirst, kannst Du nichts tun, kannst keine Overts begehen, kannst nicht mitspielen, kannst nicht rausgehen und sagen: "HOHO! Hier bin ich! Schnauze oder so!", oder was Positives kreieren. Versteht Ihr? Es ist nicht aberrierend in dem Sinne, aber es ist eine Nicht-Spiel-Kondition; Du spielst in dem Moment nicht. Natürlich kannst Du leicht aberriert sein und versuchen, mit dem Auditor zu spielen: "Kriegst Du den Withhold, kriegst Du ihn nicht?" Das ist ein Spiel innerhalb vom Spiel, aber dann bist Du schon nicht mehr in Sitzung. Wir benutzen die Statik-Tech, die Fähigkeit der Statik, um Spiel Konditionen aufzulösen, indem wir eine Nicht-Spiel-Kondition einführen.

Die einzige Art und Weise, wie in diesem Spiel eine Nicht-Spiel-Kondition eingeführt werden kann, um etwas aufzulösen, ist nur auf freiwilliger Basis und nur mit einer Technik. Wenn wir Auditing erzwingen, ist es ähnlich wie im Beispiel von gestern, mit dem Kerl, der jetzt in den Knast gesteckt wird. Er ist jetzt zwar eine Statik, denn er ist außerhalb vom Spiel, aber es geht ihm nicht gut, da es mechanisch ist. Das Auditing ist eine Ausnahmeerscheinung in diesem Universum. Du hast zwar ein spiel, weil kommuniziert wird, aber es wird mit einer Technik kommuniziert, die Dir erlaubt, Deine eigenen Statik-Kräfte frei zumachen. Sie erlaubt Dir, Verantwortung für etwas zu übernehmen, bis Du keine Verantwortung mehr dafür hast, etwas auszulaufen, etwas zu as-isen.

Im Spiel ist es ja verboten zu as-isen, oder? Du kannst nicht auf ein Spielfeld gehen und sagen: "Ich as-ise den Ball!" Im Auditing ist das erlaubt. Das ist die Ausnahme. Man hängt einfach ein "In Session"-Schild vor die Tür und befindet sich außerhalb des Spiels, oder? Das weiß doch jeder, daß jetzt nicht die ganze Feuerwehrbrigade durch den Auditing-Raum durch marschieren kann. Du studierst draußen, suchst einen Bleistift, machst die Tür auf: "Ach, ich suche einen Bleistift... Du, kann ich mal kurz Deinen haben? Danke!" ... "Hier!" Der PC ist völlig ausgeflippt. Es ist außerhalb des Spiels, es ist aber nicht aberrierend, denn es hat ein Ende. Spätestens 10:00 Uhr abends - Schluß. oder bis dieser Prozeß vorbei ist. Es ist also eine Ausnahmeerscheinung in diesem spiel, denn es ermöglicht uns, alte Spiele aufzulösen, indem wir sie in einem sicheren Raum und in einer bestimmten Zeit wiederdramatisieren, ohne eine anderes Spiel damit zu beeinflussen. Ich dramatisiere mein Spiel nicht mehr innerhalb des Spiels, sondern ich gehe zum Auditor und laufe es mit einer Technik aus. Deswegen hat es keine Wirkung mehr auf dieses Spiel, keine ungewollte Wirkung. Ich habe mit Hilfe einer Technik einen Raum, eine Zeit und eine spiel-Kommunikation geschaffen, um es mir zu leisten, ein altes Spiel anzuschauen, ohne daß es sich negativ auf das tatsächliche Spiel auswirkt. Und das ist Auditing. Aber Du willst ja nicht Dein ganzes Leben oder Deine gesamte Existenz im Auditingstuhl verbringen. Du willst auch mal wieder rausgehen und was tun, damit Du später wieder was zu auditieren hast... Sonst bestünde die gesamte Existenz nur aus Auditing und Du wärst nur in Sitzung. Du kamst dem Statik-Zustand sehr nahe, nur daß Du in einer neuen Zeiteinheit ein Gespräch mit dem Auditor hast, in einer neuen Zeiteinheit, neue Zeiteinheit, neue Zeiteinheit. rgendwann mal hört auch das auf, wenn Du alles as-ised hast. Dann läßt sich nichts mehr sagen. Spätestens wenn Du Clear bist, spätestens wenn Du alles ausgelaufen hast, was auszulaufen ist, läßt sich in Sitzung nichts mehr sagen. Dann mußt Du hingehen und als OT etwas tun, Du kannst da mit etwas anstellen, etwas falsch machen, und schon brauchst Du neues Auditing. Oder vielleicht mußt Du ein bißchen mehr trainiert werden, ein bißchen Cramming erhalten. Das ist ein anderes Gebiet, hier haben wir es mit Tätigkeit zu tun. Im Grunde genommen haben wir hier nicht Keine Verantwortung, sagt Ron, sondern Verantwortungslosigkeit. Das ist etwas anderes. Verantwortungslosigkeit haben wir hier unten. Und jetzt kommt der berühmte Satz:

Alles, was mit dem Thetan nicht stimmt ist, daß er ein Thetan ist.

Anything that is being wrong with a qn is being a qn.

Also, alles, was an einem qn nicht richtig ist, ist, daß er ein qn ist. Das bedeutet, scheinbar kann er seine eigene Beingness in dem Maß nicht ausstehen, wie er keine Beingness hat. Es ist ein seltenes kleines Paradox, sagt Ron. Warum kann er seine eigene Beingness nicht ausstehen? Warum kann er auf der rosa-roten Wolke Nr. 9 nicht glücklich sein? Warum muß er sich in Sachen hineinstürzen, Sachen tun, Spiele spielen? Warum muß er die ganze Zeit von einem Spiel zum anderen hin- und herhetzen und sich in Schwierigkeiten bringen und in noch mehr Schwierigkeiten bringen? Was ergibt das insgesamt?

Ron sagt: Welchen Grund gibt es dafür? Wir können uns sehr viele Gründe dafür anschauen, ich könnte Euch alles mögliche darüber erzählen, aber was es dazu zu sagen gibt, ist fast unwichtig, denn alles, was uns philosophisch interessiert, ist: Wir beobachten, daß er das tut. Man kann beobachten, daß er in spiele einsteigt. Man kann beobachten, daß er mit allen Mitteln versucht, in sie hineinzukommen.

Er will, egal was passiert, nicht außerhalb von Spielen stehen. Nachdem er aber ein Spiel angefangen hat, beginnt er sich selbst zu verleugnen. Er verleugnet seine eigenen Postulate, er verleugnet seine eigenen Übereinstimmungen, und in dem Augenblick fängt er an, sich von dem Spiel zurückzuziehen.

In dem Augenblick, wo er sich vom Spiel zurückzieht, geht es ihm schlecht. Und es geht ihm soweit schlecht, daß er seine gesamte Umgebung mit beeinflußt. Das ist die sich verjüngende Spirale. Er geht rein, zieht sich zurück, es geht ihm etwas schlechter, noch einen weiteren Schritt abwärts auf der sich verjüngenden Spirale.

