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Logik im Leben

Seminar von Captain Bill Robertson

am 1./2. September 1990

Teil 8

Es ist also eine Art, das Spiel zu auditieren oder Teile des Spieles auf den Dynamiken zu auditieren. Wenn man so eine Handhabung entwirft, dann sollte man auch berücksichtigen, daß Teil der Handhabung sein sollte, daß man eine entsprechende Gegenleistung erhält. Und wenn man das mitbeachtet, dann kann das Handhaben einer schlechten Situation auch die eigene Überlebensfähigkeit entsprechend fördern. Und das ist eine der Sachen, die man im Auge behalten muß, wenn man etwas handhabt. Man muß sich überlegen: "Wird das meine eigene Überlebensfähigkeit vergrössern oder verstärken oder nimmt mir das Zeit weg, die ich anderweitig in eine Sache, die sehr überlebensfördernd ist, investieren könnte. Sollten wir warten, bis jemand in dem betroffenen Bereich selbst in der Lage ist, das zu handhaben, der auch wirklich von der Handhabung profitieren kann? Oder sollten wir eine Gruppe von Leuten zusammenstellen, von Missionaires vielleicht, die wir dann hineinschicken, um die Situation zu handhaben, und die eine entsprechende Gegenleistung dafür erhalten?" Oder in dem Fall der kleinen Stadt: "Sollten wir nach einem ehrlichen Menschen suchen, der da wohnt, ihm die Informationen und die Auswertung geben und ihn es handhaben lassen?" Das würde lediglich den Aufwand eines Briefes bedeuten. Man könnte am Ende des Briefes schreiben: "Wenn sich die Stadt in finanzieller oder sonstiger Hinsicht im Lauf der Zeit aufgrund der Daten, die ich Ihnen im Brief geschrieben habe, verbessert, und falls es Ihnen, die Sie als ehrlicher Mensch die Sache in Ordnung gebracht haben, dann aufgrund dieser Handhabung deutlich besser geht, können Sie mir dann bitte ein entsprechendes Honorar überweisen, vielleicht 100.000 Franken oder so etwas."

Ihr solltet also immer sicherstellen, daß ihr dafür, daß ihr eine Technologie auf sehr hoher Ebene anwendet, auch eine entsprechende Belohnung bekommt. Denn ansonsten sind die einzigen, die von der Sache profitiert haben, diejenigen, die die Stadt im Prinzip ausgeraubt und die Leute dort ausgenutzt haben. Ihr müßt also eure Logik und eure Intelligenz bei diesem ganzen Verfahren der Auswertung von Anfang bis zum Ende benutzen. Denn ihr als derjenige, der die Auswertung macht, seid auch Teil der Auswertung. Ihr gehört auch zu dieser Schicht.

Tatsächlich ist es so, wenn ihr eine sehr gute Auswertung macht, und eine sehr gute Handhabung inszeniert, dann setzt ihr euch in eine Ursache-Position, was die Handhabung dieses Bereiches angeht. Man könnte auch sagen - ihr seid der Fallüberwacher von diesem Bereich. Ihr habt also diese Verantwortung inne. Dafür solltet ihr auch eine Belohnung erhalten. Die Leute, die jetzt gerade diese Stadt leiten und lenken, die Gauner, die bekommen ihre Belohnung jetzt. Und sie bringen das Ganze nur dazu, daß es sich verschlechtert. Trotzdem erhalten sie ihre Belohnung. Wenn ihr also dafür sorgt, daß sich die Situation verbessert, dann habt ihr erst recht eine Belohnung verdient.

Ist euch also klar, welche Reichweite diese Auswertungstechnologie hat, die im Prinzip oberhalb von Policy und Tech steht? Denn Policy und Tech sind genaugenommen die Ergebnisse von einer Auswertung, entweder Policy für den Bereich einer Organisation oder Tech für den Bereich von Fällen. Und wenn die Spieler nicht aberriert wären, dann wäre diese Logik des Lebens die Vorgehensweise, wie man normalerweise Probleme löst. Man wendet es an und verbessert eine Situation gemäß diesen Prinzipien. Und wie ich schon gestern gesagt habe, das sind nicht einfach Ideen von Ron oder seine Meinung oder irgendeine Science-Fiction Story, das sind die logischen Prinzipien, wie man überlebensfähig überlebt, die auf den ursprünglichen Fähigkeiten und Eigenschaften von Thetans beruhen, die Spiele spielen.

