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Das Böse

Teil 3

Nützliche oder hindernde Erfahrung kann man sagen. Das Wichtige ist: Du kannst als Thetan alles benützen, was Du willst, Du kannst Erfahrung benützen, Erfahrung anderer Leute benützen, Wissen kreieren, Wissen anderer Leute benützen oder kreieren, Du kannst Dir die Zeitspur von jemand anderem 'reinschrauben und das dramatisieren oder spielen, Du kannst das alles tun. Es entscheidet sich für Dich, was brauchst Du und Du entscheidest, was ist jetzt nützlich in diesem Augenblick, damit Du besser spielst und damit hat die Brücke zu tun, denn wenn Du gezwungen bist nur eine Sache anzunehmen, wenn Du gezwungen bist, von nun an nur auf schlechte Erfahrung zu horchen und zu gehorchen, in dem Maße bist Du limitiert und Du operierst nicht mehr. Wenn Du gezwungen bist, eine bestimmte Art von zweite Dynamik zu haben, eine bestimmte Sache so zu haben, basierend auf Vergangenheit, das es Dir jetzt etwas schwieriger macht in der Gegenwart zu operieren, in dem Maße bist Du limitiert, in dem Maße bist Du kein OT. Wo Limitation ist, bist Du kein OT. Das bedeutet, natürlich, Du kannst all das benützen, je nach dem auf welcher Stufe Du bist und wie wichtig die Sache für Dich ist und wie das Spiel gerade ist, welchen Aufwand es im Spiel braucht und wie schnell es läuft. Stell’ Dir vor: Du bist jetzt in diesem Leben, Du hast einen 20-jährigen Körper, Du willst Klavier spielen und hast in diesem Leben noch nie Klavier gespielt. Welche Möglichkeiten, hast Du jetzt, um Klavier zu spielen? Du kannst die Bank, Deine Bank, also einen Teil Deines Verstandes wieder herholen aus einem Leben, wo Du schon einmal Klavier gespielt hast. Den Teil tust Du einfach 'rein in die Kontrollen des Körpers, in das Gefüge, das den Körper läuft und plötzlich kannst Du spielen. Zweitens kannst Du in der Gegenwart kreieren: Wie müßte es sein, Klavier spielen zu können, Du kreierst in der Gegenwart, programmierst überhaupt diesen Bereich vollkommen neu, in einer Sekunde und spielst. Du kannst ein Klavier kreieren, das von alleine spielt, Du kannst ein ganzes Orchester kreieren, das von alleine spielt. Und Du kannst mühsam die Kontrollzentren Deines Körpers neu programmieren, zu spielen. Das ist es, was man meistens macht: Man geht zum Klavierlehrer und die ganzen MOCOs, also die ganzen Teile aus denen der Körper besteht und die Kontrollzentren und die verschiedenen Wesenseinheiten, die den Körper mitkontrollieren, die werden mühsam mitkontrolliert, so daß, wenn ich, der Boß, den Befehl gebe: Jetzt schwarze Taste, sagt er "jawohl, jawohl ... der ganze Körper 'runter bis zum Finger und der Finger sagt: oh, schwarze Taste, daneben ... (Gelächter). Und Du sagst: Nein, der Befehl war: Die Taste .... und dann hängst Du 'rum und machst die Übungen.

Was ist das?

Programmierung.

