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Das Böse

Teil 4

Ich bin bemüht über gewisse Phänomene, die mit der Brücke zu tun haben, sehr klar zu reden. Ich hatte die Gelegenheit bei der Convention, die jetzt in der Schweiz war, zu sein und mich umzuhören, was es überhaupt gibt in den verschiedenen Ländern. Beruhend auf die früheren Seminare über Valenzen, das Henker-Seminar usw., war ich bemüht, daß wir noch mehr Klarheit schaffen, denn es gibt über all das so viele Mißverständnisse. Oder sagen wir mal viel Unausgesprochenes. Jeder hat so seine eigene Vorstellung und es ist nicht ganz ausgesprochen. Ich will es mal präsentieren, wie es Ron speziell beschreibt, damit wir von diesen Verallgemeinerungen und Undurchsichtigkeiten wegkommen. Hat jeder in etwa ein klares Verhältnis in Bezug auf die Brücke? Basierend auf dem heutigen. Naja, es kann ja noch mehr verschleiert sein ... .

Gibt es noch Unklarheiten? Gibt es noch jemanden, der noch irgendeine Klarheit hat? (Gelächter) Die werden wir gleich zunichte machen. Gibt es noch ein stabiles Datum? Ich nehme jede Gelegenheit wahr ... . (Gelächter)

Zwischenbemerkung (unverständlich)

Sagen wir mal so, die Brücke ist eine Technik, die Dich auf Gradienten, schrittweise auf 20.0 bringt.

Wir erwarten nicht, daß wir alle auf allen Dynamiken auf 20.0 sind und in dem Maße, wo Du es nicht bist, da setzt die Brücke, also Techniken der Brücke an: Ethik- , Auditing- und die Admin-Tech, um Dich dahinzubringen. Wenn Du in eine der drei Gebiete an eine Barriere stößt, ist diese Barriere innerhalb der gesamten Tech lösbar, weil die Tech so weitreichend ausgeführt ist, daß sie jede Barriere handhabt. Das Lösen der Barriere selbst, das Dir einen bestimmten Teil auf der Brücke schwierig macht, ist Teil der Brücke. Die Brücke repariert sich also selbst, wenn man das macht, versteht Ihr? Denn es gibt ja nur ... ich meine, wenn Auditing nicht funktioniert, wenn Tech nicht funktioniert aus irgendeinem Grund, was heißt das dann? Ethik ist in irgendeiner Form nicht da. Das heißt, Du handhabst Ethik und zwar nur so weit, bis Tech wieder funktioniert. Nicht eine Sekunde länger. Die Barriere ist dann weg.

Oder wenn es innerhalb der Tech ist, dann hast Du Qual, d. h. qualitative Reparaturtechnik, um Reparaturtechniken anzuwenden, um den idealen Zustand wieder herzustellen, wo Tech funktioniert, d. h. Du verbesserst den Auditor, Du verbesserst den C/S, beide lernen mehr, damit der PC besser vorwärtskommt.

Wenn der PC nicht vorwärtskommt, dann ist vielleicht Ethik 'raus. Du hast also immer wieder diese Schritte. Also alle Barrieren, die wir haben sind innerhalb der Brücke lösbar und das ist interessant, was die Brücke darstellt. Sie sind ja nicht nur in der unmittelbaren Umgebung lösbar. Deswegen tun wir das, was wir tun. Deshalb müssen wir als OT's so operieren, daß wir eine sichere Umgebung schaffen.

Die Tech ist soweit anwendbar - und das ist das große Problem, was wir hier haben - wir haben hier keine saubere, unaberrierte Umgebung. Keine einsame Insel, wo wir den PC wegnehmen aus seiner Umgebung, wir transportieren ihn zur Insel, er hat keine Sorgen, Essen frei, wunderschönes Appartement, Palmen und so und jetzt wird er auf seine Probleme auditiert. Die hat er nicht mehr lange. Soweit klar?

Nein, die Tech muß auch anwendbar sein, wenn der PC jetzt in der Umgebung bleibt, in der er Schwierigkeiten hat, in der er Probleme hat, Miete zahlen muß, einen Job hat, überleben muß etc. Die Tech muß also soweit ausgearbeitet sein, daß sie auch diese Bereiche abdeckt und sie handhabbar macht, kontrollierbar macht, d. h. die Tech ist sehr weitreichend. Die Tech muß die Person handhaben und zu Gewinnen bringen, der Auditor, der C/S, die ganze Organisation muß da sein und funktionieren können, alle müssen überleben können und die Nachbarn und die Stadt und das Land und der Planet.