Und wie Ron schon sagte, es ist nicht eine natürliche Sache für Thetans in Out-Points zu denken. Denn, wie ich schon im letzten Vortrag erläutert habe, die meisten früheren Spiele waren nicht so gestört. Alles, was man dort getan hat, um Situationen zu lösen, war die Pluspunkte zu verstärken. Und in diesem Spiel muß man sich auch um die Out-Points kümmern. In diesem Spiel ist es nun so, daß sehr viele Störungen aufgetreten sind, aber die Leute nicht daran gewöhnt sind, mit so vielen Störungen und Out-Points zurechtzukommen.

Im letzten Vortrag habe ich das Beispiel von einem Fussballspiel gegeben, wo jemand von der Tribüne aus die Spieler erschießt oder das Wasser vergiftet. Und die Zuschauer, die zu so einem Spiel kommen, sind es nicht gewohnt, solche Out-Points zu handhaben. Aber das Spiel, in dem wir jetzt sind, hat nun mal so viele Out-Points. Es wäre schön, wenn jeder von uns sich so verhalten könnte wie in einem der früheren Spiele, die viel leichter waren. Und wir werden versuchen, das Spiel wieder auf ein Niveau zu bringen, wo man auf diese Art und Weise erfolgreich sein kann. Aber in der momentanen Situation müssen wir einfach lernen, die Out-points wie die Plus-Points zu erkennen, um die Situation verbessern und lösen zu können.

Gehen wir zu einem anderen Aspekt von Logik im Leben. Das Thema ist jetzt: Das stabile Datum und Verwirrung. In dem Buch "Probleme der Arbeit" wurde dieser Sachverhalt bereits beschrieben und auch an einigen anderen Stellen, vor allem in Tonbandvorträgen. Aber es ist wichtig, diese Information zu haben, da es einige der Schwierigkeiten erklärt, die ihr bei der Handhabung von Situationen oder Leuten im Spiel haben werdet.

Hier gibt es eine Verwirrung, und weil die Leute logisch sind und weil sie versuchen, das Spiel logisch zu spielen, mögen sie diese Verwirrung nicht allzu sehr. Sie versuchen also die Verwirrung zu handhaben, indem sie sie begrenzen oder aus dem Gesichtsfeld verschwinden lassen, dadurch, daß sie ein stabiles Datum hinsetzen. Wichtig ist, daß man weiß, daß ein stabiles Datum nicht unbedingt wahr sein muß. Wenn z.B. jemand eine Gruppe von Leuten nicht versteht, erklärt er es sich einfach dadurch: "'Ach die Leute sind verrückt." Wenn uns etwa jemand zuhört, der die ganzen Vorkenntnisse nicht hat, also keine Erfahrung mit TRs oder Kommunikationszyklen und all diesen Sachen hat, der würde uns als verrückt empfinden und denken: "Die Leute spinnen wohl."

Und mir ist es in Europa mehrfach passiert, daß, als Leute bemerkt haben, daß ich anders bin als die Leute, mit denen sie normalerweise umgehen, sie sich das damit erklärten: "Ach es ist ein Ausländer, deshalb verstehe ich ihn nicht." Die Schwierigkeit, auf die man stößt, wenn man bei verschiedenen Leuten Akzeptanz finden möchte oder Vergnügen im Spiel, besteht darin, daß die Leute Verwirrungen haben, die durch solche stabilen Daten eingekapselt sind.