Du läufst das Ding durch, bis es von selbst läuft. Dann kannst Du beim Klavierspielen an ganz andere Sachen denken, Du schickst nur den Befehl runter, was weiß ich "Mondscheinsonate" und dann spielst Du es ab, während Du Dich dabei entspannst. Am Anfang war das überhaupt keine Entspannung, da war das: "Ach, schon wieder ein Stunde üben". Aber nachdem Du es einmal programmiert hast, läuft es von selbst und Du kannst es genießen. Aber das macht auch auf gewisse Art Spaß, die Koordination vom Körper, diese dritte Dynamik hier. Diese Koordination dergestalt zu organisieren, zu beeinflussen, es läuft ab, wie ein Konzern. Du sagst: Befehl an all die Sachen, Pedale und Hände und Noten ablesen und Du koordinierst alle diese dritten Dynamiken und irgendwie funktionieren sie und das gibt Dir das meiste Vergnügen, d. h. das Spiel ist wieder OT sein, mit dritten Dynamiken, sich mit anderen zusammenzutun, auch wenn es der eigene Körper ist. Denn, wie gesagt, wieviel Vergnügen hast Du denn, an der Sache, daß Du jetzt die Musik kreierst? Jetzt hörst Du es einmal, zweimal, dreimal, OK.... . Aber sie zu üben und das anders zu spielen, das bedeutet, Du gehst durch die Anstrengung hindurch. Diesmal mache ich es mit Betonung, mit Gefühl, jedes Mal ist es anders, Du bist verliebt und Du spielst die Mondscheinsonate. Sie verläßt Dich und Du kannst es schon gar nicht mehr spielen, denn das restimuliert Dich dermaßen. Aber eines Tages, kannst Du es wieder haben, weil Du wieder an sie denken kannst und jetzt spielst Du es mit leichter Trauer. Bei einer gewissen Note bleibst du hängen und läßt es ausklingen. Soweit klar, wie das abläuft? Dritte Dynamiken sind da im Spiel. Die Hände hängen 'rum und sagen: Oh, der Boß ist traurig, etwas mehr Gefühl bitte, Daumen nicht so hart. Koordination ... . Macht das Sinn?

Zwischenbemerkung (unverständlich)

Ja, die mühsame Art macht irgendwie Vergnügen. Die andere Art macht in dem Maße kein Vergnügen, in dem ich keine Barrieren überwinde. Ich habe auch Zeiten gehabt, wo ich Musik gemacht habe und da habe ich das Instrument noch nicht einmal so gut beherrscht wie ich es eigentlich spielte, weil ich irgend etwas Emotionelles spielte. Ich kann mich erinnern, als ich einmal einen Freund verlor und ich war nachdenklich und traurig. Ich war ziemlich am Anfang von Scientology und ich spielte mal ein Stück auf der Gitarre und ich weiß nicht mehr was ich gespielt habe. Ich hatte es zufällig aufgenommen, hörte es mir an und konnte nicht glauben, was ich da gespielt hatte. Ich habe dann versucht, es zu duplizieren, aber ich konnte es nicht. Bis zum heutigen Augenblick weiß ich es nicht, ich müßte mich genau in diese Lage hineinversetzen, aber ich war damals wie weg vom Fenster und die Hände machten irgendwas, in dieser Stimmung in der ich war, so leicht dunkel und Brahms-Musik im Hintergrund, November und so .... Tee trinken, diese Art Stimmung, die Sonne ging gerade unter und Krähen waren draußen ... . Und da spielte ich irgendwas und es war irrsinnig schön, aber ich habe bis zum heutigen Tag keine Ahnung, was es war. Also, das läuft auch. Das habe ich in dem Augenblick irgendwie gebraucht. Aber ich habe mich nicht bewußt hingesetzt und gesagt: Ok, ich mach’ das jetzt. Denn plötzlich kommen dann die Spielgesetze 'rein: Ich mache es für wenn und wo und was? Ich gehe jetzt hin und könnte Super-OT sein, aber diese Hände sind noch nicht ganz OT und ich schnappe mir eine Gitarre, ich habe lange nicht gespielt und es sind keine Schwielen mehr da, das heißt es wird weh tun. Ich kann mich darüber hinwegsetzen und Schwielen aufmocken, aber dann bin ich in einem Bereich der Kompliziertheit, die MOCOs und so, die Zellen müssen darauf vorbereitet sein, also ist es anstrengend und dann nicht mehr so schön. Also, das ist der Bereich von OT: Ich kann das Ganze machen. Und zwar in dem Maße, wie ich die Erfahrung gesammelt habe oder mich von der Erfahrung befreit habe. Ist das jetzt ein Widerspruch? Überlegt mal. Es ist keiner, denn auf die eine Art erfahre ich Vergnügen und auf die andere nicht.

Zwischenbemerkung (unverständlich)

Das Spiel ist also wieder Exteriorisation gegen Havingness und da muß eine Balance sein.

Entweder bin ich zu weit von einer Sache weg oder ich bin zu nahe.

Wenn es zu nahe ist, tut es weh.

Nehmen wir z. B. 'mal Streicheln, das ist eine angenehme Tätigkeit. Wenn ich zu hart streichle gibt es blaue Flecken. Oder es ist zu sanft und ich spüre gar nichts. Also gibt es irgendwo was dazwischen, ein Mittelmaß auf jeder Dynamik. Ich bin entweder zu weit weg von etwas oder ich bin zu nahe.