Wenn eines dieser Elemente nicht mehr ganz funktioniert, dann hat der PC Schwierigkeiten mit der Lösung oder die Tech ist vielleicht auch von ihm nicht ganz richtig angewandt geworden. Es war also sehr schwierig eine Tech zu entwickeln, die all diese Sachen abdeckt, aber sie ist da und zwar vollständig.

Die einzige Schwierigkeit, die wir noch haben, ist, daß diese Tech unvollständig angewandt wird, d. h. anstatt daß Du nachschaust: Gibt es eine Methode, wie ich das Problem handhabe, dieses Überlebensproblem oder Problem auf der zweiten oder dritten Dynamik, Problem mit Geld, mit der Familie, nein, was macht man? Man wendet etwas, eine gewisse Tech im Auditing an und draußen wendet man das übliche an, was alle andere machen. Was keine Tech ist oder eine sehr schlechte Tech, die Dich so zu einem halben homo sapiens macht. Aber keine präzise Technik, die Dir ermöglicht: "OK, so überlebe ich jetzt... so kann ich etwas besser überleben und zwar auf allen Bereichen." Aber für alle Barrieren, die es überhaupt gibt und die vorstellbar sind, ist eine Methode entwickelt worden, sie zu handhaben. Und das ist auch Teil der Brücke, insofern als es Techniken sind, die parallel zur Brücke gehen und jemandem ermöglichen auf der Brücke zu bleiben. Und wenn einer abfällt oder in irgendeiner Form etwas anderes tut, dann kannst Du etwas weiter vorne sehen: Da hatte er eine Schwierigkeit, für die er keine Tech hatte oder sie nicht angewandt hat. Aber in irgendeiner Form hat er etwas nicht gelöst mit der Technik, die ihm normalerweise zur Verfügung gestanden wäre. Er hat versucht, es mit einer anderen Technik zu lösen, ging vom Weg ab und jetzt versucht er die Nebeneffekte von diesem Vom-Weg-abgehen zu handhaben und das in sich selbst kann jetzt ein Aktionszyklus werden, der ihn von der Brücke wegbringt.

Er hat eine Sache gemacht, die muß er reparieren, jetzt muß er eine Lüge sagen, da noch etwas reparieren, jetzt muß er der Person drohen, jetzt muß er ... er bewegt sich weg. Irgendwo ist die Tech nicht angewandt worden. Am Anfang: Ethik zum Beispiel. Es wurde toleriert, daß er vom Weg abgeht: "Jaja, er hat schon immer so ein bißchen Fallprobleme gehabt und war schon immer dies oder das". Alle sind dann sehr verständnisvoll, wenn einer vom Weg abgeht. "Das arme Schäfchen!"

Man ist mit Aberration immer sehr verständnisvoll und das ist auch ein wichtiger Punkt, den wir hier wegtun müssen und das ist Sympathie, daß man dann nicht die Tech anwendet, daß man sagt: "Oh, dem geht’s nicht gut, ich wende keine Tech an".

Was?

Genau dann müßte ich es tun. Aber das ist ein alter Mechanismus und den kennen wir alle und genau da kommt der Mechanismus der Somatiken überhaupt her.

Warum gibt es Somatiken?

Aus einem einfachen Grund. Es ist manchmal die einzige Möglichkeit, wie wir uns eine "Pause erkaufen können".

Was heißt das?

Wann habt Ihr überhaupt als Kinder von Euren Eltern so ein Nachlassen eines Push bekommen? Dann, wenn Ihr etwas Fieber hattet! Sonst hieß es immer: Aufstehen, Schule, dies und das, Teller abwaschen. Aber: Dem Hansi geht es schlecht, was? ..."oh, Du kannst im Bett bleiben". Somatiken wurden belohnt! Und ein Kind lernt sehr schnell: Moment mal: Kopfschmerzen ... Fieber noch besser. Ich weiß nicht wieviele Kinder es gemacht haben, aber ich stand schon mal am Fenster und hab’ mir gesagt: Erkältung, bitte, bitte ... (Gelächter) ... morgen gibt es eine Arbeit in Mathematik, was kann ich tun? Wenn ich jetzt den Kopf aus dem Fenster halte ... Halsweh und so ... .

