UNSERE INTERNATIONALE HOMEPAGETeil 1
HOME Das Böse Der Henker Mensch zu sein Handb. der Götter


HOME
NACH OBEN
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10

 

Der Henker

17./18. Juni 1989

Es ist etwas später geworden, jetzt ist es schon 7 Minuten vor 15. 00 Uhr am 17. Juni 1989. Richtig?
Bin ich hier rechtzeitig angekommen... ?
Gut.

Also, wie gesagt, heute filmen wir, und ich nehme doppelt auf - wie üblich. Doppelt habe ich es schon immer gemacht. Das ist ein altes Datum; wenn etwas klappen soll, muß man es immer zweimal machen. Gleichzeitig. Wenn etwas nicht kaputt gehen soll, kauft man sich zwei Sachen von der gleichen Sorte.

*Dann halten beide!*

Wenn Du etwas nicht verlieren willst, kaufst Du es Dir zweimal, zwei Feuerzeuge, zwei Autos, zwei sonstwas. Ich hoffe, Ihr da hinten macht keine 2D-Witze!

*Nein, mit der 2D geben wir uns nicht mehr ab.* (Lachen)

Ich wollte mit Euch über etwas ganz Wichtiges sprechen. Wir werden es von nun an so machen, daß ich kein Blatt mehr vor den Mund nehme, falls wir's noch nicht so gemacht haben. Nein, ich werde von nun Namen nennen.

Es ist mir wichtig, daß Ihr ein paar Sachen versteht, auch bezüglich der Rons Orgs, wie das alles abläuft. Deswegen werde ich Euch schon ziemlich bald, nach meiner Einleitung, ein Datum geben, wofür Ihr schon mal für meine Steinigung Ringplätze bestellen könnt. Ich lade Euch sozusagen zu meiner Steinigung ein. Die ist bald, ja, bald.

Es hat damit zu tun: Ich bekam irgendwann einmal ein oder zwei Briefe, die ich grundsätzlich nicht beantworte, und zwar von R.S. Nicht daß ich seine Briefe grundsätzlich nicht beantworte, aber in dem Fall schon. Also, wenn mir jemand einen Brief schreiben will und will, daß ich nicht antworte, dann muß er mir nur vorhalten, daß ich hier mein eigenes Zeug und nicht das Zeug von Ron erzähle. Viele Leute haben Schwierigkeiten mit dem, was ich hier in den Seminaren und auf den Tapes sage. Sie denken, ich hätte mir das so zusammengebastelt. In Wirklichkeit können sie nicht konfrontieren, daß es direkt von ihm ist, wie die meisten von Euch ja wissen. Und wegen irgendeinem Datum hat er mich da fertigmachen wollen. Was ein OT alles kann, das war aus dem OT-Seminar. Deswegen werde ich jetzt erst recht ein Datum geben, wofür dieses Seminar berühmt werden wird. Denn endlich habe ich das gefunden, von dem Ron sagt, daß es die allergrößte Schwierigkeit eines qns ist: alles, was mit ihm nicht stimmt.

Was stimmt mit einem qn grundsätzlich nicht?

Im Grunde genommen ist er ja gut. Davor aber stimmte etwas nicht mit ihm. Was ist der größte Fehler eines qns? .... Daß er ein qn ist.

Ich weiß; die Neuen werden sich jetzt wundern. Jetzt haben sie gerade gelernt, daß sie ein qn sind, und alles gut ist.

Wir werden heute durchnehmen, warum die größte Schwierigkeit und Aberration eines qns darin besteht, ein qn zu sein. Wie ihn das alles dazu gebracht hat, in die mißliche Lage zu kommen, in der er jetzt ist. Denn wenn er kein qn gewesen wäre, würde es ihm nicht so gehen, wie es ihm jetzt geht. Ihr braucht nicht auf das Datum hin zu introvertieren, es ist zu spät, Ihr seid es. (Lachen)
Und was wir in diesem Vortrag vor allem durchnehmen werden, ist: OT und Ethik.
Der Verlust von Ethik oder sagen wir mal der Verfall von Ethik. Alles, was mit dem qn nicht stimmt - eben, daß er ein qn ist; Details dazu, wie sich das auf ihn auswirkt; wie ein qn sich umbringt - eine Leistung, die er dauernd vollbringt.
Wir werden den endgültigen Beweis für die Unendlichkeit des es und der Endlichkeit des Universums erbringen, und zwar hier und heute; dann wie er überhaupt Postulate, Ideen und Tätigkeiten in all diesen Spielen hier ausführt; wo alle Overts und Withholds herkommen, und warum es sie überhaupt gibt, warum er sie braucht, und so weiter.