Hilfe

Und hier bringt Ron ein paar interessante Sachen über die Organisation selbst. Er sagt, wir sehen das in einem Spiel, wir sehen das am besten innerhalb von dieser Philosophie. Es kommt des öfteren eine Person zu uns herein, die ihre Hilfe offeriert. Sie sagt: "Ich möchte hier helfen." Nun, diese Personen realisieren niemals, daß jeder, der hier arbeitet, sehr beschäftigt ist, daß hier jeder sehr hart arbeitet, und alle rasen hin und her und arbeiten. Und da ist nicht sofort auf der Stelle jemand für die Person zuständig, oder sofort da, um die angebotene Hilfe der Person zu ihrer Zufriedenheit anzunehmen. Und sofort dramatisiert das die Person. Was sie eigentlich dramatisiert, ist ein altes Verleugnen vom Spiel - an old denial of the game. Ihr müßt verstehen, niemand hat ihr verboten zu helfen, niemand hat die Hilfe nicht angenommen. Es ist nur so, daß niemand ihn überzeugt hat. Nachdem er seine Hilfe angeboten hat, zieht er sich sofort wieder zurück. Danach fühlt er sich schlecht über die Philosophie. Warum? Es ist eine Dramatisation davon, daß man das Wort einschließlich Postulaten und Betrachtungen, Teil eines Spiels zu sein, zu oft gege ben hat und sich danach von diesem zurückgezogen hat. Versteht Ihr die Idee?

Angst zurückgewiesen zu werden

Es ist nur, daß eine bestimmte Aktion so oft passiert ist, daß genau in dem Augenblick, wo die Person auf uns zukommt und Hilfe anbietet, bereits etwas anfängt, sie aus dem Spiel hinauszuschmeißen. Es kann so schlimm werden, daß allein der Gedanke, Hilfe zu offerieren, zu dem Gedanken wird, verleugnet oder zurückgewiesen zu werden. Das heißt, der Gedanke, Hilfe zu offerieren, wird zum Gedanken: "Die werden die Hilfe sicher nicht annehmen!", also zurückgewiesen zu werden. Der Gedanke, Hilfe zu offerieren ist dann genau das gleiche, wie keine Fähigkeit zum Helfen zu haben. Daraus entsteht das Gefühl der Hilflosigkeit, das man in dem Moment empfindet. Das bedeutet, die Idee, das Postulat, der Gedanke, Hilfe zu offerieren, nimmt den gleichen Platz ein wie der Gedanke, keine Fähigkeit zum Helfen zu haben. "Ich möchte, aber ich kann nicht" - Hilflosigkeit.

Es war für mich besonders wichtig, diesen Punkt in diesem Seminar hochzubringen, denn ehrlich gesagt, habe ich dieses Phänomen bei einigen von Euch beobachtet, und auch bei einigen, die jetzt nicht hier sind. Wir spielen ein großes Spiel und wir machen die Mission. Ich bekomme oft Hilfe angeboten, aber gleichzeitig wird mir gesagt: "Ich habe keine Möglichkeit zu helfen, ich habe keine Fähigkeit zu helfen, eigentlich tauge ich gar nicht dafür!" Er staunlicherweise passiert das auch mit OTs. Vielleicht erst recht mit OTs, denn sie sind vielleicht ehrlicher damit zu sagen: "Ich habe keine Möglichkeit zu helfen." Jemand anderer hätte dann so getan als ob, und ich wäre voll auf die Schnauze gefallen, denn dann gäbe es ein "Camouflaged Hole", wie Ron das nennt. Es gäbe ein "Getarntes Loch".

Camourflage Hole (Verdecktes od. getarntes Loch)

Es gibt ein Policy vom Ron darüber, was ein "Getarntes Loch" in der Sea Org ist. Das ist ein Person, auf die Du Dich verläßt, daß sie ihren Posten macht, aber im Grunde genommen ist es nur ein Loch. Du legst einmal ein bißchen Gewicht auf sie, und dann macht's "Knall!" Wie gesagt, mir ist natürlich lieber, wenn mir jemand sagt: "Ich möchte helfen, aber ich kann nicht!", als wenn er sagt: "Klar kann ich helfen!", und dann belaste ich ihn ein bißchen - Buummm! - alles zerfällt. Aber erstaunlicher weise - oder auch nicht so erstaunlich - kannst Du OT sonstwas gehen, und das Phänomen ist da, weil das Phänomen auf der Spielebene ist. Das Phänomen muß in dem Sinne nicht einmal etwas mit persönlichem Fall zu tun haben. Es ist eines von den ganz großen Spielphänomenen, Spielmechanismen überhaupt. Der Ablauf ist: Hilfe gegeben, Hilfe versagt, Zurückgezogen, Hilfe gegeben usw. bis zu dem Punkt, an dem Hilfe und Helfenwollen mit dem gleichzeitigen Erkennen, daß man nicht helfen kann und deswegen hilflos ist, zusammenfällt. Deswegen bestehen wir darauf, daß die Leute trainiert werden. Nur das ist endgültig die Lösung. Er muß es sich gestatten - das ist das Training -, daß er die Erfahrung macht: "Moment mal! Ich habe geholfen, und die Hilfe kam an!!" Auch im kleinen Rahmen muß er sehen, daß er die Fähigkeit entwickelt zu helfen, daß diese Fähigkeit bei ihm entwickelt wird. In dem Maß hört die Hilflosigkeit auf.

*Das ist doch der Punkt, wo dann auch die Verantwortung anfängt, nicht?* Ja, Verantwortung kann aber nicht höher sein als die Fähigkeit, tatsächlich etwas dafür zu tun. Er kann sich einbilden, er kann den Drang haben, es unbedingt tun zu müssen, aber das ist nicht unbedingt Verantwortung. Er hat einfach sehr stark das Bedürfnis, es zu tun. *Ja, aber je mehr er in diesen Bereichen tut, desto mehr Fähigkeit bekommt er auch darin.* Und dadurch übernimmt er mehr Verantwortung, das geht parallel. Es geht sozusagen Hand in Hand.

Also, er tritt in ein spiel ein, und er will in dem Spiel etwas tun. Plötzlich kommt etwas und schmeißt ihn raus. Das ist der Zyklus, das ist die Spiel-Kondition, das ist die Nicht-Spiel-Kondition. Es ist also Spiel-Kondition, Nicht-Spiel-Kondition, wieder Spiel-Kondition - er bewegt sich immer wieder zwischen diesen beiden Zuständen. Nun, welchen davon auditieren wir? Niemals die Nicht-Spiel-Kondition, das wissen wir noch von einem anderen Vortrag. Weil es da nichts gibt, was zu auditieren wäre. Warum? Du bist außerhalb. Es ist nichts da zum Auditieren. Was Du auditierst ist im Grunde genommen eine Spiel-Kondition, in die eine Nicht-Spiel-Kondition eingeführt wurde, und zwar auditierst Du den Augenblick, nicht die Nicht-Spiel-Kondition selbst. Irgend etwas hat Dich aufgehalten. Du auditierst sozusagen den Stop, das, was Wirkung auf Dich hatte. Das Einzige, was wirklich effektiv auditiert werden kann, sind die verschiedenen Serien der Spiel-Konditionen. Die verschiedenen Spiel-Konditionen, die verschiedenen Aktionen. Wie er zum Beispiel in ein Spiel einsteigt - to enter a game. Das ist eine interessante Frage. Welche Aktionen hat er gemacht, um das Spiel zu betreten?

