Logik im Leben
Seminar von Captain Bill Robertson
am 1./2. September 1990
Teil 3
Was immer es ist, wenn ihr Leuten helfen könnt, besser zu
überleben da draußen im Leben, dann bedeutet das, ihr Spiel ein
bisschen zu verbessern. Denn erinnert euch, bevor ihr ihnen
geholfen habt, haben sie sich gefragt, ob sie überhaupt viel
länger überleben. Wenn man nun die Anwendung da hereinbringt,
kann man die Qualität und die Tonstufe des Spiels verbessern.
Das ist ein Prozess auf Gradienten. Es ist etwas, was man tut. Es
kann ein so kleiner Gradient sein wie, daß man es wenn möglich
vermeidet, einen Overt zu machen.
Beispiel: Ein Schalterbeamter ist in einer schlechten
Verfassung. Ihr habt das bemerkt, und beim Wechselgeld hat er
euch 10 Franken zu viel gegeben. Nun schaut ihr ihn an und sagt:
"Sie haben mir 10 Franken zu viel gegeben!" Und er
bedankt sich bei euch, da ihr ihm geholfen habt, besser zu
überleben. Vielleicht geht er nach Hause und denkt: "Der
hat mir geholfen bei meiner Arbeit. Ich hätte sonst die 10
Franken aus meiner eigenen Tasche bezahlen müssen. Und mein
Freund, der mir gesagt hat, daß es keine ehrlichen Leute mehr
auf der Welt gibt, hat nicht recht. Da gibt es jemanden!" So
habt ihr ein falsches Datum gehandhabt, habt der Person geholfen,
10 Franken zu sparen und habt ihm vielleicht seine Arbeitsstelle
erhalten. Und alles, was ihr gemacht habt, war, sicherzustellen,
daß das Wechselgeld gestimmt hat. Und ihr habt einen Overt, den
ihr sehr leicht begehen hättet können, nicht gemacht. Das ist
eine Anwendung von der Dynamik der Ethik. Seht ihr? Ihr müßt
nicht jeden Tag Missions machen, aber das ist, wie ihr anfangen
könnt. Seid einfach ehrlich! Es ist in vielen Ländern eine sehr
seltene Sache.
Nun kommen wir zum nächsten Schritt. Mir sind beide
Situationen auf dem Weg hierher passiert. Nun erzähle ich euch
die andere. Ich habe für Kaffee oder so etwas bezahlt, und die
Person hat mir zu wenig herausgegeben, ungefähr 10 Französische
Francs zu wenig. Ich zählte das Geld und stand da und habe die
Person einfach angeschaut. Dann habe ich das Geld genommen und
gesagt: "Hey!" Ich zeigte auf den Betrag an der Kasse
und auf das Geld und stand da mit einem guten TR 0, so wie man
das bei einem Security Check, einer Sicherheitsüberprüfung,
macht. Und ich sah, wie sich dessen geistige Schaltungen darauf
eingestellt haben: "Hey, das ist ein Tourist, den ich nicht
betrügen kann." Und er hat die Geldschublade geöffnet und
mir die 10 Francs in die Hand gegeben. Jemand hat ihm vielleicht
gesagt: "Alle Touristen sind dumm. Wenn sie etwas kaufen,
kannst du sie mindestens um 10 Francs betrügen." Nun weiß
er, daß dieses Datum nicht stimmt. Und das andere war, daß er
sich vielleicht gefragt hat: "Ich möchte gerne wissen, wo
der gelernt hat, mich so anzuschauen. Er hat mich angeschaut, als
wüsste er alles über mich." Vielleicht ging er an diesem
Abend zu Bett und hat über all die Overts nachgedacht und
vielleicht kam er zu dem Schluss: "Ich sollte weniger davon
tun, sonst erwischen sie mich womöglich." Man kann also da
draußen eine Wirkung erzielen. Das waren nur ganz kleine
Beispiele, wie man beim täglichen Umgang mit Geld Ethik
anwendet. Das ist ein netter Gradient für die Anwendung.