Zwischenbemerkung (unverständlich)

Aber für ein Kind ist es eine Belohnung. Ich meine es kann sich auch anders ergeben. Ich kann mich erinnern, da war ich im Internat, in Darmstadt, in den 60er Jahren und da gab es die Ruhr. Da gab es die Jungen- und die Mädchenabteilung separat. Was passierte war, ein paar Kinder haben die Ruhr eingeschleppt mit Durchfall und so, Fieber usw. und plötzlich hieß es: Wenn es noch mehr werden, dann kommt das Gesundheitsamt und das kam dann auch und dann hieß es: Wenn noch 20 mehr krank werden, dann wird die Schule geschlossen. Und wir dachten: Wow, Schule geschlossen! Irrsinnig. Ja was muß man da machen? Ja, Fieber und so weiter. OK, jeder meldete sich krank, wo gibt’s noch ein paar? Das Spiel war: Thermometer besorgen und an die Heizung legen und so zu tun ... möglichst viele zu besorgen, die noch krank sein könnten. Immer mehr meldeten sich. Wir kamen auf die wüstesten Ideen, wie man Fieber erzeugt. Ich weiß nicht wer es kennt? Kreide auflösen in Wasser und trinken. Gibt genau 39,9 Fieber, knapp 40 Grad, wer Kinder hat möge es bitte weitergeben (Gelächter). Auf jeden Fall lagen wir alle im Internat im Bett und oh, Fieber ... und überhaupt. Aber kaum waren die Lehrer weg, haben wir Karten gespielt und Science Fiction gelesen, Musik gehört. Und dann passierte es: Wir gewannen! Die Schule wurde geschlossen. Und das war es. Wir mußten nicht mehr zur Schule und es war toll am ersten, zweiten und dritten Tag, eine Woche und wir haben uns fast die Köpfe eingeschlagen, denn wir durften ja nicht raus. Denjenigen, denen es ganz schlimm ging, die mußten auf dem Zimmer bleiben, die wurden sehr schnell gesund. Aber wer über den Zaun springt und nachts in die Diskothek usw., da gab es Strafen bis zu 10.000 DM. Das war wirklich Gefahr. Das hast Du nicht lange gemacht. Man hat gehört, daß der eine oder andere gefangen und gefeuert wurde. Also blieben wir ganz brav zwei Monate eingesperrt. Und diejenigen, die die blöde Idee hatten, Fieber zu erzeugen, die wurden von den anderen hart behandelt. Das Ganze kehrte sich um, es war keine Belohnung mehr, es war ein Gefängnis. Und jeder jubelte, als es vorbei war und wir wieder in die Schule und in die Stadt durften. Das war eine selbst auferlegte Falle. Wir hatten uns in eine Nichtspielkondition 'reingebracht und das war es dann auch wirklich. Aber wie gesagt, wieder zurück zum Kind und der Sache mit der Belohnung: Wenn es einem schlecht geht, bekommt man Verständnis. Wenn es einem gut geht dann nicht.

Das geht 'rauf auch in Scientology bis zu OT, bis zu uns hier 'rein in die Ron’s Org. Wenn ich Aberration habe, wenn ich ein Review brauche, wenn ich dies oder das, dann ist jeder da und alles ist verziehen, weil derjenige Schwierigkeiten mit seinem Fall hat. Man ist dann verständisvoll und wendet keine Technik mehr an. Das ist genau das Symptom für Sympathie genau wie es auf der Tonskala ist. Man hat Verständnis und alles mögliche mit der Person und sagt, daß man jetzt keine Tech anwenden darf, es geht ihr viel zu schlecht. Um Gottes willen ja keine Ethik, da keyt sie ganz ein! Das Problem ist, daß die Person schon eingekeyt ist, mehr kannst Du sie nicht mehr einkeyen. Soweit klar? Das ist der Mechanismus der Belohnung: Wenn es mir schlecht geht, geht’s mir gut, ich kann sogar kriminelle Dinge tun und gehe frei, halbwegs zumindest. Unzurechnungsfähig.

