Logik im Leben
Seminar von Captain Bill Robertson
am 1./2. September 1990
Teil 10
Weil wir nun schon im Bereich von Spionage bzw. dem
Herausfinden von Informationen sind - es gibt ein paar Bereiche,
wo man gewisse Kenntnisse haben sollte auf seinem persönlichen
Organigramm des Lebens. Und Ron hat herausgefunden, daß die drei
Bereiche, Intelligence, also das Herausfinden von Daten, PR,
Public Relation und der rechtliche Aspekt sehr viele Dinge
gemeinsam haben. Diese Informationen wurden dem Guardian Office
gegeben. Aber ihr müßt euch darüber im Klaren sein, daß
genauso wie die Ethik mißbraucht wurde, auch diese Tech
mißbraucht wurde.
Es ist Teil der Logik, sicherzustellen, daß wenn man ein
Produkt oder eine Dienstleistung in die Gesellschaft
hinausbringen möchte, es da draußen dafür auch eine Zielgruppe
gibt, d.h. viele Leute, die man ansprechen möchte. Dann kann es
sein, daß diese Leute Dienstleistungen von euch haben wollen.
Und dann kann man das Produkt oder die Dienstleistung verteilen.
Wenn ihr einfach hergeht und das Produkt oder die Dienstleistung
den Leuten geben wollt, ohne daß ihr vorher eine Auswertung
gemacht habt, dann könnte es sein, daß ihr Schwierigkeiten
bekommt. Erinnert euch an das Beispiel von dem Mädchen aus
Schweden, das versucht hat, diese Tech von E-Metern und
Telepathie in Schweden zu verbreiten. In Null Komma nichts war
sie in der Irrenanstalt. Offensichtlich hat sie keine Auswertung
des Bereiches, in dem sie sich betätigen wollte, gemacht.
Wie wertet man einen Bereich aus? Das Herausfinden von Daten
sollte einem dabei helfen, diese Informationen zu bekommen. Es
gibt offene und versteckte Arten, an Informationen heranzukommen.
Bei versteckten macht man Mülleimer-Untersuchungen, um zu sehen,
ob sich etwas Brauchbares darin befindet. Offene Daten sind die
Daten, die man auf regulärem Weg bekommt, indem man entweder
Zeitungen liest, mit Leuten spricht oder eben ganz normale von
der Gesellschaft akzeptierte Wege benutzt. Dazu gehört auch,
daß man in irgendwelchen Archiven oder Aufzeichnungen von
Regierungen oder in Bibliotheken Nachforschungen anstellt. Zu den
versteckten Methoden, was die nächstuntere Stufe wäre, gehört,
Privatdetektive anzuheuern oder ähnliches. Versteckte Sachen
sind also die Sachen, womit man gegen die normalen Regeln des
Spiels verstößt: Ein Empfänger, der zum Beispiel herausfindet,
daß seine Post geöffnet und kopiert und dann wieder
reingesteckt worden ist. Oder jemand stellt fest, daß bei ihm
eingebrochen worden ist und dabei irgendwelche Dinge entweder
mitgenommen oder fotografiert wurden. Oder wenn es sich um eine
Scheidungssache handelt, daß vielleicht jemand nachts mit dem
Teleobjektiv euer Schlafzimmer fotografiert. Das sind also Dinge,
die entweder gegen die Regeln des Spiels, gegen das, was
akzeptiert wird, oder gegen Regeln der Privatsphäre verstoßen.
Und die 3. Stufe, die Mülleimersuche, da sucht man in Dingen,
die der, um den es geht, weggeworfen hat, die für ihn keine
Bedeutung mehr haben, die aber für jemanden, der über ihn Daten
herausfinden will, von Bedeutung sind. In einem Fall, wo es eine
Urheberrechtsklage betrifft, könnte es z.B. sein, daß jemand
eine Kopie gemacht hat, dann einen Kaffeefleck drauf gemacht hat,
sie daraufhin zusammengeknüllt und in den Mülleimer geschmissen
hat. Der andere sucht sie dann aus dem Mülleimer heraus, und
plötzlich taucht sie vor Gericht als Beweisstück in einer
Urheberrechtsklage auf.
Die Art, wie die meisten Geheimdienste dafür sorgen, daß die
dritte Stufe nie auf sie angewendet werden kann, besteht darin,
daß sie alle Papiere durch einen Shredder lassen, eine Maschine,
die das Ganze in kleine Streifen schneidet, und hinterher
vorsichtshalber noch gleich im Ofen verbrennt. Man verläßt sich
also nicht auf das eine oder andere. Es könnte ja sein, daß ein
Stückchen unverbrannt bleibt, oder daß man die Streifen noch
lesen kann, also macht man beides.