*Er hat gesagt, er sei da.*

Ja, und welche Aktion muß er dann tun?

*Sich bekanntmachen.*

Postulat, Spielbeginn

Postulat, Ausstieg

Ja, es gibt Vorbereitungen. Was Du laufen kannst, ist, wo er aus dem Spiel rausgeschmissen wurde, Zurückhaltungen vom Spiel. Aber warum kannst Du auch den Eintritt ins Spiel laufen? Du läufst beides, den Eintritt in das Spiel und den Austritt aus dem Spiel. Ron sagt, Du kannst den Eintritt ins Spiel deswegen laufen, weil Du da immer wieder das Postulat findest, daß er das Spiel verlassen wird, und wie er es tut. Manchmal mußt Du sogar zum Anfang des Spiels gehen, um herauszufinden, daß er postuliert hat, das Spiel so zu verlassen. *Früherer Beginn.* Genau, früherer Beginn, sehr gut. *Da ist doch das, daß er etwas auf gibt, um überhaupt mitspielen zu können.* Ja, aber den Verlust davon mußt Du nicht beheben. Das ist selbstbestimmt. Was Du läufst, ist vielleicht ein Nicht-Erreichen von dem, was er versucht hatte zu erreichen. Und erst wenn Du das ausgelaufen hast, hat er natürlich das wieder, was er aufgegeben hat.

Das heißt, jede Aktion, ein Spiel zu beginnen, trägt unausweichlich die Postulate, die Gedankengänge, die Absichten mit sich, daß man das Spiel wieder verläßt.

Man macht das Postulat: "Ich spiele das Spiel ewig! Aber, wenn das und das und das passiert, dann höre ich auf! Dann spiele ich es nicht für immer!" Und das macht bei einem qn keinen Sinn, da er jedes Spiel mit dem Postulat: "Ich spiele es für immer!" anfängt, wobei er aber ein Nebenpostulat macht: "Falls das und das passiert, höre ich auf!" Erstaunlicherweise wird immer das Nebenpostulat wahr, das schmeißt ihn dann irgendwann mal aus dem Spiel raus. Versteht Ihr jetzt, was ich meine? Das ist etwas detaillierter als das, was wir gestern besprochen haben. Wir nehmen es minutiös auseinander, aber es ist wichtig. Denn das ist das einzige, was wirklich bestimmt, wie gut Ihr spielt. Warum tritt ein qn für alle Zeit in ein Spiel ein? Nun, das ist seine Natur.

Der qn ist der Überlebende, der qn ist das einzige, was überlebt. Das Universum und das Spiel sind vergänglich, sehr vergänglich. Die Gesamtheit dieses Universums vom Augenblick seiner Kreation bis zu seinem möglichen Ende, ist, verglichen mit der Lebensspanne eines qns, nur ein "Flicker of an Eyelash", nur ein Augenzwinkern. Das gesamte Universum mit allem, mit der gesamten Zeit, von Anfang bis zum Ende, ist nur ein Augenzwinkern verglichen mit der Lebensspanne des qns. Ich werde Euch ein gutes Beispiel dafür geben.

Vergänglichkeit des Universums

Haben wir einen Aschenbecher? Ich brauche dafür einen Aschenbecher oder ein Glas. Gut, ein Glas genügt auch. Hier ist ein interessantes Beispiel für die Vergänglichkeit des Universums. Gegen die Wand schmeißen? Aha! Von wem kam dieses Postulat... ? Sehr gut. Ich werde dieses Glas aufheben und wieder auf dem Tisch absetzen (macht es). Ihr habt den Schlag des Glases auf den Tisch gehört. Könnt Ihr Euch an den Schlag erinnern? *Ja.* OK. Der Schlag überlebt also noch in Eurem Gedächtnis. *Ja. * Existiert der Schlag hier noch? *Nein.* Gut. Das ist alles! Das ist die Vergänglichkeit des Universums. Das Universum existiert also nur in Eurem Gedächtnis - Zack! - der Schlag ist vorbei. Wer macht, daß dieser Schlag weiterlebt? Ihr könnt ihn wieder hören und wieder hören. Es gibt noch andere Beweise dafür: Ich werde jetzt mit meiner Hand auf den Tisch schlagen, daß es weh tut. Mit der Hand, so, OK. Existiert der Schlag noch? *Nein. * Aber ich spüre den Schmerz noch. Das heißt, irgendwas hält den Schmerz aufrecht, irgendwas lebt hier. Es ist genug Theta da, daß der Schlag wenigstens für eine Zeitlang aufrechterhalten wird. Länger als im physikalischen Universum. Somatik, Engramm, das Geschehnis, was da war - Zack! - Ihr lauft noch Jahre damit herum. Das physikalische Universum ist vergänglich, Ihr nicht. Ihr sagt: "Nein, nein, das behalte ich ein bißchen für eine halbe Ewigkeit. Das bedeutet, Livingness - Lebendigkeit, etwas das lebt denkt, es sei noch Gegenwart. Es glaubt, daß dieser Schlag, der vor 2 Minuten war, noch immer passiert, noch immer da ist, es noch ein Spiel ist. Denn Zeit selbst ist eine Lüge. Das bedeutet, das Leben selbst muß Zeit postulieren, sonst hört Zeit auf zu existieren. Ich muß postulieren, daß der Schmerz dauert. Glaubt Ihr, das tut dem physikalischen Universum jetzt noch weh? Es postuliert keine Zeit.

Ich habe Kopfschmerzen und postuliere die Dauer - 1 1/2 Tage. Und ich checke immer wieder nach: "Ist es noch da?" Ich setze die Zeit hin. OK? Wir haben gesagt, wir wer den die Vergänglichkeit des Universums im Gegensatz zu Euch beweisen. Genau das - ein Schlag - ist nichts anderes als das, was das Universum ist. Das Universum wird ja auch immer wieder neu kreiert. Ihr haltet das universum am Laufen. Ihr denkt, Ihr erinnert Euch daran, Ihr setzt es dahin. Wenn wir jetzt das gesamte Spiel und alles über diese Existenz genau anschauen, dann müssen wir erkennen, daß wir die Überlebenden sind, nicht das Universum. Und trotzdem sieht dieses Universum so stark, so substantiell, so fest aus. Und sogar dieser Körper sieht verglichen mit dem restlichen universum so schwach, so zerbrechlich aus. Er sieht so schwach aus. Man denkt, er könne in einem Augenblick zerstört werden. Ein Gebäude ist soviel fester, das könnte man niemals mit einem Schlag auslöschen, aber einen Körper schon. Und trotzdem, sagt Ron, gibt es erstaunlicherweise viele Gebäude, die nicht einmal die Lebensspanne eines einzelnen Menschen überleben - 60, 70 Jahre - dabei ist es doch soviel fester.

