Logik im Leben
Seminar von Captain Bill Robertson
am 1./2. September 1990
Teil 7
Ausgelassene oder übergangene Zeit! Ich spreche von dem, was
ich erklärt habe, daß man eine Sache, die man hier gesagt hat,
hierher verlegt oder behauptet, hier habe ich sie gesagt, und
sich so selbst ziemlich dumm hinstellt. Richtige Zeit. Und das
wäre wieder Teil der Wahrheit. Da hat man richtige Zeit,
richtige Form, richtiges Geschehnis und den richtigen Ort.
Z.B. führt man auf einem Schiff ein Logbuch von allem, was
passiert ist, in der richtigen Reihenfolge. Da schreibt man immer
die Zeit auf und was passiert ist. So erhält man eine
Reihenfolge von Dingen, die geschehen sind, mit der richtigen
Zeitangabe. In einer verrückten Welt, wie wir sie haben, kann es
sehr wichtig sein, daß man so ein Logbuch für sich selbst
führt. Wenn man z.B. ein Geschäft hat - aber es kann auch bei
Eheproblemen auftauchen - kann es sein, daß jemand sagt.
"Nun du warst da drüben und hast das und das gemacht, und
folglich habe ich nun dieses oder jenes!" Es kann also sein,
daß die Frau sagt: "Du warst da und hast das getan. Aus dem
Grund will ich mich nun scheiden lassen!", oder ein
Geschäftspartner sagt: "Ich möchte nicht mehr dein Kunde
sein oder ich möchte dir nichts mehr liefern aus diesem und
diesem Grund!" Und später findet man heraus, daß, als sie
die Scheidung beantragt hat oder als er den Brief geschrieben
hat, daß er mit einem nichts mehr zu tun haben will, es
tatsächlich vor diesem Geschehnis war, von dem sie später
behaupten, es wäre der Grund dafür. Und dann schaut man in
seinem Logbuch nach und sagt: "Moment! Der Brief ist von
diesem Datum, und ich bin mit dieser Frau erst eine Woche später
ausgegangen!" Dann weiß man, es ist nicht der richtige
Grund. Dann kann man schauen, daß man die Out-Points von der
anderen Seite bekommt. Und da findet man vielleicht heraus, daß
in dem Fall mit der Scheidung die Frau schon seit 7 Monaten mit
dem Rechtsanwalt ausgeht. Oder im Fall des Kunden kann es sein,
daß er schon seit 6 Monaten Kurse woanders belegt, sagen wir bei
Avatar oder Dianasis, wenn das z.B. jemand in der Freien Zone
gesagt hat.
Daß man auf diesem überlebensfähigen Vektor bleibt, kann
davon abhängen, daß man all seine Pluspunkte hat und daß man
auch so ein Logbuch hat, in das man sich die korrekte Abfolge und
die korrekten Zeitangaben notiert. Das kann nicht nur eine sehr
wichtige Sache für das Überleben, sondern auch für die
Überlebensfähigkeit als solche sein.
Dann haben wir andere Quelle und richtige Quelle. Wenn ihr
z.B. Akten habt, was im Geschäftsleben ziemlich wichtig ist, und
Briefe, Korrespondenz oder Gesprächsnotizen in diesen Akten
ablegt, und jemand kommt und sagt: "Ich habe gehört, der
Hans hat gesagt, er hätte hier keine Gewinne und kein Vergnügen
gehabt!", dann sagt man: "Moment einmal, das stimmt
doch nicht!", und schaut in den Unterlagen von Hans nach.
Und man findet heraus, daß er einem einen Brief geschrieben hat,
worin er sagt, jemand anders habe das behauptet, und daß diese
andere Person gesagt habe, er hätte das gesagt. Man kann dann
die richtige Ursache, die richtige Quelle für solche Aussagen
finden.
Es ist auch sehr wichtig bei finanziellen Angelegenheiten,
daß man Aufzeichnungen führt, ob jemand bezahlt hat oder nicht.