Wir haben also behandelt, was Logik im Leben heißt, wie man
es von simplem Überleben über Überlebensfähigkeit bis hin zu
einer Idealen Szene verbessern kann, einer tatsächlichen Idealen
Szene auf allen Dynamiken, und wir haben über den Wert von
Auditing, Training und Anwendung gesprochen, die einem helfen,
das zu tun. Ich denke, das nächste, was ihr nun tut, ist
darüber nachzudenken, was ihr gelernt habt, während wir alle
essen gehen.
Willkommen zum Teil 2 von Logik im Leben. Ich hoffe, daß euch
das Essen geschmeckt hat und euch ein bißchen glücklich gemacht
hat. Denn das ist die erste Definition, die ich hier mit euch im
2. Teil ansehen will. Wir haben darüber geredet, was eine Person
veranlaßt, durch diese verschiedenen Situationen
hindurchzugehen, um ihre Ideale Szene zu erreichen.
Und um diese Reise auf die Ideale Szene hin möglich zu
machen, muß es eine Belohnung geben, sonst wäre das Spiel nicht
lustig oder unterhaltsam. Und wie wir sehr wohl wissen, spielen
Leute ein Spiel nicht sehr lange, wenn es nicht vergnüglich ist,
wenn sie keine Gewinne haben und wenn sie von den anderen
Spielern nicht akzeptiert werden, das war in dem Vortrag über
die Dynamiken. Und erinnert euch, es gab auch diese drei Teile,
die ein Spiel ausmachen, nämlich Interesse, Intelligenz, also
die Anwendung von Logik, und Verbesserung. Offensichtlich hatte
dieses Spiel diese drei Qualitäten in sich. Und das Ende dieser
Verbesserung, also das, wohin sich jeder verbessern will, sind
diese Idealen Szenen.
Da sie selbstbestimmt am Anfang vom Spiel hingestellt wurden,
war es die Entscheidung vom Spieler oder vom möglichen Spieler,
daß dies ein interessantes Spiel sein würde. Er würde eine
Chance erhalten, seine Logik oder seine Intelligenz zu
gebrauchen. Er würde fähig sein, sich zu verbessern. Und
während dem Spiel oder wenn er dann herauskommen würde, dann
hätte er Vergnügen. Er hätte Gewinne und er würde von den
anderen Spielern akzeptiert werden. Wie ich in dem Vortrag über
die Dynamiken gesagt habe, gibt es Leute, die sagen: "Ich
habe kein Vergnügen, keine Gewinne und niemand akzeptiert mich.
Ich möchte aus diesem Spiel heraus!" Und in einigen Fällen
stimmt das, da es eine Menge Störungen gegeben hat. Wir haben
uns einige der Konsequenzen davon angesehen.
Aber wenn wir auf einem Projekt sind, um das Spiel zu
rehabilitieren, können wir den Grad der Rehabilitation daran
messen, wieviele von diesen Faktoren in das Spiel zurückkommen.
Ihr kennt z.B. den Gewinn, den ihr am Ende einer Sitzung habt,
wenn einiges der ursprünglichen Logik zurückkehrt. Dieser Teil
des Endphänomens, der Erkenntnis genannt wird, ist eine Sache
von Glücklichsein. Es ist vergnüglich.
Was hat LRH über Glücklichsein gesagt? Man findet das im
Volume 0 von den Policy Volumes, am Ende, wo er über die Theorie
von Policies redet. Ich werde versuchen, das zu zitieren, da ich
das Buch nicht hier habe. Und ich hoffe, daß mich niemand wegen
dem Copyright verantwortlich macht. Glücklichsein wird hier als
Zustand von sich glücklich fühlen oder Freude definiert. Man
ist uptone und fühlt sich enthusiastisch. Nicht Glück im Sinn
von Zufallstreffer. In dem letzten Vortrag haben wir über Leute
geredet, die denken, daß alles, was passiert, reiner Zufall sei.