Wir haben ja schon sehr viele Sachen durchgenommen, aber ich glaube, noch nie hat ein Vortrag auf mich so eine Wirkung gehabt wie der, den ich studiert habe.

Ach, noch etwas werden wir durch nehmen, warum man überhaupt "geht"; warum ein qn "einen Unterdrücker braucht".

Der Mechanismus hinter aller PTSness, hinter aller Krankheit, hinter allem Opfer-Sein, und warum das für den qn am wichtigsten ist.

Und ich garantiere Euch, wenn Ihr diese Daten anwendet, dann geht Ihr nicht mehr PTS.

Egal was Eure Fallstufe ist, wenn Ihr diese Daten anwendet, dann könnt Ihr jedes Spiel, was Euch nicht gefällt, jederzeit beenden.

Wenn Ihr diese Daten anwendet, dann könnt Ihr es Euch leisten, alle Overts und Withholds, die Ihr wollt - ... die nächste Steinigung ist angesagt... -, zu begehen oder auch nicht begehen. Ihr könnt sie zum Beispiel jemand anderen an Eurer Stelle begehen lassen... naja, darüber sprechen wir später. Und dann bekommt er die Strafe. (Lachen) Sowas nennt man 8C, das ist die hohe Kunst von 8C. Wir werden Kontrolle durchnehmen, wirklich was Kontrolle ist, wo Kontrolle herkommt, warum ein qn Kontrolle braucht, wieder neue Aspekte von Telepathie usw.

Es steht uns einiges bevor für die nächsten zwei Tage.

Deswegen macht mit.

Ich filme das Ganze auch, damit wir es als Dokument haben.

*Damit sie wissen, wohin sie die Steine schmeißen müssen.*

Genau, damit sie wissen, wie ich aussehe.

Wir werden sehr vieles durchnehmen, was total konträr zu vielem ist, was wir allgemein so wissen. Total konträr. Denn Ron spricht hier von einem Zustand des Ursache-Seins, der so hoch ist, wie ich ihn fast noch nie erlebt habe. Er spricht darüber, warum es Overts und Withholds gibt, warum es Out-Ethik gibt. Er sagt nicht, daß es zu verdammen ist, sondern er beschreibt die genauen Spielmechanismen dahinter, um dem qn endgültig die Kontrolle darüber zu geben, ohne ihm dabei zu sagen: "Mach' das nicht, denn das ist schlecht für Dich!" Bisher haben wir das immer so gehandhabt: "Mach' das nicht, es ist nicht gut für Dich, es ist nicht gut für die Dynamiken!" Jetzt schauen wir mal, warum überhaupt, und wie wir wirklich ursächlich darüber werden können.

Wir haben schon oft in unseren Seminaren ganze Grundsätze und Fundamente der verschiedensten Art angegangen, verändert und ganze Gebäude, auf denen alles aufgebaut war, total umstrukturiert. Und das, weil wir immer wieder von den höchsten Daten aus den 50er Jahren ausgehen. Bis 57, 58 ist die allerhöchste Brücke entwickelt worden. Die allerhöchsten Daten, die es überhaupt gibt, stammen aus dieser Zeit. Bewußtseinsmäßig hört es bei der anderen Organisation etwa 53 auf, etwa Anfang 53. Das allerhöchste der Gefühle sind die PDC-Tapes, die sehr notwendig sind, aber da hört's dann auch schon auf. Und auch die wurden von den meisten in dieser Organisation nie richtig begriffen. Aber wie das Universum gebaut ist, warum ein qn dieses und jenes macht, wie er Ursache wird, und warum er Effekt gehen muß, und weshalb er das braucht, das fehlt.

Unten auf der Brücke lernt man, daß es falsch ist, Effekt zu sein. Später auf der Brücke lernt man, man sollte Ursache und Effekt sein. Ganz oben auf der Brücke lernt Ihr die Kunst, Effekt zu sein. Denn wenn Ihr wirklich die Kunst beherrscht hättet, Effekt zu sein, wärt Ihr nie in diese Lage gekommen.
Wie gesagt, da lernt man, daß das Problem des Wesens nichts mit "Ursache" zu tun hat.
Es ist die ganze Zeit Ursache, es hat nie Probleme mit Ursache, es hat Problem mit Effekt.
Es ist zuviel Ursache.
Desto höher Ihr kommt, desto mehr dreht sich das Ganze um. Ihr werdet ursächlich.