Und er sagt noch etwas: Seit wie lange wird das Spiel mit Körpern gespielt, seit wievielen Universen? Das heißt, nur Körper allein überleben Universen. Dieser Planet ist 4 - 4 1/2 Milliarden Jahre alt. Ich kann Euch garantieren, daß das Spiel mit Körpern viel älter ist. Körper als Spiel sind zäher. Das ist ein interessantes Beispiel. Folglich wird unsere Existenz von unserer eigenen Ver antwortung bestimmt. Wir sind dafür verantwortlich. Und wir sind dafür verantwortlich, daß wir lebendig sind. Das einzige Mißgeschick, der einzige Fehler, der ab und zu passiert, besteht da raus:

Wir geben unser Wort, Teil eines riesigen Spiels, einer riesigen Übereinstimmung zu sein, die wir die acht Dynamiken nennen. Dann, nachdem wir unser Wort gegeben haben, und ohne zu sagen, daß wir unsere Übereinstimmung jetzt verändern werden, sagen wir: "Wir sind gezwungen worden, unser Wort zu brechen!"

Anders formuliert, wir haben Übereinstimmungen getroffen, und etwas anderes macht den Bruch.

So und nur so kann die Übereinstimmung fortdauern.

Fortdauer der Übereinstimmung ist nur möglich, wenn jemand anderes den Bruch macht. So gibt es dann das überdauern der Übereinstimmung (klopft mit der Hand auf den Tisch). So erhalten wir das Überleben einer Übereinstimmung und das Überleben als Muster des Lebens. Aber in dem Maß, wie die Übereinstimmung gebrochen ist, kann ich sagen: "Ich wollte ja, ich konnte nicht, aber ich mache weiter!"

Übereinstimmung - Nicht Übereinstimmung - Austritt

Wir werden sehen, wie zum Beispiel jemand mit einer Organisation nicht mehr übereinstimmt. Er tritt aus und hat offiziell nichts mehr mit ihr zu tun. Natürlich ist es nicht so, daß er nichts mehr mit ihr zu tun hat. Er hat genügend mit ihr zu tun, um immer mitzuteilen: "Ich bin nicht in Übereinstimmung!" Er beläßt die Übereinstimmung so weit, daß alle immer wieder die Kommunikation von ihm erhalten: "Ich bin nicht in Übereinstimmung!" Jedoch erscheint gerade da die Übereinstimmung am stärksten, denn er windet sich heraus. Was macht er, indem er sich herauswindet? Er macht offensichtlich das" was die Übereinstimmungen sind, mit denen er nicht mehr übereinstimmt. Er setzt es wieder hin und sagt: "Ich stimmte damit nicht überein und damit nicht überein und damit nicht überein... " und indem er das tut, stimmt er damit überein. Denn er sagt immer warum. "Ich habe damit übereingestimmt, aber ich stimme nicht mehr damit überein, denn es ist mir unmöglich geworden, damit übereinzustimmen. Ich habe damit übereingestimmt, aber die Sache ist mittlerweile so geworden, daß ich jetzt unmöglich weiterhin damit übereinstimmen kann!" Trotzdem zählt er sie auf, trotzdem ist er noch so weit in Übereinstimmung, daß er immer wieder freudig bereit ist zu erzählen, warum er nicht übereinstimmt.

Und er wird sehr genau darauf achten, daß diese letzte Kommunikations-Linie nicht abgeschnitten wird. Also kriegt er natürlich auch die gesamten Strafen - die Penalties - des Spiels; wenn er einen Vertrag bricht, sein Wort bricht, bekommt er natürlich den gesamten Effekt davon auf dieser einen winzigen übriggebliebenen Comm-Line, die aber sehr stark ist, und die er mit aller Macht aufrechterhält. Da muß nur eine zweite Person zu ihm kommen und im Spaß sagen: "Mh, ich stimme damit überein!", und sofort quasselt er über alles, mit dem er nicht übereinstimmt. Da muß nur einer zu ihm kommen und sagen: "Du hast recht! Die Gruppe da drüben ist wirklich schlecht!", "Nicht wahr! Komm', trinken wir einen Kaffee zusammen!" Er quasselt sofort los. Das ist die fehlende Komm, die da ist. Er versucht noch immer mitzuspielen. Das war eine sehr, sehr wichtige Lektion, die ich von Ron gelernt habe: "Wirf nie jemanden vollkommen aus einem spiel raus!" Denn was wird er tun? Er wird versuchen, das Spiel zu stoppen. Zumindest spielt er auf die Art und Weise noch mit, in dem er stoppt. Das heißt, gib ihm einen Teil des Spiels, damit er mitspielen kann. In dem Moment, wo er mitspielen kann, wird er nicht mehr versuchen zu stoppen. Denn er will mitspielen. Auch wenn er es stoppt, kann er wenigstens sagen: "Ja, ich hab's gestoppt!"

Wie geht es Euch soweit? *Auf jeden Fall besser als gestern... *Als gestern? War das hart... ? Ihr müßt mir das erzählen, wenn's hart geht, ich kann schon ein bißchen Weichmacher reintun... Ich möchte nicht, daß Ihr hier weggeht und denkt: "Mensch, das war jetzt total knallhart, ich blicke überhaupt nicht mehr durch, worum es ging. Ich weiß nur, am Schluß haben wir geklatscht. Warum wissen wir auch nicht!"

Es ist für mich sehr wichtig, daß Ihr das Zeug kennt, sehr wichtig. Wie gesagt, wir können sicherstellen, daß Ihr nicht mehr PTS geht.

So, weiter im Text. Wir schauen uns immer wieder folgendes Phänomen von den verschiedenen Seiten aus an: Daß wir eine Übereinstimmung gemacht haben, und jemand anderes den Bruch der Übereinstimmung machen muß. Ist das so langsam bei jedem angekommen...? Und so überdauert die Übereinstimmung. Nochmal: Ein qn tritt immer für alle Zeit in ein Spiel ein. All diese zeitlich begrenzten vergänglichen Spiele wie das physikalische Universum... können nicht für alle Zeit existieren. Egal, wie sehr wir uns angestrengt haben, das physikalische Universum möglichst für alle Zeit zu behalten - und wir haben uns wirklich entschlossen, dies mal ein Spiel für immer zu spielen -, ist dieses physikalische Universum begrenzt. Deswegen kann er es nicht für alle Zeiten spielen. Er kann nicht für alle Zeiten in ein Spiel reinkommen, weil das hier nicht für alle Zeiten da sein wird. Wenn das der Fall ist, erzählt sich der qn die ganze Zeit selbst eine Lüge. Deswegen muß er doch irgendwo damit übereingestimmt haben, in dem Augenblick, wo er des Spiels müde wurde, auf irgendeine Art und weise aus dem Spiel herausgekickt, herausgeschmissen zu werden. Nach dem Motto: "Laß mich sehen. Wie kann ich mir einen Weg ausdenken, wie ich aus diesem Spiel herausgeschmissen werde. Wie kann ich mir etwas ausdenken, wie ich herausgeschmissen werde." wie kann eine Person in diesen Geisteszustand kommen? Er kann sagen: "Ich bin dieses Spiels müde!" Dann fängt er an, eine Macht, eine Agentur, wie er es nennt, eine Person, eine 3. Dynamik usw. zu finden, die ihm das Spiel unmöglich macht und ihn rausschmeißt, damit er nicht die Verantwortung für das Verlassen des Spiels hat. Seht Ihr, wie das mit der Verantwortung abläuft? Er fängt mit Keine-Verantwortung an. Vor dem Spiel gibt es keine Verantwortung. Er tritt in das Spiel ein, indem er einen Hut nimmt und. sagt: "Ich bin für diesen Teil des Spiels verantwortlich, für diese Kommunikation, für diese Beingness, für diesen Hut!" Wie kann er wieder rauskommen? Indem er wieder Keine Verantwortung für sich erzeugt, nur ist es im Spiel, es ist nach unten gerichtet und deswegen gibt es eine verjüngende Spirale.

