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Der Henker - Teil 5Spiel verlassenIch dachte nur, wenn Du das Spiel verläßt, mußt Du ja riskieren, daß Du in dieses Spiel hier nicht mehr reinkommst. Wenn Du das Gesamtspiel verläßt, ja. Nur, was kannst Du wirklich verlassen? Du wirst ein Spiel niemals wirklich verlassen können, ohne es zu beenden, das ist es ja, Du kannst so tun als ob. Aber wer treibt Dich wieder zurück? Du selbst. "Ich will mit den Leuten nichts mehr zu tun haben, nichts mehr zu tun haben, nichts mehr zu tun haben... !" und dann kommst Du doch wieder zurück. Im Prinzip spielt das mit den Conditions hier auch wieder herein. Ich bin irgendwann auf Feind und Verrat bezüglich der Gruppe. Einmal muß ich mich wieder hocharbeiten. Und am Anfang, wenn ich in Verrat bin, kommen sie ja auch nicht gleich an: "Ach, toll, daß Du wieder da bist!", sondern jeder guckt mich an und sagt: "Na...?!" Ich muß mich erst mal richtig bewähren, muß die Conditions machen, muß zeigen, daß ich wieder gut mitspiele, und daß ich es ernst meine und mich so wieder rehabilitieren. Richtig. Ich mache den Vertrag neu, um wieder mitzuspielen. Wenn ich bei Liability wieder zurückkomme, muß ich den Schaden wiedergutmachen und weit darüber hinaus etwas bringen, damit die anderen wissen: "Aha! Der steigt jetzt nicht mehr so leicht aus!" Aber wenn Du aussteigst, dann ist es für Dich und für die anderen aberrierend, weil das zeigt, daß Du bei diesem spiel nie richtig angekommen bist. Du spielst ein anderes, Du spielst kein Zukünftiges, Du spielst ein altes Spiel, das für Dich nicht abgeschlossen ist. Es ist ganz einfach. Was ist das größte Problem, das wir innerhalb der RO haben? Es sind die Leute, die in irgendeiner Form von der anderen Organisation kommen. Wenn sie von dort kommen, besonders, wenn sie Staff waren und dort irgendwelche negativen Dinge erlebt haben, können wir mit ihnen die größten Schwierigkeiten haben. Denn sie können niemals eine saubere Nicht-Existenz machen. Sie können niemals reinkommen und sagen: "Aha! Eine neue Gruppe! Was wird gebraucht und gewünscht? Welche Kommunikations-Linien sind da? Welche Informationen gebe ich, welche erhalte ich? Was kann ich liefern?" Nein! Sie kommen so an: "Hoffentlich sind sie nicht wie die anderen! Jetzt werde ich mal schauen, ob die so sind wie die anderen!" Sie kommen also auf Zweifel herein, tun aber so, als würden sie auf Nicht-Existenz hereinkommen. Dabei hören sie nicht auf, das andere Spiel zu spielen, indem sie immer schauen: "Aha! Das gibt es bei denen auch!" Wieviele Leute kennt Ihr, die noch draußen sind, die nicht einmal einen Schritt zu uns machen können, weil sie uns so sehr mit den anderen gleichsetzen. Da ich von nun an freiwillig Namen nennen werde... die B's zum Beispiel. Ich werde keine Kommunikation mehr zurückhalten. Wieviele Chancen hatten sie hier mitzumachen? Seit Jahren kenne ich etliche Leute, die sie immer wieder darauf angesprochen haben und denen sie versprachen: "Ja, Excalibur mache ich in 3 Monaten!" und "Im August fange ich an!" Nein! Sie sind noch zu sehr im alten Spiel, als daß sie aufwachen und sehen könnten: "Moment! Das ist nicht das alte Spiel!" Eine saubere Nicht-Existenz. Nein. "Wenden wir zweifel an, das ist ja viel besser!" Das ist das Problem, das wir mit den alten Leuten haben. Sie haben eine unheimlich lange Anlaufzeit. Ich mache ja neben diesen Sachen noch ab und zu Ethik-Handhabungen. Was ist das Hauptproblem, das ich bei den Leuten immer finde? Sie sind niemals angekommen. Von denen ist nicht genug da, so daß sie eine saubere Nicht-Existenz machen könnten. Nein, sie halten so viel zurück, daß sie tatsächlich in Zweifel sind. Sie geben gerade so viel in der neuen Gruppe, gerade so viel, daß sie es nicht schaffen, eine saubere Nicht-Existenz oder eine saubere Liability - oder eine saubere Zweifel-Formel zu machen; sie stehen zwischen Zweifel und Feind. Oder wenn sie ganz unten sind, befinden sie sich zwischen keinem Zustand und Verwirrung. Sie kommen in die ROs rein und sind eine 1. Dynamik; sie machen bei der 3. nicht richtig mit, denn es könnte ja sein, daß wir genauso schlimm sind. Sie sagen bei irgendwelchen Projekten oder Sachen nicht zu, denn es könnte ja sein, daß sie wie davor wieder auf die Schnauze fallen. sie lassen sich gar nicht mehr reggen, ob wohl das sowieso keiner tut, aber schon wenn ein Gespräch in diese Richtung geht, dann höre ich: "Oh! Tust Du mich reggen?" "Was?" Was wird denn hier für eine Condition angewandt? Schaut Euch mal Leute an, die Ihr kennt, die Schwierigkeiten haben, oder das, wo Ihr Schwierigkeiten mit der RO habt, und ich garantiere Euch, hundertprozentig, es ist eine alte Condition, die nicht ab geschlossen ist. Und zwar mit einer ähnlichen Gruppe. Manche gab es vor sehr langer Zeit. Damals hatten nicht so viele Leute Schwierigkeiten damit, deswegen haben viel mehr Leute bei so ähnlichen Gruppen mitgemacht. Ist das soweit klar? Wir haben zum Teil neue Leute, die kommen rein, ein Jahr später schaut man sich um, und sie sind schon auf Excalibur. "Was?!" Sie sind höher als alle Leute in der gesamten alten Organisation. Zwei Jahre später sind sie Auditoren, auditieren Leute und liefern selbst Excalibur und die Stufe 3 und alles mögliche. Wow! Zwei Jahre! Ich kenne wieviele Staff-Member, die vielleicht 15 Jahre dabei sind und es nicht einmal zur Lebens-Reparatur gebracht haben, weil das Leben viel schneller kaputt gemacht wurde, wie sie es überhaupt reparieren konnten. J.N. zum Beispiel. Der war lange Zeit CO/CMO - Commanders Messengers Org, das ist die Organisation der Boten von Ron -, also der alleroberste in der alten