Deswegen ist die Brücke und OT genau in der Mitte: 20.0... nicht zu weit hinaus und nicht zu weit hinunter.

Voll-OT... dahin gibt es natürlich Gradienten.

Nehmen wir mal Zigarettenrauchen: Entweder zu stark oder nicht stark genug, wenn sie nicht stark genug ist, das ist ein Havingness-Maß. Oder Rum Trinken: Ein Tropfen und es dampft und dazwischen gibt es was Richtiges und darunter ist es wieder zu schwach.

Dazwischen gibt es den operativen Bereich, wo Ihr am meisten tun könnt.

Wenn die Suppe zu heiß ist, könnt Ihr sie nicht essen, also könnt Ihr diese Tätigkeit nicht durchführen, Ihr seid dann nicht operativ, nicht OT darüber. Ist es zu kalt und die Zähne tun weh, dann könnt Ihr sie auch nicht essen. Also zwischen diesen zwei Extremen liegt der operative Bereich, daß heißt Ihr könnt damit umgehen, etwas damit tun. Extreme bedeuten immer eine Nichtspielkondition. Das Auto ist zu kalt oder zu heiß. Das Wetter ist zu kalt oder zu warm. Die Sache ist zu hart oder zu weich. Und dazwischen kann man am meisten tun. Der Hammer ist zu schwer für den kleinen Nagel. Ein Schlag und da ist ein Loch in der Mauer. Oder er ist zu klein, winzig, für optische Geräte, kleiner wie der Nagel, da könnt Ihr dann draufhauen wie verrückt und der Hammer verbiegt sich. Dazwischen gibt es also ein Havingness-Maß. Was wäre hier 20.0? Der Hammer hat das richtige Gewicht und Form und Ihr haut Euch nicht auf den Daumen und es geht wie geschmiert, da seid Ihr auf 20.0.

In allem, was Ihr tut. In jeder Dynamik gibt es diesen Bereich, da seid Ihr operativ. Und je besser Ihr auf dieses Mittelmaß kommt, desto leichter geht es, bis es dann zu leicht geht und dann ist es wieder schwer, weil es zu leicht ist. Versteht Ihr? Jetzt müßt Ihr wieder etwas Anstrengung anwenden, damit es genau richtig ist. Macht das Sinn?

Das ist das Problem, wenn man Supermann ist. Wer hat die Supermann-Filme gesehen?

Was ich immer bewundert habe, ist das dieser Typ, der ganze Berge hochheben kann, auch eine Tür aufmachen kann. Normalerweise müßte ihm doch die ganze Mauer, die ganze Tür um die Ohren fliegen. So ganz geistesabwesend, er macht die Tür auf und Rums ... . Stellt Euch 'mal vor: Ihr habt die Kraft und die Fähigkeit jetzt, einen ganzen Wolkenkratzer in die Luft zu heben. So etwa 50.000 Tonnen. Das heißt im Verhältnis gesehen: Wieviel Kraft habe ich heute? Etwa die Kraft, 100 kg in die Luft zu heben? Das heißt wieviel Kraft wende ich jetzt im Verhältnis an, um die Tür zu öffnen? 200 g oder vielleicht 1 kg, das ist leichter zu rechnen. Wenn ich jetzt 50.000 Tonnen heben kann, um das zu simulieren, wie leicht müßte die Tür sein, um sie zu öffnen. Sie müßte fast aus einem Stoff sein, der viel weniger ist wie eine Seifenblase. Sagen wir mal so einen Stoff gibt es. Jetzt geht Ihr hin mit Euren OT-Fähigkeiten und versucht die Tür aufzumachen. Diese Seifenblasentür. Sie zerplatzt.

Wie müßt Ihr jetzt also Eure Fähigkeit verkleinern, um diese Tür zu öffnen?

Wieviel Seifenblasentüren macht Ihr kaputt, bis Ihr sie öffnen könnt?

Die Vorbedingung dafür wäre, daß auch die Hand aus ähnlichem Seifenblasenmaterial hergestellt ist. Als Thetan kann ich es schon gar nicht tun: Zuviel Kraft. Vielleicht muß die Hand sogar etwas schwächeres Material sein, wie die Tür, um sicherzustellen, daß sie nicht kaputt geht. Jetzt mocke ich das Ding auf, kann die Tür öffnen und sie geht nicht kaputt.

