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Logik im Leben

Seminar von Captain Bill Robertson

am 1./2. September 1990

Teil 7

Ausgelassene oder übergangene Zeit! Ich spreche von dem, was ich erklärt habe, daß man eine Sache, die man hier gesagt hat, hierher verlegt oder behauptet, hier habe ich sie gesagt, und sich so selbst ziemlich dumm hinstellt. Richtige Zeit. Und das wäre wieder Teil der Wahrheit. Da hat man richtige Zeit, richtige Form, richtiges Geschehnis und den richtigen Ort.

Z.B. führt man auf einem Schiff ein Logbuch von allem, was passiert ist, in der richtigen Reihenfolge. Da schreibt man immer die Zeit auf und was passiert ist. So erhält man eine Reihenfolge von Dingen, die geschehen sind, mit der richtigen Zeitangabe. In einer verrückten Welt, wie wir sie haben, kann es sehr wichtig sein, daß man so ein Logbuch für sich selbst führt. Wenn man z.B. ein Geschäft hat - aber es kann auch bei Eheproblemen auftauchen - kann es sein, daß jemand sagt. "Nun du warst da drüben und hast das und das gemacht, und folglich habe ich nun dieses oder jenes!" Es kann also sein, daß die Frau sagt: "Du warst da und hast das getan. Aus dem Grund will ich mich nun scheiden lassen!", oder ein Geschäftspartner sagt: "Ich möchte nicht mehr dein Kunde sein oder ich möchte dir nichts mehr liefern aus diesem und diesem Grund!" Und später findet man heraus, daß, als sie die Scheidung beantragt hat oder als er den Brief geschrieben hat, daß er mit einem nichts mehr zu tun haben will, es tatsächlich vor diesem Geschehnis war, von dem sie später behaupten, es wäre der Grund dafür. Und dann schaut man in seinem Logbuch nach und sagt: "Moment! Der Brief ist von diesem Datum, und ich bin mit dieser Frau erst eine Woche später ausgegangen!" Dann weiß man, es ist nicht der richtige Grund. Dann kann man schauen, daß man die Out-Points von der anderen Seite bekommt. Und da findet man vielleicht heraus, daß in dem Fall mit der Scheidung die Frau schon seit 7 Monaten mit dem Rechtsanwalt ausgeht. Oder im Fall des Kunden kann es sein, daß er schon seit 6 Monaten Kurse woanders belegt, sagen wir bei Avatar oder Dianasis, wenn das z.B. jemand in der Freien Zone gesagt hat.

Daß man auf diesem überlebensfähigen Vektor bleibt, kann davon abhängen, daß man all seine Pluspunkte hat und daß man auch so ein Logbuch hat, in das man sich die korrekte Abfolge und die korrekten Zeitangaben notiert. Das kann nicht nur eine sehr wichtige Sache für das Überleben, sondern auch für die Überlebensfähigkeit als solche sein.

Dann haben wir andere Quelle und richtige Quelle. Wenn ihr z.B. Akten habt, was im Geschäftsleben ziemlich wichtig ist, und Briefe, Korrespondenz oder Gesprächsnotizen in diesen Akten ablegt, und jemand kommt und sagt: "Ich habe gehört, der Hans hat gesagt, er hätte hier keine Gewinne und kein Vergnügen gehabt!", dann sagt man: "Moment einmal, das stimmt doch nicht!", und schaut in den Unterlagen von Hans nach. Und man findet heraus, daß er einem einen Brief geschrieben hat, worin er sagt, jemand anders habe das behauptet, und daß diese andere Person gesagt habe, er hätte das gesagt. Man kann dann die richtige Ursache, die richtige Quelle für solche Aussagen finden.