Organisation außer Ron selbst. Der lief alles, die gesamte S.O. In den Jahren, in denen er das war, war er die ganze Zeit auf Lebens-Reparatur. Das war sein Fall-Zustand. Er war nicht einmal in der Lage, in eine Organisation zu gehen und in den Foldern nachzusehen, ob die Tech von den - sagen wir mal - höheren Stufen richtig oder falsch war. Er konnte sich zum Beispiel nicht einmal einen Folder von einem Clear oder darüber anschauen. Da konnte er viel Kontrolle ausüben... sehr effizient, oder? Da wundern wir uns nicht, daß so viel schiefgegangen ist... Und stellt Euch vor, der ist durch die gesamte S.O. hindurch zur obersten Spitze gekommen. Und bei uns würde er oder so ähnliche Leute sehr viel Schwierigkeiten haben. Und in dem Maß, wie jemand Schwierigkeiten hat, kommt genau dieses Phänomen zum Vorschein - er ist nicht da. Es ist nicht genug von ihm da, daß er ein Spiel spielt. Es wird mehr von ihm gebraucht, und zwar bessere Qualität. Bitte schön, eine bessere Version seiner selbst wird gebraucht. Aber er hält genug von sich zurück, so daß er versagt, um dann sagen zu können: "Ich wußte ja ... ihr seid genau wie die Anderen!" Sich in das Spiel einbringenIch erhalte ab und zu Kommunikationen wie: "Ja also, bei Euch ist alles ein bißchen ernster geworden, das ARK ist ein bißchen raus!" Und das sagt mir jemand, der seit 6 Monaten nichts mehr getan hat. Alle anderen, die total fleißig sind, sagen: "Ah! Das ARK ist viel größer als jemals zuvor!" Ist ja auch logisch. Er ist 6 Monate weg, das ARK muß ja geringer sein. Die Lösung für hohes ARK ist, daß man nicht aus dem Spiel weggeht. Für die Leute, die dabei sind, ist das ARK viel höher. Es passiert viel, viel mehr. wir haben viel, viel mehr Leute auf Lines, wir expandieren, es geht irrsinnig gut. Das Kommunikationsniveau ist hoch, außer für die Person, die denkt, daß wir in dem Spiel genauso wenig da sind wie sie selbst. Sie erlaubt sich nur soviel von uns zu sehen. Und ich muß sagen, wenn man einen kleinen Standpunkt einnimmt, sehen wir vielleicht auch nicht ganz gut aus. Versteht Ihr? Das ist das Problem beim Disseminieren. Wir werden demnächst einen Disseminations-Vortrag haben. Und dann werden wir uns diese Sachen anschauen, denn das sind die Barrieren von den Leuten, daß sie überhaupt mitmachen. Ich bin, und wir alle sind an jemandem interessiert, der von sich voll alles gibt, der einfach sagt: "OK. Ich kann es mir leisten, das zu machen. Ich kann es mir leisten, alles von mir in ein Spiel 'rein zu tun!" Nicht so wie die, die reinkommen und sagen: "Ich kann mir nur leisten, das ins Spiel rein zu tun, was ich mir auch leisten kann zu verlieren!" Aus Sicherheitsgründen, falls man wieder abhaut. Genau. "Ich tue nur so viel rein... OK, wenn sie das kaputt machen, was juckt mich das!?" Jetzt... wie effizient kann das sein, was ihn so wenig juckt? Wie kann dieses potentielle Abfallprodukt seiner selbst die Nicht-Existenz machen? Er war ja eh bereit, es wegzuschmeißen. Das höchste, was dieses Ding erreichen kann ist, auf Power zu kommen, und zwar im Abfalleimer. Und das meine ich mit der Nicht-Existenz. Sie kommen nicht an; sie wenden noch immer die unteren Spiel-Konditionen an. Mißtrauen: "Ja, ihr seid hier genauso wie die Anderen!", "Was?! Wo sind wir genau wie die Anderen?" Keine neue Zeiteinheit. Es wird genau der Punkt von Zweifel angewandt, aber die Formel nicht gemacht. Das heißt, die Leute können dann 5 Jahre mißtrauisch warten, nach dem Motto: "Gehen die ein oder gehen die nicht ein?" Aber es können auch einfachere Sachen sein: "Kann man als Auditor überleben oder nicht?" Dann wartet man 10 Jahre, um zu sehen: "Aha! In Australien hat ein Auditor aufgehört! In Dänemark hat sich einer einen Neben-Job gesucht! Aha, wußte ich doch schon ... !" Daß es da 500 Auditoren gibt, die fleißig arbeiten und Leute Clear und OT machen; das wird nicht gesehen. "Einer von der RO ist überfahren worden! Ich wußte, die Brücke stimmt nicht! Hahahaha!", "In Süd-Afrika ging eine 2. Dynamik auseinander, und die waren beide in RO... Aha! Wußte ich doch, das klappt bei denen nicht!" SpieleinsatzWieviel kann ich verlierenIch habe das oft gesehen. Irgendwo gibt es den Punkt, wo wir sagen: "ja, wieviel kann ich mir leisten wegzuschmeißen?" Und das mocke ich dann auf. "Vielen Dank! Heute ist wieder mal Abfalltag!" Es geht um Einsatz; wenn Ihr gut sein wollt, wenn die Gruppe gut sein soll, dann müßt Ihr etwas Besseres einsetzen. Die Gruppe kann ja nur so gut sein wie das, was Ihr in der Gruppe einsetzt. Es tut mir leid, so ist das Spiel. Ich wünschte, es wäre anders. Also, wenn ich zu deutlich werde, dann stoppe mich der eine oder andere, dann werde ich wieder nebulös. Ich lese in Zeitschriften oft Berichte über Führungskräfte, die von der einen zur nächsten Firma wechseln. Da kommt es vor, daß jemand, der ganz offensichtlich total unfähig ist und eine Firma zugrunde gerichtet hat, es trotzdem schafft auszusteigen und als hochbezahlter Geschäftsführer in einer anderen Firma angestellt zu werden, die er jetzt zu grunde richten kann. Sehr erstaunlich. Das heißt, wenn Du erst mal in diesen Kreisen bist, dann hast Du zunächst ausgesorgt, da dauert es 3 Jahre, da 3 Jahre und dort 3 Jahre, das sind schon mal 9 Jahre, da hast Du schon jede Menge Kohle gemacht. Und alle sind kaputt gegangen. Der Punkt ist doch, die können das nicht konfrontieren, daß eine Person Ursache dafür ist, daß eine Firma kaputtgeht, das ist für die überhaupt nicht real. Jawohl, Wirtschaftsfaktoren, Japan hat wieder mal ein neues Produkt heraus gebracht oder so etwas. Man muß nur eine gute Ausrede haben. Das stimmt, aber bezüglich Deiner Frage möchte ich