So mache ich mich unfähig.

Unfähig in Bezug worauf?

Ich bin jetzt fähig, die Tür zu öffnen, davor war ich unfähig.

Jedes Mal ging die Tür kaputt. Das war Unfähigkeit. Jetzt: oh, Wunder. Alle Thetans im Universum klatschen: Schau’ mal, er macht die Tür auf und sie geht nicht kaputt. Erstaunlich, nicht wahr?

Wo ist die Fähigkeit?

Die Fähigkeit ist hier innerhalb des Spieles, das mit Türen-Öffnen zu tun hat, da bin ich jetzt auf 20.0. Dann gehe ich in Sitzung und sage: Das ist mir nicht gut genug, ich möchte wieder die Fähigkeit haben, die Türen zum Zerplatzen zu bringen oder praktisch die Unfähigkeit, in diesem Spiel zu spielen.

Zwischenbemerkung (unverständlich)

Genau das ist es: "Wir sind alle OT".

Wir wollen nur dieses OT sein etwas verbessern. Genügend verbessern, bis wir alle zufrieden sind. Jawohl: Ich habe jetzt genügend verbessert, ich kann jetzt besser damit umgehen und das ist die Brücke. Und da ist es, was Excalibur, OT 16, OT 40 ist.

Glaubt mir, ich habe alles gemacht, es ist nichts anders, als das.

Und Du bleibst da hängen und gehst nicht weiter, wo Du von diesem Punkt abgehst. Dann hast Du Gradienten übersprungen, irgendwo bist Du jetzt von der Brücke 'runter, in der Hoffnung, daß sie irgendwo da unten weitergeht. Das ist genau das. Es ist das Maß von "Doingness" - die Fähigkeit etwas zu tun. Es ist genau das Maß: Kann ich die Tür öffnen, ohne daß sie kaputt geht und was ist das Gegenteil davon? Ich bin so schwach, daß ich sie gar nicht öffnen kann. Das heißt irgendwo muß das Mittelmaß sein, zwischen "Tür kaputt machen" und "Tür gar nicht öffnen können" habe ich das Mittelmaß. Dann bin ich operierender Thetan. Jetzt kann ich mich irre anstrengen, um die Tür aufzumachen oder ... Mist wieder kaputt gegangen, oh, nein: Einmal aufgemacht, nicht kaputt gegangen. Da bewege ich mich von den Extremen weg und komme immer näher, bis ich die Tür aufmachen kann und es war genau richtig. So, jetzt habe hier das Beispiel mit der Tür gebracht. Genau das haben wir in Bezug auf alle Dynamiken. Es gibt den genauen Zustand auf der ersten, zweiten, dritten, vierten usw., wo man diese Balance einnehmen kann, wo Ihr nicht zu weit weg seid, aber auch nicht zu nahe. Ihr seid genau im richtigen Verhältnis. Also, wenn etwas nicht klappt, dann überlegt 'mal: War es zu stark oder zu schwach? Zuviel Anstrengung oder nicht genug Anstrengung? In dem Zustand, in dem wir jetzt sind, war es meistens zuwenig. Deswegen ist es ein größeres Problem. Wenn wir auf der anderen Seite wären, wäre die Lösung ein kleineres Problem. Irgendwann 'mal habe ich dann eine Thetanhand aufgemockt, die aus Seifenblasenmaterial besteht und die kein Problem hat, die Tür zu öffnen. Ich bin also auf die Realität der Tür gegangen. Sonst hat die Tür immer ein Realitätsproblem mit mir. Lauf’ mal die Zeitspur der Tür: Da kam immer so ein Thetan und ich .... jedes mal tot, immer tot ... Overts gegen mich. Dann kannst Du ihn laufen: Overts gegen Türen ... .

Irgendwelche Fragen soweit?

Wir haben ja noch gar nicht über das Böse gesprochen.