Sie können niemals den Grund für eine gute oder eine schlechte
Sache finden, weil es entweder Glück oder Pech ist, und das ist
ihre Antwort. So, Glück oder Glücklichsein ist das Überwinden
von nicht unwißbaren Hindernissen auf ein bekanntes Ziel hin.
Jetzt sehen wir, wie das mit Logik im Spiel zusammenpasst.
LRH spricht in der Definition von "nicht unwissbaren
Hindernissen." Das bedeutet - wenn man versucht, etwas zu
überwinden, kann man die Daten darüber erhalten. Man kann es
auswerten. Es ist nicht so, daß man es nicht wissen kann. Und
man kann es überwinden, indem man den richtigen Grund dafür
findet und die richtige Handhabung vornimmt. Nachdem LRH die
Datenserien-Technologie entwickelt hat, hat er sich sehr davor
zurückgehalten, irgend etwas zu handhaben oder zu ändern, von
dem er nicht den richtigen Grund wußte, und zwar aufgrund der
folgenden Tatsache, die er herausgefunden hat: Die Anwendung von
einem falschen Grund, einem falschen Warum, lässt eine Szene
nicht nur unverändert, sondern verschlechtert sie. Wenn ihr euch
also im Leben verbessert und eure Idealen Szenen schafft, dann
wollt ihr nicht, daß die Statistiken heruntergehen. Es ist
besser, es ungelöst oder ungehandhabt zu lassen, als einen
falschen Grund oder ein falsches Warum dafür zu verwenden. Man
versucht die ganze Zeit über mehr Daten darüber zu erhalten, um
den richtigen Grund zu finden.
Einige Leute denken, daß die Freie Zone zu langsam
vorankommt, wenn man sie entweder mit anderen Gruppen oder mit
der früheren Kirche vergleicht. Sie meinen, daß wir vielleicht
herumrennen sollten und daß wir willkürliche Ethik überall
anwenden sollten. Und sie erwarten, daß wir eine Menge mehr
Projekte, aber unausgewertet, in Angriff nehmen sollten, daß wir
Dinge tun sollten, für die wir nicht die Ressourcen haben, und
daß wir im allgemeinen uns als dumm hinstellen sollten - mit dem
Endresultat, daß wir von der Szene verschwinden würden. Denn
wenn man auf falschen Gründen operiert, dann passiert einem das.
Zurück zu der Definition: Das Überwinden von nicht
unwißbaren Hindernissen auf ein bekanntes Ziel hin. Was ist nun
dieses bekannte Ziel? Es kann ein kurzfristiges, ein
mittelfristiges oder ein langfristiges Ziel sein, und es kann die
Ideale Szene sein. In den sehr wichtigen Policies von der
Auswertungstechnik wird normalerweise von einer existierenden
Szene, entweder von einer guten oder einer schlechten, einer
Plus- oder einer Minusszene, je nachdem, gesprochen. Die Idee
dahinter ist, daß wenn etwas sehr gut funktioniert, dann möchte
man wissen, warum, um das verstärken zu können. Wenn es
schlecht gewesen war, dann möchte man den Grund dafür wissen,
so daß man es reparieren kann und daß es wieder aufwärts geht.
