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Logik im Leben

Seminar von Captain Bill Robertson

am 1./2. September 1990

Teil 9

Ich will euch ein Beispiel aus der Gerüchteküche geben. Das mögt ihr ja alle! Ich erzähle euch den Fall von einer dänischen Org. Das ist nicht als Kritik gedacht, sondern nur als ein Beispiel, wie ich eine Situation gehandhabt habe. Ich erhielt einen Brief des dortigen Kursleiters. Ich hatte bereits zwei, d.h. eigentlich drei Fallüberwacher ausgebildet, die in dieser Org arbeiteten. Und der Kursleiter, der nicht von mir ausgebildet worden ist, aber der noch von der Sea Org her entsprechende Erfahrungen hatte, schrieb mir einen Brief. Darin stand: "Bei uns wird viel auditiert, und die PCs haben Gewinne. Und die C/Se, die du ausgebildet hast, leisten gute Arbeit. Aber wir haben nicht viele Leute, die nach Ausbildung fragen. Und überhaupt niemand hat Interesse, irgendwelche Projekte durchzuführen, d.h. in die Gesellschaft zu gehen und irgend ein OT-Projekt zu machen." Und die Lösung von diesem Kursüberwacher war - sein stabiles Datum, um die Verwirrung in Grenzen zu halte -, "Bill wir brauchen dich! Wir möchten, daß du einmal herkommst und einen Vortrag hältst, um die Leute entsprechend zu motivieren." Und dann kam so als Nebenbemerkung, daß in Dänemark aufgrund des Steuersystems so viele Abgaben zu entrichten wären, und sie mir dafür nicht soviel bezahlen könnten.

Es gab da also eine Situation, und sie haben sich an mich gewandt, damit ich die Handhabung dafür bin. Und nachdem ich über diese Organisation schon seit vielen Jahren Daten hatte, schrieb ich ihnen zurück. Eine dieser Informationen war: Als ich die Sektor 9 Bücher produziert habe und dieser Org welche geschickt hatte, schloßen sie sie umgehend in einen Safe, da sie in ihren Augen viel zu heiß waren. Sie haben niemanden diese Bücher lesen oder kaufen lassen. Da sie die Bücher nicht verkauft hatten, erhielten wir auch kein Geld dafür, d.h. Maria hat sie später wieder von dort geholt, so daß wir sie anderweitig verkaufen konnten. Seit dieser Zeit und auch später, seit dieser Kursüberwacher, der mir geschrieben hatte, in die Org gekommen war, und die Organisation etwas umorganisiert worden war, haben sie weder ein Sektor 9 Buch noch ein Teegeeack Buch von mir bestellt. Und sie hatten auch keine Musik-Kassetten bestellt, nicht einmal Sektor 9 oder Galaktika. Die einzigen, die irgend etwas gekauft hatten, waren die beiden überwacher, die bei mir zur Ausbildung waren. Und auch von Vorträgen über UFOs oder über die Dynamiken hatten sie keine Videos oder irgendwelche Mitschnitte bestellt. Obwohl Maria sie angeschrieben hatte: "Wenn ihr es euch nicht leisten könnt, Bill für einen Vortrag zu bezahlen, dann kauft euch die Videos und übersetzt sie auf dänisch." Das ist natürlich eine ziemliche Menge an ausgelassenen Daten, und all das wäre sehr wichtig, um zu verstehen, was wir tun.

Könnt ihr euch schon vorstellen, in welche Richtung sich die Auswertung hier bewegt hat? Die dänische Gesellschaft ist nach meinen eigenen Kenntnissen sehr sozialistisch geprägt. Sie kümmern sich um einen von der Geburt bis zum Begräbnis. Man hat dort nicht sehr viel Spaß. Man kann keine ausländischen Autos kaufen. Die sind viel zu teuer. Es gibt sehr hohe Steuern. Es ist dort sehr schwer, ein Geschäft zu haben. Und aufgrund der hohen Steuern besteht die einzige Möglichkeit, dort zu florieren, darin, daß man Schwarzmarktgeschäfte macht. Das war der Hintergrund. Ich hatte in diesem Brief gelesen, daß keiner irgendwelche Ausbildung haben will und niemand irgendwelche Projekte durchführen möchte. Deshalb ging ich davon aus, daß das meiste Auditing, das dort stattfand, Review-Auditing war. Da die Leute in ihrem Leben andauernd mit unlogischen Sachen zusammengestoßen sind, haben sie deshalb immer wieder ein Review dafür gebraucht. D.h. die Fallüberwacher versuchen sie in Richtung auf mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit und Spaß zu C/Sen, und kaum ist der PC zur Tür draußen, überwältigt ihn das Leben.