Zwischenbemerkung (unverständlich)

Das ist es ja: Das sind dann mildernde Umstände. Daß heißt, der Person ging es so schlecht, daß es OK ist, daß sie einen Overt beging, wir können es ja verstehen... er hat eine harte Kindheit gehabt ... . Na und? Er ist erwachsen, er ist jetzt 42! Das ist ein interessanter Mechanismus und wir leiden selbst darunter, weil wir nicht einfach kaltblütig sehen: Vollkommen egal, wo die Person ist, Komm-Kurs oder OT16, Status egal... egal, wo er ist, was tut er im Augenblick? Wie kann ich ihm helfen, so daß er sich auf der Brücke wieder zurechtfindet? Laßt Euch von nichts abbringen. Auch nicht wenn einer schon höher auf der Brücke ist und schon lange dabei ist, der kann sich mit allem möglichen 'rausreden. Der kann mit irgendwelchen Namen und Phänomenen und Raumschiffen und Zeug kommen und wieder hat er irgendwelche Weisheiten bekommen. Was entscheidend ist: Wie geht es ihm? Nachdem er irgendwelche Weisheiten bekommen hat, wie geht es ihm? Naja, nicht ganz so gut... . Vielleicht waren es doch Dummheiten. Versteht Ihr?

Das ist ein sehr wichtiger Punkt auch für Euch selbst, denn man geht immer davon aus, daß Sachen ja von selbst gut laufen müssen und das tun sie einfach nicht. Man muß es tun, daß sie gut laufen und deshalb haben wir eine Technik für all die verschiedenen Sachen, Ihr müßt die Technik anwenden, sie wird Euch zur zweiten Natur, Ihr seid Euch gar nicht mehr bewußt, daß Ihr jetzt etwas anwendet und damit haltet Ihr Euch operativ.

(Pause)

Also, ich fange jetzt mal an mit dem Bösen.

Es mag Euch überraschen, was das Böse ist. Es hat mich überrascht, als ich das studiert habe. Ich werde also hier mal ganz frei z. T. übersetzen ... OK ... das Thema, das Böse selbst, es gibt kein Gebiet, mit dem sich der Mensch ausgiebiger beschäftigt hätte. Jeder Krieg, jeder Overt-Withold, jede Reiz-Reaktionssache, alles hat mit dem Bösen zu tun ... sich Zurückziehen von den Dynamiken usw.

Es war eine Sache in der Büchse der Pandora. Da war alles Böse 'drin. Es wurde in einer Box hierher gebracht, wie alles andere! (Gelächter).

Einer der als Zeus bekannt war ... man kennt ja nur einen Namen, aber er hatte ja mehrere, je nachdem welcher Zeit oder Gebiet, aber einer seiner bekanntesten Namen war dieser. Interessant, nicht? Und später wurde er verheiratet, also zusammengebracht mit einem anderen Gott, nämlich Jahwe und daraus wurde ein Supergott, um möglichst alle Leute anzusprechen (Gelächter). Aus Jahwe wurde Jaseus oder Jesus. Habt Ihr das nicht gewußt? Jahwe ist der hebräische Gott. Der hebräische Gott und der griechische Gott wurde zu einem christlichen Gott. Die beiden hatten zusammen einen Sohn (Gelächter). Sohn Gottes, zweier Götter. So kommt das zustande. Nur so am Rande bemerkt.

Wenn man vom Bösen spricht, muß man auch etwas für die Allgemeinbildung tun. Ich habe einige Quellenangaben in Bezug auf das - das ist so mein Hobby. Ich könnte ein Seminar über Religionsgeschichte geben, über die Verbindungen, Zusammenhänge usw. Da gibt es eine Menge darüber, wo alles herkommt, die Verbindungen, was die Symbole bedeuten usw. Unter den einzelnen Gelehrten, absoluten Spezialisten, ist das bekannt, die die das alles auswerten, das ist bekannt, nur es dringt nicht so durch zu den Zeitungen, Schulen, Kirchen, das ist klar. Ich habe ja schon einiges darüber gesagt immer so häppchenweise, auch in anderen Seminaren. Ich meine, es ist heiß, wenn Du die Sachen aufdeckst, die Leute werden sehr emotional. Zwei heidnische Götter, die zu einem christlichen Gott werden! Das sind interessante Sachen. Wir machen das im Rahmen der Mission School. Da gibt es auch Unterlagen. Da schaust Du im entsprechenden Kapitel z. B. bei Jesus nach, dann siehst Du welche Religion Jesus hatte, er war kein Christ, weiß das jemand? Eigentlich war er dagegen. Es gibt da viel darüber zu sagen. Es gibt da auch ein Bulletin von Ron auf NOTs, wo wer darüber schreibt, aber es ist nicht durchgedrungen. Da berichtet Ron genau über die Herkunft von Jesus und seinen Jünger und was er gemacht hat. Ich kann das jetzt nicht hier sagen. Im privaten Rahmen schon, beim Bier oder Kaffee, da bin ich eher geneigt ... (Gelächter).