Ich werde mit Euch ins Detail gehen. Laßt Euch nicht in Verwirrung bringen durch stabile Daten, die Ihr habt; wie, daß ein qn gut ist. Das ist er, das ist er unbestritten. Daß ein qn eben ein qn ist, und daß das Beste an einem qn ist, daß er ein qn ist, und daß es Euch im Leben am besten geht, wenn Ihr ein qn seid. Das stimmt alles. Das werden wir weiterhin verstärken.

Aber irgendwann muß es damit ja Schwierigkeiten gegeben haben, ein qn zu sein. Deshalb haben alle qns gesagt: "Implanting ist die aller beste Idee, von der wir bis jetzt gehört haben!" Es ist ja nicht so, daß einer daher kam und alle gezwungen hat. Irgendwann hat jeder von uns gesagt: "Wow! Das ist ein Wahnsinnsspiel! Hast Du's schon gemacht?" Versteht Ihr, was ich meine? Schauen wir uns das einmal von einem ganz ursächlichen Standpunkt aus an: Wie kam Implanting überhaupt zustande?

Wir sprachen bereits über vieles von diesem Thema: wir sprachen von Spiel-Zuständen, wir sprachen von dem Zustand, keinen Effekt auf sich selbst zu tolerieren, usw. Wißt Ihr noch, bei 20,0? Man geht 1 runter von 20,0 oder 1 rauf von 20,0, und von dem Augenblick an toleriert man weniger Effekt auf sich selbst. Ist das jedem noch klar? Soll ich's kurz wiederholen?

Ton-Skala

Aktionszyklus

Also, hier ist nochmal die Skala. Mittlerweile hat es sich ja verbreitet, daß die Skala nicht auf und ab geht, hier ist 0,0 und hier ist 40,0, sondern daß die Skala rund ist. Und daß 0,0 und 40,0 identisch sind. Und hier bei 20,0 ist der ideale Zustand des Wesens.

tone.gif (7758 Byte)0,0 ist der "unidealste" Zustand des Wesens, und 40,0 ist genauso unerwünscht wie 0,0. Aber nur in einem Spiel, oder? Sonst gibt's die Tonskala nicht. Die Tonskala kann es niemals außerhalb eines Spiels geben. Denn was ist die Tonskala? Die Tonskala ist ja ein Aktionszyklus. Könnt Ihr Euch noch daran erinnern? Cycle of Action - Starten, Verändern, Stoppen. Das heißt, der ideale Zustand von einem qn ist zwar Starten, aber wie lange startet ein qn? ...Bruchteile einer Sekunde, dann ist's vorbei. Genau. Wie lange stoppt er? Auch Bruchteile. Also womit beschäftigt er sich am meisten in einem Aktionszyklus? Mit Verändern.

Das heißt, wenn der qn den größten Teil seiner Tätigkeit dazu verwendet, zu verändern und zu verändern und zu verändern, dann ist er daran ja wohl am stärksten interessiert.

Das ist "das Spiel spielen". Das heißt, alle Spiele sind per der Tonskala so aufgebaut. Der qn verbringt ja nicht eine Milliarde Jahre damit zu starten, und dann zwei Tage damit zu verändern, und zwei Milliarden Jahre damit zu stoppen. Ich meine, es gibt vielleicht irgendwo solche Individuen, aber die können dann nicht stoppen.

Die versuchen seit zwei Milliarden Jahren zu stoppen, aber was tun sie? Sie verändern und verändern und verändern als Stopp-Ersatz. Aber das bedeutet, die meiste Zeit verbringt ein qn mit Tätigkeit, mit Verändern.

Ich habe einmal mit Peter darüber gesprochen, wie er zum Beispiel etwas baut. Sagen wir mal, er baut jetzt ein bestimmtes Möbelstück. Dann ist die Entscheidung, wie es zu sein hat, also das Design und Konzept manchmal blitzschnell da. In einer 10tel Sekunde sieht er, wie das Ganze zu sein hat. Das ist Starten. Und wenn es fertig ist, schaust Du es Dir einmal an, komplett, vergleichst es mit dem Start-Bild und das Spiel ist vorbei. Du hängst ja nicht noch stundenlang 'rum und glotzt es Dir an. Es ist fertig, Du hakst es ab. Du hakst das, was Du im physikalischen Universum tust, irgendwann einmal ab, und es ist vorbei. Du kannst es Dir später in einer neuen Zeiteinheit anschauen. Übrigens, was ist eine neue Zeiteinheit? Ein Aktionszyklus. Es ist ein Stopp und ein Start dazwischen. Mmh, das bedeutet, es ist ein Verändern.

