Logik im Leben
Seminar von Captain Bill Robertson
am 1./2. September 1990
Teil 8
Es ist also eine Art, das Spiel zu auditieren oder Teile des
Spieles auf den Dynamiken zu auditieren. Wenn man so eine
Handhabung entwirft, dann sollte man auch berücksichtigen, daß
Teil der Handhabung sein sollte, daß man eine entsprechende
Gegenleistung erhält. Und wenn man das mitbeachtet, dann kann
das Handhaben einer schlechten Situation auch die eigene
Überlebensfähigkeit entsprechend fördern. Und das ist eine der
Sachen, die man im Auge behalten muß, wenn man etwas handhabt.
Man muß sich überlegen: "Wird das meine eigene
Überlebensfähigkeit vergrössern oder verstärken oder nimmt
mir das Zeit weg, die ich anderweitig in eine Sache, die sehr
überlebensfördernd ist, investieren könnte. Sollten wir
warten, bis jemand in dem betroffenen Bereich selbst in der Lage
ist, das zu handhaben, der auch wirklich von der Handhabung
profitieren kann? Oder sollten wir eine Gruppe von Leuten
zusammenstellen, von Missionaires vielleicht, die wir dann
hineinschicken, um die Situation zu handhaben, und die eine
entsprechende Gegenleistung dafür erhalten?" Oder in dem
Fall der kleinen Stadt: "Sollten wir nach einem ehrlichen
Menschen suchen, der da wohnt, ihm die Informationen und die
Auswertung geben und ihn es handhaben lassen?" Das würde
lediglich den Aufwand eines Briefes bedeuten. Man könnte am Ende
des Briefes schreiben: "Wenn sich die Stadt in finanzieller
oder sonstiger Hinsicht im Lauf der Zeit aufgrund der Daten, die
ich Ihnen im Brief geschrieben habe, verbessert, und falls es
Ihnen, die Sie als ehrlicher Mensch die Sache in Ordnung gebracht
haben, dann aufgrund dieser Handhabung deutlich besser geht,
können Sie mir dann bitte ein entsprechendes Honorar
überweisen, vielleicht 100.000 Franken oder so etwas."
Ihr solltet also immer sicherstellen, daß ihr dafür, daß
ihr eine Technologie auf sehr hoher Ebene anwendet, auch eine
entsprechende Belohnung bekommt. Denn ansonsten sind die
einzigen, die von der Sache profitiert haben, diejenigen, die die
Stadt im Prinzip ausgeraubt und die Leute dort ausgenutzt haben.
Ihr müßt also eure Logik und eure Intelligenz bei diesem ganzen
Verfahren der Auswertung von Anfang bis zum Ende benutzen. Denn
ihr als derjenige, der die Auswertung macht, seid auch Teil der
Auswertung. Ihr gehört auch zu dieser Schicht.
Tatsächlich ist es so, wenn ihr eine sehr gute Auswertung
macht, und eine sehr gute Handhabung inszeniert, dann setzt ihr
euch in eine Ursache-Position, was die Handhabung dieses
Bereiches angeht. Man könnte auch sagen - ihr seid der
Fallüberwacher von diesem Bereich. Ihr habt also diese
Verantwortung inne. Dafür solltet ihr auch eine Belohnung
erhalten. Die Leute, die jetzt gerade diese Stadt leiten und
lenken, die Gauner, die bekommen ihre Belohnung jetzt. Und sie
bringen das Ganze nur dazu, daß es sich verschlechtert. Trotzdem
erhalten sie ihre Belohnung. Wenn ihr also dafür sorgt, daß
sich die Situation verbessert, dann habt ihr erst recht eine
Belohnung verdient.
Ist euch also klar, welche Reichweite diese
Auswertungstechnologie hat, die im Prinzip oberhalb von Policy
und Tech steht? Denn Policy und Tech sind genaugenommen die
Ergebnisse von einer Auswertung, entweder Policy für den Bereich
einer Organisation oder Tech für den Bereich von Fällen. Und
wenn die Spieler nicht aberriert wären, dann wäre diese Logik
des Lebens die Vorgehensweise, wie man normalerweise Probleme
löst. Man wendet es an und verbessert eine Situation gemäß
diesen Prinzipien. Und wie ich schon gestern gesagt habe, das
sind nicht einfach Ideen von Ron oder seine Meinung oder
irgendeine Science-Fiction Story, das sind die logischen
Prinzipien, wie man überlebensfähig überlebt, die auf den
ursprünglichen Fähigkeiten und Eigenschaften von Thetans
beruhen, die Spiele spielen.