Erinnert ihr euch, als vor 10 oder 15 Jahren die Iraner diese
eine amerikanische Botschaft überfallen haben? Die Iraner
brachten ihre Experten im Weben von persischen Teppichen mit. Die
haben all dieses in Streifen zerschnittene Zeug vom Shredder
herausgeholt und haben alles im Hof draußen wieder ausgebreitet.
Diese ganzen Leute, die sonst Teppiche weben, haben tagelang
daran gearbeitet, diese Streifen wieder richtig zusammenzusetzen.
Und sie haben alle Geheimnisse vom CIA im Mittleren Osten
herausgefunden. Nach diesem Ereignis und nachdem die Iraner diese
Sachen zusammengesetzt und kopiert hatten, konnte man in jede
beliebige iranische Botschaft in irgendeinem Land gehen und eine
Kopie davon kaufen. Von da an war man in der Lage, ein
vollständiges Expose aller Aktivitäten des CIA im Mittleren
Osten, die gegen den Islam gerichtet waren, zu kaufen. Für
lächerliche 14 Dollar konnte man diese vollständige Abhandlung
erwerben.
Da könnt ihr euch ausmalen, wie groß da die Angst in den
westlichen Ländern war und welche Angst die kontrollierte
Presse, die Medien und die Geheimdienste hatten. Sie hatten eine
höllische Angst davor, daß irgend jemand diese Daten im Westen
publizieren würde. Und sie haben alles mögliche unternommen, um
zu verhindern, daß irgendeine Kopie davon in die Hände von
jemandem aus dem Westen gerät. Sie haben jeden fotografiert, der
diese iranischen Botschaften in irgendeinem dieser Länder
besucht hat. Sie selbst gingen hinein und kauften so viele Kopien
wie möglich auf, um sie hinterher zu vernichten. Die Iraner
waren nicht allzu dumm. Sie haben pro Person nur ein Exemplar
verkauft. Die Geheimdienste haben also jede Menge an Geld
ausgegeben, um zu verhindern, daß diese Daten in die westliche
Presse gelangten. Da wurde sehr viel Druck auf sehr viele Leute
ausgeübt. Das ist ein interessantes Beispiel für die
Müllspionage.
Wenn man Informationen über einen neuen Bereich sammeln
möchte, dann muß man nichts Illegales tun. Man kann eine
Umfrage durchführen, um herauszufinden, was die Realität der
Leute in diesem Bereich ist und was die rechtliche Situation in
diesem Bereich ist. Ebenso sollte man damit feststellen, was als
verrückt gilt, was nicht als verrückt gilt, was als legal gilt
und was als illegal gilt. Ausserdem, was die Leute dort in diesem
Bereich als gutes und was sie als schlechtes PR empfinden, was
das Image von gewissen Dingen dort ist. Wenn man die Daten von
dieser Umfrage erst hat, dann die korrekten PR Aktionen
vorbereitet und das Wissen hat, wie man sich rechtlich vor
Überraschungen schützt, kann man sein Produkt dort vermarkten.
Hier geht es um eine Auswertung, die man macht, bevor man das
Produkt oder die Dienstleistung überhaupt hereinbringt. Das hat
also noch nichts damit zu tun, ob es Aufwärts- oder
Abwärtstrends dort gibt. Das macht man, bevor man überhaupt
beginnt.
Wenn man in der Zielgruppe einmal drin ist und ein Produkt
liefert, dann startet man Aktionen. Dann sieht man, daß es
entweder aufwärts oder abwärts geht, und man macht die
entsprechenden Auswertungen, um die jeweiligen Ursachen
herauszufinden. Das hängt dann davon ab, wie gut das Produkt
ist, wie gut die Leute sind, die das Produkt liefern, wie gut die
Vorbereitungen sind, wie gut der Umgang mit Kunden ist. Solche
Faktoren spielen dann eine Rolle. Und dazu gehört auch, wie
glücklich und zufrieden die Leute mit dem Produkt sind und
welche Gegenleistungen sie dafür erbringen. Wenn nämlich alle
nichts zahlen und das Geld schulden, dann kann es sein, daß die
Statistiken heruntergehen. Dann kann der Fehler daran gelegen
haben, daß ihr in einen Bereich gegangen seid, wo die Leute kein
Geld haben. Das hättet ihr aber gleich am Anfang, bei den ersten
Untersuchungen, herausfinden sollen. Ich kann euch sagen, wendet
die Daten im Leben an.