Denn es kommt oft vor, vor allem wenn Leute in Eile sind, daß
sie sich nicht mehr sicher sind, ob sie das jetzt bezahlt haben
oder nicht. Und wenn man Unterlagen darüber hat, kann man
nachsehen, daß sie dann und dann bezahlt haben. Dann kann man
ihnen sagen: "Du bist die richtige Quelle. Du hast
bezahlt!" So kann man anderen helfen, die Out-Points in
ihrem Leben in Ordnung zu bringen, da sie selbst keine Unterlagen
darüber haben, ob sie bezahlt haben oder nicht. Ebenso sollte
man sich selbst aufschreiben, was man bezahlt hat. Z.B. hat man
eine neue Stereo-Hifi Anlage bezahlt, die am Dienstag geliefert
werden soll. Dann bringen Sie es am Dienstag, und sie
präsentieren einem die Rechnung: "Jetzt mußt du noch
dafür bezahlen!" Dann sagt man: "Hier habe ich die
Quittung, das Ganze ist bezahlt!" Und die anderen sagen:
"Das stimmt!" Es gibt eine Menge Leute, die bei
Geschäften nicht ehrlich sind. Sie kommen nicht herein und
rauben einem das Haus aus. Sie arbeiten auf der Grundlage, daß
Leute nicht merken, wenn sie genügend oft solche "ehrlichen
Fehler" vortäuschen. Fehler.
Es gibt soundso viele Gegebenheiten, wo eine Person Out-Points
im Leben hat, so daß sie sich nicht an Dinge erinnert und sagt:
"Jawohl, hier ist der Scheck! Ich bezahle hier!" Und
ich bin sicher, daß es Geschäfte gibt, die eine Menge Geld auf
diese Art nebenbei verdienen. Denn viele Leute, selbst wenn sie
realisieren, daß sie für etwas doppelt bezahlt haben, gehen
nicht zurück ins Geschäft und sagen: "Hey, ich habe
zweimal bezahlt!", denn sie haben Angst, ihre Dummheit
einzugestehen und entsprechende Blicke dafür zu ernten. Die sind
dann etwas verlegen.
Wenn man also auf einem Aufwärtstrend auf
Überlebensfähigkeit hin bleiben will, dann sollte man also
diese Pluspunkte benutzen und sollte Unterlagen über seine
eigenen Sachen führen, weil eine Menge Leute diese Out-Points
dramatisieren. Das reicht vom einfachen "Fehler machen"
bis hin zur Kriminalität.
Das ist eine Zusammenfassung. Das sind nicht all die
Pluspunkte und auch nicht all die Out-Points. Die anderen, die es
noch gibt, kann man in den Datenserien nachlesen. Das hier sind
die wichtigsten und auch die, die am häufigsten vorkommen.
Eine Sache möchte ich noch darüber sagen, bevor wir zu einem
anderen Aspekt kommen, wie man besser überleben kann. Das war
ein Datum, das ziemlich schwer zu verstehen war, als LRH es
gesagt hat - es ist nicht genauso in den Datenserien geschrieben,
aber ich habe mein Praktikum unter ihm gemacht. Und ich möchte,
daß ihr das wirklich versteht, weil mir das sehr viele Dinge
ermöglicht hat. Erinnert euch, wir haben gesagt, eine Person
geht durch das Spiel und versucht, diese Ideale Szene da zu
erreichen. Aber man kann jederzeit von der existierenden Szene
aus etwas auswerten. Und man kann herausfinden, was da passiert,
und ob sich die Kurve nach oben oder nach unten bewegt. Und es
gibt da ein anderes Wort, das LRH in den Datenserien verwendet,
nämlich das Wort "Situation". Und viele Leute sehen
nicht ihre gesamte Ideale Szene für das ganze Spiel, aber sie
haben irgend etwas, was auf der Richtung zu dieser Idealen Szene
liegt, wie z.B. in einem besseren Haus zu leben oder mehr Geld zu
haben. Davon wissen sie, daß das eine idealere Szene wäre und
in diese Richtung geht.
Da haben wir jetzt Definitionen von Situationen, und zwar von
beiden, von einer guten Situation und von einer schlechten
Situation. Eine schlechte Situation wäre ein größeres oder
stärkeres Abweichen oder Weggehen von der Idealen Szene. Es
wäre diese Situation, denn die Ideale Szene wäre hier oben, und
es geht davon weg. Und eine Plus Situation wäre dann eine
größere Verbesserung auf die Ideale Szene zu. Es könnte sogar
sein, daß die Statistik stärker auf diesen Punkt da zugeht.
Dann will man das auswerten, so daß man weiß, wie man da
weiterfahren soll.