Und wie Ron schon sagte, es ist nicht eine natürliche Sache
für Thetans in Out-Points zu denken. Denn, wie ich schon im
letzten Vortrag erläutert habe, die meisten früheren Spiele
waren nicht so gestört. Alles, was man dort getan hat, um
Situationen zu lösen, war die Pluspunkte zu verstärken. Und in
diesem Spiel muß man sich auch um die Out-Points kümmern. In
diesem Spiel ist es nun so, daß sehr viele Störungen
aufgetreten sind, aber die Leute nicht daran gewöhnt sind, mit
so vielen Störungen und Out-Points zurechtzukommen.
Im letzten Vortrag habe ich das Beispiel von einem
Fussballspiel gegeben, wo jemand von der Tribüne aus die Spieler
erschießt oder das Wasser vergiftet. Und die Zuschauer, die zu
so einem Spiel kommen, sind es nicht gewohnt, solche Out-Points
zu handhaben. Aber das Spiel, in dem wir jetzt sind, hat nun mal
so viele Out-Points. Es wäre schön, wenn jeder von uns sich so
verhalten könnte wie in einem der früheren Spiele, die viel
leichter waren. Und wir werden versuchen, das Spiel wieder auf
ein Niveau zu bringen, wo man auf diese Art und Weise erfolgreich
sein kann. Aber in der momentanen Situation müssen wir einfach
lernen, die Out-points wie die Plus-Points zu erkennen, um die
Situation verbessern und lösen zu können.
Gehen wir zu einem anderen Aspekt von Logik im Leben. Das
Thema ist jetzt: Das stabile Datum und Verwirrung. In dem Buch
"Probleme der Arbeit" wurde dieser Sachverhalt bereits
beschrieben und auch an einigen anderen Stellen, vor allem in
Tonbandvorträgen. Aber es ist wichtig, diese Information zu
haben, da es einige der Schwierigkeiten erklärt, die ihr bei der
Handhabung von Situationen oder Leuten im Spiel haben werdet.
Hier gibt es eine Verwirrung, und weil die Leute logisch sind
und weil sie versuchen, das Spiel logisch zu spielen, mögen sie
diese Verwirrung nicht allzu sehr. Sie versuchen also die
Verwirrung zu handhaben, indem sie sie begrenzen oder aus dem
Gesichtsfeld verschwinden lassen, dadurch, daß sie ein stabiles
Datum hinsetzen. Wichtig ist, daß man weiß, daß ein stabiles
Datum nicht unbedingt wahr sein muß. Wenn z.B. jemand eine
Gruppe von Leuten nicht versteht, erklärt er es sich einfach
dadurch: "'Ach die Leute sind verrückt." Wenn uns etwa
jemand zuhört, der die ganzen Vorkenntnisse nicht hat, also
keine Erfahrung mit TRs oder Kommunikationszyklen und all diesen
Sachen hat, der würde uns als verrückt empfinden und denken:
"Die Leute spinnen wohl."
Und mir ist es in Europa mehrfach passiert, daß, als Leute
bemerkt haben, daß ich anders bin als die Leute, mit denen sie
normalerweise umgehen, sie sich das damit erklärten: "Ach
es ist ein Ausländer, deshalb verstehe ich ihn nicht." Die
Schwierigkeit, auf die man stößt, wenn man bei verschiedenen
Leuten Akzeptanz finden möchte oder Vergnügen im Spiel, besteht
darin, daß die Leute Verwirrungen haben, die durch solche
stabilen Daten eingekapselt sind.
Habt ihr jemals versucht, Scientology an jemanden zu
verbreiten, der eine Menge dieser stabilen Daten hat? Ihr kommt
zu ihm mit ein bißchen funktionsfähiger Wahrheit, irgend etwas
ganz Einfaches, wie z.B. die Kommunikationsformel. Ihr versucht
ihm nun diese Wahrheit zu vermitteln, und was passiert, ist, er
schiebt das stabile Datum auf die Seite und sticht die
darunterliegende Verwirrung an, und ganz plötzlich kommt die
Verwirrung hoch. Das ganze stabile Datum gerät also ins
Schwanken, und die ganze Verwirrung, die darunter festgehalten
wird, kommt plötzlich zum Vorschein und überwältigt ihn. Man
kann das tatsächlich körperlich sehen. Wenn man so einen
kleinen Edelstein oder Diamanten der Wahrheit hineintut, dann
kann es sein, daß der plötzlich zu schwanken anfängt. Das ist
das Schwanken des stabilen Datums, und plötzlich werden seine
Augen ganz unruhig. Er schaut sich um und bekommt ein bißchen
Angst. Vielleicht beginnt er auch zu zittern. Und das ist die
Verwirrung, die jetzt rauskommt und sich überallhin verbreitet.