noch einen anderen Aspekt ansprechen. Es gibt einen Tonbandvortrag über Organisation, in dem Ron genau die Methode beschreibt, wie man eine Firma übernimmt, und wie man es zur höchsten Spitze schafft. Er beschreibt, wie man das macht. Derjenige, der die größte Kompliziertheit, die größten Fehler in eine Sache bringt kommt am höchsten. Und deswegen sagt er auf dem Tonbandvortrag: "Leute, wenn ihr eine Firma übernehmen wollt, geht nicht mit Lösungen hin, denn ihr restimmuliert eine Nicht-Spiel-Kondition, ihr restimmuliert die Bank. Geht hin und sagt: Es gibt 26 Formeln, wer zum Beispiel die Essensmarken erhält, oder wer jetzt Geld für Marketing-Forschung bekommt. Und ihr erfindet die 27. Formel, die alle 26 an Kompliziertheit noch in den Schatten stellt. Ihr macht das und ihr werdet sofort angeheuert und bekommt einen hohen Posten. Wenn ihr dann noch total daran arbeitet, etwas noch viel Komplizierteres einzuführen, bei dem jedesmal, wenn irgend etwas genehmigt wird, 5 Durchschläge, 3 Kopien und 5 Faxes um den Planeten geschickt werden müssen, schafft ihr es garantiert bis zum Präsidenten." Es ist kein geistig gesundes Spiel. Ihr müßt über diesen Mechanismus Bescheid wissen, dann könnt Ihr reinkommen und das übernehmen. Wenn Ihr den oberen Posten innehabt, könnt Ihr schon rechtzeitig damit anfangen, das Policy wieder zu verändern. Aber so kommt Ihr rein. Es muß kompliziert sein, damit es einen Wert hat; so ist dieser Planet aufgebaut. Damit hält er sich auch in der Hierarchie. Wenn er etwas zusätzlich verkompliziert, hat er vielleicht Chancen, sich auch in der Hierarchie zu festigen. Richtig. Warum? Weil die Leute sagen: "Auf ihn können wir nicht verzichten! Die Sache stammt ja von ihm, wir können sie nicht duplizieren." Jetzt wißt Ihr, warum wir so viele qns im Spiel gebraucht haben... Das physikalische Universum ist sehr kompliziert. Wir konnten nicht auf einen verzichten. Es ist eine Kompliziertheit vorhanden. Das ist an sich nicht schlecht, solange ich damit umgehen kann auf 20,0. Es wird nur dann schlecht, wenn ich Wirkung davon bin. Fangen wir mal direkt unten an: 1. Dynamik - 1 Person; 2. Dynamik - 2 Personen. Es ist doch komplizierter, zu zweit zusammen zu leben, als allein. Natürlich wird es auch einfacher, wenn man zusammen lebt, weil man ein spiel hat und die restlichen Dynamiken besser spielen kann. Gemeinsam kann man die 3. und 4. Dynamik besser angehen. Der eine übernimmt den Hut, der andere übernimmt den anderen Hut. Man hat eine Organisation. Man hat ja auch nur eine 3. Dynamik, weil man denkt, daß man in einer Gruppe besser überleben kann, und zwar in Bezug auf alle anderen Dynamiken. Aber es ist komplizierter; ich muß darauf achten, daß ich zu bestimmten Zeiten eine Krawatte trage und zu anderen Zeiten jemand grüße, denn sonst denken sie: "Was ist mit dem los?!" Oder wer hat den Schlüssel zu... vielleicht ist es hier nicht so, aber in Amerika ist der Schlüssel zur Toilette der Führungskräfte das Status-Symbol. Es spielt keine Rolle, was Du verdienst, sondern ob Du den Schlüssel hast. Es spielt auch keine Rolle, ob Du mußt oder nicht... Hauptsache, Du hast den Schlüssel. Dann triffst Du Dich mit den anderen 50 Mal am Tag beim Händewaschen, damit alle merken, Du hast den Schlüssel. Es ist eine neue Form der Nicht-Existenz ... die machst Du auf der Toilette. Und das Non plus ultra ist, wenn kein Mensch Dich jemals auf die Toilette gehen sieht: dann mußt Du im Office eine eigene haben: "Oooh! Der hat eine eigene Toilette... !!" Das ist das Non plus ultra. Der muß zur Spitze gehören; der hat eine Privattoilette, Privataufzug, alles privat, alles separat. Es ist eine irrsinnige Kompliziertheit. Jetzt brauchst Du zwei Aufzüge, denn Du brauchst einen für die Leute und einen für die Oberen. Merkt Ihr, so ist das Spiel aufgebaut. Scheinbar haben wir diese Kompliziertheit gebraucht. Valenz wechselnWir werden weiterhin die 8 Dynamiken durchnehmen und uns anschauen, was passiert, wenn ein qn eine neue Identität annimmt. Könnt Ihr Euch noch an das Datum aus einem früheren Seminar erinnern? Um die Valenz zu wechseln, muß ich die Beingness, Valenz oder was auch immer ich gehabt habe, gewissermaßen bis zum Tod der valenz durchlaufen; erst dann kann ich sie wechseln. Könnt Ihr Euch erinnern? Nicht mehr? Ganz einfach: wann wechsle ich die Valenz? Wenn ich die erste Valenz, Valenz Nr. A, nicht mehr sein kann. Erst muß ich den ganzen Zyklus von Kreieren, Verändern bis zum Tod durchlaufen. Erst dann wechsle ich die Valenz. Das heißt, Valenz B muß Valenz A vollkommen in allen Einzelheiten durchlaufen haben, probiert haben, etwas damit zu tun und darin versagt haben - "Bis zuletzt habe ich versucht, etwas damit zu erreichen!" Erst wenn sie vollkommen abstirbt, ändere ich die Valenz, die Beingness, die Identität. Identität ist nicht mit der Individualität des qns zu verwechseln. Was ich bin, bin nicht wirklich ich. Wie ich hier erscheine, das bin ich nicht. Wir sprachen von einer Begrenzung der Beingness, und eine Beingness, die zeitlich begrenzt ist, kann nicht der qn sein. Der qn ist unbegrenzt, er ist weder zeitlich begrenzt noch in dem, was er potentiell alles sein und tun kann. Dagegen ist die Identität, die ich habe, zeitlich begrenzt, sie hat nur eine bestimmte Zeitdauer. Ich kann es gar nicht sein, denn das, was Ihr hier seht, ist die Limitierung meiner selbst. So weit habe ich mich zurückgehalten, daß ich nur noch das kann sein. Ich habe noch eine Frage zu dem Valenzwechsel: man geht runter, bis die Valenz tot ist, also im Prinzip nichts mehr da ist. Ist das nicht ein Ausgang nach unten? Es muß doch auch einen Ausgang nach oben geben. Also