Der Grund, warum ich den Vortrag hier halte und nicht in
England, liegt daran, daß die Engländer ein Havingness-Niveau
haben, wo sie glauben, daß man für ein zweitägiges Seminar
vielleicht 2 Pfund Eintritt pro Person verlangen kann. Das würde
also heißen ungefähr 150 Franken total, für die Arbeit von 2
Tagen. Ich habe schon allein für das Benzin, um hierher zu
fahren, mehr bezahlt. Wenn ich das gemacht hätte, hätte ich
Defizit gemacht, denn schließlich muß ich auch noch mein Essen
etc. bezahlen. Weshalb sollte ich also dort einen Vortrag halten?
Und ich hätte nicht einmal das bekommen, denn die hätten mir
vorgerechnet, daß sie für den Saal noch Miete bezahlen müßten
und daß sie auch die ganzen anderen Nebenkosten, die anfielen,
finanzieren müßten. Das käme auf 1 1/2 Pfund, also 50 Cents
blieben dann für mich. Wenn ich das machen würde, dann stünde
die Gegenleistung des englischen Publikums in keinem Verhältnis
zu der Leistung, die ich erbringe. Deshalb halte ich hier
Vorträge und nicht dort. Ich habe, bevor ich mich darauf
einließ, meine Datensammlung gemacht. Das ist, weshalb ihr die
Orginalvorträge habt und nicht nur die Videos von Vorträgen,
die ich in England halte. Aber wenn sie vielleicht alle sammeln
gehen und jeder ein Pfund springen läßt, dann können sie sich
das Video von diesem Vortrag kaufen. Und sie können es dann in
dem Privathaus von jemandem abspielen.
Bemerkung aus dem Publikum: Diesen Abschnitt schneiden die
natürlich heraus!
Das wäre ein schönes Beispiel für weggelassene Daten! Die
hören also einen Vortrag über Logik im Leben und dann machen
sie es unlogisch, indem sie einen Teil davon herausschneiden.
Das ist also ein wichtiger Punkt, und nun möchte ich noch
einen weiteren Punkt aufgreifen, der für euch im Leben nützlich
ist. Diesen Punkt kennt ihr wahrscheinlich schon alle. Das ist
die Tonskala. Diese Emotionsskala hilft euch auch beim
Einschätzen von Informationsquellen. Ich nehme den Ausschnitt
von 0 bis 4, denn in diesem Bereich bewegen sich die meisten
Leute. Wenn man so eine statistische Verteilungskurve aufzeichnen
würde, dann würde es so ausschauen, daß sich die meisten Leute
in diesem bauchigen Teil aufhalten würden.
Die Schwerpunkte würden sich also zwischen 0,5 Gram und 1,1
Versteckte Feindseligkeit bewegen. Die verlässlichen
Datenquellen, also oberhalb von 2,0, so in der Gegend von 3,0 und
4,0 herum, wäre in einer normalen Gesellschaft eine totale
Minderheit. Dieser große Bauch der Kurve dort unten zeigt euch
auch, wohin das Spiel gelangt ist. Wenn wir sagen, die guten
Indikatoren beginnen etwa um 3.0 herum und die sehr guten
Indikatoren sind bei 4,0 herum, haben wir also nicht übermässig
viele Leute, die in diesem Spiel Gewinne haben.
Wir stellen also fest, es gibt sehr wenige Leute, die in
diesem Spiel wirklich gewinnen. Denkt daran, derjenige, der auf
1,1 Versteckter Feindseligkeit ist, kann den falschen Eindruck
von 4,0 erwecken. Er strahlt euch an, aber hinten herum sticht er
euch das Messer in den Rücken. Viele Leute von hier unten haben
eine soziale Valenz angenommen, damit sie besser überleben
können. Sie versuchen, sich in einen Bereich von 3,0
Konservatismus zu begeben. Konservativ, mildes Interesse - in
dieser Gegend. Das hat aber nichts mit ihrer wirklichen Tonstufe
zu tun. Das ist nur so eine soziale Valenz. Und ihr müßt auch
an diese falschen Dreiecke denken. Das eine besteht aus Status,
Konformität und Gesteuert-werden. Das gibt ihnen auch so eine
Fassade oder Valenz, in der sie stecken. Und es kommt noch dazu,
daß sie im Fernsehen sehen, wie sich ihrer Meinung nach Leute
verhalten. Und sie versuchen sich dann so zu verhalten, damit
andere nicht merken, daß sie andere Leute hassen, Angst vor
ihnen haben oder sich ständig traurig fühlen. Sie tragen also
nach außen eine falsche Fassade zur Schau. Diese Valenz baut auf
einem falschen Dreieck auf. Das kommt noch zur falschen Valenz
hinzu, die sie vielleicht von anderen Leuten bekommen haben, von
den Eltern z.B. oder von ihrem Lehrer in der Schule.