Dann heißt es: "90 Prozent deines Geldes mußt du an die Regierung abführen, und du kannst das nicht tun und du kannst jenes nicht tun. Und du kannst nicht überlebensfähig sein." Die ganzen Gewinne sind natürlich wieder weg gewesen. Und es entstand praktisch eine Art Automatismus. Der PC kam in die Auditing-Sitzung, um etwas Wahrheit zu bekommen. Der PC ging hinaus mitten in die Verwirrung hinein, in eine Gesellschaft, die etwas unterdrückerisch ist und jegliche Expansion zu stoppen versucht. Der PC keyt auf einer seiner Dynamiken ein, weil er nicht expandieren kann. Er konnte nur in der Auditing-Sitzung expandieren. Kaum ging er hinaus, bekam er eins auf den Deckel. Aber er hat sich als stabiles Datum gemerkt - er kann immer wieder zurückgehen und mehr Auditing erhalten. Der Grund, warum dort soviel Auditing geliefert wurde, war, daß es dort schlichtweg ein Achterbahnfahren gab. Es ging immer auf und ab. Er ging rein in die Sitzung und da ging es aufwärts mit ihm, er ging raus, bum - bekommt er eins auf den Deckel und geht wieder hinunter. Die ganze Zeit geht es also rauf und runter.

Das lag daran, daß die Leute nur 50 Prozent von möglichen 150 Prozent angewendet haben. Es sind eben drei Bereiche, es sind Auditing, Ausbildung, also Training, und Anwendung. Ron sagt, es gibt 150 Prozent mögliche Gewinne, 50 Auditing, 50 Training, 50 Anwendung. Das sorgt dafür, daß man wirklich expandiert. Aber in Dänemark fehlten der 2. und 3. Teil völlig. Und ich schrieb zurück, ich frage mich, warum ihr nur 50 Prozent von 150 möglichen Prozent anwendet. Dann habe ich alles aufgeführt, was ich euch gerade erzählt habe. Und dann habe ich ihnen vorgeschlagen, daß sie gleich ein Projekt starten, wo sie den Leuten Informationen über Szenarien geben, das Sektor 9-Buch und das Teegeeack-Buch, daß sie die Videos bestellen und den Leuten die Möglichkeiten geben, daß sie sich informieren und ihr eigenes Leben auswerten.

Und wenn man den Leuten diese Informationen gibt, dann werden sie aufhören, nur der Effekt der 3. Dynamik zu sein, dann werden sie anfangen, die Situation zu handhaben. Und die da oben haben durchaus die Ressourcen dafür. Es gibt ein paar Leute, die in der Org auf Linien sind, die sehr weit oben auf der Brücke sind, und einige dieser Leute waren sogar Teil der Regierung von Dänemark. Die waren sogar in hohen politischen Positionen. Die kennen Leute, sie haben ihre Beziehungen. Einige waren im Bankwesen oder in internationalen Bankkonzernen tätig. D.h. sie haben durchaus die Ressourcen, um diese Situationen zu handhaben. Aber sogar diese Leute, die die nötigen Ressourcen gehabt hätten, sind Achterbahn gefahren. Denn sie sind auf die gleichen Hindernisse gestoßen. Kaum geht man hinaus, bekommt man eins auf den Deckel! Sie hatten keine Ausbildung, sie hatten keine Anwendung und sie hatten keine Daten, um operieren zu können.