Aber ich will das schon mal in irgendeiner Form bringen, so eine Art viert-dynamisches, pseudo-religiöses Auditing auf der Zeitspur, wo alles herkommt und wieso, das Kreuz usw. Denn dann könnt Ihr besser verstehen, was auf Euch zukommt, wir werden noch viel damit zu tun haben.

Aber zurück zum Thema, nein wir sind schon beim Thema - das Böse. (Gelächter). Das ist, was in der Büchse der Pandora war, der Begriff des Bösen, das gesamte Böse war darin. Das ist der Grund, warum viele Leute hierhergebracht wurden, mit Raumschiffen von allen Orten des Universums und auf der Erde deponiert wurden, wegen diesem Konzept des Bösen. Warum Leute unterdrückerisch werden, warum eine nicht-existierende und nicht-funktionierende Gesellschaft bestehen kann, all das ist zusammengefaßt unter dem Begriff "das Böse".

Der Begriff des Bösen, das Schlimme - Du bist schlecht usw.

Der Begriff des Bösen sagt immer: Du bist schlecht, Du bist nicht so gut wie Du sein könntest. Deswegen mußt Du hier ein bißchen schlecht behandelt werden. Kritik zum Beispiel. Schauen wir uns mal Kritik als solches an.

Der gesamte Begriff von Kritik stammt von der Idee, das etwas in einem gewissen Maße schlecht existiert. Es gibt so etwas wie "konstruktive Kritik" nicht... aufbauende Kritik... das gibt es nicht. Die gesamte Idee davon ist nur ein anderer Mechanismus, der einem erlaubt, das Spiel zu spielen "Du bist schlecht", getarnt als konstruktive Kritik. Man kann sehen, daß es viele Arten in diesem Spiel gibt, die mit dem Bösen zu tun haben, es gibt viele Spielarten, viele Arten, wie man jemandem sagen kann: Du bist schlecht und im Grunde meint man: Du bist böse. Und die faszinierendste Art zu sagen: Du bist schlecht oder böse, ist der versteckte Standard. Was das ist weiß jeder? Wer mag es erklären?

Antwort aus der Zuhörerschaft:

Im Auditing wird der Begriff hauptsächlich dafür benutzt, wenn der PC sich irgendein Ergebnis des Auditings wünscht, das eigentlich nichts mit dem Ziel des Prozesses zu tun hat und nur anhand des Ergebnisses beurteilt, ob der Prozeß tauglich ist oder nicht, oder das Auditing was taugt oder nicht. Wenn der PC zum Beispiel ein Zucken in der linken kleinen Zehe hat und er sagt: Für mich funktioniert der Life Repair nur dann, wenn das Zucken in der linken kleinen Zehe aufhört, obwohl dieses Thema im Auditing gar nicht angesprochen wurde. In der Regel weiß der PC es, er spricht es vielleicht nicht aus, aber er weiß es.

Er hat ihn vielleicht nicht vollständig definiert, den versteckten Standard, aber er hat ihn da und es ist ein Absolut, "es ist immer ein Absolut".

Er sagt nicht, daß es besser geht. Das ist wichtig zu wissen. Das ist es im Auditing, aber versteckte Standards gibt es auch im Leben. Das hat die gleiche Quelle. Schauen wir uns das mal im Leben an, denn da haben wir viel damit zu tun. Besonders in der Ron’s Org, nicht besonders in der Ron’s Org, da haben wir vielleicht am wenigsten damit zu tun, aber da möchte ich, daß wir uns dieses Problem sehr genau anschauen, denn wenn wir es hier handhaben, können wir es auch draußen noch viel besser handhaben.

Der versteckte Standard, versteht das jetzt jeder?

Es ist ein versteckter Begriff, ein Ideal, das versteckte Ideal, kann man auch sagen. Versteckt, weil es nicht ausgesprochen ist.

Wenn Leute kritisieren dann sprechen sie eigentlich immer aus einem verstecktem Standard, aus einem versteckten Begriff eines Ideals.

Was ist dieser versteckte Standard?