Er kommt also von einem Zustand von Keine-Verantwortung zu einem Zustand der Verantwortung.

Irgendwann mal stinkt ihm diese Verantwortung. Er mag sie nicht mehr, oder irgendwas passiert.

Er möchte wieder zum Zustand von Keine-Verantwortung kommen.

Deswegen braucht er jemand anderes, der die Verantwortung dafür über nimmt, daß er aus dem Spiel gekickt wird. "Ich bin ja nicht verantwortlich dafür, was mir passiert ist! Ich wollte ja... !" Er kommt also zum Zustand von Keine-Verantwortung zurück, aber es ist invertiert. Es ist eine Harmonie, eine niedrigere Entsprechung, und das ist die Essenz, welche die sich verjüngende Spirale ausmacht, in der sich ein qn dann nach unten bewegt. Ist das soweit klar?

Er ist nicht draußen, ursächlich draußen; er ist nicht-ursächlich draußen. Könnt Ihr das verstehen mit Nicht-Ursache, Ursache, Nicht-Ursache - sagen wir mal: Keine Verantwortung, Verantwortung, verantwortungslos.

Er ist im Spiel, er spielt es für immer, und irgendwann einmal entscheidet er sich: "Ich möchte zwar aufhören, ich möchte aber nicht die Verantwortung für mein Aufhören tragen!"

Verantwortung zu spielen

Denn schauen wir es uns einmal so an. Das ist der Mechanismus, interessant! Es gibt ja keine Verantwortung aufzuhören, es gibt die Verantwortung zu spielen. Es gibt keine Verantwortung nicht zu spielen, es gibt die Verantwortung zu spielen, es gibt nicht die Verantwortung aufzuhören. Das fiele wieder in den Bereich Nicht-Verantwortung, weil es keine Spiel-Kondition ist. Und er macht es dann auf einem Umweg, indem er sagt: "OK, andere sind verantwortlich!" Könnt Ihr das sehen? Das ist ein hohes, ein sehr hohes Phänomen. Das ist alles, was OT ausmacht. Weil Du in dem Augenblick Effekt gehen mußt, wo jemand anderes Ursache ist. Du durchläufst Keine-Verantwortung, Verantwortung... aber nirgendwo wurde übereingestimmt, daß es in Deiner Verantwortung liegt, das Spiel zu beenden.

Deine Verantwortung liegt in der Übereinstimmung, bei den acht Dynamiken mitzuspielen. Nirgendwo heißt es: "Aha! Es obliegt auch Deiner Verantwortung dann aufzuhören, wenn es dir stinkt!" Ist das irgendwo in den 8 Dynamiken drin? Das heißt, die einzige Übereinstimmung, die wir haben ist: Wir können aufhören, wenn es die anderen unmöglich machen.

Ich kann mit der 2. Dynamik aufhören, wenn meine Frau tot ist, oder wenn sie mich verläßt... und auch wenn ich ursächlich rausgehe und sage: "ja, ich habe hier eine 2. Dynamik aufgebaut, aber weil ich nicht das bekommen habe, was ich gedacht habe... meine Frau versteht mich nicht..." ... Auf deutsch, es ist mir unmöglich weiterzumachen, aber ich kann die Verantwortung dafür nicht übernehmen, denn Verantwortung zu übernehmen hieße was? Ich mache da weiter. So ist Verantwortung im Spiel verankert, deswegen gibt es nur in einem Spiel Verantwortung.

Der qn ist außerhalb vom Spiel für nichts verantwortlich. Und laßt Euch ja nicht durch die Mißverständnisse, wie sie in der alten Organisation oder woanders Üblich sind, dazu verleiten, zu denken: "Du gehst auf volle Verantwortung... " Im Spiel! Du kannst nicht Statik, Tone 40,0 und volle Verantwortung gleichsetzen. Es sind immer diese Absoluta, die wir gleichsetzen, die aber nicht zueinander passen. Wo wäre ein qn voll verantwortlich? 20,0. Wo ist er dann? Voll im Spiel. Ist das soweit klar? Nun gut. Wir haben noch viel vor heute. Hört die Tonbänder von dem Vortrag noch mal an... ich sehe es ein, diesmal waren wirklich einige Brocken dabei. Ich habe ihn selbst dreimal gehört, deswegen kann ich jetzt auch so tun, als ob ich darüber Bescheid wüßte.

*Aber Fazit ist, es gibt kein Zurück, nicht?*

Das einzige Zurück, das es gibt, ist Vorwärts. Wir ziehen uns zurück, indem wir angreifen. Zum Ende bringen, genau.

*Kann man Spiele nicht beenden, die einem stinken?*

Wir sind noch nicht zu den Lösungen gekommen, ja? Ihr wälzt Euch noch in Problemen, was? Es gibt nur eine Möglichkeit wieder herauszukommen, aber die ist zwei Seiten weiter, OK?

*Und die Lösung verrätst du uns erst um fünf Minuten vor sechs, damit wir auch alle bis dann dableiben... * *Auf dem nächsten Seminar... *

Ja, ja, ja, sehr gut! OK. Also, wie kann eine Person in diesen Geisteszustand kommen? Nun, sie könnte sagen: "Ich bin müde von dem Spiel ... " - wie schon gesagt - und dann schaut er nach irgend jemandem, der ihn aus dem Spiel herausschmeißt, damit er die Verantwortung für das Zurückziehen aus dem Spiel nicht übernehmen muß. Es ist also immer jemand anderes. Also gehen die Leute immer umher und suchen sich ihre eigenen Henker. Wenn sie eines Spiels müde werden, ist es das, was sie tun: Sie suchen sich ihren eigenen Henker. Und sie wählen ihren Henker aus, das kannst Du sein, oder ich sein, oder wir alle, oder irgend jemand anderes. Sie suchen oder wählen sich immer ihren Henker aus. Sie sagen dann in einer 3. Dynamik: "Feuert mich, schmeißt mich raus!" und "Füge mir Schaden zu!" usw. Das ist die extreme Form des Masochismus: "Tu mir was an!" Die suchen also in einem stärkeren oder geringeren Ausmaß immer etwas, was sie aus dem Spiel raus schmeißt. Aber sie wagen es nicht, sich selbst zu entfernen. Aus diesem Grund ist es in vielen Ländern sogar eine kriminelle Handlung - ich glaube, in Deutschland mittlerweile nicht mehr -, Selbstmord zu begehen. Es ist strafbar. Also bis vor 100 Jahren war in England die Strafe für einen Selbstmordversuch die Todesstrafe.