Habt ihr so etwas gelegentlich selbst mit Leuten erfahren? Also
ihr bringt ein stabiles Datum zum Schwanken und stecht in die
darunterliegende Verwirrung, und die kommt voll heraus.
Man könnte dazu den Ausdruck Blibit verwenden. Das bedeutet
in Amerika, daß in einem Sack, der nur 1 Pfund fassen kann, 10
Pfund Scheiße drin sind. Da herrscht ein ziemlicher Druck drin,
und wenn er platzt, ist es nicht angenehm. Das ist also, was
passiert, wenn ihr ein stabiles Datum ins Schwanken bringt und
die darunterliegende Verwirrung anstecht. Schließlich war das
stabile Datum da, um die ganze Scheiße darunter
zusammenzuhalten. Wenn ihr da mit ein bißchen Wahrheit
hineinstecht, dann kommt das Ergebnis entsprechend heraus.
Wenn ihr diese Situation mit neuen Leuten oder mit Leuten in
eurer Umgebung habt, dann habt ihr ein kleines Problem damit. Wie
handhabt man eine solche Situation? Man muß sich darüber im
Klaren sein, daß derjenige, mit dem man redet, das stabile Datum
benutzt, um diese Verwirrung eingekapselt zu halten. Das erste,
was man beachten muß, ist, auf einem Gradienten vorzugehen. Der
zweite Punkt, an den man denken muß, ist, daß man die
Indikatoren des anderen immer beobachten muß. So könnt ihr
beurteilen, welchen Gradienten ihr gerade anwenden müßt.
Seid ihr euch darüber im klaren, daß jeder von uns innerhalb
von 20 Sekunden jemandem soviel Wahrheit verabreichen kann, daß
all seine stabilen Daten ins Schwanken geraten würden und die
ganzen Verwirrungen befreit werden würden, so daß der total
überwältigt ist? Und weil derjenige, mit dem ihr so etwas
macht, eure Daten, die ihr ihm gegeben habt, nicht als stabile
Daten akzeptiert hat, bekommt er diese ganze Verwirrung ab. Und
er hat nun dieses ganze Zeug um sich herum, und letztlich geht er
weg, in einem schlechteren Zustand, als er vorher war. Es kann
natürlich sein, daß nach einer gewissen Zeit die Sache wieder
auskeyt, und er dann sagt: "Irgend etwas war dran an dem,
was der mir gesagt hat!" Es kann aber auch sein, daß er
sich so ein neues Datum hinsetzt und sagt: "Ach der Typ war
verrückt, mit dem will ich nichts mehr zu tun haben!" Das
hängt davon ab, wieviel von dieser Verwirrung ihr angestochen
habt und wieviel davon herausgekommen ist.
Was ihr also tun müßt, ist einen entsprechenden Gradienten
anwenden und ihn dazu bringen, daß er das stabile Datum ein
bißchen zur Seite rückt, während er von dem anderen schon
etwas akzeptiert. Ihr wißt ja, daß eine Verwirrung hinter
diesem stabilen Datum von ihm sitzt! Aber ihr gebt ihm ein
stabiles Datum, das ihm hilft, die Verwirrung zu lösen. Ihr
müßt es sehr sorgfältig machen, auf einem Gradienten, damit
die Verwirrung selbst nicht angestochen wird und sich nicht
überallhin verbreitet.
Als Beispiel möchte ich jemanden nehmen, der Eheprobleme hat
und immer sagt: "Ich kann nicht mit meiner Frau sprechen und
meine ganze Ehe ist kaputt!" Und damit diese Verwirrung
fixiert und eingekapselt ist, sagt er: "Alle Frauen sind
schlecht, man kann ihnen nicht trauen!" Dann fühlt er sich
gut, denn er hat seine ganze Verwirrung mit diesem stabilen Datum
gestoppt. Er hat also eine Verwirrung auf persönlichen
Beziehungen auf der 2. Dynamik, und er stoppt diese Verwirrung,
indem er das stabile Datum hinsetzt, "alle Frauen sind
schlecht."