Nun, es ist die Idee, daß es sowas wie Perfektion gibt.

Das beinhaltet weitaus mehr wie Du vielleicht denken magst.

Sie sprechen kritisch zu Dir basierend auf der Idee, daß es eine Perfektion gibt, die Dir aber nicht mitgeteilt wird.

Es heißt: "Dein Benehmen ist nicht optimal", aber er sagt Dir nicht, was optimales Benehmen ist.

Jemand sagt: "Das ist ein schlechtes Buch", aber sie sagen nicht, was ein gutes Buch ist.

Sie sagen: "Du bist kein guter Ehemann", aber was ist ein guter Ehemann?

Man schaut sich um in dieser Kultur und dieser Zeit und man findet, daß die gesamte Kultur heute nur aus versteckten Standards besteht.

Es sind keine tatsächlichen Ideale, es sind versteckte. Wenn wir sagen "versteckter Standard", meinen wir einen nicht existenten Standard.

Das ist sehr interessant.

Warum ist er nicht existent?

Schauen wir uns das mal von allen Seiten an.

Selbstverständlich ist die Idee unterdrückerisch, weil sie nicht da ist. Es wird Dir nie klar gemacht, wogegen Du gemessen wirst.

Aber noch etwas: Wenn Perfektion hingetan wird, dann ist das ein Absolut. Absolute sind nicht innerhalb des Spieles. Sie sind nicht innerhalb des Spieles.

Du wirst an etwas gemessen, was nicht da ist in diesem Spiel, obwohl Du in dem Spiel bist.

Ich messe einen Thetan daran, daß er ein Statik ist, obwohl er im Spiel kein Statik ist. Um ihn wo schlecht erscheinen zu lassen?

Im Spiel.

Jemand sagt: "Das ist ein schlechtes Bild", ohne Dir zu sagen, was ein gutes Bild ist. Und Du fällst in diese Falle, weil Du immer denkst, daß sie wissen, was ein gutes Bild ist. Aber es gibt überhaupt keinen Standard, es gibt überhaupt kein Ideal. Außer dieser einen Sache: Ein vorgegebener Standard.

Sie tun so, als ob einer da wäre, aber es ist Betrug.

Das sieht man an einem Kunstkritiker, das ist ein gutes Beispiel. Er ist ein sehr bekannter Kunstkritiker und unterschreibt in all diesen Zeitschriften. Und man denkt: Nun, der müßte etwas wissen, denn er schreibt immer all diese Bücher und Artikel und er ist immer in Kunstmuseen. Es muß einen Grund geben, daß dieser Mann Kunstkritiker ist. Er muß sich damit wohl auskennen. Ja, es gibt einen Grund, warum er Kunstkritiker ist. Er ist grundsätzlich kritisch, also eine Person, die an allem was auszusetzen hat. Aber diese Person kann Dir keine angemessene Definition von Kunst geben, das kann er nicht. Und trotzdem traut er sich zu sagen: "Das ist ein gutes Bild und das da drüben, das ist ein schlechtes Bild".

Das ist ein versteckter Standard.

Diese Gesellschaft ist auf diese versteckten Standards aufgebaut. Es ist versteckt vor allen Leuten und deswegen glauben alle Leute, daß dieses Ideal irgendwo existiert. Sie bauen also auf etwas, wo nichts ist. Wir bauen all dieses Expertentum auf und diese Autoritäten auf der ganzen Welt und sie wissen, was schlecht ist und sie sagen: "Diese Dinge sind schlecht". Von welchem Standard aus? Nun, vom Standard aus, eine Autorität zu sein, natürlich. Aber gibt es irgend etwas Gutes, was darüber bekannt ist?

Nun, wenn es nichts Gutes gibt, was man kennt, wenn es nichts gibt, was man gut kennen kann, dann kann man auch nichts schlecht kennen. Es ist weder gut noch schlecht. Wie das Gebiet der Kunst oder der Wissenschaft.

Alle diese Autoritäten erzwingen ihre Autorität, ohne daß sie etwas über die Sache wissen und sie sagen Dir, was das Böse ist.

Das ist alles, was sie jemals dramatisieren. Wir müssen uns ein bißchen mehr damit beschäftigen.

Könnt Ihr es verstehen?

Es klingt ein bißchen theoretisch.