*Das heißt, wenn ein Selbstmordversuch nicht geklappt hat, hat man dafür gesorgt, daß er klappt.*

Genau, Du kamst vor Gericht und wurdest gehängt. So was gibt es nur auf diesem Planeten... ! England ist wirklich ein klassisches Beispiel. Es möchte so wie Markab sein. Es ist sehr ähnlich. Es ist vielleicht das Markab am ähnlichste Land auf der ganzen Welt. Amerika versucht mittlerweile stark damit zu konkurrieren... Das bedeutet, es wird strafbar für eine Person, wenn sie die eigene Ursache ihrer Trennung vom Spiel wird. Das kann man einfach nicht tun. Sowas tut man einfach nicht. Man lädt sich selbst ins Spiel ein, aber man muß von anderen ausgeladen werden. Das ist so, damit das 1. Postulat nicht ausgelöscht wird. Das löscht das 1. Postulat mitzuspielen nicht aus. Das gestattet ihm doch auch weiter mitzuspielen. Wir sprechen von dem Recht, ein spiel jederzeit beenden zu können, rausgehen zu können. Wenn ich es aber so mache, daß es andere machen, dann kriege ich eine zweite Chance, denn es war ja nicht meine Schuld.

"Ich habe die Schnauze voll von dem Spiel, ich will eine Pause...!" Wenn ich wirklich beweise, daß es nicht meine Schuld war, bekomme ich von allen eine zweite Chance, besonders von denen, denen ich vielleicht nachweise, daß sie es mir angetan haben. "ooh, dem müssen wir noch eine zweite Chance geben, nicht wahr?!"

Henker gesucht

*Wenn du eine 2. Dynamik hast und alles auf die 2. Dynamik schiebst, warum es nicht mehr geht, dann machst Du den ja schuldig, er wird involviert.* Den macht es sozusagen ursächlich. Erstaunlicherweise machst Du ihn ursächlich, denn Du gibst ihm ein Spiel. Jetzt hat er das Recht, Dich, solange er will, weiterhin im Spiel zu halten. Und es ist kein gutes Spiel für Dich. Du sagst: "Ich will schon lange aus dieser 2. Dynamik raus, aber ich kann nicht, weil ..." Es gibt da all die Gründe, warum jemand anderes Ursache ist, warum ich in dieser Falle bin. Bis es mir wirklich unmöglich ist, überzeuge ich erst einmal alle: "Leute, bald ist es mir unmöglich, dieses Spiel zu spielen! Ich möchte Euch warnen, daß es mir bald sehr schlecht gehen wird! Es ist nicht meine Schuld, ich sage es nur im voraus ...!" Das sind die leichten Indikatoren. Die Leute sind etwas eingekeyt, und Du fragst: "Was ist los?", "Ja ... da draußen irgend etwas, weißt Du?" Es ist eine Warnung: "Bald halte ich es hier nicht mehr aus!" Du weißt ganz genau, der sucht sich bereits den Henker: "mh? Bist Du ein guter Henker für mich? Oder Du?"

"Henker gesucht" steht im Tagesanzeiger. *"Glaubwürdiger Henker gesucht"* Glaubwürdig, genau. Nicht nur der Henker auch die Exekution muß glaubwürdig sein. Er sagt zum Beispiel, er möchte Teil dieser Expedition sein, und dann wartet er, bis irgend jemand sagt, daß er rausgeschmissen wird oder rausgeschmissen werden muß. Verändert das sein ursprüngliches Postulat, daß er an dieser Expedition teilnehmen möchte? Nein, das verändert es nicht. Er verändert seine Absicht bezüglich dieser Sache nicht. Er macht eine Aktion, dann wartet er, daß jemand anderes eine Aktion macht. Deswegen löscht es das Postulat nicht aus. Daraus entstehen die Unebenheiten in der Bank. Das sind all die Geschehnisse, wo er sich zum Beispiel in ein Spiel einlädt, aber von jemand anderem rausgeschmissen wird. Du wirst es immer wieder finden. Die gesamte Bank ist doch davon gemacht, oder? Auch wenn er sich selbst etwas angetan hat, ist es doch nur, weil er nicht mehr mitspielen will.

Eine Person lädt sich immer zum Spiel ein, aber lädt sich selbst niemals aus. Deshalb muß ein Preclear immer in Richtung Selbstbestimmung und als Ursache auditiert werden. Denn was läufst Du gerade aus? Das, wo er nicht Ursache war - angeblich: "Das ist mir angetan worden! Ich hätte ja weiter gespielt, ich hätte den Körper ja weiterhin behalten...!" Was für ein Quatsch! Der Körper ist schon eine Million Jahre tot, eine Kugel flog ihm durch den Kopf, das Raumschiff stürzte ab... "Das Raumschiff stürzte ab! Der Navigator war wieder besoffen! Er hat zuviel, was weiß ich... ich wäre ja noch im Spiel drin!" Blödsinn! Er will ja gar nicht! Hier ist er, es geht ihm relativ gut auf dem Planeten Erde, er hat eine 2. Dynamik, er hat ein Auto, er hat eine 3. Dynamik, er verdient einigermaßen, und hängt in Sitzung rum und sagt: "Ich wäre ja noch dabei, wenn das Raumschiff nicht abgestürzt wäre, weil jemand wieder nicht auf gepaßt hat!" Bis Du das Postulat bekommst: "Ich war es schon so müde, ich wollte mal etwas anderes machen. Müde von dieser Zivilisation..." Irgendwo erhältst Du das Postulat: "Ich wußte ja, daß er zuviel säuft, aber ich dachte, diesmal gehen wir durch diesen Meteoritenschwarm. Das wird uns nichts ausmachen, vielleicht wird er davon nüchtern. Nein, ich habe mich getäuscht!"

Overts

Deswegen muß der PC Ursache sein, man muß ihn als Ursache auditieren. Alles, was ihm passiert ist, ist ihm als Folge von dem passiert, was er vorher verursacht hat. In anderen Worten, was sind Overts? Verursachen, verursachen, verursachen, verursachen. Jeder Overt ist etwas, das er verursacht. Er war Ursache, er muß ja Ursache sein, um Overts zu begehen, stimmt's?

*Und eine Nicht Handlung?*

Da hast Du auch ursächlich nicht gehandelt.

*Richtig, wenn man gar nie in der Lage war, es zu verhindern, empfindet man es nicht als Overt der Unterlassung. *

Postulat rausgeschmissen zu werden

Sehr gut, ja. Wenn Du diese Verursachung löst und Dir anschaust, was der Overt war, dann löschst Du das aus, was vor der Somatik war; die Somatik war später. Hier ist der Overt, die Somatik war danach, das bedeutet, Du löst die Ursache der Somatik auf. Er sagt: "Ich wollte Teil dieser Armee sein!", und wie verließ er die Armee? Indem er sich an der Front aufrichtete und eine Kugel empfing. Er hat diese zwei Sachen, Ursache und Effekt, verwechselt. Er wollte Teil der Armee sein, aber jemand anderes mußte dafür sorgen, daß er die Armee verläßt. Deshalb läuft man immer das vorhergehende Postulat. Bevor er dafür sorgte erschossen zu werden, finden wir immer, daß er als Ursache verlangte, Teil dieser Armee zu sein. Er wünschte sich Soldat zu sein. Und Ron sagt: "Ich kann Euch als Tatsache sagen, daß egal, in welchem Spiel ihr spielt, oder egal, welches Spiel ihr Euch ausdenkt, ihr niemals in dieses Spiel rekrutiert werden könnt, wenn ihr nicht wollt." Es würde einfach nicht passieren. Wenn Du niemals gewünscht oder für Dich gewählt hast, das Spiel zu spielen, hättest Du niemals dafür rekrutiert werden können, hättest also niemals daran teilgenommen. Deswegen läuft man den PC immer in bezug auf Ursache, darum geht man immer zurück zum Basic Basic, zur Ursache. Und die Ursache ist sein Postulat, ein Spiel zu spielen. Darauf folgten die Ereignisse, die zu dem Effekt führten, wie er herauskam.