TRs

Die TR's sind so aufgebaut, daß nichts mechanisch abläuft. Mit mechanischen TR's kannst Du nichts laufen. Mechanisch würde bedeuten, daß Du alles nicht in einer neuen Zeiteinheit machst, sondern in der gleichen, stimmt's? Das wäre ein Duplikat. Das heißt, Du duplizierst die Kommunikation und duplizierst die Kommunikation, und das bringt keine Erkenntnis im Auditing und auch keine Auflösung. Das heißt, wenn Du die TR's perfekt beherrschst, ist, obwohl die Kommunikation so gleich wie möglich sein sollte, eine Veränderung da, weil Du es in einer neuen Zeiteinheit machst. Deshalb hat Ron genialerweise die neue Zeiteinheit eingebaut, um zu verhindern, daß eine Mechanisierung der Kommunikation stattfindet. Du kannst nicht von einem Sprachsynthesizer-Computer auditiert werden und gleichzeitig willig sein zu schauen. Nicht, weil die Anweisungen nicht gleich sind, aber irgendwann hast Du keine Lust mehr zu schauen. Erst wenn es in einer neuen Zeiteinheit geschieht, dann bist Du bereit, die Sache neu anzuschauen. Das heißt, die Kommunikation muß jedesmal neu belebt werden.

Wenn Ihr das von den TR's verstanden habt, habt Ihr alles verstanden. Ihr stattet die Kommunikation, das TR, mit Leben aus, es ist lebendig, es ist jetzt da, es ist so, als ob Ihr es nie vorher gesagt habt. Ist das jetzt eine Veränderung oder jedesmal ein Neubeginn?

Was ist es innerhalb von einem Kommunikationszyklus?

Es ist eine andauernde Veränderung der Kommunikation.

Wenn sie nämlich gleich wäre, wäre sie mechanisch. Aber natürlich hast Du jedesmal Verändern, Starten, Stoppen im Zyklus.

Sagen wir mal, 2. Dynamik ist ein Zyklus; aber eine neue Kommunikation, ohne wieder auf das vergangene, die Bank oder alle möglichen Streits einzugehen, ist eine Kommunikation, in der Du jetzt neu mit dem Wesen kommunizierst, unabhängig davon, wie die frühere Kommunikation war. Wenn es so geschieht, ist die 2. Dynamik oder die Freundschaft nicht aberriert.

Jede Kommunikation, die neu belebt wird, auch wenn es eine Wiederholung ist, kommuniziert und verursacht etwas, stimmt's?

Die 2. Dynamik ist vielleicht ein gutes Beispiel. Jetzt sind zwei Leute zusammen, irgendwann kommt mal der Augenblick, wo der eine zum anderen sagt: "Ich liebe Dich!" Ja? Das hat jeder schon mal in irgend einer Form erlebt. Aber er beläßt es ja nicht dabei. Er sagt es im Laufe der Zeit - je nachdem wie lange die 2. Dynamik besteht - vielleicht einige tausend Male. Und der andere 2. Dynamik Partner sagt nicht nach dem zweiten Mal: "Du langweilst mich, das habe ich schon vor einem Jahr gehört. Sag' mal was Neues!" Es kommuniziert, oder? Er kann es zehntausendmal sagen, und wenn er es in einer neuen Zeiteinheit sagt, kommuniziert es vielleicht sogar mehr als beim ersten Mal oder anders als beim ersten Mal. Es sind aber die gleichen Worte. Leben wurde eingegeben. Es ist aber doch eine Veränderung in der Kommunikation, weil er es jedesmal irgendwie anders sagt, aus einer anderen Situation heraus. Oder sie... Er macht etwas, und sie sagt es, und er macht eine bestimmte Sache, und sie sagt es deswegen. Ein Jahr später macht er etwas ganz anderes, vielleicht unterläßt er etwas, und sie sagt es. Es ist eine neue Zeiteinheit. In dem Augenblick, in dem es mechanisch wird, stirbt es ab.