Ich warte nun darauf, was da oben passiert. Ich habe noch keine Antwort auf mein Schreiben erhalten, aber ich gehe davon aus, daß denen jetzt ein paar Lichter aufgehen. Das wäre jetzt ein anderes Beispiel für Anwendung, daß man eine Analyse basierend auf den Datenserien durchführt und eine Situation zu handhaben versucht. Und es ist keineswegs so, daß alle Situationen darin ihre Ursache haben, daß die Leute keine Tech hätten. Die in Dänemark haben sehr wohl die Tech. Und sie wenden die Tech im Auditingbereich auch sehr erfolgreich an. Die Erfolgsberichte, die Leute nach der Sitzung geschrieben haben, waren ausgezeichnet. Aber ihr seht, was dann passiert! Diese Leute benutzen nur ein Drittel, nämlich nur die Auditing-Tech, als Lösung. Und sie versuchen mit diesem Drittel den ganzen Rest ihrer Dynamiken und den ganzen Rest ihres Lebens zu lösen. Und das, obwohl ihr stabiles Datum wahr ist! Es ist nicht aberriert und auch keine Verallgemeinerung, es ist eine technische Information. Sie wissen, daß Auditing funktioniert. Trotzdem macht die Org etwas falsch, indem sie den Leuten, die hereinkommen, keine Ausbildung und keine Anwendung gibt, so daß sie die Situationen um sich selbst herum verbessern können, d.h. den Leuten geht es höchstens auf der 1. und der 2. Dynamik besser, vielleicht auf der 7. und auf der technischen Dynamik. Einige Dynamiken vebessern sich schon. Den PCs geht es schon besser als den anderen Leuten, die nicht in der Org sind, aber sie arbeiten nicht darauf hin, eine ideale Szene für alle Leute zu schaffen. Das habe ich nur als Beispiel gebracht, damit ihr folgendes seht. Bloß weil eine Org in der Freien Zone gegründet wird, heißt das noch lange nicht, daß wirklich das volle Gleichgewicht von Tech, Admin, Ethik und Datenserien und Anwendung im Leben auch überall gleich ausgewogen benutzt wird. Ich finde das einen guten Punkt, um eine Mittagspause zu machen, da es schon ziemlich spät ist.

Willkommen zum 4. Teil des Vortrags Logik im Leben! Beim nächsten Punkt der Anwendung, den ich euch als nützliches Beispiel im Leben geben will, geht es um folgendes.

Wenn ihr in eurem persönlichen Leben Auswertungen macht, um Leute handzuhaben, dann wollt ihr vielleicht das Einschätzen von Datenquellen verstehen. Wahrscheinlich werdet ihr das nicht in Policybriefen finden. Aber ihr werdet es in Veröffentlichungen des Guardian Office finden. Aber weil jeder nun sagt, daß es kein Guardian Office mehr gibt - es heißt jetzt etwas anders - werdet ihr es gar nicht mehr finden! Aber es stammt teilweise aus der Spionage oder von dem Versuch, Dinge herauszufinden. Die Spalte mit A,B,C,D ist die Einstufung der Quelle von Daten, und die 1,2,3,4 Spalte soll die Daten selbst betreffen.

BildDie linke Spalte beschäftigt sich damit, wie zuverlässig die Person als jemand ist, der einem eine Wahrheit sagt oder der etwas beobachtet hat, was er einem jetzt erzählt. Die Person auf Stufe A ist ein ehrlicher guter Beobachter. Sie hat keinen Grund, irgendwo zu lügen. Auf der niedrigsten Stufe D, wenn man das als Skala sieht, wäre jemand, der schlecht beobachten kann. Denn denkt daran, wenn jemand, der emotionell weit unten ist oder sich weit unten auf der Bewusstseins-Skala befindet, dieselbe Sache beobachtet wie jemand, der weit oben auf der Skala ist, dann wird er eine andere Interpretation davon präsentieren. Wenn zwei Leute eng miteinander tanzen, dann denkt er vielleicht, die kämpfen miteinander. Oder wenn er wirklich weit unten auf der Emotions-Skala ist, dann bekämpfen sich vielleicht zwei, und er denkt, die lieben sich.

Stufe B ist jemand, der im allgemeinen ehrlich ist und im allgemeinen gut beobachten kann, aber vielleicht beeinflußt werden kann.