im Sinne, man legt eine Valenz, wenn sie ausgesorgt hat und nicht mehr benötigt wird, ab und dann nehme ich eine andere Valenz an. Das mag's ja geben; ich kenne bis jetzt nur keinen, dem es gelungen ist. In diesem Spiel ist es also so, daß man die Valenz so lange hat, bis sie tot ist, und dann nimmt man die nächste. Das ist aber nicht unbedingt der Abschluß des Spiels. Stimmt, deshalb macht man ja zum Beispiel mit der umgekehrten Valenz weiter. Das ist ja das Komische: Nehmen wir jemanden, der versucht, Lokomotivführer zu sein. Danach geht er in eine andere Beingness über, versucht aber noch immer das gleiche zu sein. Mit dem Gesamtspiel hört er ja nicht auf. Es wird etwas anstrengend. Er versucht Lokomotivführer zu sein, ist es, und irgendwann einmal wird er unterdrückt. Nun kann er diese Beingness nicht mehr spielen. Etwas passiert, Overts, Withholds, er wird alt, es gibt keine Lokomotiven mehr, eine Partei gegen die Luftverschmutzung durch Lokomotiven entsteht... egal, was das Spiel ist, wir können uns Milliarden Gründe ausdenken, was ihm als Unterdrücker entgegengestellt wird. Er spielt es so weit, er versucht alles, er versucht es auf Zorn, er versucht es auf "Versteckte Feindseligkeit" und irgendwann ein mal ist er auf Gram, und dann auf Apathie und schließlich stirbt er als Lokomotivführer. Erst dann kann er sich erlauben, die Valenz zu wechseln. Und welche Valenz wird er annehmen? Das, was noch spielbar ist. Derjenige, der die Lokomotivführer unterdrückt hat, ist ja noch da, die gewinnende Valenz. Diese bleibt übrig, also nimmt er sie an, versucht aber gleichzeitig immer noch Lokomotivführer zu sein. Jetzt wird's anstrengend. Absicht - Gegenabsicht. Wobei er selbst die Absicht und die Gegenabsicht hat. Wenn das höchste Postulat von ihm war, Lokomotivführer des Universums zu werden und Zugverbindungen zwischen den Planeten zu erschaffen, und auf einmal kann er nicht mehr spielen, weil sich alles dagegen gestellt hat... gibt er doch sein Spiel nicht auf. Er ist ja ein qn, er gibt nie ein Spiel auf. Er tut so als ob: "Ja, ich habe schon lange aufgegeben. Damit habe ich nichts mehr zu tun, das ist lange vorbei.", aber heimlich tut er es noch immer. Und so kommt es dann zu unabgeschlossenen Spielen. Ja, er spielt es im nächsten Spiel weiter. Natürlich kann er es jetzt nicht mehr abschließen. Aber das heißt noch lange nicht, daß er es deshalb aufgibt. Er ist ja unendlich, was juckt es ihn, es unendlich weiterzuspielen? Wieviele Unendlichkeiten hat er zu vergeben? "Oh, eine Unendlichkeit werde ich jetzt als Lokomotivführer verwenden. Und eine als Unterdrücker von Lokomotivführern. Was juckt mich das? Ich schaffe mein Ziel schon. Ich habe mir von dieser Valenz so viel Vergnügen versprochen, das hole ich mir!" Ein qn gibt nie auf, Du kannst nur seinen Vektor verändern. Du kannst ihn soweit verändern, daß er gegen sich selbst kämpft, weil er denkt: "Das ist die einzige Art und Weise, wie ich überhaupt Lokomotivführer sein kann - indem ich Lokomotivführer-Unterdrücker werde." Es macht keinen Sinn, deswegen nennen wir so was auch aberriert. Es muß keinen Sinn machen. Für einen qn muß gar nichts Sinn machen. Einige sind in dem Maß aberriert, daß Sachen keinen Sinn machen. Wir sprachen über die Gefahren der Logik. Könnt Ihr Euch erinnern? Ein qn ist wissend, ein qn ist Ursache. Wenn er soweit Effekt geht, daß er sich eine Beingness aufmockt, die Ethik-Konditionen nicht anwendet und die Valenz endgültig aufgibt... was passiert dann? Was ist Out-Ethik?SelbstverleugnungEs ist Selbst-Verneinung, Selbst-Verleugnung - denial of self. Die Essenz von allem, was Out-Ethik ist, ist immer nur Selbst-Verleugnung. Es ist nie etwas anderes. Deswegen, wenn ich eine Ethik-Handhabung gebe, interessiert mich doch nicht, was er gemacht hat. Wen juckt das? Ein qn kann doch machen, was er will, wenn er sich selbst dabei nicht verleugnt. Verleugnet er sich, schadet er auch den anderen. Was ist ein Unterdrücker? Der hat sich soweit selbst verleugnet, daß er gezwungen ist, jetzt alle anderen zu verleugnen, damit er überhaupt existieren kann. Wenn er sich soweit verleugnet hat, daß von einem - sagen wir mal - so großen qn, nur noch so viel übrig ist, dann muß er doch dafür sorgen, daß die anderen auch so klein sind, damit er sich weiter selbst verleugnen kann. Von soviel ist er zu soviel geschrumpft. Ron spricht davon, daß die gesamte Essenz aller Out-Ethik immer Selbst-Verleugnung ist. Warum? Du entfernst Dich von einer Dynamik. "Klar", sagt man, "Du hast etwas begangen, einen Overt begangen, jetzt hältst Du dich zurück!" Was ist das? Selbst-Verleugnung. Ich kann jemanden austricksen, indem ich ihm beibringe, daß er einen Overt begangen hat, damit er was tut? Sich selbst verleugnen. Das ist ein stabiles Datum, ein goldenes Gesetz innerhalb der Philosophie oder innerhalb von allem, was wir tun. Und laßt Euch wirklich nicht davon abbringen. Es ist sehr wichtig, denn es gibt soo viel Zeug, was uns alle möglichen Philosophien als die Ursache für all unsere Probleme im Leben anzudrehen versuchen. Die einzige Ursache Eurer Schwierigkeiten ist: es ist nicht genug von Euch da, um die Sache zu handhaben. Ganz einfach: Ich habe Schwierigkeiten auf der 2. Dynamik. Was fehlt da von mir? Was habe ich nicht eingesetzt? Welche Punkte der Nicht-Existenz habe ich nicht vollständig gemacht? Das ist eine goldene Regel. Egal, welche Person Ihr handhabt, egal, welche Schwierigkeiten sie hat, Ihr werdet immer feststellen: Selbst-Verleugnung ist das Problem. Selbst-Invalidation. Macht Euch das wirklich zu einer goldenen Regel. Wenn Ihr ein Problem seht, ein Kommunikations-Problem, ein