Deswegen funktioniert Auditing.

Und Ihr seid in dem Maß gute Auditoren, wie Ihr alle Anweisungen, total frisch, total neu gebt.

Ihr vergleicht den PC vor Euch nicht mit einem PC, der gestern oder vor einer Stunde da war, obwohl Ihr genau die gleiche Anweisung gebt. In dem Maß, wie Ihr Leben hinein tut, und es lebendig ist, wird er bereit sein zu schauen. wenn es nicht so ist, wird er nicht bereit sein zu schauen. Dann schickt er so einen kleinen Ankerpunkt hin, der für ihn glotzt. Es ist ganz einfach, Ihr seid als PC mit irgend jemandem in einer Auditing-Sitzung, der unter Druck ist, sagen wir mal in der anderen Organisation. Das ist ein gutes Beispiel, er ist ein bißchen unter Druck, er kennt sich nicht aus, er hat mehr Aufmerksamkeit auf seiner Kommunikation als auf Euch. Er denkt: "Sag' ich das richtig? Sehe ich das Meter auch richtig?" und Ihr lauft es eher, weil Ihr ihm einen Gefallen tun wollt. "Ja, klar schau ich mir das an. Ich bin ja ein höflicher Mensch, er hat mir eine Frage gestellt." Aber Ihr seid nicht voll dabei. Jetzt stellt Euch vor, Ihr seid mit Ron in der gleichen Sitzung, und er stellt Euch die gleiche Frage. Ihr lauft es mit der Theta-Wand im Rücken. Es gibt überhaupt kein Wenn und Aber, es gibt nichts - Zack! - Ihr macht's. Warum? Weil die Frage neu gestellt ist. Die ist extra für Euch. Extra für Euch macht er sich die Mühe, in dem Augen blick diese Frage zu stellen. Wow! Da läuft's. Mit jedem guten Auditor ist es genau das gleiche.

OK. Wo waren wir? Beim Verändern.

Veränderung, in die immer wieder neu Leben eingegeben wird, ist das, was dem qn am meisten Spaß macht. Wenn ich jetzt einen Stuhl baue und aufmocke, wie er zu sein hat, dann starte ich ihn. Aber womit verbringe ich die meiste Zeit? Ich verbringe die meiste Zeit mit der Tätigkeit. Ich nehme das Holz, ich messe es aus und verrichte all die Tätigkeiten, die ich machen muß. Und es ist natürlich mit Mühe verbunden, es ist natürlich Anstrengung dabei. Trotzdem, wenn ich mich als qn dazu bequeme, die größte Zeit mit dem Bauen des Stuhls zu verbringen und nicht mit Starten und auch nicht mit Bewundern des endgültigen Produktes, heißt es doch, daß das Bauen des Stuhls mich am meisten interessiert. Aber auch nur dann, wenn ich jeden Stuhl, den ich baue, etwas anders mache. Was passiert? Ich werde immer besser. Die Bewegungen werden immer effizienter, aber auch immer gleichmäßiger. Trotzdem, wenn ich es in einer neuen Zeiteinheit mache und ein bißchen was verändere, indem ich etwas mehr Leben und Qualität eingebe, interessiert es mich stärker, und ich kann die Tätigkeit tatsächlich ausführen. Das ist der optimale operierende Zustand von einem qn. Je näher er bei 20,0 ist, desto mehr Voll-OT ist er. Deswegen ist OT-Sein konträr zu Statik-Sein. "Statik" und "OT" sind nicht das gleiche, können es niemals sein, werden es niemals sein, egal wie sehr eine Statik als Statik versucht, OT zu sein. Wenn sie ein OT in einem Spiel ist - kein Problem für die Statik. Die Statik ist ja nicht im Spiel, aber der OT.

Schauen wir uns mal an,

was ist ein OT?

Er muß ja lokalisierbar sein. Eine Statik hat keine Position in Raum und Zeit. Ein OT hat Power. "Power" ist die Fähigkeit, in Raum und Zeit eine Position zu behalten, identifizierbar zu sein. Das heißt, diese zwei Zustände, Statik und OT, sind konträr, sie widersprechen sich. Und das ist ein Datum, in bezug auf das es auch innerhalb unserer Reihen ein enormes Mißverständnis gibt.