Es ist auch sehr wichtig bei finanziellen Angelegenheiten, daß man Aufzeichnungen führt, ob jemand bezahlt hat oder nicht. Denn es kommt oft vor, vor allem wenn Leute in Eile sind, daß sie sich nicht mehr sicher sind, ob sie das jetzt bezahlt haben oder nicht. Und wenn man Unterlagen darüber hat, kann man nachsehen, daß sie dann und dann bezahlt haben. Dann kann man ihnen sagen: "Du bist die richtige Quelle. Du hast bezahlt!" So kann man anderen helfen, die Out-Points in ihrem Leben in Ordnung zu bringen, da sie selbst keine Unterlagen darüber haben, ob sie bezahlt haben oder nicht. Ebenso sollte man sich selbst aufschreiben, was man bezahlt hat. Z.B. hat man eine neue Stereo-Hifi Anlage bezahlt, die am Dienstag geliefert werden soll. Dann bringen Sie es am Dienstag, und sie präsentieren einem die Rechnung: "Jetzt mußt du noch dafür bezahlen!" Dann sagt man: "Hier habe ich die Quittung, das Ganze ist bezahlt!" Und die anderen sagen: "Das stimmt!" Es gibt eine Menge Leute, die bei Geschäften nicht ehrlich sind. Sie kommen nicht herein und rauben einem das Haus aus. Sie arbeiten auf der Grundlage, daß Leute nicht merken, wenn sie genügend oft solche "ehrlichen Fehler" vortäuschen. Fehler.

Es gibt soundso viele Gegebenheiten, wo eine Person Out-Points im Leben hat, so daß sie sich nicht an Dinge erinnert und sagt: "Jawohl, hier ist der Scheck! Ich bezahle hier!" Und ich bin sicher, daß es Geschäfte gibt, die eine Menge Geld auf diese Art nebenbei verdienen. Denn viele Leute, selbst wenn sie realisieren, daß sie für etwas doppelt bezahlt haben, gehen nicht zurück ins Geschäft und sagen: "Hey, ich habe zweimal bezahlt!", denn sie haben Angst, ihre Dummheit einzugestehen und entsprechende Blicke dafür zu ernten. Die sind dann etwas verlegen.

Wenn man also auf einem Aufwärtstrend auf Überlebensfähigkeit hin bleiben will, dann sollte man also diese Pluspunkte benutzen und sollte Unterlagen über seine eigenen Sachen führen, weil eine Menge Leute diese Out-Points dramatisieren. Das reicht vom einfachen "Fehler machen" bis hin zur Kriminalität.

Das ist eine Zusammenfassung. Das sind nicht all die Pluspunkte und auch nicht all die Out-Points. Die anderen, die es noch gibt, kann man in den Datenserien nachlesen. Das hier sind die wichtigsten und auch die, die am häufigsten vorkommen.

Eine Sache möchte ich noch darüber sagen, bevor wir zu einem anderen Aspekt kommen, wie man besser überleben kann. Das war ein Datum, das ziemlich schwer zu verstehen war, als LRH es gesagt hat - es ist nicht genauso in den Datenserien geschrieben, aber ich habe mein Praktikum unter ihm gemacht. Und ich möchte, daß ihr das wirklich versteht, weil mir das sehr viele Dinge ermöglicht hat. Erinnert euch, wir haben gesagt, eine Person geht durch das Spiel und versucht, diese Ideale Szene da zu erreichen. Aber man kann jederzeit von der existierenden Szene aus etwas auswerten. Und man kann herausfinden, was da passiert, und ob sich die Kurve nach oben oder nach unten bewegt. Und es gibt da ein anderes Wort, das LRH in den Datenserien verwendet, nämlich das Wort "Situation". Und viele Leute sehen nicht ihre gesamte Ideale Szene für das ganze Spiel, aber sie haben irgend etwas, was auf der Richtung zu dieser Idealen Szene liegt, wie z.B. in einem besseren Haus zu leben oder mehr Geld zu haben. Davon wissen sie, daß das eine idealere Szene wäre und in diese Richtung geht.

SituationDa haben wir jetzt Definitionen von Situationen, und zwar von beiden, von einer guten Situation und von einer schlechten Situation. Eine schlechte Situation wäre ein größeres oder stärkeres Abweichen oder Weggehen von der Idealen Szene. Es wäre diese Situation, denn die Ideale Szene wäre hier oben, und es geht davon weg. Und eine Plus Situation wäre dann eine größere Verbesserung auf die Ideale Szene zu. Es könnte sogar sein, daß die Statistik stärker auf diesen Punkt da zugeht. Dann will man das auswerten, so daß man weiß, wie man da weiterfahren soll.