Erinnert euch an die Axiome! Gut und Schlecht, Schönheit und
Häßlichkeit sind gleichermaßen Betrachtungen. Man könnte
dazufügen: "In dem Zusammenhang zu dem Spiel, mit dem man
übereinstimmt." In diesem Spiel sind solche Dinge gut, die
sich in Richtung auf die Ideale Szene, die man am Anfang
hingesetzt hat, bewegen, entweder auf einer persönlichen Ebene
oder auf einer Basis der Dynamiken. Und schlechte Dinge sind
Hindernisse oder Sachen, die einen davon abhalten, dieser Idealen
Szene näher zu kommen. Darum schauen wir auf die existierende
Szene, die jetzt gerade in der Gegenwart da ist. Man kann es nach
den verschiedenen Dynamiken verteilen. Man bekommt die Daten und
findet heraus, ob es sich verbessert oder nicht, man findet die
Gründe, man verstärkt die Gründe für die guten Sachen und
eliminiert die Sachen, die bewirken, daß es heruntergeht, oder
man handhabt sie. Es gibt nichts, was einfacher wäre.
Außer, daß sehr wenige Leute wirklich Auswertungen von einer
grösseren Natur machen können. Viele Leute können sie in einem
kleinen Rahmen machen, ganz speziell in dem Gebiet, auf dem sie
Experten sind. Warum? Sie können die Daten erhalten und
auswerten, weil es das Gebiet ist, auf dem sie Experten sind.
Z.B. sagt die Frau: "Ich kann nicht verstehen, warum
diese Waschmaschine nicht funktioniert." Und der Mann sagt:
"Das ist ganz einfach! Wir haben den Schalter nicht
betätigt!" Und er betätigt den Schalter und die
Waschmaschine läuft. Das ist ein Gebiet, worauf er Experte ist.
Er hat entweder mit seinem Vater oder mit anderen Männern mit
elektronischen Geräten gearbeitet und weiß, daß es einen
Sicherheitsschalter hinten an der Maschine gibt, den man
betätigen muß. Er weiß dieses Datum. Er kann es beobachten, er
sieht den Outpoint, - den Punkt, der nicht so ist, wie er sein
sollte - daß der Schalter nicht in der richtigen Position ist,
und er ändert das. Die Frau denkt, das sei ein Wunder.
Um dies für Thetans, die momentan weibliche Körper
bevorzugen, auszugleichen, machen wir jetzt ein zweites Beispiel.
Die Familie hat Gäste zum Abendessen. Die Frau ist immer noch
beim Einkaufen. Der Mann kommt herein und sagt: "Ah, sie ist
noch nicht hier. Ich werde den Tisch und die Tischdekoration für
die Gäste machen!" Er hat keine Daten oder ausgelassene
Daten, wo die schönen Tischdecken sind. Die Frau hat sie ganz
sorgfältig vor den Motten geschützt, indem sie sie eingepackt
hat und ganz oben in den Schrank gelegt hat. Er sucht ganz
verzweifelt und denkt: "Naja ich nehme die Satin-Leintücher
für den Tisch."' Die sind rot. Er findet blaue Kerzen in
der Schublade und steckt sie in die Kerzenhalter, und er nimmt
alle Teller, die er gerade findet, und stellt sie auf den Tisch,
zusammen mit Messern und Gabeln. Er weiß nicht, daß die Frau
auch die guten Teller ganz oben im Schrank versteckt hat, damit
die Kinder sie nicht kaputt schlagen können. Die Frau kommt nach
Hause. Sie schaut sich die Sache an. "Was haben wir denn
hier? Ein Mystiker-Treffen oder was? Satin-Leintücher mit blauen
Kerzen, verschiedene Teller an jedem Platz,
Erdnussbutter-Gläser!" Sie verändert das sofort, räumt
dies und jenes weg und deckt die richtigen Sachen.
Der Mann ist erstaunt. Da hat sie dieses schöne weisse
Tischtuch mit einem blauen Streifen drin. Sie hat die passenden
Servietten. Und alles harmoniert sehr gut mit den blauen Kerzen.
Und dann kommen die schönen Porzellanteller und ganz spezielle
Gläser, und der ganze Raum schaut plötzlich anders aus, viel
näher an der Idealen Szene. Der Ehemann steht wie ein Idiot
daneben und murmelt: "Phantastisch!"