Jetzt versucht ein qn, wenn er gut operiert, alles um 20,0 herum zu machen. Bei 21,0, 22,0 ist er ins Spiel eingetreten, er ist ursächlich. Bei 20,0 balanciert sich das, er ist Effekt und Ursache gleichzeitig. Um etwas getan zu bekommen, geht er ein bißchen auf 21,0 und wird ein bißchen mehr Ursache als Effekt, tut die Sache, um dann wieder ein bißchen mehr Effekt zu gehen, sagen wir mal, 19,0, wo er die Sache bewundert. Das heißt, wenn er zwischen 21,0 und 19,0 hin und her pendelt, kann nie etwas passieren. Er wird ein bißchen mehr Ursache, dann ein bißchen mehr Effekt, um es auszugleichen. Seht Ihr das? Jetzt vergeßt diese Zahlen! Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie 20,0 ist? Ich habe schon einmal gesagt, nehmt irgendetwas, was Euch im Leben Spaß macht, was gut ist, was sich genau richtig anfühlt, egal was es ist. Zähneputzen von mir aus, was ganz Banales. Es müssen nicht die großen Sachen sein. Irgendwas, was Ihr gut könnt, was Euch wirklich Spaß macht, worin Ihr gut seid. Schaut, was Ihr da tut, und was da passiert. Da seid Ihr auf 20,0. Ihr müßt 20,0 also nicht als wünschenswerten Zustand hinpostulieren und Euch dann mit Anstrengung dorthin hocharbeiten. Nein, Ihr seid irgendwo, in irgendeinem Zyklus, im idealen Zustand. Den idealen Zustand hat Ron genommen, um 20,0 zu definieren, und daraus entwickelte er die Tonskala nach unten bis 0,0 und wieder nach oben per der alten Tonskala - bis 40,0. Beide Zustände sind unerwünscht, und auch alle anderen Zustände sind ebenso unerwünscht. 10,0 und 30,0 sind unerwünschter als 20,0. Könnt Ihr Euch daran erinnern? Hab' ich das jetzt ein bißchen aufgefrischt? OK.

Irgendwann einmal kommt der qn in den Zustand, wo er versucht, Ursache zu erzeugen. Und er erzeugt sie, aber weil er zu viel Ursache erzeugt hat, spürt er den Effekt nicht mehr in dem Maß.

Die Tonskala ist eine Skala, die Verhältnisse von Räumen widerspiegelt. Mein Verhältnis zu etwas zeigt sich darin, wieviel Raum zwischen mir und der Sache ist. Das bedeutet, den größten "Raum" habe ich bei 20,0, keinen Raum habe ich bei 0,0 und auch keinen Raum habe ich bei 40,0; nur habe ich bei 40,0 potentiell soviel Raum, wie ich brauche, und gehe vom potentiellen Raum runter auf 20,0, wo ich den größten Raum habe und das meiste tun kann. Irgendwo hier, wo ich etwas mehr Ursache als Effekt bin, kann ich ja den Effekt in dem Maß nicht spüren. Stimmt's? Ich bin mehr Ursache, weniger Effekt. Um etwas zu tun, muß ich mehr Ursache sein.

Ein Beispiel: Schauen wir es uns auf einem ganz niedrigen Niveau des Homo Sapiens an. Ich will etwas tun, von dem ich weiß, daß es die Nachbarn stören wird. Ich bekäme also einen negativen Effekt von den Nachbarn. Es ist ein "Effekt". Ich muß mich über den Effekt hinwegsetzen, um es trotzdem zu tun. Ich sage, ich bin mehr "Ursache" als dieser Effekt. Was stört's mich? Was passiert dabei, ich kriege den Effekt ja nicht mit. Auch wenn die Nachbarn irgendwas gegen mich machen oder gegen mich reden, ich ignoriere es. Wenn ich den Effekt voll abbekommen würde, würde ich es ja nicht tun, stimmt's? Das heißt, um etwas zu tun, muß ich mich über den Effekt hinwegsetzen.