Und daher sieht es für den ungeschulten Beobachter so aus,
als ob die meisten Leute auf diesem Planeten sich so
einigermaßen durchschlagen würden und sich irgendwo in der
Gegend von Konservatismus bewegen würden. Und wenn ihr einen
Kurs über die Emotionsskala gebt, dann wird es euch passieren,
daß die Leute in der Anfangsphase sagen: "Wir haben den
Eindruck, daß bei uns alles sehr konservativ zugeht.
Wahrscheinlich ist unser Land auf Konservatismus." Wenn ihr
aber die Grundlagen von Scientology versteht und eine Ausbildung
habt in den Grundlagen von Auditing und den TRs, dann wißt ihr,
daß wenn ihr mit irgendeinem von diesen scheinbaren 3,0 Leuten
redet und wenn sie euch darüber erzählen, wie das Wetter ist
und wie es in diesem oder jenem Restaurant schmeckt, sie das
mitbekommen, daß ihr ihnen zuhört und sie bestätigt. Und
sobald ihr nur ein paar Minuten mit ihnen gesprochen habt, gehen
sie auf ihre wirkliche Emotionsstufe, und plötzlich erzählen
sie euch, wie traurig sie sind, weil dieses und jenes passiert
ist oder wie sie Angst vor dieser oder jener Situation haben. Und
in Null Komma nichts sind sie dort unten, wo sich ihr Fall
wirklich befindet. Sobald ihr eine gewisse Atmosphäre einer
Sitzung aufkommen laßt, gehen sie wirklich auf ihr
Emotionsniveau herunter, und es könnte auch sein, daß sie über
irgend etwas ganz zornig sind und das auch sagen.
Und das ist das, was Scientologen schon seit Jahren
praktizieren. Man schickt die Leute hinaus, damit sie lernen, das
soziale und das wirkliche Emotionsniveau zu erkennen. Wenn man
das mal macht und Statistiken darüber führt, dann stellt man
fest, daß die Kurve hier unten ihren großen Bauch hat. Da unten
gibt es sehr viele und hier oben gibt es ziemlich wenige. Und man
findet auch heraus, daß es einige Leute gibt, deren soziale
Valenz nicht auf 3,0 ist, sondern die Enthusiasmus vorzugeben
versuchen. Aber es ist so penetrant enthusiastisch, daß es euch
irgendwie komisch vorkommt. Was man mit diesen Leuten wirklich
tun kann ist, daß man zu ihnen sagt: "Einen Augenblick
einmal! Erzähl mir, was ist wirklich verkehrt?" Plötzlich
heult sie euch etwas vor und erzählt: "Ja, ich versuche
mich mutig zu geben, aber eigentlich ist alles kaputt, und mein
Ehemann hat mich verlassen und die Kinder und die Schule! Und
Geld habe ich auch keines!" Man erkennt diese Leute daran,
daß es kein wirklicher Enthusiasmus ist, sondern ein erzwungener
Enthusiasmus. Denn sie haben mit soviel Gegenanstrengung zu
kämpfen, die hier unten im Fall drinsteckt, daß sie von ihrer
Seite her entsprechende Anstrengungen ausüben müssen, um alles
unten zu halten. Damit können sie sich nach außen so geben, als
ob sie enthusiastisch wären. Und diese Anstrengung spürt man
bei diesen Leuten. Sobald man ein bißchen Druck ausübt, macht
es sofort Klack und sie sind wieder da unten, wo sie wirklich
sind.
Die Emotionsskala ist also sehr wichtig, wenn man eine
Auswertung macht. Das gilt nicht nur für einzelne Personen,
sondern auch für eine Zielgruppe, die man auswertet, um zu
sehen, wo sie sich befindet, damit man dann sein Produkt an diese
Zielgruppe vermarkten kann. Und wenn ihr mehr darüber wissen
wollt, dann lest die Bücher, die ihr im Center kaufen könnt.