Alles, was Du Dir an schaust, ist die Sequenz der Ereignisse, die vor der Somatik existierte. Du auditierst einen PC, als er Ursache war - das liegt vor der Somatik. Soweit klar? Diejenigen von Euch, die Auditoren sind, können jetzt ein bißchen besser verstehen, warum der PC Ursache sein muß. Natürlich können wir uns die Sache mit anderen Begriffen anschauen und fragen: "Warum hat er diesen Schmerz, diese Somatik in der Brust?" Klar könnte man sagen: "Weil er sich dem widersetzt hat", aber Ron sagt, das ist eine sehr enge Anschauungsweise - narrow view. Wir können sagen: "Nun, er hat Schmerzen in der Brust, weil er selbst jemand anderem in die Brust geschossen hat." Das wäre innerhalb der Philosophie eine sehr beschränkte Aussage. Natürlich sind beide Sachen wahr. Es ist wahr, daß er zuerst jemandem in die Brust schießen mußte, bevor er in die Brust geschossen werden konnte, um dann den Schmerz zu erfahren. Und es gibt die Overt-Akt-Motivator-Sequenz, aber das zeugt in Bezug auf das Ganze trotzdem von Kurzsichtigkeit. Wenn Ihr genau zuhört, spreche ich nicht von der Overt-Akt Motivator-Sequenz, ich spreche über Dynamiken. Ich spreche überhaupt nicht über die Overt-Akt-Motivator-Sequenz. Das ist nur ein winziger Teil vom Ganzen. Ich spreche über seinen Einsatz im Spiel, seinen Einsatz, Teil dieses Spiels zu sein. Das ist es, worüber er redet. Und sein Einsatz, im Spiel zu sein, ist kein Overt-Akt.

Einsatz im Spiel

Schauen wir uns einmal den Einsatz im Spiel an, dann werden wir herausfinden, daß es die einzige Möglichkeit ist, wie wir jetzt aus dieser Sache rauskommen. Das ist der Weg heraus: sein Einsatz im Spiel. Denn grundlegender als jede Abfolge von Ereignissen, die irgendwann mal zu Missemotionen, Somatiken, körperlichen Krankheiten und sonstwas führen, ist immer sein Einsatz, um in das Spiel hineinzukommen - the bet to enter the game.

*Was heißt genau Einsatz?*

Was glaubst Du, wo sich qns außerhalb vom Spiel aufhalten? Glaubst Du, daß Du mit einer Laterne oder Taschenlampe irgendwo hinleuchtest, einen qn findest und sagst: "Hey, Du da drüben, möchtest Du auch am Spiel teilnehmen?" Nein. Du mußt keine Laterne haben, um einen qn zu finden. Dadurch wird es sehr offensichtlich, daß ein qn seinen Eintritt ins Spiel allen bekannt macht und machen muß. Er kommt und sagt: "Hier bin ich! Was kann ich tun?" Er muß sich bekannt machen, bevor überhaupt irgend jemand herausfinden kann, daß er existiert, daß er überhaupt da ist. Davon sprachen wir schon gestern. Nun sehen wir, wie das im Zusammenhang paßt.

Niemand kam jemals vorbei und suchte ihn irgendwo in seinem Statik-Häuschen auf ... "Ist die Statik zu Hause?" - klingel, klingel - "Ehm, wir haben hier einen Vertrag mit acht Dynamiken mit Garantie. Wollen Sie eine Kostprobe haben?" Nein, er hörte, es gibt ein spiel, er kam vorbei, meldete sich an und sagte: "Hier bin ich!" - Zack! Alles, was wir jemals in der Philosophie in bezug auf Auditing gelaufen und uns angeschaut haben, ist nur eins: Was ist sein Einsatz im Spiel? Was ist sein Einsatz, das Spiel zu starten?

Wenn wir im Auditing die Übereinstimmungen und Postulate addressieren, die vor der Übereinstimmung, in das Spiel einzutreten, liegen, dann löst sich der Eintritt, dann löst sich das Spiel auf.

Was heißt das ganz genau? Das ist der Einsatz. Warum willst Du das Spiel spielen? Wenn Du Deinen Einsatz, das Postulat, das Spiel zu spielen, löst, wenn Du das Warum, warum Du das Spiel spielst, löst, kommst Du aus dem Spiel heraus. Das ist die einzige wirkliche Art und Weise, aus dem Spiel herauszukommen, anstatt herausgekickt zu werden. Was macht er? Er behält das Postulat, will weiterspielen, macht es sich aber unmöglich, indem er sagt: "All die verbieten es mir!" Das bedeutet, das Postulat vor dem Eintritt ist noch in Kraft. Löst Du das Postulat, löst sich das Spiel.

*Mach' doch mal ein Beispiel dazu.*

Nein, das muß erst mal einsickern. Es ist noch zu früh für ein Beispiel. Die Confusion darüber muß erst mal hochblowen... *OK, dann mußt Du es noch mal sagen... * Ja, das ist einer der feierlichen Augen blicken in unseren Seminaren, wo ich einen Ton sage... und wer weiß, was dann passiert... ?! Vielleicht kann ich es auf englisch sagen, und Du übersetzt es. Das ist genug Via, daß es dann alle verstehen.

The bets to enter a game. So you run Basic Basic fashion und you run the preclear at cause. You see, all you ever do in Auditing, is you run out these bets to enter the game and then he starts moving out of the game, because his agreement or postulate which proceeded the agreement to enter it erases. So he is no longer part of the game. All he has to do is erase his bet to enter the game. And the game goes - poof! You see, that was never erased before.

Der Einsatz, um in ein Spiel einzutreten. Man auditiert also das Basic Basic auf die Art, wie es üblich ist und dann wird der Preclear in einem Zustand, wo er selbst Ursache ist, auditiert. Alles, was Ihr je im Auditing tut, ist diese Spieleinsätze, um ein Spiel zu betreten, auszuauditieren, und dann beginnt der Preclear, aus dem Spiel herauszugehen, weil seine Ubereinstimmungen oder sein Postulat, das Spiel zu betreten, ausgelöscht wird. - Weil diese Übereinstimmung ausgelöscht wird, genau. - Er ist also nicht länger Teil des Spiels.

Alles, was er tun muß, ist, seinen Einsatz, dem Spiel beizutreten, auszulöschen. Und das Spiel verschwindet.

Dieser Einsatz wurde früher nie ausgelöscht.