Gerade was wir hier tun ist ein gutes Beispiel dafür. Da gibt es doch "Experten", die glauben Auditing zu kennen, aber die haben niemals Auditing studiert, niemals Auditing gehabt. Aber sie gehen von etwas Vergleichbarem aus, Psychoanalyse oder so, was nicht funktioniert und wenn das nicht funktioniert, obwohl das andere nicht mal das ist, also muß es ja noch schlechter funktionieren. Und der einzige Grund, warum sie Macht haben, so etwas zu sagen, ist, weil sie "Autoritäten" sind. Sie haben einen versteckten Standard.

Vor wem ist der versteckt?

Vor uns allen.

Wovon gehen sie aus?

Daß es irgendwo eine Technik gibt, die funktioniert, aber diese Technik, dieses Ideal, wird uns niemals veröffentlicht, stimmt’s? Wir kennen es nicht. Wenn wir wüßten, daß hier eine Technik ist, die funktioniert, dann würde man sie veröffentlichen und einfach machen, oder? Aber sie ist nicht öffentlich.

OK, das ist jetzt auf einer ganz breiten Basis gesehen.

Wie ist das im täglichen Leben?

Jemand kommt zu Euch und sagt: "Du bist nicht gut genug", oder "das gefällt mir nicht "oder kritisiert Euch.

In Bezug auf was?

Er hat einen versteckten Standard. Er sagt nicht in Bezug auf das oder jenes, denn dann könnt Ihr sagen: "Oh, daran hab’ ich gedacht", oder "ja, das habe ich übersehen". Ihr könnt dann damit arbeiten.

Ich sehe es oft, wenn ich Vorträge mache, dann werde ich kritisiert, ohne daß sich die Person überlegt: Wie komme ich überhaupt dazu, das zu tun... das zu sagen und das nicht zu sagen... es zu diesem Publikum zu sagen und es nicht so zu bringen oder so zu bringen, ohne einzubringen: "Moment mal, erstens hab’ ich einige Erfahrung im Reden, zweitens, es ist ein lebendiges Publikum da, das mit mir in Kommunikation ist". Wenn der Vortrag gut ist, dann sind wir in Kommunikation. Deswegen weiß ich was ich zu sagen habe und was nicht, weil wir in lebendiger Kommunikation sind und Ihr verlangt von mir, etwas zu sagen und ich verlange von Euch, etwas zu sagen und wir haben einen Kommunikationszyklus. Deswegen kann ich nicht sagen innerhalb des Kommunikationszyklus: "Aha, der ist nicht richtig abgelaufen". Aber die Leute, die in dem Vortrag waren, waren damit zufrieden.

Versteht Ihr?

Weil es ein versteckter Standard ist.

Ein noch klareres Beispiel: OT.

"Der und der ist nicht OT".

"Wenn der OT ist, dann will ich es nicht werden."

Von welchem Standard aus?

Ihr seht jemand eine Minute oder fünf Minuten in einer bestimmten Situation und wir haben keine Ahnung, was dahinter steckt und anhand dessen, was wir sehen, anhand dieses kurzen Eindrucks urteilen wir darüber, inwieweit die Person OT ist.

Habt Ihr OT erreicht, damit Ihr wißt, wie es ist und dann schaut Ihr herab und sagt: "Aha, der ist es nicht!"

Meistens passiert es ja umgekehrt. Man schaut ja von einer Stufe unterhalb hinauf zu jemand, der OT ist und sagt: "Was, der ist OT?"

Ich sage nicht, daß der jetzt keine Fehler hat, vielleicht mehr, wie Ihr Euch vorstellen könnt, jetzt kann er es sich leisten, welche zu machen. Es kann ihm vielleicht auch nicht gut gehen, er hat vielleicht nicht genug trainiert usw.

Deswegen haben wir nur einen Standard.

Standard Tech und die ist nicht geheim.

Wir haben einen Standard, der nicht versteckt ist, deswegen ist er nicht aberrierend, wir können ihn studieren, wir können lernen und dann haben wir den gleichen Standard, so daß wir auch urteilen können und Sachen verbessern können. Es ist aber kein "versteckter Standard". Ich sage nicht: "Er ist nicht gut genug als OT". Gut genug in Bezug auf was? Versteht ihr?

Das ist eine unglaubliche Falle.

Das ist so eine Falle, daß ich noch einiges heute und morgen darüber reden muß mit vielen Beispielen, so daß Ihr den großen Aha-Effekt erlebt und sagt: "Ah, da ist es auch anwendbar und da auch ..." . Aber alles, was das Böse ist, ist der versteckte Standard, denn es ist eine eigene Bank. Das ist die Interpretation.