Aber ich möchte, daß Ihr das versteht, auch aus dem Grund, weil Leute zu Euch kommen werden und fragen werden: Was ist das? Sie werden über OT Fragen haben. An dem Tag, an dem wir alles über das Thema gesagt haben, sind wir es. Sonst stolpert Ihr über die eigenen Mißverständnisse. Und das, was ich hier sage ist nicht irgendeine Sackgasse, so daß jeder da hängt und sagt: Oje, ich habe es mir leichter oder besser vorgestellt, jetzt müssen wir auch noch tun ... . (Gelächter). Jetzt muß ich doch eine zweite Dynamik haben, wo ich gerade eine losgeworden bin ... (Gelächter). Mann, schon wieder irgendwo in eine Gruppe 'rein, dritte Dynamik ... da muß ich mich entsprechend... und ich muß doch Steuern zahlen, ich dachte, ich mache jetzt die Brücke und dann ha! Hinweg damit! Das ist nicht, was wir hier besprechen. Das Leben ist nicht grau und traurig. Ach, ich muß doch homo sapiens sein.

Nein, das ist der einzige Weg, wie wir es wirklich erlangen können, all diese zauberhaften und wunderbaren OT-Fähigkeiten zu bekommen.

Die Zeit dazu ist nur viel näher und viel kürzer, wie wir dachten. Das ist die Tür, durch die wir hindurchgehen müssen, denn diese Fähigkeiten können ja nur bei 20.0 sein. Stellt Euch vor, etwa bei 20.0 finden wir Zauberei. In dem Bereich sind alle OT-Fähigkeiten, die Ihr jemals brauchen werdet. Jegliche Telekinese und Zauberei und alles, was wir uns vorstellen können. Alle, die Ihr braucht, um das Spiel spielen zu können, sämtliche ... perfekt. Und je näher Ihr an diese Sache kommt, um so mehr habt Ihr sie. Da kriegt Ihr eine nach der anderen. Ron sagt auf dem "Philadelphia Doctorate Course", daß er bei 10.000 OT-Fähigkeiten aufgehört hat zu zählen. Wo glaubt Ihr das die alle sind?

Nun, die sammeln sich alle an, je näher Ihr an 20.0 kommt, desto mehr habt Ihr diese Fähigkeiten.

Soweit klar?

Je mehr Ihr Euch von 20.0 Richtung 40.0 bewegt, desto mehr habt Ihr Fähigkeiten, aber Ihr könnt sie nicht gebrauchen, also habt ihr wieder weniger in Bezug auf das Spiel.

Das heißt, wir müssen von beiden Richtungen auf 20.0 hingehen, weil da die meisten Fähigkeiten sind, die Ihr in diesem Spiel braucht. Da ist die meiste Identität, die meiste Havingness, die meiste Fähigkeit, die meiste Power. Wenn Ihr also all diese zauberhaften OT-Fähigkeiten haben wollt, alles: Planeten 'rumschieben oder so irgend etwas. Wo werdet Ihr es finden? Genau da: 20.0. Zu einfach, oder? Wer hat gedacht, daß man sich so leicht um die Brücke 'rummogeln kann? Alles, was man tun muß, ist uptone gehen (Gelächter).

Zu einfach.

Es ist einfach "tun".

Alles was man tun muß, ist tun. Nein, das ist viel zu einfach, machen wir doch lieber Avatar ... . (Gelächter). Das ist etwas komplizierter. Macht das Sinn?

Liegt es im Bereich des Vorstellbaren?

Ihr müßt es nicht tun, nur vorstellen ... (Gelächter).

Das ist es, wo die Brücke hinführt und hinführen sollte. Und nur die Brücke, die zu 20.0 führt, die taugt etwas. Alles andere, die Brücken, die zu 40.0 führen: Nein, wir müssen nichts tun, wir müssen nur sein ... , wir müssen alles auflösen, damit wir nichts mehr tun brauchen. All das versucht sich irgendwie vorbeizumogeln.

Wenn ich Statik bin, muß ich auch nichts tun. Das stimmt, aber dann bist Du auch nicht da. Wenn juckt’s? Das ist der Selbstbetrug. Bist immer Statik gewesen, Statik wirst Du immer sein, na und? Statik in Bezug worauf? Natürlich, das hast Du ... Du gehst die Brücke 'rauf und erreichst irgendwann Statik-Punkte, aber wer auf diesen Punkten bleibt, der bleibt auf dem Punkt.