Plötzlich kommt aber irgend jemand auf mich zu und sagt: "Du, die reden wirklich schlimm über Dich!" oder "Die machen wirklich das und das!" und so weiter. In dem Maß, wie ich es auf einmal glaube, in dem Maß, wie ich mit dem Effekt in Kontakt trete, wie ich diese Kommunikation auf mich wirken lasse, höre ich auf, es zu tun. Dann sage ich, wenn ich wirklich gewußt hätte, daß es die Leute so sehr stört, hätte ich es nicht gemacht, nicht um die Nachtzeit oder im Morgengrauen, oder was auch immer. Wenn ich wirklich gewußt hätte, daß es Dir soviel ausmacht, hätte ich es nicht getan. Das heißt, bei "Nicht-Tun" wäre ich "Statik" gewesen. Wenn ich gewußt hätte, daß es Dir soviel ausmacht, wäre ich ja nicht Operierender qn, sondern Statik gewesen. Aber so bekomme ich nie was getan. Das heißt, irgendwann einmal, bevor ich es getan habe - auch wenn es ein Overt war -, war mir klar, daß es einen Effekt gibt. Und ich habe mich bewußt dafür entschieden, diesen Effekt nicht zu spüren und diese Sache trotz aller Effekte zu tun, um sie getan zu bekommen. Jetzt könnt Ihr das auf alle Harmonien der verschiedenen Ebenen übertragen. Könnt Ihr den Effekt sehen? Das heißt, es ist interessant, daß ein qn mit einem Paradox lebt. Wenn er in Verbindung mit dem Effekt ist, hört er auf zu tun. Um etwas tun zu können, muß er den Effekt ein bißchen beiseite schieben und sagen: "Ich mache es trotzdem!" Wenn Ihr es beherrscht, diese Entscheidung im richtigen Augenblick zu machen, kann nie etwas schiefgehen. Dann könnt Ihr wieder zurückkommen und den Effekt spüren, Euch wieder über den Effekt hinwegsetzen und etwas mehr Ursache sein, Ihr könnt total zwischen diesen zwei Sachen pendeln.

*Genau da entsteht das "Spiele-Prinzip": wenn er voll "Ursache" wäre und das durchpusht, hat er kein Spiel. Wenn er voll "Effekt" wäre, hat er auch kein Spiel.*

Richtig.

*Solange er Ursache ist und total Effekt ist, solange ist ein Spiel da, ermuß sich laufend neu orientieren und entscheiden.*

Ja, das ist dann auch die "Veränderung". Das bedeutet, was muß ich von den Räumen her tun, um dann Effekt zu sein?

Um Effekt zu sein, muß ich näher an die Sache rangehen, und das ist ja wie gesagt die Tonskala. Um zu spüren, was die Nachbarn sagen, muß ich mich irgendwie in Richtung Nachbarn bewegen. Ich muß so nah kommen, daß ich höre, was sie über mich sagen. Ich muß mit einem von ihnen reden, damit ich weiß, was alle anderen zu sagen haben. Das heißt, ich verkürze räumlich etwas. Ich kreiere einen Effekt wohin gehe ich, um zu wissen, wie sich dieser Effekt auf andere ausgewirkt hat? Dorthin, wo ich den Effekt kreiert habe, zu den anderen. Ich gehe da hin, wo ich den Effekt kreiert habe; ob positiv oder negativ ist ja egal. Wir fällen jetzt kein Werturteil Über den Effekt. Es kann sein, daß ich einen Ball nehme und ihn irgendwohin werfe, und er knallt jemandem an den Kopf. Ich gehe dann hin und sehe, ob ihm irgendwas passiert ist. Ich verkürze den Raum zu meinem Effekt. Vergeßt das nicht! Das wird ein roter Leitfaden durch das ganze Seminar sein, denn daher stammt alles.

Warum sind wir denn überhaupt hier in diesem Universum? Welchen Effekt haben wir hier kreiert, den wir dort, von wo aus wir ihn kreiert haben, nicht erfahren konnten, und der uns so dazu gebracht hat, hierher zu kommen, um den Effekt zu spüren, den wir kreiert haben? Und jetzt spüren wir ihn, oder? Schon mal irgend wann das Gefühl gehabt, leicht Effekt zu sein? Die Ursache, die wir gewesen sind, muß ungeheuerlich gewesen sein, damit dieser Effekt so ungeheuerlich ist. Wir sind aber immer nur eine Sekunde, einen Augenblick davon entfernt, wieder diese unglaubliche Ursache zu sein, sobald wir den Effekt genügend gespürt haben.

