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Der Henker - Teil 4

Nicht-Spiel-Kondition

Wir sprachen von den Nicht-Spiel-Konditionen. Die Einführung einer Nicht-Spiel-Kondition was eine Statik ist - in ein Spiel, aberriert den qn. Könnt Ihr Euch noch erinnern? Denn Du löst das Spiel auf. Er ist mitten drin im Spiel. Was machst Du? Du hast die 8 Dynamiken, die bestimmten Verträge. Wie Ihr hier wohl merkt, gibt es keine Statik Dynamik, es gibt keine Dynamik, hier qn zu sein. Das bedeutet, innerhalb der 8 Dynamiken qn zu sein, ist eine Vertragsverletzung. wenn ich jetzt jemanden zwinge, innerhalb der 8 Dynamiken nur ein qn zu sein - ein Wesen ohne Position in Raum und Zeit - dann hört das Spiel auf. Um eine 2. Dynamik zu haben, brauchst Du sehr wohl eine Position in Raum und Zeit, auch wenn sich die Frau fragt: "Wo ist er schon wieder? Er kommt nie nach Hause!" ... Wieder zu viel Statik gewesen... hochprozentiger Statik. Genauso bei der Arbeit auf der 3. Dynamik; Du mußt da sein, Du mußt lokalisierbar sein, Deine Produkte müssen sichtbar sein. Das heißt, Du kannst nicht Montags blau machen und am Dienstag mit der Ausrede kommen: "Tut mir leid! Gestern war mein Statik-Tag. Ich war nicht da!" Und alle sagen: "Ja, können wir verstehen!" Nirgends im Vertrag seht Ihr, daß Ihr ein qn seid. Trotzdem sind wir es. Was wir aber tun müssen, ist gut darin zu werden, das Spiel zu spielen, sprich Operierender qn, nicht Statik zu sein. Eine Statik löst das Spiel auf. Ein Operierender qn hingegen braucht eine Gruppe von Operierenden qns, um das spiel zu spielen.

Dies bedeutet die höchste Entfaltung eines qns im Spiel. Operierender qn.

qn allein genügt nicht. qn allein ist aberrierend. Alles, was mit dem qn falsch ist, ist die Wahrheit.

Du kannst ihn nur mit der Wahrheit implantieren. Das aberriert ihn. Schauen wir uns mal unsere ganzen Probleme an, die wir in den ROs haben. Wo flippen die Leute aus? Nicht bei den Unwahrheiten. Die flippen bei den Wahrheiten aus, die leicht ins Auge gehen können. Die Wahrheit etwa, daß Du eine Statik bist. Nehmen wir U., der bei der Tech alles ein bißchen durcheinandergebracht hat und sich aus dem Spiel hat entfernen lassen.

*Sehr gekonnt, indem er die Ursache anderen zugeschoben hat.*

Genau! Er konnte ja nicht aussteigen, so sehr er es auch wollte; es muß ja jemand anderes Ursache sein. Wir haben es ihm so schwer, ja unmöglich gemacht, dabei zu sein. Es gab da leider einen Punkt auf der Brücke, den er hätte machen müssen, und des wegen konnte er unmöglich weiter dabei sein, deshalb mußte er aussteigen. Aber wir werden über ihn und seinesgleichen in den nächsten zwei Tagen noch im Detail reden, denn das ist das Zeug, das hier los ist. Ihr steigt aus dem Spiel aus, oder Ihr steigt nicht aus dem Spiel aus. Ihr spielt das Spiel, oder Ihr laßt Euch aus dem Spiel rausschmeißen. Ihr seid SP-hungrig, oder Ihr seid Ursache. Mit SP-hungrig meine ich: "Hach, ich will hier raus! wo ist einer, der mich bitte unterdrückt. Das ist mir ein paar Somatiken wert! Dafür investiere ich sogar 20 Kopfschmerzen!" Wieviel seid Ihr bereit zu geben, um ein Spiel nicht mehr zu spielen? Ein paar Aberrationen, eine Bank, ein gebrochenes Bein, ein bißchen Traurigkeit? Schaut Euch mal genau an, was Ihr dabei erlebt, wenn es darum geht, aus dem Spiel rausgekickt zu werden. Erinnert Euch bitte daran - das ist jetzt kein Auditing - aber erinnert Euch bitte an das letzte Mal, als es Euch bei irgend einer Sache nicht sehr gut ging. Die Frau war weg, oder der Hund war weg, oder der Hund kam wieder zurück, oder der Mann kam wie der zurück, egal was, es ging Euch schlecht. Das ist der Preis, den Ihr zu investieren bereit wart, damit das Spiel aufhört. Wie viel Schmerzen? Krankenhausaufenthalt? Autounfall? Verlust von Geld, Verlust von Gesundheit, Verlust von Emotion, Verlust von irgend etwas. Das ist der Preis. Wieviel kostet es, hier aus dem Spiel auszusteigen? Drei Kopfschmerzen, drei Aberrationen, einen Review-Kurs. Na gut, das ist außerhalb vom Spiel, den zahlst Du an jemand anderen, an die guten Leute. "Aber das", sagt der Unterdrücker, "Das mußt Du mir mindestens geben, dann tue ich Dir den Gefallen; ich bin der Unterdrücker, Du darfst aussteigen!"

Das ist der Preis. Den leistet Ihr, nicht jemand anderes. Ihr habt doch die Kopfschmerzen, oder? Es ist ja nicht so: ich steige aus dem Spiel aus, und er hat die Kopfschmerzen. Ha, das wäre ja gut! Nein, Ihr habt jetzt den Vertrag gebrochen. Ja, wir werden uns zur Ursache machen, auch wenn's uns umbringt. Fragt mich, wenn Ihr Fragen habt. Das ist ein harter Mechanismus. Es gibt keinen schwerwiegenderen Mechanismus in der gesamten Existenz, denn auf ihn baut die ganze Bank auf.