Die Person C wäre dann jemand, dessen Ehrlichkeit in Frage steht. Seine Beobachtung ist vielleicht nur zeitweise verläßlich. Und nur dort, wo kein persönliches Interesse von ihm mitspielt. Ein Beispiel dafür wären die Buchmacher bei Pferderennen. Auf alles, was er einem über Pferde erzählt, darf man sich nicht verlassen, da er ein eigenes Interesse daran hat. Aber wenn ihr ihn auf das neue Auto ansprecht, das er hat, an dem er kein Geschäftsinteresse hat, das nur etwas ist, woran er Freude hat, erzählt er euch vielleicht die Wahrheit, wie schnell es fährt, welche Probleme er damit hat und warum es ihm gefällt. Das heißt, er hat eine gewisse Beobachtungsgabe. Aber seine Ehrlichkeit ist zweifelhaft, denn möglicherweise gibt er euch falsche Tips, auf welches Pferd ihr setzen sollt, damit er daran verdient.

Person B könnte dann jemand sein, der im allgemeinen ehrlich ist, solange er nicht durch seinen Chef oder durch seine Mutter beeinflußt ist. Falls es eines dieser Themen trifft, dann erzählt er euch das, was sein Chef oder seine Mutter wollen, daß er sagt.

Man kann eine ähnliche Skala dann auf die Daten selbst anwenden. Die oberste Stufe 1 wäre hier Informationen aus erster Hand. Also eine Beobachtung aus erster Hand, wo als Pluspunkte zählen, daß die Zeit, der Ort, das Geschehnis und die Form der Ereignisse genau beschrieben sind. Es heißt nicht, daß die Daten selbst Pluspunkte sind, aber die Art der Berichterstattung ist ein Pluspunkt. Die Daten sind also von der Person, die sie uns berichtet, selbst beobachtet worden. Wir haben hier eine gute Beobachtung, wo sie genau sagt, wann das geschehen ist, wo das war, wie sich das zugetragen hat. Sie hat es selbst beobachtet. Es kann durchaus sein, daß sie sagt: "'Ich habe gehört, wie er den anderen belogen hat." und also das, was sie beobachtet hat, ein Out-Point ist. Da wurden falsche Daten weitergegeben, aber sie hat gesagt: "Ich habe auf die Uhr geguckt. Es war 3 Uhr 15, und ich habe es dort und dort gesehen." Sie gibt also die präzisen Daten an.

Und die unterste Stufe 4 bei der Einstufung der Daten selbst wäre etwas, das aus der Gerüchteküche kommt, wo man keinerlei Garantie hat, daß irgend etwas davon wahr ist, wo man nur etwas gehört hat von anderen, die es gehört haben. Es sind also nicht Daten, die derjenige, der euch darüber berichtet, selbst beobachtet hat, sondern er hat es von jemandem gehört, der es wieder von jemandem gehört hat. Man weiß nicht, um wieviele Ecken herum das schon gelangt ist.

Etwas oberhalb davon, auf Stufe 3, würde es sich um Information aus zweiter Hand handeln, wo man sich aber auf die Art, wie es vermittelt wurde, relativ verlassen kann. Es ist verlässlich aufgezeichnet worden oder es stammt aus einer verlässlichen Quelle. Es wäre jemand, der euch sagt: "Ich war dort und habe es von der Person erfahren. Ich habe mitgeschrieben und das notiert!" Da ist also die Verlässlichkeit der Vermittlung höher als bei den anderen Daten. Wenn man auf diese Art Daten bekommt, weiß man immer noch nicht, ob die Daten selbst wahr sind oder nicht, aber zumindest die Art der Übermittlung ist einigermaßen nachvollziehbar und sauber.

Und die nächst höhere Stufe 2 wäre Information aus erster Hand, die aber entweder über ein Via, also indirekt, erfolgte oder von jemandem, der den Bereich, den er beobachtet, noch nicht genau kennt. Die Person, die euch die Daten gibt, hat vielleicht das Geschehnis selbst beobachtet. Aber dadurch daß die Person nicht allzu viel von der Sache versteht, was die etwa mit den Gewehren gemacht haben oder mit dem Auto - oder nehmen wir ruhig das Beispiel vom Auditing - sagt sie: "Die haben so eine komische Box auf den Tisch gestellt, und dann setzte sich der eine auf die eine Seite und der andere auf die andere Seite. Dann hat er so Dosen in die Hand genommen. Irgendwie scheint eine elektrische Ladung durch ihn hindurch gegangen zu sein. Wahrscheinlich hat er den hypnotisiert oder so etwas." Er hat das selbst beobachtet, aber er konnte es nicht richtig interpretieren, da ihm das Fachwissen fehlte.