Dieses Mißverständnis gab es im Buddhismus fast von Anfang an. Es gibt ja zwei Hauptrichtungen, die eine erschafft ein Wesen, das frei vom Rad der Wiedergeburt ist. Und dieses Wesen als solches, in dem Moment, wo es die Erkenntnis hat und frei wird, zieht von dannen ins Nirwana oder wird eins mit allem anderen oder ist außerhalb vom Spiel, das habt Ihr schon gehört?

Das zweite Verständnis ist das Bodhi-Verständnis, wo die Person zurückkommt und nachdem, was Buddha gesagt hat, auf diesem Planeten ausharrt, bis auch der letzte Grashalm erleuchtet ist. Und das ist ein Missionaire. Das ist eine Person, die wieder zurückkommt und hier bleibt und arbeitet und tut und Erleuchtung verbreitet, bis auch der letzte Grashalm erleuchtet ist. Das sind die zwei Grundrichtungen im Buddhismus und in allen anderen Sachen.

Die zwei Grundrichtungen in Scientology:

Die einen gehen dahin und suchen das Nirwana und sind Ich-bezogen. "Ich muß es schaffen, ich muß 'raus aus der Falle, ich muß die Spiele auflösen, ich, ich, ich ..." . Und sobald ich die Spiele aufgelöst habe, gibt es nichts mehr und ob da Leute noch gefangen sind ... . Versteht Ihr? Totale Verantwortungslosigkeit für alle anderen Dynamiken, während es die anderen gibt, die sagen: Moment mal, das Spiel hört nicht auf, bloß weil ich aufgehört habe zu spielen.

Zwischenbemerkung (unverständlich)

Ja, aber was ist dann aufgelöst... bis der letzte Grashalm erleuchtet ist?

Dann ist das Spiel fertig. Das bedeutet, danach gibt es wieder ein Spiel. Keinen Zwang. Es ist nirgendwo ein Zwang im Spiel. Das ist die Illusion, wovon man ausgeht: "Danach gibt es keine Spiele mehr"... man ist davon befreit... als ob Spiele an allem Schuld wären.

Spiele sind nicht an allem Schuld.

Von einem Nicht-Spiel-Zustand aus gesehen sind Spiele aberrativ. Man sagt: Alle Spiele sind aberrativ, aber Ron hat es dann verändert, er hat es präzisiert und gesagt: "Nur die Spiele, die künstlich sind, in der Vergangenheit sind, nicht in der Gegenwart sind, die nicht mehr als einen Spieler haben etc."

Warum?

Was sind Spiele?

Spiele sind Gelegenheiten.

Gelegenheiten, was zu tun?

Gelegenheiten zu sein, zu haben, zu tun.

Wir haben ein Hauptproblem in diesem Spiel. Wir sprachen von den zwei Fällen. Wir haben vor der Pause von den zwei Fallarten gesprochen. Das ist das Problem in diesem Spiel.

Wir haben gewisse Leute, die das Spiel gewinnen wollen, das Spiel muß ihnen jetzt sofort alles bringen, in dem Maße, daß sie aus dem Spiel alles 'rausziehen wollen, was sie brauchen.

Und es gibt andere, die in das Spiel etwas 'reintun.

Wie lautet die Definition eines Spielers?

Ein Spieler ist nichts anderes, als der, der etwas in ein Spiel hineinbringt und nicht 'rauszieht.

Und das ist das große Problem, mit dem wir es zu tun haben. Das war mit allen vergangenen Philosophien, Religionen und Richtungen so.

Wir haben eine Vermischung von so vielen verschiedenen Richtungen und Philosophien, so daß eine Verwirrung darüber herrscht, wo wir hingehen.

Wenn wir uns andere Bewegungen anschauen.. Die gehen hin und fragen: "Was 'krieg ich aus dem Spiel?"

Aha, ich mache diese Prozesse, was 'krieg ich daraus?

Spiel beenden, Spiel gewinnen. Spiel beenden. Spiel vorbei.

Während ein Spieler daran interessiert ist, daß er etwas hineinbringt. Ein Spiel ist für ihn die Gelegenheit, in der er als Statik, als Thetan sich manifestieren kann, um zu spielen. So, daß er sich hineinbringt, seine Einmaligkeit, seine Genialität. Seine Güte, seine Wunderbarkeit, seine Schlauheit, seine Intelligenz, sein Vermögen, seine Ästhetik, seine Kreation, sein Empfinden ... all das, was er sein kann in diesem Spiel gibt ihm die Gelegenheit, zu sein, zu tun, sich zu manifestieren, sich mit anderen Spielern zu beschäftigen, d. h. er bringt was in das Spiel, er zieht nichts 'raus.