Es ist interessant, was LRH gesagt hat, und was mich in
Erstaunen versetzt hat. Damals habe ich darüber gestaunt, und
jetzt habe ich realisiert, daß es sehr wahr ist. Er sagte:
"Jedesmal wenn man einen OutPoint findet, jedesmal und nur
einen einzigen, dann liegt dahinter eine Situation. Und eine
Situation ist eine grössere Abweichung von der Idealen Szene.
Und auf der anderen Seite, jedesmal wenn man einen Pluspunkt
findet, nur einen einzigen, dann liegt irgendwo dahinter eine
grössere Verbesserung auf die Ideale Szene zu."
Wie ich den Kurs gemacht habe, da lief das so, daß man all
diese OutPoints genommen hat und sie analysiert hat. Dann hat man
das immer mehr eingegrenzt und eingeengt, wo das herkam, um
schließlich die Situation zu finden, und um dann einen Grund
für die Situation zu finden. Und damals dachte ich, daß es für
jede Situation eine ganze Menge Out-Points geben würde, 50 oder
mindestens 20. Und ich dachte, die einzigen Male, wo es nötig
ist, daß man eine Auswertung macht oder wo überhaupt eine
Situation existiert, wäre dann, wenn man eine ganze Menge
Out-Points vor sich hat. Und ich dachte auch, bevor ich dieses
Datum erfuhr, daß, wenn man nur einen einzigen Out-Point sieht,
man annehmen kann, daß das nicht so schwerwiegend ist.
Erinnert euch an das Beispiel von gestern! Man ist Tourist und
erhält das falsche Wechselgeld zurück. Es war ein ausgelassenes
Datum. Die zehn Franken hat er nicht zurückgegeben. Und weil man
die Person nur ein einziges Mal sieht und auch nicht davon
ausgeht, daß das eine große Sache ist, denkt man nicht daran,
eine Auswertung zu machen und die Situation, die sich dahinter
verbirgt, herauszufinden.
Und wie ich dieses Datum von LRH gehört habe, habe ich an all
die vielen Out-Points gedacht, die ich in meinem Leben schon
gesehen habe. Und ich schloß daraus, daß es eine riesige Menge
von Situationen geben muß, die dahinter liegen. Aber nachdem ich
eine Menge Auswertungen und Missions gemacht hatte, habe ich
realisiert, daß das, was er da gesagt hatte, sehr wahr war. Wenn
man durch's Leben geht, dann wertet man nur nach dem Kriterium
aus, wie wichtig oder wie wertvoll es für einen ist, diese
Out-Points zu untersuchen.
Und erst habe ich gedacht, daß ich jedesmal, wenn ich einen
Out-Point sehe, hingehen muß, eine ganze Auswertung machen muß,
die Situation finden muß und das handhaben muß. Und ich dachte,
ich werde mein ganzes Leben mit Auswertungen verbringen!
Das könnte etwas ganz Einfaches sein. Man ist in der Schweiz,
wo es relativ sauber ist. Man geht durch einen Wald und kommt an
einen Bach, wo sie eine Menge Abfall hineingeschmissen haben. Das
ist ein anderer Out-Point, den ich hier nicht aufgeschrieben
habe, und das sind falsch mit eingeschlossene Daten. In der
Schweiz, wo es ziemlich sauber ist, wäre irgendein Abfall in
einem sauberen Gebiet ein falsch mit eingeschlossenes Datum. Man
könnte sagen, in der Schweiz ist es ziemlich sauber. Und dann
findet man plötzlich mitten drin diesen Abfallhaufen. Dahinter
wird man eine grössere Abweichung von der Idealen Szene von der
Schweiz finden. Es geht nicht nur darum herauszufinden, wer das
gemacht hat.
Z.B. die Person, die euch das falsche Wechselgeld
herausgegeben hat! Wenn es z.B. so ist, daß ihr in dieser Stadt
lebt, dann sagt ihr euch vielleicht: "Da muß ich etwas
dagegen tun." Man fängt an, Daten zu sammeln über das
Restaurant, wem es gehört, und was die Stadt macht, was sie mit
Touristen macht oder wie sie Leute handhabt, die stehlen. Ihr
werdet sehr erstaunt sein, was ihr da findet. Es könnte sein,
daß man herausfindet, daß die ganze Stadt Kriminellen, die
gerade aus dem Gefängnis kommen, als Zufluchtsort dient. Und all
die Touristen, die kommen, sind ehemalige Verurteilte, und sie
beherbergt das Hauptquartier vom größten Drogenring im ganzen
Land. Oder es könnte sein, daß die Stadt sich das Schulsystem
nicht mehr leisten kann, seit der Tourismus zurückgegangen ist.