Es gibt ja einen Grund, warum wir hier sind. Ja klar, der eine oder andere denkt, daß er hierher gebracht wurde. Das stimmt auch alles. Aber ich muß ja irgendwo in greifbarer Nähe gewesen sein, damit mich überhaupt jemand hierher bringen konnte. Zudem kannst Du in einem Spiel niemals von anderen geschaffen werden, außer Du selbst machst es, weil Dich kein qn sieht. Endlich habe ich herausgefunden, wie ein qn einen anderen qn zum ersten Mal gesehen hat. Wir sprachen immer davon: zwei Statiken, die eine mockt die andere auf, und die mockt die andere auf. Könnt Ihr Euch noch daran erinnern? In einem Spiel mockt man sich gegenseitig auf, ich mocke Dich auf, Du mockst mich auf. So, jetzt haben wir beide Identitäten da, und jetzt spielen wir miteinander. Damit diese beiden Identitäten dauerhaft sind, machen wir es sozusagen kreuzweise, und jetzt spielen wir. Jetzt reguliere ich meine Identität via Dich ein bißchen, indem ich denke: "Aha, so sieht der mich!" und Du regulierst Deine Identität via mich.

In einem Spiel, auf dem Spielfeld das gleiche: Wie bin ich, wie sind sie? Oh, alle Spieler rennen vor... ich muß ja auch rennen. Sie regulieren mein Mock-Up, die sind langsamer, hm, OK! Ist das soweit klar?

Ich reguliere mich in einer 3. Dynamik, 4. Dynamik und so weiter entsprechend den verschiedenen Randomitäten der anderen.

Aber wie passiert es das erste Mal?

Latscht 'ne Statik durch's Statik Universum, gelangweilt, und sagt: "Hm, ich such' mir eine andere!" Eine Statik kann niemals eine andere Statik sehen, außer folgendes passiert: Die andere Statik macht sich bekannt. Bekannt!

Zehn qns sind in einem Spiel und der 11te möchte dazu kommen. Er kann im Spiel sein, er kann machen, was er will, die 10 werden ihn niemals sehen, niemals einfangen können, niemals implantieren können, niemals irgendwohin auf irgendwelche Planeten schleppen und irgendwelche Bomben hochjagen lassen... NIEMALS wird das passieren können, außer er sagt: "Hier bin ich! Macht was ihr wollt mit mir!" Er denkt sich die unmöglichsten Identitäten, Valenzen, Beingnesses, Tätigkeiten, Effekte, mögliche Effekte, egal was, auf sich selbst aus, um die anderen überhaupt daran zu interessieren, mit ihm zu spielen. "Schaut mal, in vielleicht 2 Milliarden Jahren könnt Ihr mir den Kopf abhacken... ", "Oh! OK, komm mit!", "Ihr könnt mir den Kopf abhauen. Ihr dürft mich sogar in 2 Millionen Jahren implantieren!", "Na fein, OK. Da fehlt uns gerade noch einer." Als potentieller Spieler geht er ins Spiel ein, indem er sagt: "Alles ist möglich. Ich möchte mitspielen. Alles ist möglich. Ich kann alles haben." Und er mockt sich entsprechend auf. Er muß sich bekannt machen. Wir sprachen immer wieder von Nicht-Existenz und den Ethik-Konditionen, wir drehen uns immer wieder um den gleichen Punkt, aber jedesmal von einem anderen Standpunkt aus. Nach diesem Vortrag werdet Ihr, hoffe ich, die Nicht-Existenz endgültig voll anwenden können. Das ist die wichtigste Condition, die es überhaupt gibt. Sie entscheidet, wie Ihr im Spiel seid. Die Nicht-Existenz entscheidet über das Spiel; ob Ihr jemals implantiert werdet, ob Ihr jemals aberriert werdet, ob Ihr jemals eine Bank braucht, ob Ihr nur männliche Körper oder nur Frauen-Körper habt, ob Ihr ein Implanter seid oder ein armes Opfer der Implanter. Denn wo erfahrt Ihr, was im Spiel gebraucht und gewünscht ist?

"Es fehlen uns noch einige Implanter, alle anderen - die Opferpositionen - sind besetzt.",
"Nun gut, das kann ich auch."

Natürlich nimmt ein qn sich etwas vor.

Er sagt: "In diesem Spiel möchte ich Opfer sein." Jetzt sind aber alle Positionen als Opfer besetzt und er muß Implanter werden. Doch er gibt sein Postulat nie auf. Er wird jetzt alles versuchen, ein möglichst armer Implanter zu sein, dem alles schief läuft.

HOME NACH OBEN WEITER

 

[Zuletzt geändert 06. Dezember 2001 | Home Page: http://www.freezone.de
Free Zone Assoc. | Germany | Copyright © Freie Zone e.V.]