Habt ihr jemals versucht, Scientology an jemanden zu verbreiten, der eine Menge dieser stabilen Daten hat? Ihr kommt zu ihm mit ein bißchen funktionsfähiger Wahrheit, irgend etwas ganz Einfaches, wie z.B. die Kommunikationsformel. Ihr versucht ihm nun diese Wahrheit zu vermitteln, und was passiert, ist, er schiebt das stabile Datum auf die Seite und sticht die darunterliegende Verwirrung an, und ganz plötzlich kommt die Verwirrung hoch. Das ganze stabile Datum gerät also ins Schwanken, und die ganze Verwirrung, die darunter festgehalten wird, kommt plötzlich zum Vorschein und überwältigt ihn. Man kann das tatsächlich körperlich sehen. Wenn man so einen kleinen Edelstein oder Diamanten der Wahrheit hineintut, dann kann es sein, daß der plötzlich zu schwanken anfängt. Das ist das Schwanken des stabilen Datums, und plötzlich werden seine Augen ganz unruhig. Er schaut sich um und bekommt ein bißchen Angst. Vielleicht beginnt er auch zu zittern. Und das ist die Verwirrung, die jetzt rauskommt und sich überallhin verbreitet. Habt ihr so etwas gelegentlich selbst mit Leuten erfahren? Also ihr bringt ein stabiles Datum zum Schwanken und stecht in die darunterliegende Verwirrung, und die kommt voll heraus.

Man könnte dazu den Ausdruck Blibit verwenden. Das bedeutet in Amerika, daß in einem Sack, der nur 1 Pfund fassen kann, 10 Pfund Scheiße drin sind. Da herrscht ein ziemlicher Druck drin, und wenn er platzt, ist es nicht angenehm. Das ist also, was passiert, wenn ihr ein stabiles Datum ins Schwanken bringt und die darunterliegende Verwirrung anstecht. Schließlich war das stabile Datum da, um die ganze Scheiße darunter zusammenzuhalten. Wenn ihr da mit ein bißchen Wahrheit hineinstecht, dann kommt das Ergebnis entsprechend heraus.

Wenn ihr diese Situation mit neuen Leuten oder mit Leuten in eurer Umgebung habt, dann habt ihr ein kleines Problem damit. Wie handhabt man eine solche Situation? Man muß sich darüber im Klaren sein, daß derjenige, mit dem man redet, das stabile Datum benutzt, um diese Verwirrung eingekapselt zu halten. Das erste, was man beachten muß, ist, auf einem Gradienten vorzugehen. Der zweite Punkt, an den man denken muß, ist, daß man die Indikatoren des anderen immer beobachten muß. So könnt ihr beurteilen, welchen Gradienten ihr gerade anwenden müßt.

Seid ihr euch darüber im klaren, daß jeder von uns innerhalb von 20 Sekunden jemandem soviel Wahrheit verabreichen kann, daß all seine stabilen Daten ins Schwanken geraten würden und die ganzen Verwirrungen befreit werden würden, so daß der total überwältigt ist? Und weil derjenige, mit dem ihr so etwas macht, eure Daten, die ihr ihm gegeben habt, nicht als stabile Daten akzeptiert hat, bekommt er diese ganze Verwirrung ab. Und er hat nun dieses ganze Zeug um sich herum, und letztlich geht er weg, in einem schlechteren Zustand, als er vorher war. Es kann natürlich sein, daß nach einer gewissen Zeit die Sache wieder auskeyt, und er dann sagt: "Irgend etwas war dran an dem, was der mir gesagt hat!" Es kann aber auch sein, daß er sich so ein neues Datum hinsetzt und sagt: "Ach der Typ war verrückt, mit dem will ich nichts mehr zu tun haben!" Das hängt davon ab, wieviel von dieser Verwirrung ihr angestochen habt und wieviel davon herausgekommen ist.

Was ihr also tun müßt, ist einen entsprechenden Gradienten anwenden und ihn dazu bringen, daß er das stabile Datum ein bißchen zur Seite rückt, während er von dem anderen schon etwas akzeptiert. Ihr wißt ja, daß eine Verwirrung hinter diesem stabilen Datum von ihm sitzt! Aber ihr gebt ihm ein stabiles Datum, das ihm hilft, die Verwirrung zu lösen. Ihr müßt es sehr sorgfältig machen, auf einem Gradienten, damit die Verwirrung selbst nicht angestochen wird und sich nicht überallhin verbreitet.

Als Beispiel möchte ich jemanden nehmen, der Eheprobleme hat und immer sagt: "Ich kann nicht mit meiner Frau sprechen und meine ganze Ehe ist kaputt!" Und damit diese Verwirrung fixiert und eingekapselt ist, sagt er: "Alle Frauen sind schlecht, man kann ihnen nicht trauen!" Dann fühlt er sich gut, denn er hat seine ganze Verwirrung mit diesem stabilen Datum gestoppt. Er hat also eine Verwirrung auf persönlichen Beziehungen auf der 2. Dynamik, und er stoppt diese Verwirrung, indem er das stabile Datum hinsetzt, "alle Frauen sind schlecht."

