Logik im Leben
Seminar von Captain Bill Robertson
am 1./2. September 1990
Teil 2
Um ein Spiel anzufangen, muß es auch eine Übereinstimmung
geben, was das Endphänomen von diesem Spiel sein soll. Die
Idealen Szenen auf den Dynamiken existieren also am Ende des
Spiels, aber sie sind bereits ganz am Anfang da. Der Thetan kann
sie sich bereits vorstellen. Das müßt ihr verstehen, ansonsten
kann man keinen Sinn ersehen in dem, was die Leute in dem Spiel
tun. Der Thetan hat also in dem Moment, als er oder bevor er
überhaupt in das Spiel kam, mit all den Regeln übereingestimmt,
die ich im letzten Vortrag behandelt habe. Er hat in diesem
Moment bereits entschieden oder postuliert, wie es sein sollte,
wenn das Spiel zu Ende ist. Das ist vielleicht für viele von
euch ein neues Datum. Es ist vorhanden, und auf dem Games Basic
Kurs kommt, daß es wirklich da ist. Es gibt eine ideale Szene
für jede Dynamik, die am Anfang postuliert worden ist. Und
jemand wird damit weiterfahren, das Spiel zu spielen, bis er das
hat. Sogar wenn er aberriert wird, wenn er Störungen ausgesetzt
ist, wenn er zusammengeschlagen wird, wird er weitermachen und
versuchen, diese Idealen Szenen zu erreichen. Egal was er tut, ob
er sich zurückhält, ob er draußen wartet, ob er versucht, ganz
klein unten durch zu gehen und dem einen hier eines auszuwischen
und dem anderen dort, ganz gleich was ihm passiert, er wird
versuchen, diese Idealen Szenen zu erreichen. Und das ist der
einzige Grund, warum er überhaupt logisch etwas tut. Das ist der
Grund für seine ganzen Aktionen.
Viele Leute, die mit den Daten von einem Leben operieren,
realisieren das vielleicht nicht voll. Man könnte es natürlich
am E-Meter finden. Wenn sie es dann herausfinden würden, dann
würden sie sagen: "Naja, das habe ich die ganze Zeit über
gewußt." Wenn sie nur ein Leben anschauen, dann würden sie
es nicht voll realisieren, aber sie könnten erkennen, daß sie
auf diese idealen Szenen hinarbeiten, die sie am Anfang
postuliert haben. Das ist ein ziemlich erstaunliches Datum. Es
geht über ein Leben hinaus. Es geht über die ganze Zeitspur von
einem Thetan im ganzen Spiel.
Nehmen wir nun zum Beispiel jemanden in diesem Leben. Er sagt:
"Ich will an die Börse gehen und eine Million Dollar
machen. Das ist mein Ziel, das will ich wirklich machen."
War das seine Ideale Szene am Anfang vom Spiel? Nein, überhaupt
nicht! Weil am Anfang gab es noch nicht all die Partikeln. Man
hatte ihnen noch keinen Namen gegeben. Man hat noch nicht gesagt:
"Das ist Geld und das ist ein Dollar und das ist eine
Million davon und das ist gut." Aber ich garantiere euch,
dieser Wunsch, diese Million Dollar zu machen, ist ein Teil
davon, wie er der Idealen Szene, die er postuliert hat, näher
kommt, oder wie er eine Schwierigkeit handhabt, der er begegnet
ist, als er versucht hat, seine Ideale Szene zu erreichen. Nehmen
wir an, er macht die Million, oder man fragt ihn in einer
Sitzung: "Was wirst du tun, wenn du die Million Dollar
gemacht hast?" "Nun ich habe das noch nie gesagt,"
antwortet er, "aber dann werde ich versuchen die Prinzessin,
die ich im letzten Leben getroffen habe, zu finden. Ich werde sie
heiraten, denn damals hat das ihr Vater nicht zugelassen, da ich
nicht reich genug war."
Aber auch das ist nicht seine Ideale Szene, sondern ein
anderer Schritt. Aber jetzt kann man sehen, daß es in das Gebiet
der 2. Dynamik geht. Und wenn man ihm ein paar weitere Fragen,
also Auditingfragen stellen würde, dann würde man herausfinden,
daß diese Prinzessin, die er da finden will, nicht nur mit einem
Geschehnis in der Vergangenheit zu tun hat. Sehr viel früher auf
der Zeitspur hat er eine nahezu perfekte Beziehung mit ihr
gehabt, aber sie wurde durch die Implanter gestört. Und sie
haben in dieser Gesellschaft irgend etwas gemacht, um die
Beziehung auseinanderzubrechen, und das war zu stark. So hinter
der Million, hinter der Prinzessin von der Vergangenheit, welche
ihn der Vater nicht heiraten ließ, da er nicht reich genug war,
hinter all dem kämpft er nun darum, zu dieser nahezu idealen
Szene zurückzukommen, und alles, was er tun muß, ist diese
Implanter zu handhaben. Er weiß, daß sie sehr mächtig sind. So
gebraucht er nun ihre Technologie, um eine Million Dollar zu
machen. Er wurde überwältigt durch ihre betrügerische
Technologie, wie man Leute implantiert. Sieht man nun den Fall
von dieser Person in diesem Leben - ohne alles andere in Betracht
zu ziehen -. dann weiß die Person nicht viel von der Idealen
Szene, nur, daß sie sie anstrebt. Um dieses Geld zu bekommen,
implantiert er die Leute, er gebraucht Drogen, er hypnotisiert
sie, er verwendet Dritte Partei, er implantiert die Frauen von
den Leuten. Er macht das alles aus einem Grund - um sein
Geschäft zu machen. Und wenn man ihn als Beispiel für einen
Menschen im zwanzigsten Jahrhundert betrachtet, dann kann man
sagen: "Naja der ist verrückt." Oder: "Er ist
eine ausgezeichnete Führungskraft", je nachdem welchen
Gesichtspunkt man innehat. Das hängt nun wiederum von euren
eigenen Idealen Szenen ab.