In welchem Moment macht man das nicht mehr? Mh, das ist eigentlich das Thema meines morgigen Vortrags; heute keye ich Euch ein, und morgen keye ich Euch aus. Es wäre ganz schlimm, wenn ich den Vortrag nicht zu Ende gehört hätte, dann würde ich sagen: "Ich weiß es nicht!" Traurig! "Oooch!" Ich komme nochmal auf meine Frage zurück: Wann fängt man denn an, das zu machen? warum will man aus dem Spiel raus und sucht sich sowas? Vergnügen. Wegen des Vergnügens. Was reizt einen qn an einem Spiel? Ein qn ist ethisch, ein qn ist unendlich, ein qn ist extrem stark. Jetzt fängt er ein Spiel an. Da er unendlich ist, postuliert er optimales Vergnügen im Spiel, sonst würde er es nicht spielen. Absolute In-Ethik. Könnt Ihr Euch noch an die Definition erinnern? Eine Sache, die vollkommen zu seinem Überleben und dem Überleben aller Mitspieler - sprich den 8 Dynamiken - beiträgt. Eine Tätigkeit, ein Spiel, eine Aktivität, die zu unendlichem Vergnügen führt.

Ein qn denkt niemals endlich. Er ist unendlich. Das Einzige, was ein Konzept von Unendlichkeit hat, ist der qn.

Als Homo Sapiens denkt man: "Ach, es ist ja alles endlich!" Man kann sich Unendlichkeit nicht vorstellen. Kein Anfang und kein Ende; das ist unvorstellbar. Nur, was benutzt Ihr dazu, um Euch das vorzustellen? Euer Dasein als Homo Sapiens. Und trotzdem, innerhalb des Daseins als Homo Sapiens, könnt Ihr eine 2. Dynamik anfangen und ewige Liebe schwören. Wieso habt Ihr denn überhaupt einen Begriff von ewig? Es ist die Unendlichkeit von Euch; Ihr geht etwas außerhalb vom Spiel und sagt: "In diesem Spiel soll das Vergnügen ewig dauern. Jetzt habe ich die ideale Kombination, den idealen qn oder Gruppe von es gefunden, mit der ich ewiges Vergnügen erleben und auch geben kann." Ihr setzt keine Begrenzung hin, und solange das Vergnügen drinbleibt... warum sollte man aufhören? Stimmt's? Genau so: die GP und die Implanter. Ich postuliere nicht: 115 Jahre bin ich bei der GP, danach bin ich 5 Jahre Implanter, damit es im Universum irgendwo einen Ausgleich gibt. Das ist Karma. Zulange bei der GP gewesen, zuviel Gutes getan, zuviel auditiert. "Ich habe 1000 PCs Clear gemacht, jetzt mache ich mal 1000 Leute Nicht-Clear!" Das wär'e begrenzt, oder?

Ein Implanter geht hin und sagt: "Ich werde ewig implantieren. Ich werde keine Gelegenheit auslassen. Wenn es irgendwo einen qn gibt, den implantiere ich. Das ist mein Hut. Das mache ich. Ich setze keine Grenzen. Es gibt keinen Sonntag!" Den hat jemand anderes gebraucht; der mußte sich nach 6 Tagen ausruhen. Ein qn ruht sich nicht aus. Ein qn stellt solche Leute an, die sich dann ausruhen müssen. Aber die Sache ist, Ihr macht das. Man entscheidet sich, ein spiel zu spielen, und man postuliert sofort Unendlichkeit hinein. Von mir aus Unendlichkeit, solange das Spiel währt, aber innerhalb des Spiels ist es unendlich. Ihr geht zur Universität. Wofür? Damit Ihr dieses Spiel unendlich in einem begrenzten Spiel - was das Leben ist - spielt. Ich kenne keinen, der sagt: "Jetzt mache ich meine Universitätsausbildung, danach bin ich 5 Jahre Arzt, dann mache ich noch eine zweite, um dann 5 Jahre Rechtsanwalt zu sein, dann mache ich wieder eine ganze Ausbildung, um danach Lokomotivführer zu sein. Und dann möchte ich unbedingt noch Koch sein. Alles in einem Leben." Wenn es dann sowieso so passiert, sagt er: "Ich hätte ja Arzt werden können, wenn das und das nicht passiert wäre. Wenn sie mich nicht rausgeschmissen hätten!"

Schaut Euch das mal genau an: Ihr spielt ein Spiel, Ihr seid als qn unendlich, Ihr mockt eine Existenz auf, Ihr spielt sie. Um damit aufzuhören, braucht Ihr etwas, eine Situation, um den Vertrag zu brechen, das aber nur, wenn das Vergnügen nachläßt. Irgendwann einmal sagt er: "Das macht keinen Spaß mehr!" Er ist ethisch genug, es weiterzu spielen. Er hört nicht auf; in dem Augenblick, in dem der Spaß aufhört - leider ist er ethisch genug -, macht er weiter. Sonst würden die Implants ja nicht funktionieren. Aber wieso hört der Spaß auf? Wieso kreierst Du keinen Spaß mehr? Das mußt Du nicht mich fragen. Noch bin ich nicht der Vergnügungsminister für dieses Universum. Aber bald... ! Eine wahre Antwort darauf, warum der Spaß aufhört, sind die Dinge, die mich rausschmeißen, die ich offenbar kreiere, um auszusteigen. Aha! Aber die sehe ich ja erst nachher, wenn der Spaß schon irgendwie aufgehört hat.

Was machst Du denn gerade dabei? Ethik ist bekanntlich Vergnügen. Ist die Ethik am höchsten, so überlebt alles gut. Es ist der höchste Augenblick von Vergnügen, und er würde ewig währen, stimmt's? Aber - leider - der höchste Augenblick des Vergnügens, der höchste Daseinszustand von Vergnügen, in dem alles absolut mit allem klappt, kann nicht ewig währen.