Wenn ihr versucht, das in Ordnung zu bringen, dann haltet euch fern von seiner persönlichen Situation, in der er steckt, und erzählt ihm: "Einst habe ich einmal eine Frau gehabt, die war nicht schlecht!" Ihr widersprecht ihm nicht wirklich! Ihr sagt lediglich zu dieser Verallgemeinerung, daß alle Frauen schlecht sind: "Ich erinnere mich zumindest an eine einzige, die nicht schlecht war!" Ihr redet also nicht über seinen Fall, der in Restimulation ist, sondern ihr nehmt irgendein Beispiel aus der Vergangenheit, das weit genug weg ist, so daß es ihn nicht restimuliert. Man könnte eine kleine Geschichte beginnen und sagen: "Man konnte mit dieser Frau sprechen. Sie konnte einem sogar zuhören! Und diese Frau in der Vergangenheit konnte einem sogar logisch antworten, und das Ganze machte auch Sinn!" Man kann sagen: "Auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung mit dieser Frau war, konnte ich ihre Ansichten verstehen."' Dann kann man ein bißchen Affinität hereinbringen und sagen: "Ich mochte diese Frau recht gern! Wir hatten eine gute Zeit zusammen. Wir machten gemeinsame Erfahrungen!" So bringt man auch Realität herein. Zu diesem Zeitpunkt, wo er sein stabiles Datum etwas zur Seite gerückt hat, schaut er sich nach einem anderen stabilen Datum um: "Vielleicht sind nicht alle Frauen schlecht. Vielleicht gibt es ein oder zwei Ausnahmen."'

Dann setzt ihr die Zauberformel ein. Man könnte sagen: "Als ich mit einem anderen darüber gesprochen habe, da hat der gesagt, wenn man die richtige Kommunikation anwendet, dann ist es vielleicht möglich, daß sich andere Frauen genauso verhalten wie die eine, von der wir geredet haben!" Und da wird derjenige, mit dem ihr redet, etwas interessiert und erwidert: "Hey, glaubst du, man könnte vielleicht auf die Art und Weise etwas davon in Ordnung bringen?" Man könnte ihm erzählen: "Ich kenne einen Ort, wo man eben die nötigen Erfahrungen und Kenntnisse vermittelt bekommt, daß man es selbst richtig macht! Und wenn du dort hingehst, dann könntest du das vielleicht dazu benutzen, daß deine Frau sich ähnlich der Frau von damals verhält!" Und dann erkennt der andere vielleicht: "Richtig, das war mein Problem. Ich hatte niemals eine Lösung dafür. Und das war der Grund, warum ich immer wütend wurde auf meine Frau!"

Ihr habt also dieses stabile Datum ein wenig auf die Seite geschoben und ein anderes hereingebracht, nämlich: "Möglicherweise gibt es eine Handhabung dafür!" Natürlich schickt man ihn dann auf einen Kommunikationskurs oder was auch immer angebracht ist. Das Wichtige ist, daß aufgrund des Austausches des stabilen Datums der Typ, mit dem ihr geredet habt, jetzt die Idee bekommt, daß man möglicherweise die Verwirrung handhaben kann. Obwohl diese Verwirrung mit einer anderen Person zu tun hat, und in dieser Gesellschaft das stabile Datum gilt, daß man nie einen anderen handhaben kann.

Ihr müßt euch also darüber klar sein, es geht hier um den richtigen Gradienten. Wenn ihr den anwendet, dann könnt ihr ihm helfen. Ihr müßt euch aber davor zurückhalten, daß ihr zu schnell vorgeht. Denn wenn ihr die Blase der Verwirrung anstecht, dann wird sich seine Überlebensfähigkeit nicht verbessern.

Wenn ihr nicht wißt, auf welchem Gradienten ihr vorgehen sollt, dann fragt ihn einfach. Wenn er euch erzählt: "Alle Frauen sind schlecht", dann bekommt mehr Informationen darüber, mehr Daten, die ihr braucht, um festzustellen, auf welchem Gradienten ihr am besten vorgeht. Wenn er sagt: "Alle Frauen sind schlecht!", dann bringt er sich selbst um die Kommunikation mit der Hälfte der Spieler in diesem Spiel.