Ich habe Interviews mit solchen Typen gesehen. Wenn sie sie
schlußendlich schnappen, weil sie etwas Illegales gemacht haben,
dann fragen sie: "Wußtet ihr nicht, daß ihr Leute betrogen
habt, daß ihr Kredite ohne Sicherheiten aufgenommen habt oder
Kredite nicht zurückgezahlt habt, daß ihr Unterschriften
gefälscht habt, daß ihr betrogen habt, wußtet ihr das alles
nicht oder wußtest du das alles nicht?" Ich sah ein solches
Interview im amerikanischen Fernsehen mit jemandem, der all das
getan hat. Der Typ saß völlig ruhig da und sagte: "Nun,
alles was ich versucht habe, ist, mich auf die Art und Weise, wie
man in Amerika lebt (american way of life), durchzuschlagen. Ich
wollte nur eine Million Dollar machen, wie das jedermann tun
will. Niemand hat mich gestoppt. Sie hätten mich stoppen
können. Sie hätten hingehen können und herausfinden können,
daß ich sie betrüge. Niemand hat das gemacht. Sie haben damit
übereingestimmt. So, wessen Fehler ist das? Das ist, wie wir
hier leben. Und das einzige, weshalb ich schuldig bin, ist, ich
habe mich erwischen lassen! Aber ich denke, meine
Gefängnisgenossen sollten all die Leute sein, die mir geglaubt
haben."
Offensichtlich hatte diese Person einen anderen Grund, das zu
machen, und für sie war es die völlig richtige und logische
Sache, das zu tun. Und wahrscheinlich weiß dieser Typ schon
genau, was er im nächsten Leben tut. Er kann es nicht in Amerika
tun, denn da kann es die Regierung herausfinden und ihn
erwischen. So, im nächsten Leben will er die Regierung sein. Da
sagt er sich: "Ich werde Saddam Hussein. Wenn ich Geld will,
dann übernehme ich einfach ein reiches Land, dann sagt niemand
etwas. Wenn sie es später tun, dann nehme ich Geiseln und mache
dieses und jenes."'
Seht, wie verrückt das werden kann. Die ganze Zeit hält die
Person zurück, was die Ideale Szene ist. Es kann sein, daß sie
so viele Störungen erhalten hat, daß sie sich nur noch auf
diese illegale Sache konzentriert, die sie jetzt macht. Sie
stimmt nicht mehr mit all den Dingen, die dem Überleben auf all
den anderen Dynamiken dienen, überein. Sie konzentriert sich nur
noch auf die eine Sache, die sie nicht ganz erreicht hat. Und das
muß sie bekommen. Ihre Spiellogik beschränkt sich nun auf eine
Dynamik. Zur Hölle mit dem Rest! Darum fühlt sie keine Schuld
und deshalb hat sie keine Betrachtung über Ethik auf irgendeiner
anderen Dynamik. Das ist ein Beispiel, was ihr heute auf diesem
Planeten vorfinden könnt. Man hat nun diesen Doktor Tod, man hat
diese Geschäftsbanditen, man hat Ali Baba und die 40 Räuber.
Wir haben all diese Szenarien am Laufen. Wenn das eine Person
individuell macht, dann ist die Wirkung im Spiel nicht so groß.
Das heißt einfach, daß diese Leute Auditing, Training und
Anwendung brauchen. Dazu kommen wir in einer Minute.
Aber es zeigt, wenn jemand organisieren kann - also eine
Konzentration eher auf die 3. Dynamik vorhanden ist - und jeden
in dieser 3. Dynamik überzeugt, daß ihre Ideale Szene davon
abhängt, ihm zu helfen, seine zu erreichen, und falls dann seine
Ideale Szene verrückt oder von den Implantern beeinflußt ist,
dann bekommt man diese verrückten Dramatisationen wie im
mittleren Osten. Da hat man Scharen von Leuten, die sagen:
"Verbrennt denen ihre Flagge! Bringt sie um!" Das ist
ein sehr aberriertes Spiel, weil man jetzt ganze Gruppen hat, die
teilnehmen.