Warum kann's nicht ewig währen? Weil das wieder ein Nicht-Spiel-Zustand wäre. Er besteht eine Zeitlang. Denn Vergnügen ist auch das Erlangen von Zielen; das Vergnügen hast Du nicht, nachdem Du das Ziel erreicht hast. Das wäre ein Nicht-Spiel-Zustand. Deshalb ist das allerwichtigste für einen qn - wie wir beim letzten Vortrag gesagt haben -, eine Schwierigkeit zu erzeugen, ein Problem zu schaffen.

Wir sprachen davon, daß man in Dianetik annahm, daß der Gemeinsame Nenner der Existenz - Common Denominator of Existence - Überleben ist. Ihr kennt das alles. Und dann sagt Ron: "Nein, es gibt etwas noch Höheres."

Der gemeinsame Nenner aller es ist, sich gegenseitig Schwierigkeiten zu machen.

Ja, ich weiß, es klingt komisch. So weit sind wir in dieser Philosophie gekommen, um endlich zu er fahren, daß der höchste gemeinsame Nenner - creating a difficulty -, also sich eine Schwierigkeit zu erzeugen, ist. wir werden in dem Vortrag noch darauf eingehen, warum der qn es auf der rosaroten Wolke nicht aushält. Ron spricht darüber; es gibt den Statik Zustand, es gibt die rosarote Wolke, und da ist der qn glücklich für alle Zeiten. Und was macht er als erstes? Wo gibt es eine Schwierigkeit? Knall! Ron sagt, an diesem komischen Biest, qn genannt, gibt es ein interessantes Phänomen; er hält es auf einer rosaroten Wolke nicht aus. Er hält es in einem Zustand von ewigem Glück und ewigem Nichtstun nicht aus.

Ein qn ist. Er lebt für immer, er macht das ganze Zeug für immer. Die Wahrheit als solches ist, daß er absolut unsterblich ist. Was aberriert ihn? Schauen wir uns nochmal das Beispiel von einer Statik an: Als Statik bist Du mit dem Spiel nicht verbunden, stimmt's? Warum bist Du dann nicht total glücklich, wenn Dich innerhalb vom Spiel jemand verhaftet und für 20 Jahre ins Gefängnis wirft? Dann bist Du doch mechanisch und technisch gesehen eine Statik. Wir können ja noch weiter gehen, wir können sagen: Isolationshaft, niemand weiß, daß es Dich gibt, Du weißt nichts über das, was es gibt, Du bist total abgeschlossen von allen Dynamiken, Du bist total weg. Nicht ganz, leider hast Du noch die 1. Dynamik. Soweit bist Du im Spiel drin, daß Du die 1. hast. Aber Du bist doch viel näher zu Statik. 7 Dynamiken sind schon mal weg, Du hast nur noch eine mickrige Dynamik, also bist Du doch viel mehr Statik als jemals zuvor. Und? Jubeln alle im Gefängnis: "Hurra! Wir sind fast auf der rosaroten Wolke! Wir können es nicht ausstehen, daß die Leute nach 20 Jahren kommen und sagen: "OK. Entlassung!" Seid ihr blöd??!! Ich bleib' hier drin! Ohne mich!"

Ist das soweit klar? Das ist doch das, was mit ihm falsch ist, aber auf einer niedrigen Harmonie. Es ist die Wahrheit; die Wahrheit ist, daß er eine Statik ist. Die Wahrheit ist, daß er als solches nicht mit dem Spiel verbunden ist. Die Wahrheit ist, daß er keine Position in Raum und Zeit, keine Wellenlänge hat. Die Wahrheit ist, daß er gar keine 8 Dynamiken hat. Wie kam er überhaupt auf die Idee, daß er welche hätte? Das ist ein Vertrag. Ein qn braucht keine 8 Dynamiken, um zu existieren. Du brauchst nicht eine, um zu existieren. Ob es jetzt 1000 Dynamiken gibt oder nur eine; Als Wesen brauchst Du sie nicht. Du brauchst die 8 Dynamiken in diesem Spiel; dieses Spiel ist nichts anderes als ein Vertrag, oder sagen wir mal 8 Verträge, die dieses Spiel ergeben. Und Du hast die Verträge unterschrieben, um hier dabei zu sein, weil Du es auf Deiner rosaroten Wolke nicht aushalten konntest. Es war interessanter für Dich - mit dem ganzen Risiko, das es in einem spiel gibt -, ein Spiel mit allen anderen zu spielen. Das bedeutet, alle anderen müssen auch für Dich so interessant gewesen sein, daß Du bereit warst, mit ihnen zu spielen.

Der Unterdrücker muß einmal - um es ganz deutlich zu sagen - so interessant gewesen sein, daß Du Dich überhaupt bei ihm vorgestellt hast, damit er weiß: "Aha! Da gibt es jemanden, den ich unterdrücken kann!" Du mußt Dich in einem Spiel ja anmelden, sonst kann Dich niemand sehen. Du mußt auch zum Unterdrücker gehen... irgendwann muß auch er erfahren, daß Du da bist. Und Du meldest Dich bei ihm an, trotz des Risikos von ihm unterdrückt zu werden, oder nicht? Was machst Du? Du gehst das Risiko voll ein. Du sagst: "Ich hab' ja nicht gewußt... !" Wieso? Was ist das für ein Blödsinn... Du hast es nicht gewußt?! Wir sprachen bereits davon, es gibt das potentielle Wissen. Natürlich hast Du es gewußt, aber Dich entschieden, nichts darüber zu wissen, damit Du es erfahren kannst.

Könnt Ihr Euch noch an die Skala Wissen bis Geheimnis erinnern, die wir das letzte Mal durchgegangen sind? Ja, ich meine, dieser Vortrag ist schon ein paar Stockwerke höher als alles andere, was wir besprochen haben, baut aber da rauf auf. Bitte, Ihr müßt mich unterbrechen und viele Fragen stellen, denn hier geht es um schwerwiegende Dinge. Wenn Ihr das alles begriffen habt, geht Ihr nicht mehr PTS. Oder nur noch Wahl-PTS. Ihr sucht Euch endlich die Unterdrücker aus, und zwar bewußt. "Oh, ich bin schon lange nicht mehr unterdrückt worden. Wer wäre jetzt interessant, mich zu unterdrücken?" Wir haben auf der Zeitspur etliche gute Unterdrücker kennengelernt; einer sticht besonders hervor. Und auch den haben wir schon gehandhabt. Also, der nächste Unterdrücker, der für mich interessant wäre, der müßte ihn noch in die Tasche stecken. Ich möchte Eure Havingness steigern. Ich versuche Euch hier das Phänomen und den Mechanismus bewußt zu machen.