Sie haben den Grund dafür nicht herausgefunden. So hatten sie
nicht mehr genug Geld, um in ihre Schulen zu investieren, worauf
die Kinder nun Fernseh schauen, da ihre kriminellen Lektionen
lernen und auf einem Gradienten damit anfangen, nicht genügend
Wechselgeld zurückzugeben. Oder man kann einen Geschäftsmann
oder den Bürgermeister in der Stadt finden, der Touristen haßt.
Vielleicht ist es wegen seiner Zeitspur oder so. Und der
betrachtet jeden, der nicht genau ihre Sprache und genau ihren
Dialekt spricht und sich nicht genau nach den Regeln von diesem
Gebiet benimmt, als Feind. Und die haben ein ungeschriebenes
Gesetz, daß jeder von diesen Leuten quasi vogelfrei ist. Egal
was man denen antut, dafür wird man nie strafverfolgt.
Mit anderen Worten, was man hinter dem einen Out-Point findet,
kann sehr wohl eine sehr große Situation sein, die auf diese
ganze Stadt Auswirkungen hat, auf ihre Überlebensfähigkeit und
darauf, wie gut es dieser Stadt geht. Das war, was ich bei den
Auswertungen, die ich gemacht habe, - wo es notwendig war, sie zu
machen - gemerkt habe.
Wie z.B. bei der Ölkrise, wovon ich gestern erzählt habe.
Oder bei dieser Org in Götheburg. Man braucht nur einen einzigen
Out-Point, und dann kommt man in diese ganze große Geschichte,
die die Überlebensfähigkeit beeinträchtigt und die verursacht,
daß es nach unten geht. Alles was ich gemacht habe, indem ich
darauf bestanden habe, das richtige Wechselgeld zu erhalten, ist,
einen Out-Point zu sehen und zu korrigieren.
Man kann das in seinem Leben auf kleineren Gebieten machen, wo
es einen nicht auf allen Dynamiken betrifft. Aber man muß dabei
wissen: Wenn man früher oder später Verantwortung für das
ganze Spiel für alle Dvnamiken übernimmt, dann müssen irgendwo
auf dem Gebiet diese Situationen gehandhabt werden. Es kann sein,
daß man warten muß, bis jemand kommt, der in der Freien Zone
ist und in dem Gebiet lebt, und den es interessiert, diese Sache
in Ordnung zu bringen.
Ich meine damit nicht, daß man alle Sachen jetzt sofort
handhaben muß. Das ist, was ich zuerst dachte, daß ich bei
jedem Out-Point sofort eine ganze Handhabung machen muß. Aber
man weiß einfach, daß da ein Out-Point ist, und man vergißt
ihn nicht. Wenn man jemanden aus dem Gebiet hat, dann handhabt
man es.
Ihr könnt glücklich sein, daß ihr in der Schweiz lebt!
Nein, nein, ich sollte besser sagen, ihr habt euch ein Gebiet zum
Leben ausgesucht, das mehr Überlebensfähigkeit inne hat. Und
wenn man eine Menge herumreist, kann man erkennen, daß die
Gebiete, in denen man überlebensfähig überleben kann, langsam
knapp werden. An einigen Orten gibt es mittlerweile hohe Zinsen,
wo es einmal sehr nett war zu leben. In einigen Gebieten müssen
Leute ihre Häuser verkaufen und gehen bankrott. Speziell von den
kleinen Geschäften gehen viele bankrott. Und in einigen Ländern
ist es noch schlimmer, da gehen größere Geschäfte und sogar
Banken bankrott. Und man findet mehr und mehr Kriminalität unter
eigentlich vertrauenswürdigen Geschäftsleuten. Und man sieht,
daß es nicht sehr viele Orte gibt, wo man leben kann, an denen
das nicht passiert.