Wir reden hier nicht über das Auditing, sondern über Situationen im Leben. Wir reden jetzt über eine Handhabung, die ihr im Leben mit jemandem macht, den ihr trefft. Mit jemandem, dem ihr helfen wollt. Das gehört zu dem Bereich der Anwendung. Und ihr könnt das sehr geschickt machen wie ein Datenserien-Auswerter. Und ihr könnt das richtig genießen. Er merkt jetzt, er hat ein neues stabiles Datum bekommen, und er möchte neue Informationen über den Bereich Kommunikation erhalten. Seht ihr, was ich mit Anwendung meine?

Auf dem richtigen Gradienten, also nicht mit Gewalt hineinknallen! Ihr geht da nicht einfach auf ihn zu und sagt: "Du sagst, alle Frauen sind schlecht! Wie oft auf der Zeitspur hast du Overts gegen Frauen begangen? Wieviele hast du umgebracht? Wieviele haben dich umgebracht?" Ihr restimuliert das nicht alles auf einmal. Wenn ihr das macht, dann ist er total überwältigt und denkt: "Der Typ spinnt wohl!" Es ist vielleicht eine Vorgehensweise, wie man jemanden, der einen belästigt, schnell loswird, aber wenn man jemandem helfen möchte, dann ist das sicherlich Out-Tech!

Eines der Probleme, das es bei Leuten gibt, und davor möchte ich euch ausdrücklich warnen, ist, daß viele Leute glauben, weil sie selbst Auditing bekommen haben, deshalb zu wissen, wie man sich als Fallüberwacher verhält. Und diese Schlußfolgerung ist eine Stufe höher immer noch falsch. Bloss weil man auditieren kann, weiß man noch lange nicht, wie man Fälle überwacht. Denn das Fallüberwachen ist die Anwendung der Datenserien zusammen mit dem technischen Wissen, angewandt auf einen bestimmten Fall. Und ihr könnt mir glauben, da gibt es einiges darüber zu wissen! Und ich stelle immer sicher, daß die Fallüberwacher, die ich ausbilde, diesen Punkt sehr genau verstehen.

Denn es ist eine Tatsache, daß Auditoren auditieren können und sehr wertvolle Leute sind. Und sie wollen Leuten helfen. Aber als ich in Europa begonnen habe, habe ich viele Auditoren vorgefunden, Klasse 4 oder Klasse 6 Auditoren, und, obwohl sie sehr hoch trainiert waren, stellte ich in Gesprächen mit ihnen fest, daß es einen gewissen Prozentsatz an Fällen gab, denen sie nicht helfen konnten. Einige Fälle liefen nicht richtig, und die Auditoren wußten nicht, was sie damit machen sollten. Sie wußten also, wie man auditiert, aber sie hatten den Fall nicht richtig analysiert und wußten nicht, welchen Prozess sie als nächstes laufen sollten. In der Praxis muß man die Fallanalyse sogar zuerst machen, denn man kann ja nicht sagen, was der nächste Prozess ist, solange man keine gründliche Fallanalvse gemacht hat. Und so eine Fallanalyse erfordert, daß man das Wissen hat, wie man so etwas auswertet, also das Wissen über die Datenserien.