Wir decken jetzt die versteckten Klauseln im Vertrag auf. Heute nehmen wir das Kleingedruckte durch. Und ich garantiere Euch, Ihr werdet unheimlich Ursache sein können. Denn das ist genau der Punkt, an dem Ihr Euch zurückgehalten habt. Ist das mit der Wahrheit jetzt auch klarer? Wir werden es noch von verschiedenen Gesichtspunkten aus anschauen. Wir sprachen vorher davon, daß alle Spiel-Zustände Lügen und alle Nicht Spiel-Zustände Wahrheiten sind. Könnt Ihr Euch noch erinnern? Um ein spiel zu spielen, mußt Du die Illusion haben, daß Du überleben mußt - die Wahrheit ist, Du überlebst sowieso. Du kannst gar nichts anderes als überleben. Wir hatten die Nicht-Spiel-Konditionen: Wahrheit, Wissen. Spiel-Konditionen: Nicht-Wissen, Daten-Wissen, Wissen-darüber, Wissen über etwas. Das heißt, Wissen = Nicht-Spiel-Kondition. Nicht-Wissen = Spiel-Kondition. Wissen-darüber = Spiel-Kondition. Vollkommenes ARK = Nicht-Spiel Bedingung. Soweit klar? Könnt Ihr Euch erinnern?

Alle Nicht-Spiel-Konditionen sind Wahrheit: keine Wellenlänge, keine Position in Raum und Zeit, keine Freunde, nicht da sein.

Da sein, usw. sind Spiel-Konditionen; Ihr seid da.

Was ist eine Kommunikation? Ein Spiel, oder? Die Kommunikations-Formel ist eine Spiel-Kondition. Warum müßt Ihr überhaupt etwas kommunizieren? Es ist doch eine Unwahrheit, daß Ihr nicht bereits wißt. Im Grunde genommen ist es doch eine Unwahrheit, daß Ihr die Daten, die ich Euch gebe, nicht bereits wißt. Ihr müßt sie ja wissen, sonst könntet Ihr überhaupt nicht verstehen, wovon ich rede. Aber es ist trotzdem lustig, oder? Es ist Vergnügen, oder? Es selbst zu wissen ist kein Vergnügen. Die Daten in diesem Rahmen zu bekommen, also Wissen-darüber, ist vergnüglich. Das heißt, Ihr habt's gewußt, und dann habt Ihr es nicht gewußt, um es zu erfahren. Ihr könnt niemals etwas erfahren, was Ihr nicht bereits gewußt habt. Beim Seminar fällt mir oft auf: "Jetzt sagt er es auch!! Ich hatte auch die Idee, und jetzt sagt er es! Wahnsinn!", also nicht in dem Sinn: "Wahnsinn! Das habe ich noch nie gehört!" Sondern Du hast es erwartet. Ja, ja, eigentlich ist es wie eine Bestätigung. Aha! Alles, was ich hier mache, ist, Euch bestätigen. Also mein letztes Seminar wird sein: Ihr kommt alle, setzt Euch hin, und ich sage: "ICH BESTÄTIGE EUCH!!!" und gehe weg.

Schauen wir uns weiterhin die Nicht-Spiel-Konditionen an.

Was mit einem Thetan nicht stimmt

Schaut, ein qn ist, was er ist, und das ist, was mit ihm nicht stimmt. Weil die Nicht-Spiel-Kondition, die in eine Spiel-Kondition eingeführt wird, ihn aberriert. Jemand versucht ihn mit Gewalt zu einer Statik zu machen. Jemand "mißbraucht" seinen Vertrag über die 8 Dynamiken, um ihm den Zustand Statik zu geben, anstatt ihn mitspielen zu lassen. Versteht Ihr? Die Wahrheit ist, er ist sowieso eine Statik, aber innerhalb vom Spiel wird es künstlich erzeugt. Du schmeißt jemanden aus dem Spiel - er ist aberriert. Er ist nicht aberriert, während er spielt.

Er fängt erst dann an, im Spiel aberriert zu werden, wenn er rausgeschmissen werden will.

Natürlich, genau an dem Punkt wird ein Spiel aberriert. Er spielt es noch mit, aber so, daß die Leute herausfinden, daß er nicht richtig spielt, damit irgend jemand ihn rausschmeißt. Das ist wieder das Henker-Suchen. Das werden wir noch im Detail durchgehen. Nur dann wird er aberriert. Also das Opfer sucht sich den Täter.

Das Opfer sucht sich den Täter

Ah, danke, sehr gut, das gefällt mir: das Opfer sucht sich den Täter. Es wählt einen Täter, es bittet ihn: "Würdest Du bitte mein Täter sein?" Und der Täter ziert sich und sagt: "Nein! Ich bin zuviel Opfer! Such' Dir jemand anderes. Ich such' meinen eigenen Täter!" Und so zogen Milliarden von qns dahin, um sich als Opfer ihren Täter zu suchen, bis einer bereit war zu sagen: "Na gut! Ich mach's halt!"