Das ist das gleiche wie mit der Waschmaschine, aber mit
vertauschten Rollen. Das sind die Gebiete, wo man Experte ist.
Ist es jetzt mit diesen Beispielen ausgeglichen? Jetzt könnt ihr
entweder Experten oder Idioten sein! Das ist ein Beispiel, wenn
man ein Gebiet kennt, wenn also die Daten nicht unwissbar sind,
wie man die Hindernisse überwindet und auf ein bekanntes Ziel
zuschreitet, entweder, um die Kleider zu waschen oder um ein
gutes Essen zu haben. Das ist ein Beispiel für Logik im Leben.
Von was wir wirklich reden, ist von existierenden Szenen, von
Idealen Szenen, die Daten zu bekommen, eine Auswertung
vorzunehmen, einen Grund zu finden und dann eine Handhabung zu
machen. Die meisten Leute, auch wenn sie in der Kirche waren und
die Policy studiert haben, denken, daß die Datenserien und diese
Technologie nur auf Organisationen anwendbar ist. Nein! LRH hat
es direkt aus ihrer Spielzeitspur genommen. Das ist die Logik vom
Leben. Das ist es!
Wie ich im Dynamik-Vortrag erklärt habe, sind all die roten
und all die grünen Volumes das Resultat von Auswertungen, die zu
der Zeit, als sie geschrieben wurden, über Fälle und
Organisationen gemacht worden sind. Sie sind das Endresultat.
Manchmal geben sie den Grund und die Handhabung, manchmal geben
sie nur die Handhabung, aber sie sind das Resultat von
Auswertungen, die LRH gemacht hat, bevor er das Bulletin oder das
Policy geschrieben hat. Es gibt viele Leute, die das nicht
wissen. Die denken, er hätte sie einfach erfunden. Oder er
hätte sich einfach gedacht: "Das ist eine gute Idee, ich
schreib das einmal." Wer sind nun in diesem Fall die
Idioten? Z.B. die Leute, die sagen: "Nun, die Tech ist in
Ordnung, aber Policy, das brauche ich nicht!" Oder sie
sagen: "Naja, das sind LRH's Ideen. Ich gehe lieber woanders
hin. Ich gehe zu Avatar oder zu Dianasis oder zu jemandem, der
nicht denkt, daß die Ideen von LRH immer richtig sind!"
LRH hatte mehr Recht als irgend jemand anders, weil er
ausgewertet hat. Er hat die Logik vom Leben gebraucht. Er hat
einen Prozess gestrichen und das Bulletin darüber
zurückgezogen, wenn es nicht an 100 Prozent der Leute
funktioniert hat. Er hat ein Policy verändert oder aufgehoben,
wenn es die Statistiken nach unten gebracht hat. Was hat er da
gemacht? Offensichtlich den Zyklus auf eine Ideale Szene zu.
Ihr kennt das stabile Datum aus der Gesellschaft, daß ein
bißchen Wissen eine gefährliche Sache ist. Oder manchmal weiß
man nur die halbe Wahrheit, und man geht hin und macht Fehler.
Diese Erfahrungen, die aus den Aussagen anderer Leute und Spieler
stammen, treffen ziemlich zu. Z.B. kann man ein einziges Policy
nehmen und das durchsetzen und dabei alles andere ausschließen,
und damit krachen die Statistiken.
Ich habe einen Ethikoffizier angetroffen - das war in den 70er
Jahren in Götheburg. Der war total auf die Policies über
PTSness fixiert. Was hatte er gemacht? Die technische Abteilung
hatte nicht genügend Auditoren und die Leute konnten nicht so
viele Sitzungen erhalten, wie sie wollten, oder sie mußten
warten, bis der nächste PC fertig war. Der Ethikoffizier würde
also in der Org herumgehen und die Leute sehen, die da warten.