Wenn ihr versucht, das in Ordnung zu bringen, dann haltet euch
fern von seiner persönlichen Situation, in der er steckt, und
erzählt ihm: "Einst habe ich einmal eine Frau gehabt, die
war nicht schlecht!" Ihr widersprecht ihm nicht wirklich!
Ihr sagt lediglich zu dieser Verallgemeinerung, daß alle Frauen
schlecht sind: "Ich erinnere mich zumindest an eine einzige,
die nicht schlecht war!" Ihr redet also nicht über seinen
Fall, der in Restimulation ist, sondern ihr nehmt irgendein
Beispiel aus der Vergangenheit, das weit genug weg ist, so daß
es ihn nicht restimuliert. Man könnte eine kleine Geschichte
beginnen und sagen: "Man konnte mit dieser Frau sprechen.
Sie konnte einem sogar zuhören! Und diese Frau in der
Vergangenheit konnte einem sogar logisch antworten, und das Ganze
machte auch Sinn!" Man kann sagen: "Auch wenn ich nicht
immer gleicher Meinung mit dieser Frau war, konnte ich ihre
Ansichten verstehen."' Dann kann man ein bißchen Affinität
hereinbringen und sagen: "Ich mochte diese Frau recht gern!
Wir hatten eine gute Zeit zusammen. Wir machten gemeinsame
Erfahrungen!" So bringt man auch Realität herein. Zu diesem
Zeitpunkt, wo er sein stabiles Datum etwas zur Seite gerückt
hat, schaut er sich nach einem anderen stabilen Datum um:
"Vielleicht sind nicht alle Frauen schlecht. Vielleicht gibt
es ein oder zwei Ausnahmen."'
Dann setzt ihr die Zauberformel ein. Man könnte sagen:
"Als ich mit einem anderen darüber gesprochen habe, da hat
der gesagt, wenn man die richtige Kommunikation anwendet, dann
ist es vielleicht möglich, daß sich andere Frauen genauso
verhalten wie die eine, von der wir geredet haben!" Und da
wird derjenige, mit dem ihr redet, etwas interessiert und
erwidert: "Hey, glaubst du, man könnte vielleicht auf die
Art und Weise etwas davon in Ordnung bringen?" Man könnte
ihm erzählen: "Ich kenne einen Ort, wo man eben die
nötigen Erfahrungen und Kenntnisse vermittelt bekommt, daß man
es selbst richtig macht! Und wenn du dort hingehst, dann
könntest du das vielleicht dazu benutzen, daß deine Frau sich
ähnlich der Frau von damals verhält!" Und dann erkennt der
andere vielleicht: "Richtig, das war mein Problem. Ich hatte
niemals eine Lösung dafür. Und das war der Grund, warum ich
immer wütend wurde auf meine Frau!"
Ihr habt also dieses stabile Datum ein wenig auf die Seite
geschoben und ein anderes hereingebracht, nämlich:
"Möglicherweise gibt es eine Handhabung dafür!"
Natürlich schickt man ihn dann auf einen Kommunikationskurs oder
was auch immer angebracht ist. Das Wichtige ist, daß aufgrund
des Austausches des stabilen Datums der Typ, mit dem ihr geredet
habt, jetzt die Idee bekommt, daß man möglicherweise die
Verwirrung handhaben kann. Obwohl diese Verwirrung mit einer
anderen Person zu tun hat, und in dieser Gesellschaft das stabile
Datum gilt, daß man nie einen anderen handhaben kann.
Ihr müßt euch also darüber klar sein, es geht hier um den
richtigen Gradienten. Wenn ihr den anwendet, dann könnt ihr ihm
helfen. Ihr müßt euch aber davor zurückhalten, daß ihr zu
schnell vorgeht. Denn wenn ihr die Blase der Verwirrung anstecht,
dann wird sich seine Überlebensfähigkeit nicht verbessern.
Wenn ihr nicht wißt, auf welchem Gradienten ihr vorgehen
sollt, dann fragt ihn einfach. Wenn er euch erzählt: "Alle
Frauen sind schlecht", dann bekommt mehr Informationen
darüber, mehr Daten, die ihr braucht, um festzustellen, auf
welchem Gradienten ihr am besten vorgeht. Wenn er sagt:
"Alle Frauen sind schlecht!", dann bringt er sich
selbst um die Kommunikation mit der Hälfte der Spieler in diesem
Spiel.