Es ist im Prinzip dasselbe Vorgehen wie mit Out-Points und Plus-Points. Ich meine damit natürlich nicht, daß man für den PC bewertet, sondern es geht um das Auswerten von vorhandenen Daten, die z.B. im PC Folder sind, und so festzustellen, wo steht der PC, was ist der nächste Schritt, der zu machen ist. Und es handelt sich hier um eine sehr hochstehende technische Fähigkeit, wenn man in der Lage ist, die Daten über einen Fall wirklich auszuwerten. Und ich kann euch sagen, daß eine Menge von Auditoren, die nicht auch gleichzeitig Fallüberwacher waren - vorher habe ich doch gesagt, daß eine der Sachen, die am schwierigsten zu finden sind, ausgelassene Daten sind - anstatt einem D of P Interview oder den Folder nochmals gründlich zu studieren, um diese fehlenden Informationen zu finden, stattdessen ihre eigenen stabilen Daten eingesetzt haben. So haben sie ihre Verwirrung über den Fall in Schach gehalten. Man könnte auch sagen, daß eigene Meinungen ins Spiel kommen: "Ich glaube, er müßte diesen oder jenen Prozess haben!" Der Auditor kennt vielleicht gerade noch einen anderen Prozess, der noch nicht gelaufen wurde, und er denkt, ich glaube, der PC braucht diesen Prozess. Es geht nicht drum, daß man denkt oder eine Meinung hat und irgendein stabiles Datum kreiert, nach dem Motto "versuchen wir es einmal damit." Und diese Art der Vorgehensweise ist nicht zu empfehlen, wenn man den PC die Brücke hochbringen will mit der Menge an Auditing, die er wirklich braucht, ohne seine Zeit zu vergeuden. Wenn man das Richtige macht, dann wird es vielleicht eine Zeit dauern, aber es wird den Fall lösen. Wenn man das Falsche macht, dann wird es lediglich das Geld des PCs vergeuden.

Man sieht also, daß auch jemand, der eine gewisse technische Ausbildung hat, also schon Auditor ist, Gefahr läuft, falsche stabile Daten einzubringen, um seine Verwirrung zu besiegen, weil ihm die Informationen fehlen, wie man richtig fallüberwacht. Er hat gewisse Fertigkeiten eben noch nicht. Der Auditor muß erkennen, daß der PC ein Spieler im Spiel ist und daß er seine eigenen Ziele hat, und daß er in Richtung auf Selbstbestimmung hin auditiert werden sollte. Deshalb versucht man auch, das ganze Programm so anzulegen, daß er immer mehr Selbstbestimmung und Allbestimmung, also Pandeterminismus erreichen kann,

Wißt ihr, daß es Leute ausserhalb der Freien Zone gibt, die uns deshalb kritisieren, weil wir die Leute nicht genügend viel auditieren würden? Wir liessen sie zu früh auf Solo-Auditing gehen. Wir lassen niemanden etwas tun, solange er nicht dazu bereit ist. Entweder ist es der richtige Zeitpunkt, um die richtige Ausbildung zu erhalten, und dann ist er automatisch dazu bereit. Und wenn es nötig ist, daß er Auditing erhält auf gewissen Review-Aktionen, dann erhält er das auch. Aber sobald es möglich ist, versuchen wir, daß er selbst wieder weitermacht. Denn schließlich ist er derjenige, der lernen sollte, wie man ein Spiel besser spielt, und er sollte die Fertigkeiten lernen, sich selbst durch's Spiel durchzubringen. Je mehr Vertrauen er als Solo-Auditor in seine eigenen Fertigkeiten gewinnt, desto mehr Interesse hat er vielleicht daran, zu lernen, wie man andere auditiert.

Es gibt aber am Rand der Freien Zone oder ausserhalb, Leute, die sagen: "Nun, dieser oder jener PC bräuchte noch ein paar hundert Stunden Grade oder Dianetik!" Das ist einfach so eine fixierte Meinung, die auf keiner Auswertung beruht. Im Prinzip ist das nichts anderes als so ein stabiles Datum, mit dem sie versuchen, ihrer Verwirrung Herr zu werden. Und manche dieser stabilen Daten sind keineswegs im Interesse dieses PCs; denn oft ist es dann so, daß solche PCs jede Menge Auditing erhalten, obwohl sie schon längst auf Solo-Linien waren. Und sie zahlen für das Auditing, und der Auditor verdient dran. Da können auch andere Interessen mitspielen. Wenn ihr also jemanden kennt, dem das passiert ist oder der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, dann könnt ihr ihm sagen: "Du kannst dir die Sachen heraussuchen, indem du dich an den Fallüberwacher wendest!" Oder wenn ihr selbst kein technischer Experte seid, könnt ihr ihm einfach sagen: "Da kenne ich jemanden, der hat großartige Ergebnisse erzielt und hat bei weitem nicht diesen Aufwand gehabt. Vielleicht schreibst du einmal seinem Fallüberwacher!" So könnt ihr ihn zumindest mit den richtigen Leuten in Kommunikation bringen.

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