Und er würde sehen, daß sie nicht so glücklich ausgesehen
haben. Er würde zu ihnen sagen: "Komm in mein Büro für
ein Gespräch!" Er würde sie fragen: "Du schaust nicht
so glücklich aus! Was ist?" Sie haben nun schon seit zwei
Stunden gewartet und sie sind mitten in einem sehr wichtigen Teil
vom Programm. Nun fragt der Ethikoffizier: "Nun, bevor das
Programm angefangen hat, warst du da glücklich?" Und der PC
sagt: "Ja, ich hatte gerade Grad 2 abgeschlossen!" Und
der Ethikoffizier sagte: "Aha, dann gehst du also rauf und
runter! Du bist PTS! Geh nach Hause! Wenn du den Unterdrücker
gefunden hast, dann komm wieder!" Er hat das den ganzen Tag
gemacht. Dann kam der Auditor heraus und sagte: "Wo sind die
anderen PCs?" Da sagte er: "Auf Ethiklinien! Die
können keine Tech bekommen, bis sie nicht Ethik drin haben. Das
ist das Policy!" Und der Auditor sagt: "Naja, dann habe
ich heute keine PCs mehr." Das ist zwei Wochen lang so
gelaufen.
Dann hat man festgestellt, daß die Statistiken in Götheburg
sehr schlecht waren. Ich bin dahin auf eine Mission gegangen, um
herauszufinden, warum. Man konnte sich auf die Berichte, die sie
geschickt haben, keinen Reim machen. Alles, was sie gesagt haben,
war: "Wir haben nicht genug PCs, um die Stunden und die
Abschlüsse zu machen." Und von der technischen Abteilung
war das alles, was sie sagen konnten. Und die Berichte vom
Ethikoffizier lauteten: "Es geht sehr gut. Ich handhabe eine
Menge Ethikfälle und versuche, sie wieder ins Auditing
zurückzusenden." Und die Leute von der Werbung sandten
Werbung an die Leute, die zuhause saßen, und diese versuchten,
den SP zu finden. Alle Statistiken waren ziemlich gut, außer der
von der technischen Abteilung. Und sie hatten versucht, das
handzuhaben, indem sie Mitarbeiter dazu brachten, ihr Auditing zu
bezahlen, so daß man sie als "Publics" zählen konnte.
Und die haben sie dann losgeschickt, um einen Kredit aufzunehmen.
Und zwar waren das Kredite, für die von einigen reichen Publics
gebürgt wurde, von den gleichen, die da saßen und für PTS
erklärt worden waren und so nicht auditiert werden konnten. Dann
hat der Ethikoffizier das vernommen und die Staffs hereingerufen
und gesagt: "Du kannst von dieser Person da keinen Kredit
nehmen, denn die ist PTS und hat vielleicht zu einem SP
Verbindung. Das kann negative Auswirkungen auf uns haben."
So hat er auch das unterbunden, und die Statistiken gingen weiter
nach unten.
Wir wußten davon nichts, als ich dahin gegangen bin. Ich habe
mit den technischen Leuten angefangen, um zu sehen, wann sie ihre
PCs geplant hatten. Ich habe mir die Folder angeschaut, um zu
sehen, ob es Out-Tech darinnen gab. Da bin ich immer wieder auf
diese Bemerkung "nach Ethik" im Folder gestoßen. Dann
bin ich zum Ethikoffizier gegangen. Und dieser Ethikoffizier war
im übrigen trainiert. Und er hat diese Policies wirklich mit
aller Gewalt durchgesetzt. Nach ungefähr zwölf Folders, die ich
gesehen habe, bemerkte ich den Outpoint: Da gehen zu viele Leute
nach Ethik. Ich habe ihn über jeden einzelnen befragt. Und er
hat seine Unterlagen hervorgeholt und hat mir erklärt: "Der
ging rauf und runter und der auch." Bei den ersten dreien
hat es sich noch vernünftig angehört. Dann kam er zu der Sache,
wo er sagte: "Na, der ist PTS oder war PTS, weil er ein
Freund von einem war, der PTS war und da nicht übereingestimmt
hat, also ist er auch weg." Dann habe ich ihn gefragt:
"Wie handhabst du denn all das?" Und er hat mir sein
Policy gezeigt, und da habe ich zu ihm gesagt: "Naja, das
ist nicht die Handhabung. Das ist nur der erste Schritt, wie man
es macht. Er kannte nicht all die Policies, er kannte nur zwei,
drei.