Es ist interessant, was LRH gesagt hat, und was mich in Erstaunen versetzt hat. Damals habe ich darüber gestaunt, und jetzt habe ich realisiert, daß es sehr wahr ist. Er sagte: "Jedesmal wenn man einen OutPoint findet, jedesmal und nur einen einzigen, dann liegt dahinter eine Situation. Und eine Situation ist eine grössere Abweichung von der Idealen Szene. Und auf der anderen Seite, jedesmal wenn man einen Pluspunkt findet, nur einen einzigen, dann liegt irgendwo dahinter eine grössere Verbesserung auf die Ideale Szene zu."

Wie ich den Kurs gemacht habe, da lief das so, daß man all diese OutPoints genommen hat und sie analysiert hat. Dann hat man das immer mehr eingegrenzt und eingeengt, wo das herkam, um schließlich die Situation zu finden, und um dann einen Grund für die Situation zu finden. Und damals dachte ich, daß es für jede Situation eine ganze Menge Out-Points geben würde, 50 oder mindestens 20. Und ich dachte, die einzigen Male, wo es nötig ist, daß man eine Auswertung macht oder wo überhaupt eine Situation existiert, wäre dann, wenn man eine ganze Menge Out-Points vor sich hat. Und ich dachte auch, bevor ich dieses Datum erfuhr, daß, wenn man nur einen einzigen Out-Point sieht, man annehmen kann, daß das nicht so schwerwiegend ist.

Erinnert euch an das Beispiel von gestern! Man ist Tourist und erhält das falsche Wechselgeld zurück. Es war ein ausgelassenes Datum. Die zehn Franken hat er nicht zurückgegeben. Und weil man die Person nur ein einziges Mal sieht und auch nicht davon ausgeht, daß das eine große Sache ist, denkt man nicht daran, eine Auswertung zu machen und die Situation, die sich dahinter verbirgt, herauszufinden.

Und wie ich dieses Datum von LRH gehört habe, habe ich an all die vielen Out-Points gedacht, die ich in meinem Leben schon gesehen habe. Und ich schloß daraus, daß es eine riesige Menge von Situationen geben muß, die dahinter liegen. Aber nachdem ich eine Menge Auswertungen und Missions gemacht hatte, habe ich realisiert, daß das, was er da gesagt hatte, sehr wahr war. Wenn man durch's Leben geht, dann wertet man nur nach dem Kriterium aus, wie wichtig oder wie wertvoll es für einen ist, diese Out-Points zu untersuchen.

Und erst habe ich gedacht, daß ich jedesmal, wenn ich einen Out-Point sehe, hingehen muß, eine ganze Auswertung machen muß, die Situation finden muß und das handhaben muß. Und ich dachte, ich werde mein ganzes Leben mit Auswertungen verbringen!

Das könnte etwas ganz Einfaches sein. Man ist in der Schweiz, wo es relativ sauber ist. Man geht durch einen Wald und kommt an einen Bach, wo sie eine Menge Abfall hineingeschmissen haben. Das ist ein anderer Out-Point, den ich hier nicht aufgeschrieben habe, und das sind falsch mit eingeschlossene Daten. In der Schweiz, wo es ziemlich sauber ist, wäre irgendein Abfall in einem sauberen Gebiet ein falsch mit eingeschlossenes Datum. Man könnte sagen, in der Schweiz ist es ziemlich sauber. Und dann findet man plötzlich mitten drin diesen Abfallhaufen. Dahinter wird man eine grössere Abweichung von der Idealen Szene von der Schweiz finden. Es geht nicht nur darum herauszufinden, wer das gemacht hat.