ARK Problem oder ein finanzielles Problem seht, schaut Euch jeden Punkt auf der Organisations-Tafel an, an dem es Schwierigkeiten gibt; schaut nicht: "Welche Schwierigkeiten werden mir von der Außenwelt gemacht?" Wenn mehr von Euch da wäre, um die Schwierigkeit zu handhaben, hättet Ihr die Schwierigkeit nicht. Ihr seid zu vorsichtig, Ihr haltet so viel von Euch zurück, damit Ihr überhaupt ein Spiel haben könnt. Ihr achtet darauf, eine gewisse Linie ja nicht zu überschreiten, sonst wärt Ihr zu sehr OT. Es ist ein Balance-Akt. Wendet das doch mal an. Was ist mit dem PC los? Hat er zuviel Selbstvertrauen? Kann er die Probleme gut handhaben? Nein, irgendwas ist da, was ihm eine Schwierigkeit bereitet. Die Auditing-Prozesse sind dafür da, um das hervorzuholen, was den Zustand der Selbstverleugnung erzeugt hat. War es ein Overt? War es etwas, was ihm beigebracht wurde? War es ein Implant? Aber das alles hat nur einen gemeinsamen Nenner. Jeder Implant hat in seinem Kern einen angeblichen Overt, den man be gangen haben soll, den man aber nicht begangen hat. Das heißt, da kommt die Selbst-Verleugnung rein. Ein Implant wird Dir nur gegeben, damit etwas weniger von Dir da ist. Deswegen ist Implanting schlecht. Es zwingt Dich dazu, daß weniger von Dir da ist. Jetzt schauen wir uns das mal in Bezug auf das Spiel genau an. Wenn ich ein Spiel anfange, finde ich in der Nicht-Existenz heraus: wie habe ich zu sein, um das Spiel spielen zu können? Spielfläche: Auf dieser Spielfläche muß ich von Punkt A nach Punkt B kommen und einen Effekt erzeugen. Hier definiere ich am Anfang meine Identität, das Spiel usw. Das weiß ich: wie muß ich im Endeffekt sein - in Power 20,0, das ist der ideale Zustand -, um das Spiel perfekt spielen und dadurch beenden zu können, und um das größte Vergnügen zu haben, alles wieder zu wissen, was ich weggegeben habe, um das spiel zu spielen. Der ideale Zustand. Das bedeutet, der ideale Zustand des Spiels ist genau definiert, und ich habe jetzt Schritte, um das hinzusetzen. Man kann sagen, ich habe als qn eine bestimmte Größe oder Qualität. Eine gewisse Stärke, eine gewisse Energie, eine gewisse Power, um das zu erreichen. Es ist diesem Spiel angemessen. Es muß innerhalb des Spiels sein; es ist nicht zuviel und nicht zuwenig, es ist ein Idealzustand für ein Spiel. Der Idealzustand für ein Schachspiel ist, daß ich alle Regeln kenne, etwas Erfahrung habe und es spielen kann, ohne gehandikapt zu sein; aber auch nicht zuviel Gewalt anwende. Wenn er mit dem Springer eine falsche Bewegung macht, kann ich keine Knarre rausholen und ihn erschießen oder das Spielfeld anzünden. Das wäre ein nicht idealer Zustand für ein Schachspiel. Es gibt irgendwo eine Definition, was innerhalb von diesem spiel ideal wäre, stimmt's? Jetzt versucht der qn von Punkt A zu Punkt B zu kommen, indem er Größe N hat, sagen wir, Größe 10. Das wäre ideal, um dorthin zu kommen. Hat er genug Sprit? Versteht Ihr, was ich im übertragenen Sinne meine? Das ist die Power, soviel Dampf setzt er für das spiel ein. Irgendwann nach dem Anfang kommt ein Implant, und der Implant enthält einen falschen Overt. Der Overt besagt: "Du hast das und das begangen, ergo halte Dich zurück!" Was passiert jetzt? Er schrumpft auf Größe 6 herunter. Im übertragenen Sinne. Größe 6 schafft es nicht von A nach B, aber der qn ist zäh, er gibt nicht auf. Er macht nicht das Ziel kleiner, sondern er versucht, es trotzdem zu erreichen. Welcher Unterschied ist zwischen Größe 10 und 6? AnstrengungJetzt macht er es mit Anstrengung. Es ist ja auch anstrengender, als kleinerer qn das gleich große Spiel zu spielen. Und das ist alles, was Anstrengung ist. Irgend etwas hat Euch überzeugt, daß weniger von Euch da sein muß, irgend etwas hat Euch im Spiel überzeugt: "Sei nicht ganz da! Sei nicht vollständig da, um das Spiel erfolgreich zu spielen. Mach's doch mit Anstrengung!" Aber sie haben nicht Euren Vektor verändert, sie haben nicht gesagt: "Mach' was anderes!" Nein, sie haben weiterhin gesagt: "Mach' B!" Wir haben im letzten Seminar davon gesprochen, wie Implants funktionieren. Sie nehmen nur Deinen Vektor und sagen: "Mach' das jetzt mit Anstrengung!" Erinnert Ihr Euch? Das ist das Überleben. Das ist die Arbeit im Betrieb. Machst Du es mit Leichtigkeit? Nein. Mittlerweile ist es in der Welt normal, daß Du etwas nur mit Anstrengung tun kannst, tun mußt, damit es als Arbeit akzeptiert wird. Erstaunlicherweise gibt es viele Produkte, bei denen das Produkt selbst nicht bezahlt wird, sondern die Anstrengung, das Produkt zu erzeugen. Das ist erstaunlich, das bedeutet, wir haben jetzt ein Gesellschaftssystem, in dem uns allen beigebracht wird, uns genügend zurückzuhalten, damit wir ein Produkt haben, was akzeptabel ist. Denn nur wenn ich 5 Jahre an einem Buch geschrieben habe, dann ist das Buch akzeptabel: "Oooch, der hat 5 Jahre seines Lebens in dieses Buch gesteckt!!" Oder 10 Jahre. Versteht Ihr, was ich meine? 20% seines Lebens hat er für dieses Buch geopfert! Dann muß es ja gut sein! Kein anderer kann das machen, das ist ja irrsinnig anstrengend!! Das heißt, ich bezahle die Anstrengung. Ob das Buch der größte Quatsch ist, spielt keine Rolle... 