Wir reden hier nicht über das Auditing, sondern über
Situationen im Leben. Wir reden jetzt über eine Handhabung, die
ihr im Leben mit jemandem macht, den ihr trefft. Mit jemandem,
dem ihr helfen wollt. Das gehört zu dem Bereich der Anwendung.
Und ihr könnt das sehr geschickt machen wie ein
Datenserien-Auswerter. Und ihr könnt das richtig genießen. Er
merkt jetzt, er hat ein neues stabiles Datum bekommen, und er
möchte neue Informationen über den Bereich Kommunikation
erhalten. Seht ihr, was ich mit Anwendung meine?
Auf dem richtigen Gradienten, also nicht mit Gewalt
hineinknallen! Ihr geht da nicht einfach auf ihn zu und sagt:
"Du sagst, alle Frauen sind schlecht! Wie oft auf der
Zeitspur hast du Overts gegen Frauen begangen? Wieviele hast du
umgebracht? Wieviele haben dich umgebracht?" Ihr
restimuliert das nicht alles auf einmal. Wenn ihr das macht, dann
ist er total überwältigt und denkt: "Der Typ spinnt
wohl!" Es ist vielleicht eine Vorgehensweise, wie man
jemanden, der einen belästigt, schnell loswird, aber wenn man
jemandem helfen möchte, dann ist das sicherlich Out-Tech!
Eines der Probleme, das es bei Leuten gibt, und davor möchte
ich euch ausdrücklich warnen, ist, daß viele Leute glauben,
weil sie selbst Auditing bekommen haben, deshalb zu wissen, wie
man sich als Fallüberwacher verhält. Und diese Schlußfolgerung
ist eine Stufe höher immer noch falsch. Bloss weil man
auditieren kann, weiß man noch lange nicht, wie man Fälle
überwacht. Denn das Fallüberwachen ist die Anwendung der
Datenserien zusammen mit dem technischen Wissen, angewandt auf
einen bestimmten Fall. Und ihr könnt mir glauben, da gibt es
einiges darüber zu wissen! Und ich stelle immer sicher, daß die
Fallüberwacher, die ich ausbilde, diesen Punkt sehr genau
verstehen.
Denn es ist eine Tatsache, daß Auditoren auditieren können
und sehr wertvolle Leute sind. Und sie wollen Leuten helfen. Aber
als ich in Europa begonnen habe, habe ich viele Auditoren
vorgefunden, Klasse 4 oder Klasse 6 Auditoren, und, obwohl sie
sehr hoch trainiert waren, stellte ich in Gesprächen mit ihnen
fest, daß es einen gewissen Prozentsatz an Fällen gab, denen
sie nicht helfen konnten. Einige Fälle liefen nicht richtig, und
die Auditoren wußten nicht, was sie damit machen sollten. Sie
wußten also, wie man auditiert, aber sie hatten den Fall nicht
richtig analysiert und wußten nicht, welchen Prozess sie als
nächstes laufen sollten. In der Praxis muß man die Fallanalyse
sogar zuerst machen, denn man kann ja nicht sagen, was der
nächste Prozess ist, solange man keine gründliche Fallanalvse
gemacht hat. Und so eine Fallanalyse erfordert, daß man das
Wissen hat, wie man so etwas auswertet, also das Wissen über die
Datenserien.