Z.B. die Person, die euch das falsche Wechselgeld herausgegeben hat! Wenn es z.B. so ist, daß ihr in dieser Stadt lebt, dann sagt ihr euch vielleicht: "Da muß ich etwas dagegen tun." Man fängt an, Daten zu sammeln über das Restaurant, wem es gehört, und was die Stadt macht, was sie mit Touristen macht oder wie sie Leute handhabt, die stehlen. Ihr werdet sehr erstaunt sein, was ihr da findet. Es könnte sein, daß man herausfindet, daß die ganze Stadt Kriminellen, die gerade aus dem Gefängnis kommen, als Zufluchtsort dient. Und all die Touristen, die kommen, sind ehemalige Verurteilte, und sie beherbergt das Hauptquartier vom größten Drogenring im ganzen Land. Oder es könnte sein, daß die Stadt sich das Schulsystem nicht mehr leisten kann, seit der Tourismus zurückgegangen ist. Sie haben den Grund dafür nicht herausgefunden. So hatten sie nicht mehr genug Geld, um in ihre Schulen zu investieren, worauf die Kinder nun Fernseh schauen, da ihre kriminellen Lektionen lernen und auf einem Gradienten damit anfangen, nicht genügend Wechselgeld zurückzugeben. Oder man kann einen Geschäftsmann oder den Bürgermeister in der Stadt finden, der Touristen haßt. Vielleicht ist es wegen seiner Zeitspur oder so. Und der betrachtet jeden, der nicht genau ihre Sprache und genau ihren Dialekt spricht und sich nicht genau nach den Regeln von diesem Gebiet benimmt, als Feind. Und die haben ein ungeschriebenes Gesetz, daß jeder von diesen Leuten quasi vogelfrei ist. Egal was man denen antut, dafür wird man nie strafverfolgt.

Mit anderen Worten, was man hinter dem einen Out-Point findet, kann sehr wohl eine sehr große Situation sein, die auf diese ganze Stadt Auswirkungen hat, auf ihre Überlebensfähigkeit und darauf, wie gut es dieser Stadt geht. Das war, was ich bei den Auswertungen, die ich gemacht habe, - wo es notwendig war, sie zu machen - gemerkt habe.

Wie z.B. bei der Ölkrise, wovon ich gestern erzählt habe. Oder bei dieser Org in Götheburg. Man braucht nur einen einzigen Out-Point, und dann kommt man in diese ganze große Geschichte, die die Überlebensfähigkeit beeinträchtigt und die verursacht, daß es nach unten geht. Alles was ich gemacht habe, indem ich darauf bestanden habe, das richtige Wechselgeld zu erhalten, ist, einen Out-Point zu sehen und zu korrigieren.

Man kann das in seinem Leben auf kleineren Gebieten machen, wo es einen nicht auf allen Dynamiken betrifft. Aber man muß dabei wissen: Wenn man früher oder später Verantwortung für das ganze Spiel für alle Dvnamiken übernimmt, dann müssen irgendwo auf dem Gebiet diese Situationen gehandhabt werden. Es kann sein, daß man warten muß, bis jemand kommt, der in der Freien Zone ist und in dem Gebiet lebt, und den es interessiert, diese Sache in Ordnung zu bringen.

Ich meine damit nicht, daß man alle Sachen jetzt sofort handhaben muß. Das ist, was ich zuerst dachte, daß ich bei jedem Out-Point sofort eine ganze Handhabung machen muß. Aber man weiß einfach, daß da ein Out-Point ist, und man vergißt ihn nicht. Wenn man jemanden aus dem Gebiet hat, dann handhabt man es.

Ihr könnt glücklich sein, daß ihr in der Schweiz lebt! Nein, nein, ich sollte besser sagen, ihr habt euch ein Gebiet zum Leben ausgesucht, das mehr Überlebensfähigkeit inne hat. Und wenn man eine Menge herumreist, kann man erkennen, daß die Gebiete, in denen man überlebensfähig überleben kann, langsam knapp werden. An einigen Orten gibt es mittlerweile hohe Zinsen, wo es einmal sehr nett war zu leben. In einigen Gebieten müssen Leute ihre Häuser verkaufen und gehen bankrott. Speziell von den kleinen Geschäften gehen viele bankrott. Und in einigen Ländern ist es noch schlimmer, da gehen größere Geschäfte und sogar Banken bankrott. Und man findet mehr und mehr Kriminalität unter eigentlich vertrauenswürdigen Geschäftsleuten. Und man sieht, daß es nicht sehr viele Orte gibt, wo man leben kann, an denen das nicht passiert.