10 Jahre lang ein Buch zu schreiben ist absoluter Irrsinn. Der weiß ja selbst nicht mehr, was auf der ersten Seite stand. Ist das soweit klar? In dem Maß wie Anstrengung vorhanden ist, genau in dem Maß gibt es einen Withhold, hält sich der qn zurück. Das ist die Fähigkeit, einen Withhold zu haben. Ich verleugne mich selbst, das ist ja die Out-Ethik, oder? Ist Anstrengung da, ist die Out-Ethik nicht weit. WithholdSich selbst zurückhaltenIhr könnt immer sehen: Strengt sich jemand bei der Arbeit an - Aha! - er hält sich zurück, er hat einen Withhold. Er hält sich soweit zurück, daß er sich anstrengen muß. Denn wenn es für ein unendliches Wesen, das unendlich viele Sachen erzeugen kann, anstrengend ist, zeigt das nur eins: es hält sich zurück. Es ist ja nicht als qn so klein geboren worden und wir verlangen jetzt eine so große Aufgabe von ihm. Nein, es ist ein Riesenvieh und wir verlangen eine so kleine Aufgabe von ihm. Und nicht einmal die packt es, sondern macht sich noch kleiner. Und das sind Implants, das ist alles, was ein Implant jemals ist. Dann wißt Ihr alles über Implants. Alles, was sie bewirken: sie machen den qn klein genug, damit er trotzdem aber mit Anstrengung tut. Nun ist er berechenbar. Jetzt bleibt er bei der Stange, er weiß: "Ich habe nicht viel Zeit für Spaß, zum Operieren und zum OT sein, ich bin nun mit dem Leben beschäftigt." Das Leben selbst ist zur Vollbeschäftigung geworden. Vielleicht habt Ihr einmal von einem Planeten gehört, wo das so ist? Es klingt jetzt alles sehr theoretisch, oder? Bevor Ihr die Mission anfangt, bekommt Ihr diese Daten: "Also auf der Erde ist es so! Ihr glaubt es nicht? Ihr werdet heruntergehen und es ist so! Die beschäftigen sich Vollzeit mit dem Leben! Sie schaffen ihr ganzes Leben lang - es ist anstrengend! Nicht eine Sekunde haben sie Zeit zu operieren!" Irgend etwas hat uns alle überzeugt. So wenig muß von uns da sein. Aber das Spiel ist so komplex, daß wir es gerade packen, und oft packen wir es gar nicht. Dann müssen wir noch den Körper verlieren und uns einen anderen Körper mit noch etwas weniger Fähigkeit nehmen, damit wir uns noch etwas mehr anstrengen. Als Vergleich: Ihr spielt ein Schachspiel, und es ist optimal. Aber mittendrin verliert Ihr die Hälfte Eurer Intelligenz, vergeßt 50% aller Regeln, werdet dabei noch besoffen gemacht und erhaltet alle 15 Minuten einen Elektro-Schock. Ihr seid dann vom Schachspielen etwas abgelenkt... Aber was macht Ihr dann? Ihr sagt: "Arrggh! Ich-muß-weiter-machen! Uaah, ich muß mich jetzt anstrengen! Was war das für ein Zug? Ich kann gar nicht mehr nachdenken! Uff!" Ja? Man strengt sich jetzt an; man setzt die Figur mit der Faust! Man sieht schon, wenn man sich beim Denken anstrengt, oder? Man runzelt die Stirn: "Arrggh!" Ich kenne niemanden, der dadurch besser denken kann. Aber es sieht anstrengend aus, also denkt man: "Aha! Er übt sich im Denken!" Habt Ihr gemerkt, je anstrengender es ist, je mehr man so da hängt, desto länger dauert es, bis man überhaupt einen Gedanken fassen kann? Der Comm-Lag ist größer. Aber das ist der ganze Sinn. Es ist ja eine Kommunikationsverzögerung. Und das bedeutet Anstrengung, Anstrengung, Anstrengung. Com-LagPhysikalisches UniversumWas ist das physikalische universum, wenn nicht eine Kommunikationsverzögerung innerhalb von Theta?
Also, das physikalische universum ist eine Kommunikationsverzögerung innerhalb von Theta. Das ist alles, was es ist. Hier ist Theta, alles ist spontan, sofort da, keine Anstrengung. Das physikalische Universum ist eingebettet als eine Kommunikationsverzögerung von Theta. Da wird Theta langsamer und nimmt seltsame Formen an, um miteinander zu kommunizieren und wartet auf Antwort, und wartet auf Erkenntnis, strengt sich an, und kommt am Schluß wieder heraus und sagt: "Puh! Das war anstrengend! Ich habe Dir vor 1 Million Jahren eine Frage gestellt, aber es war soviel Anstrengung da, daß ich 1 Million Jahre gebraucht habe, bis ich die Antwort bekam! " Soweit klar? Was hat das mit Identität zu tun? Ich gebe ja nie auf, Punkt B zu erreichen, es wird nur anstrengender. Jetzt stellt Euch vor, der Implant war so stark, daß Identität A vollkommen verschwand. Ich sterbe, aber ich will noch immer B erreichen. Also mocke ich mir A-1 auf. A-1 zum Beispiel war genau das, was mich daran gehindert hat, B zu erreichen. Und schon kommt der berühmte Spruch zum Tragen: "If you can't beat them, join them!" Also, wenn Du sie nicht schlagen kannst, werde Mitglied. Die Partei ist solange zu bekämpfen, bis nur noch die Partei da ist; dann wird man Mitglied und versucht natürlich noch immer, die Partei zu bekämpfen. Er ist jetzt in der Partei und tut so als ob. Die Partei wird nie groß werden, solange er irgendwas damit zu tun hat. Denn er gibt nie auf, er versucht noch immer, nach B zu kommen. Die einzige Valenz, die ihm jetzt übrigbleibt, ist genau die Valenz, die ihm die vorherige Valenz zerstört hat. Spielt keine Rolle, auch als Unterdrücker versucht er weiterhin, B zu erreichen. Etwas sehr aberriert. Er wird auch nie ankommen, die Anstrengung ist ja enorm groß. Das ist die Gegenabsicht, die da ist. Er hat so viel Absicht und so viel Gegenabsicht. Und genau da ist jetzt das Problem. Ist das soweit klar? Kommt Ihr noch mit? Vielleicht sollten wir so ein Fahnensystem machen: grüne Fahne: "jawohl, haben wir ge schluckt!", gelbe Fahne: "Wir denken noch nach!", rot: "Nee, das kann nicht stimmen!" Weiße Fahne: "Ich gebe auf!" Sehr gut. Schwarze Fahne: "Es werden keine Gefangenen gemacht!" Das gab's in der Konföderation im Krieg, im amerikanischen Bürgerkrieg wenn einer eine schwarze Fahne hißte, wußte man: "Der bringt alle um! Der macht keine Gefangenen!" Danach entstand ein Club, und zwar ein Gourmet-Club, ein Feinschmecker-Club. Der "Klub der schwarzen Servietten": Wir lassen keine Reste auf dem Teller!" Wie kam ich dadrauf? Ist ja gleich... ich hab' schon die komischsten Sachen in Amerika gesehen. Die gehen da hin mit ihren schwarzen Servietten, in jedem Restaurant sind sie bekannt, sie kommen da rein, schwarze Servietten, und sie essen alles auf und lassen nichts liegen. "Es werden keine Gefangenen gemacht!" Auf jeden Fall, Ihr habt das verstanden, oder? *Ja.