Dann hatte ich plötzlich die Erkenntnis und ich stellte ihm
die richtige Frage: "Seit du von deinem Training zurück
bist, wieviele Leute hast du PTS erklärt? Zeig mir all ihre
Unterlagen!" Er sagte: "Ich bin nicht ganz sicher, aber
ich habe all die Unterlagen hier in diesem Schrank." Es war
ein Schaft mit Türen. Er machte die Türe auf, und es stapelten
sich 60 bis 70 Akten darin. Ich wußte von der technischen
Abteilung bereits, daß sie insgesamt 60 bis 70 Leute hatten. Und
ich kannte auch das Datum, daß in einer normalen Gruppierung von
Leuten etwa 20 Prozent PTS sind. Und da sagte ich: "Jetzt
weiß ich, was mit dieser Org passiert ist! Da gab es eine
Konzentration auf ein Policy und alle anderen wurden nicht
berücksichtigt." Und diese Person war der "Wer".
Vielleicht war da noch ein anderer Grund, nämlich die Person,
die ihn trainiert hat. Nachdem ich den richtigen Grund kannte,
war die Handhabung sehr einfach.
Ich habe also diese ganzen Namenslisten bekommen und habe
geschaut, daß diese Leute angerufen wurden, damit sie wieder
für's Auditing zurückkommen. Ich habe all die Auditoren
zurückbekommen, und am nächsten Tag war die Org wieder voll. Da
gab es noch ein anderes Policy, das die Leute von der technischen
Abteilung nicht kannten, bzw. ausgelassen hatten. Es war also
nicht nur ein Policy im Spiel, das zu stark befolgt wurde,
sondern auch eines, das ausgelassen wurde. Und das sagt aus, daß
das richtige Weiterleiten von Tech nach Ethik über Qual geht.
Natürlich war diese Org zu klein, um einen Leiter von Qual zu
haben. Es wurde "von oben gehalten", von jemandem, der
nicht einmal technisch trainiert war. So hatten sie für sechs
Wochen die ganze Org fast zu Fall gebracht. Und so haben sie es
unterlassen, 60 oder 70 Leute näher an ihre Ideale Szene zu
bringen. Wie es sich dann gezeigt hat, gab es überhaupt keine
Leute, die PTS waren - außer dem Ethikoffizier. Bei ihm stellte
sich die Frage: War er ein SP oder war er PTS. Er hat gedacht,
jemand geht rauf und runter, nur weil jemand ein wenig traurig
war, da er auf eine Sitzung warten mußte. Er versuchte mehr zu
wissen, als er wirklich wußte, und er versuchte auf einem
einzigen Policy zu operieren.
Jeder Auditor kann einem sagen, daß vor dem Laufen eines
Prozesses eine Person normalerweise nicht so gute Indikatoren
hat, wie wenn der Prozess zu Ende ist, und ganz speziell in der
Mitte eines Prozesses sind die Indikatoren einer Person nicht so
gut. Natürlich muß man Rudimente fliegen und schauen, daß die
Person in Sitzung ist, bevor man den Prozess läuft. Aber man
muß dran denken: er ist auf einer Brücke und er weiß: "Da
ist das nächste Gebiet", und er fragt sich, "kann ich
das handhaben und wie wird es gehen?" Er kann seine Logik
nicht so anwenden, wie wenn er den Prozess beendet hat und seine
Erkenntnis hat.