Was mit dem qn nicht stimmt, ist die Wahrheit. Jedesmal, wenn Du eine von den Nicht-Spiel-Konditionen einführst, aberriert es den qn, weil der qn nicht ins Spiel gekommen ist, um Statik zu sein. Und laßt Euch das niemals von jemandem so beibringen. Das sind so ein bißchen die Mißverständnisse, die es bei U. & Konsorten gibt: alles ist Statik, wir hören, auf zu spielen. Ich habe eine erstaunliche Erfahrung gemacht - vielleicht habe ich Euch das schon erzählt -, als ich in Dänemark war. Der Vortrag war sehr gut, aber innerhalb vom Vortrag sprach ich dann über die ganze Mission und was man ab der Stufe 16 noch machen muß - das Spiel spielen, den Planeten handhaben usw. Ihr wißt, was ich meine, wenn ich über die Mission spreche. Und so tat ich das bei denen auch, ich informierte zum ersten Mal darüber, was auf diesem Planeten los ist: was das Spiel ist, mit Markab usw. Da waren so drei oder vier 16er, und einer meldet sich zaghaft und fragt: "Hab' ich dich richtig verstanden, daß das mit der Mission freiwillig ist? Es also freiwillig ist, daß man dann etwas auf der 3. und 4. Dynamik tut?" Und ich sagte: "Ja, klar ist das freiwillig!" Und auf ein mal totale Erleichterung bei der Person und sie sagt: "Ah, ah, vielen Dank, ich dachte, das müßten wir tun!" Ich sag' : "Waas? ", "Ja, ich dachte, jetzt bin ich 16, alles ist hinter mir, jetzt muß ich nichts mehr tun!" Und ich wurde schon leicht erzürnt und sagte: "Nein! Du mußt nichts tun, ich tu's schon...! wenn's sein muß, ganz alleine!!!" Schon in schärferem Ton. Die Erleichterung wurde noch größer! Ich hab' gedacht: "Ich flipp aus!!" Und die schlugen sich auf die Schulter und: "Uah, och, wir haben schon gedacht, wir müßten irgendwie da draußen mit den Leuten etwas tun, und operieren. Nein, wir sind jetzt Statik! Wir haben's geschafft!" Und ich hab' mir gedacht: "Na, wer war da wohl der C/S ... ?!" Und entschuldigt, aber dieses Mißverständnis ist jetzt verbreitet in unseren Reihen. Daß es irgendwo einen Statik-Zustand gibt, und dann hängst Du einfach auf dem Homo Sapiens Hintern rum! Und man tut so, als ob man nicht mehr im Spiel ist, man gibt sich der Illusion hin, daß alles ausgestanden sei. "Ist alles hinter mir!!" Und dann bekomme ich solche Sachen zu hören.

Ein Beispiel: Ich erzähle, wie bei Kindern eine Gehirnoperation vorgenommen wurde. Auf einmal meldet sich einer und sagt: "Ja, aber wenn das Kind doch eine Statik ist, macht's ihm doch nichts aus!" Und ich denke: "WOW!" Da versucht mich wieder einer mit einer Nicht-Spiel-Kondition zu erschlagen. Klar macht's dem Kind nichts aus ... Und da habe ich auch gesagt: "Du hast recht! Dem Kind macht es als Statik nichts aus; und wenn es Dir das nächste Mal passiert, werde ich das nicht vergessen und es bei Dir nicht stoppen. Du wirst der Einzige sein, von dem ich sage: 'Jawohl, Implanter, ihn dürft ihr! Denn es macht ihm nichts aus!'"

Das ist diese verzwickte Lage, in die wir uns in dieser Philosophie gebracht haben, und zwar bereits mit der "alten" Organisation und von überall her. Diese zwei Wahrheiten, diese zwei total separaten Philosophien, die es innerhalb unserer Philosophie gibt, wer den dauernd vermischt. Und zwar manchmal ganz link, um nicht etwas für den Vertrag hier, etwas für die Dynamiken tun zu müssen.

Da ist jemand total vom Zustand OT weggerutscht auf 40,0 Statik... ja gut, man ist OT 16 und man erreicht den Zustand auch. Ihr werdet OT 16 machen, und Ihr werdet den Zustand erreichen. Ich garantiere Euch aber trotzdem, wenn Ihr an dem Spiel weiterhin interessiert seid, werdet Ihr trotzdem einen Körper haben, Ihr werdet trotzdem eine Existenz haben. Das bedeutet, irgendwo müßt Ihr vom Zustand Statik weggehen, um auf OT runter zukommen. Entschuldigung, wenn ich das so sage. 'Runter auf der Tonskala. Aber diesmal ursächlich. Diesmal ursächlich.

Es gibt keinen Fall, jetzt könnt Ihr wählen: Ihr seid OT, wenn Ihr OT sein wollt, Ihr seid Statik, wenn Ihr Statik sein wollt. Ihr entscheidet. Laßt Euch nicht davon abbringen. Es gibt noch von anderen unabhängigen Gruppen lauter solchen Quark: "Wir befreien Euch von allen Spielen!" Das Neuste ist Super-OT oder Voll-OT in einem Tag oder One-Shot-OT, es gibt so Zeug, wißt Ihr? Ja, wo denn? In Amerika, wo denn sonst? Du zahlst irgendeine Summe, und dann kommst Du irgendwohin. sie machen es mit Dir, und Du bist One Shot-OT. Sie versprechen Dir 43 neue Wahrnehmungen. Was willst Du mit 43 neuen Wahrnehmungen, wenn Dich nicht mal mehr interessiert, was Du wahrnehmen möchtest? Das stimmt alles nicht. Das ist der ganze Punkt, das Spiel hört nicht auf.