* *Grüne Fahne.* Jetzt werde ich Euch ein bißchen zwischen heiß und kalt hin und her bewegen. Also wir sind hier eigentlich in einem Comm-Lag von Theta, und darin zu operieren, das ist der höchste Zustand. "Dann bin ich seit 20 Jahren in einem Comm-Lag drin, aber ein Comm-Lag ist doch etwas Überflüssiges oder Negatives!" Nein, wieso ist es denn etwas Überflüssiges? Da kommen unsere alten Mißverständnisse zum Vorschein. Comm-Lag ist in der alten Organisation natürlich mit all dem Negativen befrachtet, und innerhalb der Tech ist es natürlich nicht gut, wenn Du einen Comm-Lag hast, stimmt's? Du kannst ja als Auditor keinen Comm-Lag mit dem PC haben. Natürlich verwenden wir den gleichen Ausdruck für die gleiche Sache, es ist eine Kommunikationsverzögerung. Aber ohne Kommunikationsverzögerung gäbe es kein Spiel! Wenn der Schütze jetzt den Ball beim Elfmeter schießt, und der Ball ist augenblicklich im Tor, so daß der Tormann niemals auch nur den Hauch einer Chance hat, den Ball aufzufangen, wäre das noch ein Spiel? Der Tormann würde gleich aufgeben, es wäre eine Nicht-Spiel-Kondition. Hier ist der Elfmeterschütze, der hat den Ball da vorne, er holt aus - Zack! - der Ball ist drin. Keine Chance. Der verschwindet hier und taucht im Tor auf. So macht es Theta. Aber Theta, das gewählt hat Tormann zu sein, für den es Spielregeln gibt, sagt: "Hach, es ist schwierig, einen Elfmeter zu halten, aber ich habe eine geringe Chance." Und die geringe Chance ist die Kommunikations-Verzögerung. Wenigstens das. Stellt Euch ein Fußballspiel vor: Zwei Mannschaften rennen auf den Fußball platz, in einer Sekunde ist das Spiel vorbei, alle gehen wieder nach Hause. Ist das ein Spiel? Sie rennen auf den Fußballplatz, wildes Gemetzel für zwei Sekunden, der Schiedsrichter sagt: "Das Spiel endet 5:2!", und die Zuschauer hängen da und sagen: "Was? Hast du das gesehen? War das ein Foul? Wer, wo, wieso??" Es ist kein Spiel, keine Havingness, kein Verstehen, nichts. Das heißt, es muß eine Kommunikationsserzögerung geben. man ist ja enttäuscht... Es gab da doch vor kurzem so einen Schwergewichtskampf, der ganz schnell vorbei war, nach einer Minute oder sogar nur 45 Sekunden war er vorbei. Ein K.O.-Schlag! Ich meine, der Kampf wird monatelang vorbereitet, es gibt Zeitungsberichte und Interviews, einer bekommt 12 Millionen, der andere 8 Millionen, oder irrsinnige Summen... die gehen in den Ring... die Leute reisen an, sie bezahlen für einen Platz in den ersten 50 Reihen 1400-2000 Dollar. Sie gehen im schönen Abendkleid hin, das Diner ist für 2 Stunden später reserviert, denn normalerweise geht der Kampf ja über 12 oder 15 Runden... sie gehen in den Ring, tänzeln ein bißchen rum, Du hast Dich kaum hingesetzt und Deine Krawatte zurechtgerückt und sagst: "Aah! " - Bumm! - - der Kampf ist vorbei! 2000 Dollar im Eimer! Aber es gab keine Augenblicke von: "Oh, schafft er's? Nein, er wird verlieren! Nein, er packt's doch!" und überhaupt. Das wäre ein Theta-Kampf, zwei es kommen zusammen, und es ist schon wieder vorbei, und kein Mensch weiß wieso. Und deshalb hat man sich überlegt: "Moment mal ... ! Wir brauchen etwas Komplizierteres als das! Wir brauchen Kommunikationsverzögerung!", und daraus ist das physikalische universum entstanden. Das ist ein Spiel, oder? Nachdem Du lange genug solche Kämpfe gesehen hast, denkst Du: "Nein! Es muß Drama her!" Es muß eine Balance geben. Der Kommunikation wurde eine Richtung von A nach B gegeben, aber es muß auch etwas geben, was den Partikel möglicherweise stoppt, nach B zu kommen. Es muß einen Unterdrücker des Partikels geben. Dann haben wir eine Kommunikationsverzögerung. Das ist eine wichtige Funktion in einem Spiel. Es muß also Barrieren geben, die überwunden werden. Wenn keine Barrieren da sind - Zack! - ist kein Spiel da. Wie blöd können Spiele sein? Sehr blöd. Trotzdem spielen wir sie liebend gerne. Ich war einmal bei einer Familie, die sehr viel mit Pferdespringen zu tun hatte. Die Pferde werden gezüchtet, die besten Pferde eingekauft, nur ganz bestimmte Ställe sind gut genug, es wird trainiert, und das Pferd persönlich gepflegt und gehegt. Man gibt Unmengen Geld für diese Sportart aus. Dann zieht man sich noch schön an, nimmt bei der Olympiade oder an einem springen teil. Was ist das Spiel? Das Pferd springt über eine Latte! Eine bestimmte Zeit ist vorgegeben und es springt über eine Latte. Das Pferd hat sich nicht alle Beine, sondern nur die Latten durchgebrochen, aber dann springt es über 2 Latten: "Wow!", 1 und dann noch 2 Latten und dann: "Oh! Da ist ein Wassergraben!" Das Pferd springt über das Wasser! Wehe, es landet im Graben! Was ist das für ein blödes Spiel? Ich meine, was gewinnt man dabei? OK, ich war ein Lattenspringer: "Oh, toll!" Aber, wenn man sagt: "Ich war bei der Olympiade, Goldmedaille... Kunstspringen... M-Dressur ... !" was ist das? Es ist sehr kompliziert. Die Frauen kommen mit ihrem Rolls Royce an, die Engländer mit ihren schönen Hüten, und man verbringt den ganzen Nachmittag beim Pferdespringen und einem Glas Champagner. Das ist Kultur. Es treffen sich jede Menge qns, mocken sich auf, damit sie sehen, wie ein Pferd über eine Latte springt! Und da sind noch die Punktrichter, die sagen: "Mh! Also 10 Punkte..." Es wird im Fernsehen übertragen und auf der ganzen Welt gesendet, und 1 Milliarde Leute empfangen das in ihren Fernsehgeräten. Dabei ginge das Spiel doch so viel einfacher: "Baut doch die Latten ab! Dann kommt das Pferd viel schneller ins Ziel!" Aber das hat nicht genug Kommunikationsverzögerung. Du steigst drauf, hier ist der Anfang, 20 Meter weiter ist das Ziel, OK, Du reitest durch - Pffft! - "Na, wie war ich? Sah ich gut aus?" Alle sagen: "Ach Blödsinn! Gehen wir nach Hause! Nicht einmal einen kleinen Busch haben sie gehabt!", "Nicht einmal einen kleinen Busch zum Drüberspringen ... !?" Es muß Kommunikationsverzögerung da sein. Und man muß sie erhöhen... Es kommt zum Stechen: "Zwei Reiter haben die gleiche Punktzahl! Wer kriegt die Goldmedaille?" Die Latte wird noch etwas höher gelegt, eine höhere Kommunikationsverzögerung. "oh! Das ist ja interessant! Fällt er auf die Schnauze, fällt er nicht auf die Schnauze?" Habe ich Deine Frage bezüglich dem Warum einer Kommunikationsverzögerung innerhalb von Theta beantwortet? *Ja.