Ein enorm wichtiger Unterschied. Fußballspiel zum Beispiel:

Wenn der Stürmer die ganze Zeit 'rumhängt und sagt "Was 'krieg ich von diesem Spiel? Aha, 10.000 Bonus und Beförderung, Vertragsverlängerung und vielleicht einen neuen Coca-Cola-Vertrag" und sich nicht darauf konzentriert auf das, was er im Spiel jetzt bringt, in diesem Spiel über 90 Minuten.

Schadet er dem Spiel?

Ja, er schadet dem Spiel, denn er bringt nicht den Stürmer in das Spiel, er bringt nicht seine Genialität, seine Schnelligkeit, sein Laufvermögen, seine Phantasie, all das, was er kreieren kann in diesem Spiel, bringt er nicht 'rein.

Um das Spiel also zu gewinnen, muß jemand anders nicht nur seinen Part spielen, sondern ihn auch noch. Der Verteidiger muß plötzlich Stürmer spielen und Verteidiger und er kann beides dadurch schlecht. Er muß also den anderen mithineinbringen, damit das Spiel gewonnen wird und das funktioniert nicht gut. Das ist die ganze Sache.

Es ist die Gelegenheit, er hat jetzt die Gelegenheit in 90 Minuten zu zeigen .... danach, 2 Minuten später nach dem Spiel, da kann er rennen und Tore schießen wie er will, das Spiel ist vorbei. Klar?

Also: Jedes Spiel ist eine Gelegenheit, daß wir uns kreieren, daß wir uns manifestieren, daß wir zu dem werden, was wir wollen, innerhalb eines Spieles und das ist es, was Vergnügen bereitet.

Ein Spiel gibt uns die Gelegenheit, alles Mögliche zu erleben, zu sein, zu kreieren und das ist Vergnügen. Wenn ich jetzt hineingehe in ein Spiel und überlege: Was kriege ich davon, dann nehme ich es 'raus aus dem Spiel und es gehört eigentlich hinein, damit wir alle das teilen und miteinander das Spiel besser spielen können. Jedes Element, das ich rausnehme, fehlt in dem Spiel. Wenn ich sage, daß ich etwas 'rausnehmen muß, um spielen zu können, dann ist das eine Lüge.

"Damit ich mehr bin, muß ich etwas 'rausnehmen" - der versteckte Standard, darüber werden wir auch noch reden.

Es ist genau so: Du nimmst etwas 'raus aus dem Spiel, Du hältst etwas fern, Du sagst, wenn die und die Sache nicht klappt, dann klappt alles andere nicht. Wenn ich das nicht bekomme, ist alles schlecht. Das heißt, Du überlegst Dir nicht: Was bringe ich in das Spiel? Du schaust Dir eine Organisation, eine dritte Dynamik an und sagst: Die bringen das und das für mich nicht ... . Ich habe den Kurs gemacht und es hat mir nichts gebracht. Hm? Was heißt "es hat mir nichts gebracht?"

Was hast Du dem Kurs gebracht?

Du mußt etwas bringen, damit Du etwas bekommst. Und das Geld, das Du dafür bezahlt hast, ist noch lange nicht das, was Du zu bringen hast. Denn sonst könnte man Geld einnehmen und ein Zertifikat ausstellen: Aha, welchen Kurs möchtest Du machen, ja den und den Kurs, so daß ich gescheiter bin ... OK, kostet 2.000 Franken und hier hast Du die Bescheinigung, jetzt bist Du gescheiter.

Nein, das genügt nicht, die 2.000 Franken sind Dein Spieleinsatz, das ist ein Ticket, so daß Du überhaupt auf die Spielfläche kommst, denn dadurch wird sichergemacht, daß eine Spielfläche da ist und daß Leute da sind, die Dich betreuen, so daß Du spielen kannst.

Jetzt kommt Dein Einsatz und Dein Einsatz muß weitaus mehr sein, wie das, was Du bezahlt hast. Wenn Du weitaus mehr bekommen willst. Wenn Du mehr eingesetzt hast, hast Du auch mehr bekommen. Macht das Sinn?