Es ist im Prinzip dasselbe Vorgehen wie mit Out-Points und
Plus-Points. Ich meine damit natürlich nicht, daß man für den
PC bewertet, sondern es geht um das Auswerten von vorhandenen
Daten, die z.B. im PC Folder sind, und so festzustellen, wo steht
der PC, was ist der nächste Schritt, der zu machen ist. Und es
handelt sich hier um eine sehr hochstehende technische
Fähigkeit, wenn man in der Lage ist, die Daten über einen Fall
wirklich auszuwerten. Und ich kann euch sagen, daß eine Menge
von Auditoren, die nicht auch gleichzeitig Fallüberwacher waren
- vorher habe ich doch gesagt, daß eine der Sachen, die am
schwierigsten zu finden sind, ausgelassene Daten sind - anstatt
einem D of P Interview oder den Folder nochmals gründlich zu
studieren, um diese fehlenden Informationen zu finden,
stattdessen ihre eigenen stabilen Daten eingesetzt haben. So
haben sie ihre Verwirrung über den Fall in Schach gehalten. Man
könnte auch sagen, daß eigene Meinungen ins Spiel kommen:
"Ich glaube, er müßte diesen oder jenen Prozess
haben!" Der Auditor kennt vielleicht gerade noch einen
anderen Prozess, der noch nicht gelaufen wurde, und er denkt, ich
glaube, der PC braucht diesen Prozess. Es geht nicht drum, daß
man denkt oder eine Meinung hat und irgendein stabiles Datum
kreiert, nach dem Motto "versuchen wir es einmal
damit." Und diese Art der Vorgehensweise ist nicht zu
empfehlen, wenn man den PC die Brücke hochbringen will mit der
Menge an Auditing, die er wirklich braucht, ohne seine Zeit zu
vergeuden. Wenn man das Richtige macht, dann wird es vielleicht
eine Zeit dauern, aber es wird den Fall lösen. Wenn man das
Falsche macht, dann wird es lediglich das Geld des PCs vergeuden.
Man sieht also, daß auch jemand, der eine gewisse technische
Ausbildung hat, also schon Auditor ist, Gefahr läuft, falsche
stabile Daten einzubringen, um seine Verwirrung zu besiegen, weil
ihm die Informationen fehlen, wie man richtig fallüberwacht. Er
hat gewisse Fertigkeiten eben noch nicht. Der Auditor muß
erkennen, daß der PC ein Spieler im Spiel ist und daß er seine
eigenen Ziele hat, und daß er in Richtung auf Selbstbestimmung
hin auditiert werden sollte. Deshalb versucht man auch, das ganze
Programm so anzulegen, daß er immer mehr Selbstbestimmung und
Allbestimmung, also Pandeterminismus erreichen kann,
Wißt ihr, daß es Leute ausserhalb der Freien Zone gibt, die
uns deshalb kritisieren, weil wir die Leute nicht genügend viel
auditieren würden? Wir liessen sie zu früh auf Solo-Auditing
gehen. Wir lassen niemanden etwas tun, solange er nicht dazu
bereit ist. Entweder ist es der richtige Zeitpunkt, um die
richtige Ausbildung zu erhalten, und dann ist er automatisch dazu
bereit. Und wenn es nötig ist, daß er Auditing erhält auf
gewissen Review-Aktionen, dann erhält er das auch. Aber sobald
es möglich ist, versuchen wir, daß er selbst wieder
weitermacht. Denn schließlich ist er derjenige, der lernen
sollte, wie man ein Spiel besser spielt, und er sollte die
Fertigkeiten lernen, sich selbst durch's Spiel durchzubringen. Je
mehr Vertrauen er als Solo-Auditor in seine eigenen Fertigkeiten
gewinnt, desto mehr Interesse hat er vielleicht daran, zu lernen,
wie man andere auditiert.
Es gibt aber am Rand der Freien Zone oder ausserhalb, Leute,
die sagen: "Nun, dieser oder jener PC bräuchte noch ein
paar hundert Stunden Grade oder Dianetik!" Das ist einfach
so eine fixierte Meinung, die auf keiner Auswertung beruht. Im
Prinzip ist das nichts anderes als so ein stabiles Datum, mit dem
sie versuchen, ihrer Verwirrung Herr zu werden. Und manche dieser
stabilen Daten sind keineswegs im Interesse dieses PCs; denn oft
ist es dann so, daß solche PCs jede Menge Auditing erhalten,
obwohl sie schon längst auf Solo-Linien waren. Und sie zahlen
für das Auditing, und der Auditor verdient dran. Da können auch
andere Interessen mitspielen. Wenn ihr also jemanden kennt, dem
das passiert ist oder der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, dann
könnt ihr ihm sagen: "Du kannst dir die Sachen
heraussuchen, indem du dich an den Fallüberwacher wendest!"
Oder wenn ihr selbst kein technischer Experte seid, könnt ihr
ihm einfach sagen: "Da kenne ich jemanden, der hat
großartige Ergebnisse erzielt und hat bei weitem nicht diesen
Aufwand gehabt. Vielleicht schreibst du einmal seinem
Fallüberwacher!" So könnt ihr ihn zumindest mit den
richtigen Leuten in Kommunikation bringen.