Ich weiß nicht, wie viele Nachrichten über Satelliten ihr
hier von anderen Ländern empfangen könnt, aber von Daten, die
ich als englisch sprechende Person habe, kann ich - außer ich
würde eine Auswertung machen - kein einziges Land finden, in dem
englisch geredet wird, wo ich leben möchte und wo ich diese
Szene habe. In einer der größten Firmen in England, der
Brauerei von Guinness, haben sie gerade herausgefunden, daß
einer ihrer Spitzenleute fünf Milliarden unterschlagen hat. Und
sie stecken ihn dafür ins Gefängnis. Und die Meinungen von
Geschäftsleuten, die sie darüber interviewt hatten, ging
genauso auseinander wie bei der Sache von Doktor Tod. Eine Person
sagte: "Die Maßnahmen, die sie da ergreifen, sind viel zu
hart. Die sind sehr vertrauenswürdig, haben einen guten Ruf und
haben viel Status in der Gesellschaft inne." Und jemand
anders hat gesagt: "Nein, das Urteil war viel zu mild, denn
jeder kleine Mann, der 2000 Pfund Steuern hinterzieht, bekommt
zehn Jahre Gefängnis, und diese Typen haben Millionen von Pfund
unterschlagen und erhalten dafür vielleicht gerade ein
Jahr!"
Das war vielleicht nur die Spitze des Eisbergs, und diese
Situation in England kann andeuten, daß es vielleicht viele
Tausende von Geschäftsleuten gibt, die die Steuerzahler um
ähnliche Beträge betrügen. Es gibt also kaum ein englisch
sprechendes Land, - im Augenblick weiß ich kein einziges - wo
nicht schlimme Szenen vorhanden sind und wo es nach unten geht,
was nicht gerade die Überlebensfähigkeit fördert. Deshalb bin
ich froh darüber, daß ich in Europa lebe, und daß ich einige
andere Sprachen zum Teil spreche. Aber die meisten englisch
sprechenden Leute müssen in einem englisch sprechenden Land
leben. Wenn also diese Leute nicht die Logik des Lebens
beherrschen, dann sind sie geradezu dazu verurteilt, in einer
niedergehenden Situation zu leben. Und sie können nichts dagegen
machen.
Wir haben viele der großen Szenarien ausgewertet, die ihr
vielleicht vom Sektor 9 Buch, vom UFO-Vortrag oder vom Teegeeack
Buch her kennt. Das basiert auf einigen anderen logischen
Auswertungen der Datenserien. Und da hat es sich gezeigt, daß es
wahrscheinlich nötig ist, daß man auf verschiedenen Ebenen
Daten auswertet. Man kann bei einer Reihe von Stufen die obere
Stufe auswerten oder in einer Reihe von Auswertungen immer mehr
nach oben gehen und dann die oberste Schicht finden. Wenn man
eine Auswertung durchführt, den wirklichen Grund findet und mit
der Handhabung beginnt, ist es viel besser, wenn man das Szenario
ganz oben in Ordnung bringt. Die Auswirkung davon ist, daß
dadurch auch die Handhabungen auf den anderen Stufen automatisch
beginnen. D.h. es wird leichter, die anderen Stufen zu handhaben,
wenn man einmal die Spitze gehandhabt hat. Und wenn man nur
begrenzte Ressourcen hat, also nur eine begrenzte Anzahl von
Leuten und nur eine begrenzte Menge an Geld, dann sollte man
direkt versuchen, die Dinge von oben zu handhaben, weil man auf
diese Art eine Situation viel schneller verändern kann, also von
der Minus-Seite zur Plus-Seite bringen kann.
Aber bei der ganzen Sache gibt es ein Problem. Wenn ich
darüber rede, daß man die oberste Schicht handhabt, dann geht
es hier um OT-Projekte und -Missions. Aber wenn man diese obere
Schicht handhabt und nicht gleichzeitig eine gewisse Handhabung
macht für die Leute, die durch diese Out-Points irregeführt
werden, also zum Narren gehalten werden, dann wird es einem nicht
gelingen, in der Gesellschaft, so wie sie heute funktioniert,
eine permanente Veränderung hervorzubringen. Denn man muß sich
vor Augen halten, die Leute von hier unten haben von Anfang an
nicht mitbekommen, daß sie durch all diese Out-Points
irregeführt wurden und von den Leuten da oben kontrolliert
wurden.