Du kannst nicht hingehen und sagen: "OK, ich bin hier der Zuschauer, ich setze mich hier in den Sessel und nun macht mal, vergnügt mich mal mit der Brücke, unterhaltet mich mal mit der Brücke. Ich nehm’ mal die Dosen und schau’ mal, was da läuft. Was? Keine Markabianer in dieser Sitzung? Nicht einmal zwei Raumschiffe .... ? Verlorenes Geld!" 

Aber, hast Du es denn 'reingebracht? Das ist das Spiel. Diese zwei Richtungen, mit denen haben wir Schwierigkeiten, denn die sind Kopf an Kopf.

Wenn einer denkt: Jetzt hol’ ich etwas aus dem Spiel 'raus, dann fällt er auf die Schnauze.

Wenn einer denkt: "Ich bringe erst einmal was 'rein, ist mir vollkommen egal, was ich tun muß .... hier ist ein Spiel und für mich die Möglichkeit, was hineinzutun. Mich zu manifestieren, mich sichtbar zu machen, eine Kommunikationslinie zu allen Spielern aufzubauen. Wow! Das ist die einmalige Gelegenheit." Der wird gewinnen, der geht auf 20.0.

Stellt Euch vor: Ihr habt in diesem Spiel, in diesem Augenblick die Gelegenheit Kommunikationslinien zu bekommen, aufzubauen, zu halten, mit allen Spielern, die es gibt! Das ist keine kleine Menge. Zig Trillionen oder so egal - eine große Zahl von Thetans haben die Möglichkeit Euch kennenzulernen, Euch zu erleben, zu bewundern, zu helfen, mit Euch etwas zu tun, Vergnügen an Eurem Dasein und Tun zu empfinden, an Eurer Genialität, Kreation, ARK zu entwickeln, Verstehen aufzubauen, Bewunderung, alles ... .

Was macht Ihr?

Ihr vergeudet Zeit.

Ja, ich auch, ich bin nicht der Weise vom Berg und so ... (Gelächter).

Das sagt Ron auch. Wir ergreifen die Möglichkeit nicht, sondern sagen: Ich rede nur zu drei Leuten. Den Rest der Menschheit kann ich nicht brauchen, alle Thetans sind schlecht. Oder sonst was. Ich darf nur so groß sein, ich darf nicht größer sein, sonst bekomme ich Schwierigkeiten mit anderen Thetans, bin ich zu groß, ist die Anzahl der Thetans, die mir Schwierigkeiten machen können um so größer, also bleib ich lieber klein. All diese Gedanken.

Aber, Du hast jetzt eine einmalige Gelegenheit. Wir ziehen dieses Spiel schon so lange 'rum, bis Du mal die Gelegenheit am Schopf packst. Wir warten schon seit Trillionen von Jahren, daß Du endlich mal die Möglichkeit ergreifst und OT bist und Du wartest noch immer auf ... "Naja, ich weiß nicht so recht ..." . Dies ist die einmalige Möglichkeit all das zu bringen, was Du jemals erlebt hast, all die Erfahrung, all die Schönheit, die Du jemals gesehen hast, all die Fähigkeiten, die Du jemals haben wolltest, all das, ist jetzt. Und das heißt: "Was bringst Du in das Spiel?" Und glaube mir, dadurch wird das Spiel bereichert.

In dem Maße, in dem Du etwas bringst, in dem Maße bereichert sich das Spiel und in dem Maße bringen auch die anderen mehr zum Spiel.

Wenn jetzt jeder von uns viel dem Spiel bringt, ist das ein reiches Spiel? Interessantes Spiel?

Jawohl.

Wenn jeder abwartet und sagt: "Ja, mach’ Du mal? Ich 'hab schon vor zig Trillionen Spielen 'mal was gebracht ...". (Gelächter) "... jetzt macht Ihr mal". Das ist Zuschauertum und wenn alle so denken, dann haben wir kein Spiel, oder? Dann ist das ein Fußballstadion, wo das Spielfeld leer ist und es sind hunderttausend Zuschauer und alle glotzen sich an und sagen: "Geh’ Du doch mal 'runter". (Gelächter). Mach Du doch mal was.

Ist es Zeit für eine Pause?

Irgendwelche Fragen oder Bemerkungen? Irgendwelche Witze?

 

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[Zuletzt geändert 29. Oktober 1999 | Home Page: http://www.freezone.de
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