Das wären also die Arten, wie man Datenquellen und Daten selber einstufen könnte. Das ist also keine Einschätzung davon, ob es sich um Plus- oder Minuspunkte handelt, sondern eine Einschätzung davon, ob die Daten wertvoll genug sind, daß man sie in der Auswertung benutzt oder nicht. Es ist deshalb wichtig: Wenn ihr eine Auswertung macht und vielleicht nach Plus- und nach Minuspunkten sucht, für diese Auswertung aber Daten aus unehrlichen Quellen oder von Leuten, die schlecht beobachten, verwendet und Informationen, die vielleicht sehr unzuverlässig sind, wo man keine Ahnung hat, ob sie stimmen oder nicht, gebraucht, kann euch dies die ganze Auswertung durcheinanderbringen. Es könnte sein, daß diese Daten total irrelevant sind. Es kann sein, daß die Daten überhaupt nicht relevant sind für das, was ihr auswerten wollt. Sie wären vielleicht relevant in bezug darauf, wie gut die Person beobachten kann, - falls ihr das auswerten wollt -, aber nicht in bezug auf das Thema, das ihr gerade in Angriff genommen habt.

Ihr könnt das öfters erleben, wenn ihr z.B. herausfinden wollt, was genau vor sich gegangen ist, wenn ein Kind vom Fahrrad gefallen ist. Und ihr versucht das gerade in Ordnung zu bringen und festzustellen, was vorgefallen ist. Und das Nachbarskind kommt dazu und sagt: "Ach, da freue ich mich, daß dir das passiert ist, denn du hast heute morgen mein Spielzeug gestohlen." Das könnte vielleicht brauchbar sein in einer anderen Auswertung, in bezug auf die Overt-Motivator-Sequenz, was die beiden Kinder betrifft. Das Kind des Nachbarn versucht vielleicht eure Aufmerksamkeit zu erhalten, indem es sagt: "Das ist ihm passiert, weil er mein Spielzeug heute morgen gestohlen hat!" Vielleicht hat das andere Kind einen Stein geworfen, der das erste Kind vom Fahrrad geschmissen hat. Aber wenn ihr nicht gerade einen entsprechenden blauen Fleck oder eine Beule entdeckt, dann ist die Aussage für diese Auswertung irrelevant. Sie hat also nichts mit dem Unfall zu tun, bei dem das Kind vom Fahrrad gefallen ist. Denn wenn ihr das auch in eure Auswertung fließen laßt, dann könntet ihr euch der Meinung anschließen, daß es Schicksal war oder die Folge der Overt-Motivator-Sequenz oder daß es dem Kind recht geschieht, wenn es vom Fahrrad herunterfällt und sich wehtut. Wenn das Kind also vom Fahrrad gefallen ist und auf dem Boden liegt und eigentlich einen Touch Assist braucht, versohlt ihr es noch gründlich, weil es heute morgen das Spielzeug vom Nachbarkind gestohlen hat, anstatt ihm den Touch Assist zu geben. Oder ihr solltet vielleicht einen Kontakt Assist machen und euch dabei ruhig verhalten. Stattdessen brüllt ihr das Kind an und beschimpft es.

Das sind also die beiden Skalen, die linke, wie man die Quellen von irgendwelchen Daten einschätzen kann, die rechte, wie man die Daten selbst einschätzen kann, nicht in bezug auf ihre Eigenschaften als Plus- oder Minuspunkte, sondern lediglich, wie relevant sie für die aktuelle Auswertung sind.