Alles was ich hier sage sind ein paar Beispiele dafür, wie man
all das im Leben anwenden kann, so daß entweder euer Geschäft
besser geht oder daß eure persönlichen Beziehungen besser
gehen.
Jetzt nähern wir uns langsam dem Ende, wo wir zusammenfassen
können, was wir alles gemacht haben und wie man das organisieren
kann. Und wir gehen jetzt wieder zu einigen Dingen zurück, die
Ron geschrieben hat. In den Policybriefen spricht er über etwas,
das sich Orgboard oder Organigramm nennt. Er benutzte dieses
Orgboard zur Organisation von Organisationen. Aber es gibt einen
Policybrief im Band 0 darüber, der sehr interessant ist. Er
heißt "Theorie des Orgboards". Er ist im hinteren Teil
vom Band 0. Darin spricht er darüber, wie dieses Orgboard viele
Millionen Jahre lang in dieser Galaxie Anwendung fand. Das
einzige Problem damals war, daß ihnen Qual, die Abteilung 5,
gefehlt hat. Dieses Orgboard damals hatte nur 6 Abteilungen. Es
hätte eine 7. haben sollen.
Und Ron spricht auch darüber, daß jeder ein persönliches
Orgboard hat. Und da sagt er, daß das Orgboard sowohl auf das
persönliche Leben von einem einzelnen angewendet werden kann,
als auch auf das Leben von Organisationen oder Regierungen. Es
kann beliebig groß werden. Es kann entweder Millionen von Leuten
umfassen oder auch nur wenige. Und man kann daraus schließen,
daß es eine sehr wichtige Sache ist, die zu den Grundlagen
gehört und zu den zentralen Dingen.
Ich will nun zum Schluß nicht alle Policies erzählen. Davon
kenne ich ziemlich viele. Die könnt ihr in den Büchern
nachlesen. Ich möchte jetzt nur kurz durch die einzelnen
Abteilungen des Orgboards gehen und jeweils ein paar Punkte
aufgreifen, die meiner Meinung nach totale Schlüsselpunkte in
bezug auf die Anwendung im Leben sind, entweder die persönliche
Anwendung oder die Anwendung in großen Regierungen.
Ich zeichne hier die Abteilung 1 und die erste Unterabteilung
auf. Da ist das HCO Department, das dafür verantwortlich ist,
daß die Kommunikationslinien einer Organisation etabliert sind.
Und die erste Unterabteilung von HCO hat mit dem Personal zu tun.
Ein Prinzip, das man hier beachten sollte, ist, daß wenn ihr
Leute wollt, die für euch in eurer Organisation arbeiten, dann
solltet ihr Leute auswählen, die oberhalb von 2,0 auf der
Emotionsskala sind. Wenn ihr euch an das Dianetikbuch erinnert,
da hat Ron gesagt, oberhalb von 2,0 arbeitet man auf Überleben
hin, unterhalb von 2,0 gehe es auf Unterliegen hin. Wenn ihr
Probleme mit einem dauernden Abwärtstrend haben wollt, dann
müßt ihr nur Leute einstellen, die unterhalb von 2,0 sind. Die
werden schon dafür sorgen! Wenn ihr immer Auswertungen machen
wollt, warum irgendwelche Out-Points da sind, dann müßt ihr nur
genügend viele Leute, die unterhalb von 2,0 sind, einstellen.
Dann bekommt ihr genügend solche Auswertungen!
In diesem Zusammenhang, über den wir gerade sprechen,
nämlich Logik angewendet im Leben, ist das sehr wichtig. Diese
Regeln gelten für jede Dynamik. Wenn ihr auf den Dynamiken
expandiert, 2. und 3. Dynamik, dann schließt ihr immer mehr
Leute ein, mit denen ihr gemeinsame Projekte durchführt. Und ihr
werdet enge Beziehungen und enge Kommunikation mit vielen von
diesen Leuten haben. Und ihr könnt ja entscheiden, mit wem von
diesen Leuten ihr zu tun haben wollt. Das ist also eines der
Kriterien, das ihr euch zugrunde legen solltet.