Schauen wir uns mal an:

Hier ist Thetan A und hier Thetan B. Thetan A ist in Kommunikation mit Thetan B. Hier ist ARK. Jetzt hat Thetan B eine Zeitlang mit Thetan C zu tun. Darüber hat Thetan A keine Realität: "Fehlende Realität" über diese Beziehung. Wenn jetzt aus irgendeinem Grund, eine Art Dritte Partei, oder wenn der Fall hochkommt oder was auch immer, oder egal was hochkommt bei Thetan A, dann kann er anfangen Thetan B zu klassifizieren und hier bricht die Kommunikationslinie; Thetan B also zu klassifizieren aufgrund dessen, was er sieht, wie der Umgang zwischen B und C ist. Ja? Wie ist der Umgang zwischen diesen beiden? Und dann kommt hier eine Interpretation, was eine Bank ist, also eine Auslegung dessen, was er sieht und daraufhin steuert er seine Kommunikation zu Thetan B aufgrund dieser Auslegung.

Das klingt jetzt alles sehr schön und gut, theoretisch.

Wie sieht es wirklich aus?

Es sieht so aus: Du beobachtest jemanden, alles, was er tut und sagst, wenn die Realität fehlt, daß, was auch immer er tut, im Zweifelsfalle schlecht ist.

So ist der Mechanismus:

Zu allem, wozu Du keine Masse hast, nimmt man an, es sei schlecht.

Du weißt nicht wie es da drüben ist, das Land B... und weil Du keine Masse hast, wird es nicht gut sein. Je näher Du kommst, desto mehr Masse hast Du, desto besser ist es. Heißt "Xenophobie" (Gelächter). Angst vor dem Fremden. Soweit klar? Es ist schlimm da drüben. Du gehst hin, gehst in Verbindung damit und es ist nicht mehr so schlimm.

Ist Euch bestimmt oft passiert, Ihr habt Kontakt zu jemanden verloren, Ihr habt gehört, daß der komische Sachen macht und habt gedacht: Was ist da los? Ihr habt interpretiert, die Bank hat sich jetzt eingeschaltet und Ihr habt interpretiert und interpretiert und die Antwort ist immer böse: "Mit dem stimmt was nicht, der hat Fallprobleme..., wir können uns nicht erklären, was mit dem los ist..., irgendwie ist er über Bord..., übernommen worden...", all diese Variationen in unserem Bereich. Da draußen gibt es andere Variationen über das gleiche Thema und plötzlich kommt ihr in Kontakt mit dieser Person. Am Anfang ist die Kommunikation sehr vorsichtig und schmerzlich und dann wärmt man sich auf und Ihr erfahrt, was wirklich passiert ist und plötzlich ist ARK da und er ist gar nicht mehr böse. Schon mal erlebt?

Was passiert da?

Wieso können wir mit unseren Wahrnehmungen so falsch liegen, auch als OT’s?

Es ist der versteckte Standard, der jetzt das mit irgendwas vergleicht, was dem nicht einmal eröffnet wird. Das ist das Unterdrückerische dabei. Es wird unterdrückerisch, ganz sicher, auch wenn es im Kleinen ist.

Denn man kann es auch immer bewußter machen.

Ich tue das Absolute hin, es ist eine reine Absicht, gehen wir zurück, wo fängt das an? Wo fängt das genau an, wo ich jetzt auf diesen Weg gehe, daß ich hier ein positives Urteil habe und dann 'runtergehe hierher zu einem negativen Urteil. Der Scheideweg zwischen positiv und negativ. Wo liegt der? Irgendwo dazwischen. Von einer Sekunde auf die andere, von einem Tag auf den anderen ist es mir gelungen zu sagen: "Moment mal, nach meiner Auslegung ist es nicht im Zweifel für ihn, sondern im Zweifel gegen ihn".

Es ist eine Entscheidung, stimmt’s.

Es ist die Entscheidung plötzlich einen versteckten Standard zu benützen.

Warum?

OK, er hat einen ARK-Bruch zugelassen. Aber die kommen ja nicht von selbst. Die wachsen und gedeihen ja nicht wie Pilze auf den Kommunikationslinien.

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[Zuletzt geändert 29. Oktober 1999 | Home Page: http://www.freezone.de
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