* *Man braucht das ja auch als Barriere, die man überwinden kann.* Richtig. Das ist das Spiel. Ich brauche eine Kommunikationsverzögerung, das ist sozusagen das, was Erfahrung ist. Man überwindet die Kommunikationsverzögerung. Ich bin im Zustand von Wissen - Könnt Ihr Euch noch an die Skala erinnern? Ich muß Nicht-Wissen annehmen, um etwas darüber zu erfahren. Wo kommt die Kommunikationsverzögerung rein? Genau hier an diesem Punkt, denn wenn ich keine habe, habe ich kein Nicht-Wissen und dann habe ich auch kein Wissen-darüber. Jetzt muß ich mir das erarbeiten. Jetzt weiß ich potentiell alles, aber ich muß sagen: "Ich weiß nichts über grüne Tomaten!", damit ich in einem spiel etwas über grüne Tomaten erfahren kann. Irgendwann einmal haben wir gesagt: "Ich weiß nichts über die 8 Dynamiken.", "Wir haben hier einen vertrag, eine Art Blankovertrag, wir schmeißen Dich in diesen Raum mit soundso vielen qns, es gibt diese 8 Regeln über die Dynamiken, und nun schaut mal zu, wie ihr zurechtkommt!" Und jeder hat gesagt: "Hurra! Hurra! Da wissen wir nichts darüber!" Irgendwann einmal haben wir gesagt: "Über dieses gesamte Universum und über uns alle, gegenseitig, wissen wir nichts. Jetzt er fahren wir, wie wir sind!" Ich muß mich irgendwann einmal entschieden haben, daß ich über Euch nichts weiß, und zwar über jeden einzelnen; jetzt kann ich's erfahren. Was brauche ich dazu? Und was ist das Phänomen davon? Eine Kommunikationsverzögerung. Denn wenn ich sofort alles weiß, habe ich kein spiel. wir haben ja noch das Beispiel mit der 2. Dynamik gebracht - die leuchten immer ein, nicht? Wenn man alles über ihn weiß, in der ersten Sekunde, in der man ihn kennengelernt hat, dann macht man kein Spiel mehr. Man kann nicht mehr sagen: "Oh, wir sind ja so ähnlich! Ja was, Du denkst darüber auch so!" Man lernt das Ähnlich-Sein, man lernt auch das Anders-Sein kennen, man bewundert das, es ist ein Spiel vom Anfang bis zum Ende. Wenn keine Kommunikationsverzögerung da wäre, was gäbe es dann nicht? Vergnügen. Denn es heißt, das Überwinden der Kommunikationsverzögerung, das Überwinden der Barriere erzeugt Vergnügen. Das bedeutet, ich habe die Anstrengung richtig eingeschätzt. Was ist der ideale Zustand? Hier ist das Spiel, hier bin ich. Ich bin so groß, ich habe wie der Größe A10. Ich habe es geschafft und komme im Spiel an. Ich überwinde das Ganze und mocke mich als Größe A10 auf, die Barrieren überwindet, um ins Ziel zu kommen. Dabei empfinde ich - was? Vergnügen. Warum? Weil ich richtig vorausberechnet, vorausgesagt, vorauspostuliert habe, wie ich sein muß, um das Spiel spielen zu können. Wer muß ich sein, um das Spiel spielen zu können? Und es war richtig. Ich habe es richtig gemacht, es ist Richtigkeit. Ich komme da an, und was habe ich erlebt? Richtigkeit, Richtigkeit, Richtigkeit. Ich war stark genug, groß genug, schlau genug, dünn genug, breit genug, egal was, rot genug, fähig genug, um das Ziel zu erreichen. Gut habe ich das gemacht, oder? Richtigkeit, Richtigkeit, Richtigkeit. Komisch, ein qn, der sowieso recht hat, macht das, um recht zu haben. Rechthaberisch ist er, nicht? Aber er geht von einem Punkt zum anderen, und jedesmal wenn er die Barriere überwindet, hat er Power und sagt: "jawohl! Das habe ich gut gemacht!" Erstaunlich. Aber das bereitet ihm Vergnügen, weil das Spiel kompliziert ist. Er weiß nichts über das Ziel - hier steht nichts -, aber während er die Barriere überwindet, erfährt er etwas darüber, bis er wieder alles über das Ziel weiß, was er am Anfang an Wissen aufgegeben hat. Und erstaunlich, es ist das gleiche Wissen, das er aufgegeben hat, und darüber empfindet er Vergnügen. "Ich habe etwas weggetan, und jetzt habe ich es wiedererlangt!" Reach and Withdraw. Hingreifen und Zurückziehen. Macht das ein bißchen Sinn? Das ist das, was wir tun. Wenn Du einen qn auseinandernimmst, wirst Du genau das finden. Im Motor, 12 Zylinder-Vergnügen. Das ist das, was ihn interessiert. Schauen wir uns wieder das Spiel an: wie hört das auf? Wir haben davon gesprochen. Der Vertrag ist so, daß er ein Spiel anfängt, und die andere Seite des Vertrags ist, daß er nicht damit aufhört. Jemand anderes macht das für ihn, wenn es ihm unmöglich geworden ist weiterzumachen. Und das benutzt er zu seinem Vorteil. Das gibt ihm jetzt ein Recht dazu, den Vertrag zu brechen; nicht ganz, er schummelt. Er schummelt soweit, daß er sich auf einer verjüngenden Spirale befindet. Übrigens, die verjüngende Spirale ist wiederum nichts anderes als Selbst-Verleugnung. Ich muß mich ja selbst verleugnet haben, um hier unten anzukommen. Bei jedem Punkt der Spirale, sagt Ron, habe ich mich genügend verleugnet, damit ich weiter nach unten kommen kann. An jedem dieser Punkte gab es ein Postulat von Selbst-Verleugnung. Gab es eine Identität, die ich aufgeben mußte. An jedem Punkt bin ich out-ethisch gewesen. Ist das soweit klar? Selbst-Verleugnung. Gut.
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