Das gilt auch dann, wenn man die Spitzenleute durch andere
austauscht, die sehr nach Überlebensfähigkeit streben und eine
Plus-Situation erreichen wollen. Dann werden die Leute darunter
nicht mitbekommen, daß sich an der Spitze etwas geändert hat,
und sie werden auch nicht erkennen, daß die Leute jetzt eine
positive Tendenz bewirken. Man muß also an beiden Enden eine
Handhabung beginnen. Man muß das Individuum handhaben und man
muß gleichzeitig die Gruppen und die Szenarien handhaben. Wenn
man also eine Auswertung auf verschiedenen Ebenen macht, dann
muß man auch Handhabungen auf diesen verschiedenen Ebenen
entwickeln, die auf jeder Ebene die Sache in Ordnung bringen, die
Situationen und die Out-Points.
Aber das erste, was man erkennt, wenn man eine Handhabung
versucht, ist, daß man gewisse Ressourcen braucht, um eine
Handhabung durchzuführen. Wir haben viel darüber gesprochen,
wie man herausfindet, was wirklich geschieht oder vor sich geht.
Aber was passiert, wenn man es einmal herausgefunden hat? Wie
bringt man es in Ordnung?
Um diesen 2. Teil wirklich zu verstehen, empfehle ich euch,
den Datenserienkurs wirklich zu machen. Aber ich möchte ein
Beispiel geben. Es ist nicht nötig, daß man große Ressourcen
hat, um eine Situation, die sich wirklich in großen Dimensionen
abspielt, in Ordnung bringen zu können. Und es bedeutet
umgekehrt auch, daß man für die Handhabung einer kleinen
Situation, die vielleicht begrenzt ist, wie zum Beispiel das
Schulsystem in jener Stadt, mehr Mittel braucht, als um eine
Ölkrise zu handhaben. Es könnte sein, daß man erst neue Lehrer
ausbilden muß, um das Schulsystem in dieser Stadt zu verbessern.
Wohingegen es in der Situation der Ölkrise sein kann, daß man
nur einen einzigen Typen bluffen muß und ihn ein bißchen unter
Druck setzen muß, um das zu bekommen, was man wollte. Es hat
also nicht unbedingt mit der Größe der Situation zu tun oder
mit der Größe der Ebene, wo man etwas handhabt. Man muß in
jedem einzelnen Fall auswerten und sehen: "Wieviele
Ressourcen brauche ich, um das zu handhaben." Und man muß
auch daran denken, daß man eine gewisse Zeit braucht, um das zu
handhaben.
Zu den Ressourcen gehört z.B. daß man die nötigen Leute,
das nötige Geld und vielleicht die nötigen Transportmittel oder
die notwendige Ausrüstung hat. Und man muß auch entscheiden,
wie wichtig es ist, die Situation jetzt zu handhaben, also die
richtigen Prioritäten zu setzen. Wenn man durch eine Stadt
fährt und falsches Wechselgeld bekommt, dann heißt das nicht
gleich, daß man die ganze Stadt handhaben muß. Da reicht es
vielleicht auf einer Basis vorzugehen, wo man nur den Out-Point
korrigiert, also das richtige Wechselgeld bekommt, solange man
dort nicht leben möchte oder dort ein Zentrum der Freien Zone
aufmachen möchte. Man merkt sich einfach geistig vor, das ist
eine Situation, die man später einmal in Ordnung bringen sollte.
Damit ihr das versteht, möchte ich euch noch eine letzte
Sache sagen, die Ron mir gesagt hat. Man muß sich darüber im
klaren sein, daß die Auswertungstechnologie selbst eine eigene
Technologie ist. Sie wird auf diesem Planeten sehr wenig
eingesetzt, und es ist eine Tätigkeit, für die man sehr viel
Geschick und Erfahrung braucht. Deshalb solltet ihr solche
Auswertungen auch nicht ohne Gegenleistungen machen, sondern
sehen, daß es eine sehr wertvolle Tätigkeit ist, die ihr da
macht, d.h. genauso wie Auditing eine Fähigkeit ist, für die
entsprechende Fähigkeiten notwendig sind und für die man
entsprechende Gegenleistung verlangt. Genau einen solchen Wert
muß man auch der Auswertungstechnologie beimessen, denn es ist
im Prinzip Auditing auf einer höheren Stufe auf anderen
Dynamiken. Es hat ein sehr ähnliches Endphänomen wie das
Auditing. Wenn man die richtige Ursache findet und die Sache
gelöst hat, dann bekommen die Leute sehr gute Indikatoren. Man
stellt die Fähigkeit der Leute, ein Spiel zu spielen, wieder
her. Der Bereich wird sich in Richtung auf mehr
Überlebensfähigkeit hin bewegen.