Du kannst die Illusion haben, Du kannst als Amerikaner mit Deinem Körper herum laufen und Dir einbilden: "Ich bin OT!" Jetzt hast Du ein zertifikat an der Wand, und alle bewundern Dich: "Der hat einen Kurs gemacht!!" Zwei Stunden oder zwei Jahre später liegst Du auf der Schnauze. Keiner von den Zuständen, die mit allem aufhören, ist jemals endgültig, außer er bringt die Person um. Dann ist er endgültig. Dann ist sie Statik. oder? Ist sie da? Hat sie noch eine Position in Raum und Zeit? Nein. Hat sie noch eine Wellenlänge? Ja, ab und zu kriegt sie diese Dinge mit. Sie fliegt dann in irgendwelchen Krankenhäusern rum und versucht sich einen Körper zu schnappen. Erstaunlicherweise... als Statik! Wie oft ist sie als qn Statik gewesen? Hat sie es dabei belassen? Nein, sie nimmt sich einen Körper. Jetzt kommt sie zu unserem Glaubenssystem, macht die Brücke, kommt sogar in die Ron's Org und geht dann OT 16. Für was? Um endgültig nichts mehr zu machen? Eine Kugel wäre billiger und schneller gewesen! Oder? Auch humaner. Das ist etwas Aberriertes: Du weißt ganz genau, wenn sie an dem Zustand Statik festklebt, treibt sie irgend etwas dazu. sie will sooo aus dem Spiel raus - und zwar ist es ein altes Spiel, das sie sich nie angeschaut hat. Sie bleibt darin hängen und schützt einen Zustand von Statik vor, um zu sagen: "Da kann ich ja nicht mitmachen! Ich würde'es ja gerne! Macht doch Platz! Verändert das Spiel doch so, daß ich mitmachen kann!" Was heißt "verändert das Spiel, daß ich mitmachen kann"? Sie baute das Spiel so auf, um dann zu sagen: "So spiele ich es nicht!" Sie hat sich nie auf Übereinstimmungen eingelassen, die ihr aufgezwungen wurden. Nein, jede Übereinstimmung hat sie sich sehr genau überlegt. Du weißt ganz genau, mit was Du übereingestimmt hast. Du kannst Dir danach einbilden: "Ich wurde dazu gezwungen! Es waren Freunde von mir im Spiel drin, die ich retten mußte. Leider ist mir das passiert! Mein Raumschiff flog in die Luft, und jetzt bin ich auf diesem Planeten... !" Aber Du warst in dem Raumschiff, Du hattest einen Körper, bei dem eine Ladung Sprengstoff eine Wirkung hinterläßt, Du hattest ein qn-Konzept von Dir, das sich implantieren läßt, Du hast mit den Implants übereingestimmt und damit, daß sie Dich überhaupt hierher bringen. Du hast damit übereingestimmt, Dir einen Körper zu schnappen und das Spiel zu spielen, wie es hier gespielt wird in diesem Segment der 8 Dynamiken auf der Erde; Du hast damit übereingestimmt, das heißt, Du bist Ursache, Ursache, Ursache, Ursache, Ursache. Aber Du hängst hier herum und sagst: "Schau mal, wie Effekt ich bin! Schau mal, wie Wirkung ich bin!" Bin ich über's Ziel hinausgeschossen? Ist noch jemand da? Hab' ich Euch zuviel Ursache gemacht? Ich krieg' keinen Effekt mehr. Ron sagt, das bedeutet folgendes: es ist wahr, daß ein qn nicht existiert. Nicht existiert. Punkt. Außer er postuliert sich in irgendeine Form oder Beingness. Ich sag's vielleicht mal auf englisch, denn das ist hier eine interessante Verneinung:

So it is also true that a qn without postulating himself in some form or beingness isn't.

Ohne, daß Du Dich in eine Form oder Beingness postulierst, existierst Du nicht. Was heißt das? Wo existierst Du nicht? Im Spiel. Und was juckt irgend jemanden, wo Du noch existierst? Das interessiert überhaupt niemanden, das interessiert nicht einmal Dich. Du läufst nicht auf dem Planeten Erde als Penner rum und sagst: "Ja, hier im Spiel bin ich ein Penner. Aber Du solltest mich mal als Statik sehen!! Uoooh!! Ich bin die Ur-Statik!!!" Ja, und? Deswegen spielst Du das Spiel nicht besser. Es gibt keinen Wertmesser, es gibt keine größere oder kleinere Statik. Jede Statik hat potentiell genau den Raum, den sie braucht. Genau den Raum, den sie braucht. Es gibt keine Konkurrenz unter Statiken.

Hier ist das Spiel, hier haben wir unsere Aufmerksamkeit. Wann hast Du als Statik das letzte Mal irgend etwas getan? Ein Paradoxon. Du bist hier, Du wachst morgens auf, im Spiel, Du hast einen Körper, Du schiebst ihn durch die Gegend, Du hast Probleme, Du kommunizierst, Du triffst Leute, Du hast Hoffnungen, Du hast Regungen, Du hast Emotionen, Empfindungen, Du hast Ziele, die Du Dir vorstellst, und Ziele, die Du erreichst, Du hast Enttäuschungen usw. Das sind die 8 Dynamiken. Operierender qn. Das heißt, Du operierst mit ihnen, Du tust, Du empfindest, Du verursachst, Du bekommst und Du gibst. Das ist eine Zivilisation. Es gibt keine Statik-Zivilisation. Es gibt keine riesige Statik-Stadt mit Statik Dritt-Dynamiken, mit Statik-Hüten... könnt Ihr vergessen. Wenn es das gäbe, wäre es bereits keine Statik mehr, weil es dann eine Position in Raum und Zeit hätte. Es wäre wieder ein Spiel, es hat Dynamiken, vielleicht 3 1/2, 4 3/4 oder 25.000 Dynamiken, egal was, es hat Verträge. Und was braucht man dafür? Richtige andere qns, mit denen man den Vertrag macht. Es braucht also einen echten qn. Wenn ich ein echter qn bin, ist mir alles andere nicht gut genug. qn mit Gütesiegel - echt qn. Mit dem mache ich einen Vertrag. Das bedeutet, natürlich hat ein qn jede Menge Bewußtsein. Natürlich hat er Wissen, Knowingness. Und er hat jede Menge Möglichkeiten, und er hat jede Menge Fähigkeiten, aber daß man so weit gehen kann zu sagen, daß er ist, daß er etwas ist, im Sinne von daß er eine Identität hat, das ist nicht wahr. Ein qn als er selbst hat keine Identität. Das bedeutet, er muß eine Identität erfinden. Er muß eine erfundene Identität annehmen, bevor er eine Identität hat. Die eigene valenz ist nicht etwas Angeborenes, er muß es zuerst machen. Er muß sie zuerst machen. Nun, er ist in dem Maß in einem guten Zustand, wie er das tut. Seht Ihr das?