Ich weiß nicht, wie viele Nachrichten über Satelliten ihr hier von anderen Ländern empfangen könnt, aber von Daten, die ich als englisch sprechende Person habe, kann ich - außer ich würde eine Auswertung machen - kein einziges Land finden, in dem englisch geredet wird, wo ich leben möchte und wo ich diese Szene habe. In einer der größten Firmen in England, der Brauerei von Guinness, haben sie gerade herausgefunden, daß einer ihrer Spitzenleute fünf Milliarden unterschlagen hat. Und sie stecken ihn dafür ins Gefängnis. Und die Meinungen von Geschäftsleuten, die sie darüber interviewt hatten, ging genauso auseinander wie bei der Sache von Doktor Tod. Eine Person sagte: "Die Maßnahmen, die sie da ergreifen, sind viel zu hart. Die sind sehr vertrauenswürdig, haben einen guten Ruf und haben viel Status in der Gesellschaft inne." Und jemand anders hat gesagt: "Nein, das Urteil war viel zu mild, denn jeder kleine Mann, der 2000 Pfund Steuern hinterzieht, bekommt zehn Jahre Gefängnis, und diese Typen haben Millionen von Pfund unterschlagen und erhalten dafür vielleicht gerade ein Jahr!"

Das war vielleicht nur die Spitze des Eisbergs, und diese Situation in England kann andeuten, daß es vielleicht viele Tausende von Geschäftsleuten gibt, die die Steuerzahler um ähnliche Beträge betrügen. Es gibt also kaum ein englisch sprechendes Land, - im Augenblick weiß ich kein einziges - wo nicht schlimme Szenen vorhanden sind und wo es nach unten geht, was nicht gerade die Überlebensfähigkeit fördert. Deshalb bin ich froh darüber, daß ich in Europa lebe, und daß ich einige andere Sprachen zum Teil spreche. Aber die meisten englisch sprechenden Leute müssen in einem englisch sprechenden Land leben. Wenn also diese Leute nicht die Logik des Lebens beherrschen, dann sind sie geradezu dazu verurteilt, in einer niedergehenden Situation zu leben. Und sie können nichts dagegen machen.

Wir haben viele der großen Szenarien ausgewertet, die ihr vielleicht vom Sektor 9 Buch, vom UFO-Vortrag oder vom Teegeeack Buch her kennt. Das basiert auf einigen anderen logischen Auswertungen der Datenserien. Und da hat es sich gezeigt, daß es wahrscheinlich nötig ist, daß man auf verschiedenen Ebenen Daten auswertet. Man kann bei einer Reihe von Stufen die obere Stufe auswerten oder in einer Reihe von Auswertungen immer mehr nach oben gehen und dann die oberste Schicht finden. Wenn man eine Auswertung durchführt, den wirklichen Grund findet und mit der Handhabung beginnt, ist es viel besser, wenn man das Szenario ganz oben in Ordnung bringt. Die Auswirkung davon ist, daß dadurch auch die Handhabungen auf den anderen Stufen automatisch beginnen. D.h. es wird leichter, die anderen Stufen zu handhaben, wenn man einmal die Spitze gehandhabt hat. Und wenn man nur begrenzte Ressourcen hat, also nur eine begrenzte Anzahl von Leuten und nur eine begrenzte Menge an Geld, dann sollte man direkt versuchen, die Dinge von oben zu handhaben, weil man auf diese Art eine Situation viel schneller verändern kann, also von der Minus-Seite zur Plus-Seite bringen kann.

Aber bei der ganzen Sache gibt es ein Problem. Wenn ich darüber rede, daß man die oberste Schicht handhabt, dann geht es hier um OT-Projekte und -Missions. Aber wenn man diese obere Schicht handhabt und nicht gleichzeitig eine gewisse Handhabung macht für die Leute, die durch diese Out-Points irregeführt werden, also zum Narren gehalten werden, dann wird es einem nicht gelingen, in der Gesellschaft, so wie sie heute funktioniert, eine permanente Veränderung hervorzubringen. Denn man muß sich vor Augen halten, die Leute von hier unten haben von Anfang an nicht mitbekommen, daß sie durch all diese Out-Points irregeführt wurden und von den Leuten da oben kontrolliert wurden.