Wenn ihr eine größere Organisation habt, dann gibt es einen
Personalchef, der das für euch erledigt. In den Orgs hieß er
"Rekruter". Wie auch immer er heißt, ihr müßt
wissen, daß so eine Person nur Leute einstellen wird, die auf
oder unterhalb seines Emotionsniveaus sind. Und daher reicht es
nicht aus, daß man dort jemanden hinsetzt, der auf 2,0 ist,
sondern dort muß man jemanden hinsetzen, der möglichst auf 4,0
ist, denn er wird nur Leute auf seinem Emotionsniveau oder
darunter einstellen. Wenn also eine Person auf 2,0 diesen Posten
inne hat, dann wird sie nur Leute auf 2,0 oder darunter
auswählen. Eine ganze Menge von Firmen wissen das nicht.
Und viele Firmen wissen nicht, daß das gleiche für den
Empfang gilt. Meistens wird das als viel zu unwichtig abgetan.
Bei dem Empfang ist es sogar noch wichtiger, denn Empfangsdamen
lassen nur die Kunden herein, die auf ihrem Emotionsniveau oder
darunter sind. Und der Rest wird irgendwie abgewimmelt oder ARK
gebrochen. Wenn im Empfang eine Dame sitzt, die auf sehr
niedrigem Emotionsniveau ist, dann dürft ihr euch nicht wundern,
wenn die Kunden alle auf niedrigem Emotionsniveau sind, kein Geld
haben, euch betrügen und belügen. Dann habt ihr nichts als
Probleme. Das ist eine ganz einfache Erklärung, die sehr leicht
anzuwenden ist.
Wenn ihr also irgendeinem der Policybriefe nicht folgt, der
schon auf Auswertung beruht, dann provoziert ihr geradezu die
nächste Situation in eurer Firma. Das gilt also für jede
Person, die entweder andere einstellt oder die Leute in eurer
Firma empfängt. Ich glaube, das dürfte im Leben ziemlich
anwendbar sein.
Es gibt ein weiteres Kriterium, das ihr über Personal wissen
solltet. Unabhängig von ihrem Emotionsniveau, sollte jeder
Mitarbeiter eine "saubere Nadel" auf dem Thema Hilfe
haben, also keine Ladung darauf, anderen zu helfen. Wenn ihr
irgendeine Organisation oder Gruppe leitet und eure Mitarbeiter
viel Ladung auf dem Thema Hilfe haben, dann werden euch diese
Leute Schwierigkeiten bereiten, weil sie nicht helfen können -
auch euch nicht. Sie helfen euch vielleicht nur dann, wenn ihr
sie beobachtet. In dem Moment, wenn ihr weg seid, helfen sie euch
nicht. Oder sie könnten euch "helfen", indem sie eure
Maschinen oder Geräte kaputt machen. Oder sie legen Dinge falsch
ab, so daß man sie nicht mehr findet, oder sie verlieren Geld.
Wenn man nicht gerade in einem Bereich ist, wo man die Leute
ans E-Meter setzen kann, muß man andere Mittel anwenden. Man
könnte sie z.B. bitten, etwas zu erledigen, was hilfreich sein
würde. Oder man könnte sie fragen, wie sie sich in gewissen
Situationen, die Hilfe erfordern, verhalten würden. Und dann
kann man beobachten, wie sie darauf reagieren und wie sie eure
Frage beantworten. Man kann also auch ohne E-Meter herausfinden,
ob diese Leute helfen können oder ob sie es nicht können. Sind
sie in bezug auf diese Sache aberriert oder nicht?
Diese Regeln sind also bei der Entscheidung, mit welchen
Leuten man arbeiten möchte, sehr wichtig.
Unterabteilung 2 von HCO ist die eigentliche
Kommunikations-Unterabteilung. Da gibt es eine wertvolle Regel,
die man anwenden kann: Benutzt keine gebrochene
Kommunikationslinie! Findet eine neue! Die naive Interpretation
davon wäre: "Nun, wenn ich ihn am Telefon nicht erreichen
kann, dann schicke ich ihm einen Fax oder rufe einen Freund an,
daß der ihm das dann sagt." Heutzutage gibt es viele Arten,
wie Kommunikationslinie gebrochen sein kann, entweder von der
Person selbst oder von der Familie oder von dem Postamt oder von
der Regierung oder dadurch, daß irgendein anderer die
Telefonlinie belegt hält. Aber die Regel bezieht sich nicht
immer nur auf die Verbindung selbst, falls eine Telefonlinie
gebrochen ist. Es geht nicht nur darum, daß man, falls die
direkte Verbindung nicht klappt, eine andere Verbindung zur
selben Person versucht.