Eins führt zum anderen. Guter Spiel-Zustand, gute Verfassung, gute Fähigkeit, eine Identität zu erfinden. Das heißt, die Identität ist passend, ist gut. Passend, effektiv im Spiel. Könnt Ihr Euch noch an die Nicht-Existenz-Formel erinnern? Je gründlicher und vollständiger Ihr sie macht, desto gründlicher und vollständiger werdet Ihr Power erreichen. Das bedeutet 20,0 - das Spiel zu spielen. Ihr seid erfolgreich, alle Leute kennen Euch, Ihr kennt alle Leute, die Ihr braucht, die Kommunikations-Linien sind schnell, Ihr seid akzeptiert, Ihr seid anerkannt im Spiel, Ihr seid sichtbar, Ihr seid keine Statik, Ihr habt eine klare Position in Raum und Zeit. Könnt Ihr Euch vorstellen, was für eine Power Ihr habt, wenn die gesamte 4. Dynamik Euch kennt, weiß, wer Ihr seid, bereit ist, mit Euch zu kommunizieren, bereit ist, mit Euch zu spielen, bereit ist, jeden Effekt von Euch zu erleben? Das ist Power! Ihr seid sichtbar. Die Verträge laufen. Das bedeutet, in dem Maß könnt Ihr Euch eine gute, eine passende, eine richtige, eine annehmbare Identität im Spiel aufmocken. Die Leute sind bereit, mit Euch zu spielen.

Nun, ein qn hat etwas dagegen, in einem Nicht-Spiel-Zustand zu sein. Diese Sache, sagt Ron, ist höchstwahrscheinlich die einzige, wirklich schwierige Sache, das einzige wirklich schwierige Problem, das es in dieser Philosophie gibt, das schwer zu verstehen ist. Spiel-Kondition gegenüber Nicht-Spiel Kondition. Sein Verlangen besteht darin, nicht auf der rosaroten Wolke zu bleiben. Das ist eigentlich schwer zu verstehen an dieser Philosophie, in der gesamten Philosophie.

How a person does object to not being in a game-condition.

Wie eine Person etwas dagegen hat, nicht in einer Spiel-Kondition zu sein. Das ist eine Sache, die schwer zu verstehen ist. Warum findet er es so schwierig, auf Wolke Nr. 9 zu sitzen und im Statik-Zustand zu verharren? Das ist die große Frage! Schließlich könnte er in diesem Zustand doch seine eigene Individualität vollkommen erreichen und beibehalten. Er hat keine Identität, er ist aber vollkommen individuell. Identität und Individualität sind nicht das gleiche. Ist das klar? Was veranlaßt den qn, so nervös, so begierig darauf zu sein, ein Spiel zu spielen? warum muß er überhaupt ein Spiel haben? Spaß haben. Richtig, Vergnügen. Aber was bringt ihn dazu? Ron sagt, innerhalb von einem Spiel können wir diese Frage gar nicht beantworten. Das Einzige, was wir als Einstieg haben, ist das Vergnügen. Aber das ist bereits von außerhalb des Spiels gesehen. Denn das bringt einen qn dazu, das Spiel zu spielen, und dann wundert er sich manchmal. "Moment mal! Das macht ja gar keinen Spaß mehr!" Und trotzdem macht er weiter. Er macht weiter, obwohl er aufhören könnte. Aber er ist ethisch genug, sich weiter an den Vertrag zu halten. Wie wir gesagt haben; sein größtes Problem - leider - ist, daß er ein qn, und daß er ethisch ist. Auf der anderen Seite hat jeder qn das Recht rauszugehen.

Rechte des Thetans

Es gibt ja die zwei Grundrechte eines qns. Wie paßt das jetzt zusammen? Es ist schwierig zu verstehen, aber wir müssen es hier durchnehmen.

Die zwei Grundrechte des qns sind Nr. 1: jederzeit mit einem Spiel aufhören zu können und alles, was er gewonnen hat, mitzunehmen und Nr. 2: das Recht auf geistige Gesundheit.