Es gibt eine interessante andere Anwendung dieses Systems der Einstufung. Denn im allgemeinen, wenn man einen Bereich auswertet, dann kommt man von außen in diesen Bereich hinein. D.h. man erhält nur die Daten, die man am äußeren Rand aufpicken kann. Es wird niemand kommen, der sofort sein Herz ausschüttet und euch erzählt, was in dieser Stadt die letzten hundert Jahre genau passiert ist. Das einzige, was ihr bekommt, ist vielleicht der Kommentar von dem Verkäufer im Laden oder der Umstand, daß er euch 10 Franken zu wenig herausgegeben hat. Es gibt also den interessanten Umstand, daß man am Anfang vielleicht nur schlechte Beobachtungen und unehrliche Daten erhält, also von der Stufe D. Es könnte sein, daß die Daten auch noch von der Stufe 4 sind, daß es sich nur um Gerüchte handelt, total pauschale Sachen ohne jede Genauigkeit. Z.B. "Ja, wir mögen Touristen nicht." Er sagt keineswegs, wer damit gemeint ist, er sagt "Wir mögen Touristen nicht!" Wer sind die "Wir" genau? Wenn ihr nachfragt, dann sagt er einfach: ,"Na, jeder hier mag Touristen nicht!" Der Trick dabei ist - den lernt man aus der Nachforschungstechnik, die in HCO Materialien beschrieben ist - man versucht genauere Details zu erhalten und die Qualität der Daten zu verbessern, indem man sich praktisch von unten nach oben arbeitet. Das heißt, ihr zerlegt diese Verallgemeinerung auf der Stufe 4 und versucht herauszufinden, wer der nächste ist, mit dem ihr reden müßt, um nähere Informationen herauszufinden. Oder bei dem Verkäufer in dem Geschäft könnte man vielleicht bei der nächst höheren Stufe herausfinden, wer sein Chef ist.

Jetzt kommt man zu der nächsten Schicht. Man weiß immer noch nicht, ob der Chef von dem Verkäufer ehrlich ist. Aber man ist zumindest in der nächsten Stufe. Oder wenn man es auf der Stufe 4 mit Verallgemeinerungen zu tun hat, könnte man herausfinden. "Wer sonst außer dir vertritt noch diese Meinung?" oder "Wer sonst noch hat das gesagt? Kannst du mir ein bestimmtes Beispiel geben, wer mit 'jedermann' oder mit 'wir' gemeint ist?"

Ihr könnt also als erstes feststellen, daß der Verkäufer hier unter die Stufe D4 fällt. Ihr versucht eure Beobachtungen und die Daten, die ihr über diesen Bereich bekommt, so zu verbessern, daß ihr zumindest von D4 zu C3 hoch kommt. Und wenn ihr euch hocharbeitet, kommt ihr vielleicht sogar zu der Stufe B2 oder Stufe A1. Dann erhaltet ihr wirklich die Daten, die ihr für eure Auswertung gebrauchen könnt. Es heißt nicht, daß das A immer mit einer 1 einhergeht, sondern es kann durchaus sein, daß ein ehrlicher und guter Beobachter ein Gerücht gehört hat, und daß er euch erzählt: "Ich habe folgendes Gerücht gehört!", aber er wird euch auch sagen, daß es ein Gerücht ist. Ihr könnt also notieren, das ist eine Information mit dem Wert A4. Und auch auf der Stufe D könnte eine Information aus erster Hand kommen, also von Stufe 1. Es könnte vielleicht sein, daß der von der Stufe D berichtet: "Ja, ich weiß es deshalb, daß niemand die Touristen mag, weil mein Boss hereinkommt und mir die Pistole an die Schläfe hält und sagt: "Du mußt heute mindestens 50 Touristen über's Ohr hauen!" Und das ist sehr wohl eine Information aus erster Hand. In diesem Fall könnt ihr davon ausgehen, daß es sich um eine ziemlich kriminelle Stadt handelt.

Diese Skala hier wird sowohl von Geheimdiensten als auch vom Guardian Office benutzt, um Daten, die man erhält, in bezug auf ihre Zuverlässigkeit einstufen zu können. Wie gefällt euch das? Das ist wahrscheinlich neu für euch, oder? Es erscheint nämlich nicht im grünen Band 6, sondern nur in extra Policybriefen, die nur Missionaires zugänglich gemacht wurden.

Diese Skaleneinstufung ist natürlich auch sehr wichtig, wenn man Umfragen macht, damit man die Zuverlässigkeit von Umfrageergebnissen einschätzen kann. Von daher passen sie auch sehr gut in die PR Serien. Das ist ein weiteres Werkzeug, das ihr benutzen könnt, um Logik im Leben anzuwenden, damit ihr euch nicht so leicht täuschen laßt.

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