Soweit klar? Die Frage ist jetzt, wie kommen wir aus einem Spiel heraus, das wir nicht mehr spielen wollen? Peter, ich weiß, daß Dich das interessiert... also her damit!

*Was ich mir gerade Überlegt habe: In dem Moment, wo ich mir zum Beispiel sage: "Ich schaffe es, eine Fußballmannschaft aufzubauen!", dann baue ich das auf, und ich habe alles erledigt, was ich diesbezüglich zu erledigen habe, dann schaue ich mir das wieder an und sage: "Mensch, das habe ich geschafft!" und in dem Moment nehme ich das zurück.* Jawohl.

*Also ist der Einsatz das, was ich beitrage oder beigetragen habe werde.*

sagen wir es mal so: Warum wolltest Du das Spiel spielen? *Gewinnen.* Ja, ja, das ist aber zu verallgemeinert. Schauen wir es uns noch präziser an: Um das Spiel zu lösen, kannst Du nicht einfach sagen: "Ich wollte gewinnen!" Was ist der spezielle Einsatz für dieses Spiel gewesen? Was unterscheidet dieses Spiel von anderen? Doch Euer Einsatz!

Ganz einfach, schauen wir uns mal ein Beispiel auf der 3. Dynamik an: Man arbeitet in irgendeinem Betrieb, man hat einen Posten in einer Firma. Es gibt nun zwei Arten, das Spiel zu beenden, oder? Man läßt sich rauskicken, das ist die übliche Art 99,99% aller Leute im Universum machen es so.

Es gibt noch eine andere Art, und das ist das, was neu ist, was wir hier tun: Du schaust Dir an, warum Du das Spiel spielen wolltest. Jetzt schauen wir uns mal an, ob es einen Schritt vor Nicht-Existenz gibt.

Die Nicht-Existenz-Formel lautet: Finde eine Kommunikations-Linie, mache Dich bekannt, finde heraus, was gebraucht und gewünscht wird. Das ist alles, was wir jemals gesagt haben. Ihr könnt Euch vorstellen, daß Ron die Nicht-Existenz-Formel aus der Ethik bereits 1957 gewußt hat. Erstaunlich, ja? Also: mache Dich bekannt, finde heraus, was gebraucht und gewünscht wird und liefere das - der perfekte Einstieg ins Spiel. Aber es gibt vielleicht einen Schritt vor "Finde eine Comm-Line ..."

Und die Frage ist Warum?

Warum "Finde eine Comm-Line" Oder? Warum? Du willst das spiel hier spielen. Warum willst Du das Spiel hier spielen? Das kann ich nicht beantworten, dafür gibt es nicht eine Standard-Antwort. Die Antwort ist so individuell, wieviele qns es gibt. Und jeder qn hat zig Gründe für jedes andere Spiel, weil er ja auch eine Möglichkeit haben muß, die Spiele zu unterscheiden. Das ist sein Einsatz. Das heißt, in diesem Spiel willst Du das, in jenem spiel willst Du jenes. Ich kann Euch jetzt nicht die Lösung geben, und Ihr sagt: "Aha! Die Lösung ist grüne Tomaten!", denn die Lösung kann für Euch blaue Bananen sein.

Was ist der Einsatz?

Ich bin bereit, was ...? Alles zu erleben, alles mögliche. Die Verantwortung geht in einem Spiel nicht verloren. Schauen wir es uns mal von dem Blickpunkt der Leute an, die implantiert werden. Die wollen nicht implantiert werden. Ich will nicht, daß sie implantiert werden, deswegen kann ich nicht hin gehen und sagen: "Es ist ihre eigene Schuld in dem Spiel, daß sie jetzt implantiert werden, denn schließlich haben sie es ja so gewollt!" Ich kann in bezug auf sie nicht auf Apathie gehen und sagen: "Och, die haben das ja so gewollt! Viel Spaß dabei!" Aber potentiell waren sie dazu bereit, sogar das auf sich zu nehmen, indem sie dieses Spiel spielen. Dieses Spiel ist einfach etwas schlimmer ausgefallen, als wir alle es uns potentiell gedacht haben, aber wir haben gesagt: "Wir sind bereit, alles zu erleben!"

Postulat: "Sei bereit, alles zu erleben".

Warum gibt es dieses Grundgesetz innerhalb des Spiels dieser Philosophie? Kennt Ihr noch die zwei Regeln für ein glückliches Leben? Das ist das Ursprungs-Postulat von diesem Spiel, oder? Sei bereit, alles zu erleben. Hier sind acht Dynamiken, ich bin bereit, alles zu erleben. Es kann etwas schiefgehen, nun, ich bin bereit, alles zu erleben. Das ist mein Einsatz. Es kann eine schlechte Person daherkommen und dies und das und Implanting verabreichen: Ich bin bereit, alles zu erleben. Das hast Du ja nicht gewußt, das hast Du ja glücklicherweise weggetan: "Ich weiß nichts darüber!" Hier ist diese herrliche Spielfläche, das physikalische Universum genannt, mit acht Dynamiken - "Ich weiß nichts darüber!" Und da war auch keiner, der sagte: "Hey, schau mal da rein! Da kann schon etwas schiefgehen...!" Nein, alle die mitmachten sagten, alle 10 hoch wieviel ... 46? *1040* 1040! Verzeihung, ich hatte etwas mehr im Gedächtnis, ich kannte ein paar Leute mehr... Also 1040 qns sagten: "Wir wissen nichts darüber! Wir wissen nichts voneinander, wir wissen nichts darüber!" - Zack! - rein und dann haben sie es erfahren. Und es wurde ein bißchen schlimmer, als man sich das so erhofft hatte, aber was macht jeder? "Ich bin bereit, alles zu erleben! Ich bin bereit, mit jedem eine 4. Dynamik zu haben, mit jedem eine 2. Dynamik zu haben, mit jedem eine 3. Dynamik zu haben, mit jedem eine 8., 6., 7. Dynamik zu haben! Ich bin bereit, jeden Effekt zu erleben...!"

Und was macht er dann? "Für immer, für alle Zeiten!" Und dann irgendwann mal, so halbwegs durch alle Zeiten, sagt er: "Mh! Das stinkt mir, aber ich habe gesagt, ich bin bereit, alles zu erleben. Alle verlassen sich darauf. Die spielen nie wieder irgendwas mit mir, wenn ich jetzt aussteige..." - Ein 9 ist ja ethisch - "... ich übernehme Verantwortung dafür, daß ich spiele. Ich muß jetzt irgendwie aus dem Spiel rausfliegen!" Und damit wurde stillschweigend übereingestimmt, alle qns sagten sich stillschweigend:

"So, darüber reden wir nicht, aber man darf dann aussteigen, wenn es einem die anderen unmöglich machen...",

aber es war so stillschweigend, keiner wollte es direkt sagen. Soweit klar? Könnt Ihr verstehen, wie das läuft? Wir durchlaufen es immer wieder, immer gründlicher, aber so kommst Du raus. Der Einsatz, warum hast Du das gemacht? Was hast Du denn davon? Ah, Vergnügen, man hat das und alle möglichen Sachen, die man aus diesem Spiel bekommt. Es ist vergnüglich, mit all diesen qns zu spielen, oder?

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