Also praktisch das Recht auf Selbstbestimmung. Kennt Ihr die zwei? Aber das sind Rechte vom qn. Das heißt noch lange nicht, daß er sie ausüben muß. schauen wir es uns einmal so an: Auch wenn das Spiel nicht abgeschlossen ist, kannst Du zum Beispiel das Recht haben, aus dem Spiel auszusteigen, und Du hast das Recht. Es ist keine Falle, es ist nur technisch so gesagt worden, damit aus dem Spiel keine Falle entsteht. Wenn diese zwei Punkte drin sind, gibt es ja keine Falle. Aber Du hast das Recht auszusteigen, stimmt's? Jetzt gehst Du weg, Du kommst dann aber zu mir zurück. Jetzt habe aber ich das Recht, kein Spiel mehr mit Dir zu spielen. Das ist die Kehrseite davon. Versteht Ihr, was ich meine? Du steigst aus dem Spiel aus - klar kannst Du gehen, aber Du spielst nie wieder eins mit mir. Ich habe auch das Recht zu sagen: "Ich will kein Spiel mit Dir spielen!" Ich habe das Recht, das zu sagen. Weil Du da bist, habe ich noch lange nicht die Pflicht, mit Dir ein spiel zu spielen. Die Kehrseite der Medaille muß man sich auch mal anschauen. Ich weiß, daß sie leider oft genug nicht erwähnt wird. Es wird immer nur betont, Ihr habt das Recht auszusteigen. Gut, solange es nur einzelne sind, die sagen: "Du kannst mit mir nicht mehr spielen!", ist das nicht so schlimm, aber wenn's dann die Mehrzahl sagt, kannst Du ja gar nicht mehr reinkommen. Dann fängt's an problematisch zu werden. Richtig. Ich meine, es ist überhaupt ein Problem. Du kannst bei einer Person sagen: "Mit Dir spiele ich nicht, ich bin ein freier qn, ich kann gehen!" Die Person kann versuchen, Dich mit allen Mitteln zurückzuhalten, aber Du gehst. Jetzt versuchst Du zurückzukommen, denn auf einmal ist die Person wichtig. Nur über sie kannst Du - was weiß ich - Vergnügen erreichen oder ein Spiel spielen. Nun hat die Person das Recht zu sagen: "Nein, mit Dir nicht!" Schauen wir es uns einmal von der Verantwortung her an. Die eine Seite wird immer gepusht, auch in der Freien Zone und in der RO, aber die andere Seite wird nicht angeschaut. Selbstverständlich kann keiner hier aussteigen. wer hat die Illusion gehabt, daß man hier aussteigen kann? Es ist eine Illusion, oder? Wenn man jetzt ein Fußballspiel spielt, und dann sagt: "Das Spiel ist mir zu blöd, ich gehe!", so ist davon überhaupt nichts abgeschlossen. Ich meine, das Ziel wäre, irgendwie zu schauen, wie kann ich's besser spielen. Dann ist man schon wieder im Spiel drin und bewegt sich darauf zu, den Zyklus mit allen abzuschließen, nicht? Das ist es ja! Wir müssen das Element des Potentiellen anschauen. Im Fußballspiel ist das Spiel in dem Maß gut, wie Du am Weggehen nicht gehindert wirst. Du bist nicht gezwungen, zu bleiben. Potentiell kannst Du weggehen. Aber die anderen haben das Recht zu sagen: "Der kommt nicht mehr zurück!" Für Dich als Sicherheit, daß das keine Falle ist, keine Implantfalle, hast Du wenigstens das Recht zu gehen. Denn dann kann ich immer noch sagen: "Mein Ziel war Fußball zu spielen, aber ihr implantiert ja! Da habe ich kein Interesse dran!" Richtig. Da kannst Du ja weggehen, aber dann willst Du auch später kein Spiel mit den Implantern spielen.

Es gibt ein Implantspiel, Du sagst: "Mit Euch spiele ich nicht, ich habe das Recht zu gehen!", wenn Du Dir das leisten kannst; Implantspiele sind ein bißchen härter, wenn es darum geht, wie man die Leute da behält. Aber sagen wir mal, Du hast die Möglichkeit, das zu sagen: "OK. Nein! Ich habe zwar damit übereingestimmt, aber ich gehe weg...!", und das nächste Mal haben auch die Implanter das Recht zu sagen: "Also Dich implantieren wir nicht mehr! Das macht uns keinen Spaß!" Glaubt nicht, daß das nicht passiert ist. Es klingt komisch, aber es ist passiert. Du mußt nur oft genug in der Implantstation auftauchen, und jedesmal geht die Anlage kaputt. Die sagen: "Dem geben wir einen Erkennungs-Implant... wenn er wieder kommt, wird er gleich wieder rausgeschleust!" Dann er hältst Du einen Sec Check: "Schon mal dagewesen? Schon mal was kaputt gemacht?" Aber in Wahrheit will man das Spiel gar nicht beenden. Man gibt vor, das zu beenden, aber irgendwo will man es weiterspielen. Das ist doch wie: Die Katze läßt das Mausen nicht. Denn der qn spielt doch. Vielleicht will er es ein bißchen anders spielen, aber wenn er aufhört, in einem Verein Fußball zu spielen, dann wird er vielleicht einen kleinen Verein gründen und dort wieder spielen, oder? Das stimmt. Du kannst einen qn nicht dazu bringen, daß er das Spiel aufgibt. Er wird mit allen Mitteln weiterspielen, auch wenn er so tut, als ob er es nicht mehr spielt. Daher kommen auch die Philosophien. Ja, aber viele Philosophien kommen direkt aus dem Implanting, aber es stimmt insofern, als ein qn niemals ein Spiel aufgibt. Er gibt nicht auf; er kam ins ursprüngliche Spiel und hat die Verträge gemacht, um zu spielen. Jetzt kann er aus einem Teil des Spiels rausfliegen und einem anderen die Schuld geben, aber er wird es dann mit anderen Mitteln spielen. Er wird dann eine Gegenabsicht dabei haben. Er will ein Spiel spielen... was kann er für eine Identität sein? Sagen wir, er will Künstler sein, und auf einmal wird ihm das Leben ganz schwer gemacht, und er wird aufgehalten, Künstler zu sein, er wird gestoppt, bis er endgültig die Identität verliert und stirbt. Jetzt wechselt er die Valenz. Er wird vielleicht zu der Person, die Künstler stoppt. Soweit klar? Dann wird er Kunstkritiker. Dabei versucht er aber noch immer, die Kunstkritik künstlerisch zu gestalten. Er möchte ein Künstler unter den Kunstkritikern sein. Er möchte als Henker ein Künstler sein. Diese Dynamiken, sind die ein einstimmiger Beschluß gewesen? Ja. Dann könnte dieser einstimmige Beschluß auch geändert werden. Ja natürlich. Es ist ein einstimmiger Beschluß gewesen, denn es spielt keine Rolle, ob es der gleiche Raum in der gleichen Zeit gewesen ist. Man kann ja später dazu gekommen sein und übereingestimmt haben. Dieser Vertrag erlaubt uns, mit allen es, die jetzt in dem Spiel sind, zu spielen. Es ist genügend kompliziert, es gibt genug Möglichkeiten des Spiels, der Randomität und der Effektivität. So können wir auf alle verschiedenen Arten und Weisen spielen. Wieviel Beingnesses gibt es, wieviele Dinge kann man erleben! Aber Ihr werdet in dem Vertrag nur die Leute finden, die hier mitspielen wollten. Alle, die sich nicht für dieses Spiel gemeldet und vorgestellt haben, sind nicht da. Wir sprechen jetzt ja immer von dem Spiel mit den 1046 Teilnehmern. Wieviele Spieler gibt es denn sonst noch? Wieviele brauchst Du denn?

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