Das gilt auch dann, wenn man die Spitzenleute durch andere austauscht, die sehr nach Überlebensfähigkeit streben und eine Plus-Situation erreichen wollen. Dann werden die Leute darunter nicht mitbekommen, daß sich an der Spitze etwas geändert hat, und sie werden auch nicht erkennen, daß die Leute jetzt eine positive Tendenz bewirken. Man muß also an beiden Enden eine Handhabung beginnen. Man muß das Individuum handhaben und man muß gleichzeitig die Gruppen und die Szenarien handhaben. Wenn man also eine Auswertung auf verschiedenen Ebenen macht, dann muß man auch Handhabungen auf diesen verschiedenen Ebenen entwickeln, die auf jeder Ebene die Sache in Ordnung bringen, die Situationen und die Out-Points.

Aber das erste, was man erkennt, wenn man eine Handhabung versucht, ist, daß man gewisse Ressourcen braucht, um eine Handhabung durchzuführen. Wir haben viel darüber gesprochen, wie man herausfindet, was wirklich geschieht oder vor sich geht. Aber was passiert, wenn man es einmal herausgefunden hat? Wie bringt man es in Ordnung?

Um diesen 2. Teil wirklich zu verstehen, empfehle ich euch, den Datenserienkurs wirklich zu machen. Aber ich möchte ein Beispiel geben. Es ist nicht nötig, daß man große Ressourcen hat, um eine Situation, die sich wirklich in großen Dimensionen abspielt, in Ordnung bringen zu können. Und es bedeutet umgekehrt auch, daß man für die Handhabung einer kleinen Situation, die vielleicht begrenzt ist, wie zum Beispiel das Schulsystem in jener Stadt, mehr Mittel braucht, als um eine Ölkrise zu handhaben. Es könnte sein, daß man erst neue Lehrer ausbilden muß, um das Schulsystem in dieser Stadt zu verbessern. Wohingegen es in der Situation der Ölkrise sein kann, daß man nur einen einzigen Typen bluffen muß und ihn ein bißchen unter Druck setzen muß, um das zu bekommen, was man wollte. Es hat also nicht unbedingt mit der Größe der Situation zu tun oder mit der Größe der Ebene, wo man etwas handhabt. Man muß in jedem einzelnen Fall auswerten und sehen: "Wieviele Ressourcen brauche ich, um das zu handhaben." Und man muß auch daran denken, daß man eine gewisse Zeit braucht, um das zu handhaben.

Zu den Ressourcen gehört z.B. daß man die nötigen Leute, das nötige Geld und vielleicht die nötigen Transportmittel oder die notwendige Ausrüstung hat. Und man muß auch entscheiden, wie wichtig es ist, die Situation jetzt zu handhaben, also die richtigen Prioritäten zu setzen. Wenn man durch eine Stadt fährt und falsches Wechselgeld bekommt, dann heißt das nicht gleich, daß man die ganze Stadt handhaben muß. Da reicht es vielleicht auf einer Basis vorzugehen, wo man nur den Out-Point korrigiert, also das richtige Wechselgeld bekommt, solange man dort nicht leben möchte oder dort ein Zentrum der Freien Zone aufmachen möchte. Man merkt sich einfach geistig vor, das ist eine Situation, die man später einmal in Ordnung bringen sollte.

Damit ihr das versteht, möchte ich euch noch eine letzte Sache sagen, die Ron mir gesagt hat. Man muß sich darüber im klaren sein, daß die Auswertungstechnologie selbst eine eigene Technologie ist. Sie wird auf diesem Planeten sehr wenig eingesetzt, und es ist eine Tätigkeit, für die man sehr viel Geschick und Erfahrung braucht. Deshalb solltet ihr solche Auswertungen auch nicht ohne Gegenleistungen machen, sondern sehen, daß es eine sehr wertvolle Tätigkeit ist, die ihr da macht, d.h. genauso wie Auditing eine Fähigkeit ist, für die entsprechende Fähigkeiten notwendig sind und für die man entsprechende Gegenleistung verlangt. Genau einen solchen Wert muß man auch der Auswertungstechnologie beimessen, denn es ist im Prinzip Auditing auf einer höheren Stufe auf anderen Dynamiken. Es hat ein sehr ähnliches Endphänomen wie das Auditing. Wenn man die richtige Ursache findet und die Sache gelöst hat, dann bekommen die Leute sehr gute Indikatoren. Man stellt die Fähigkeit der Leute, ein Spiel zu spielen, wieder her. Der Bereich wird sich in Richtung auf mehr Überlebensfähigkeit hin bewegen.

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