Das ist, was LRH Gruppendenken genannt hat. Alles ist reaktiv
mit einer Bankübereinstimmung. Es gibt da auch die Ansteckung
von der Aberration. Und so erhält man eine Welt, die wirklich
verrückt ausschaut. Willkommen hier auf der Erde! Ich gebe euch
eine Übersicht über die Welt. Ihr braucht keine Angst zu haben!
In der Schweiz laufen die meisten Dynamiken ziemlich normal. Aber
die Schweiz teilt natürlich auch das Klima, die Atmosphäre und
die Ressourcen von dem ganzen Planeten. Darum gibt es da eine
Verantwortung. Und es wird klarer und klarer, daß, wenn die
wissenschaftlichen, die politischen und die geschäftlichen
Dramatisationen anfangen, das Überlebenspotential der Erde zu
zerstören, dann wird dies auch die Schweiz beeinträchtigen.
Also gibt es eine Verantwortung, die Ideale Szene auf allen
Dynamiken zu erreichen und auch anderen zu helfen, das zu tun.
Die Schweizer oder einige Schweizer - vielleicht sind es auch
keine Schweizer, sondern Leute von Markab - haben seit einiger
Zeit Waffen an die Leute da drüben verkauft, die da kämpfen und
das Geld dafür genommen. Es mag sein, daß das zu tun in der
Vergangenheit eine ganz logische Sache war und für das
Überleben der 3. Dynamik der Schweiz war. Denn wenn ihr das Geld
von beiden Seiten erhaltet, dann werden sie euch nicht
attackieren. Wenn man Waffen an beide Seiten verkauft, dann wird
man auch nicht attackiert. Wenn man genügend hohe Kriegszinsen
verlangt für die Gelder, die man ausleiht, dann gewinnt eine
Seite. Und man stellt sicher, daß die Gewinner und die Verlierer
ihr Geld zurückzahlen und daß sie alle ihre Waffen bezahlen.
Das ist nach dem 2. Weltkrieg passiert. Ich verurteile nicht die
Schweiz dafür, denn es sind nicht die Schweizer, die das machen.
Aber ihr wißt wahrscheinlich, daß es einen Teil in der
Schweiz gibt, der nicht wirklich Schweiz ist. Und die haben das
nach dem 2. Weltkrieg gemacht. Und das ist das kleine Gebiet für
internationalen Zahlungsausgleich in Basel. Das ist ein Gebiet
auf dem Planeten, das eigentlich nicht zu diesem Planeten
gehört. Es gehört zu keinem Land. Die Schweizer Regierung hat
keine legale oder keine polizeiliche Autorität in diesem Gebiet.
Das wurde ungefähr 1930 ohne eine Abstimmung an diese Bank für
internationalen Zahlungsausgleich übergeben. Wir haben das vor
langer Zeit herausgefunden. Wir haben versucht, Reporter dazu zu
bringen, Artikel darüber zu schreiben. Ich und viele andere
hatten damit zu tun. Und alles was dabei herauskam, war eine
Untersuchung, wer da versuchte, das ans Licht zu zerren. Niemand
hat die Geschichte veröffentlicht. Sie haben es der Polizei
erzählt, und die haben angefangen zu schauen, wer da dahinter
steckt. Nach 50 Jahren war es immer noch ein großes Geheimnis,
und es war geplant, daß es ein großes Geheimnis bleiben würde
und daß die Schweizer das nicht wissen sollten. Und da gibt es
also diese kleine Zurückhaltung, die die Schweiz davon abhält,
die Ideale Szene zu erreichen.
Aber solche gibt es in jedem Land, z.B. in Schweden -
vielleicht habe ich das schon gesagt - wenn ihr da zu einem
Polizisten oder zu einem Arzt geht und sagt, ihr glaubt, ihr habt
telepathische Kommunikation erhalten, dann werdet ihr für
verrückt erklärt und kommt in eine Klapsmühle. Diese
Übereinkunft in Schweden hält natürlich die schwedischen Leute
davon ab, ihre Ideale Szene zu erreichen. In Dänemark sind sie
alle für die Menschenrechte und kritisieren Südafrika wie
verrückt und kritisieren die Amerikaner wegen deren Behandlung
der Schwarzen und den Indianern. Aber sie besitzen Grönland, und
sie lassen keinen Eskimo nach Kopenhagen kommen, da die Eskimos
in ihren Augen eine niedrigere Lebensform sind. Das ist eine der
Sachen, die Dänemark davon abhält, daß es seine Ideale Szene
erreicht oder daß ein dänischer Bürger als ein Teil dieser
Gruppe von Dänemark sie erreicht. Ich sage nicht, daß die
Ideale Szene von jedermann die gleiche ist, aber sie ist, wenn
man es unter dem Spielaspekt betrachtet, sehr positiv und voll
von Theta. Sie ist sicher nicht schädlich. Sie ist eher
vergleichbar mit diesen angenehmen Momenten, über die wir
geredet haben. Und wenn ihr solche Momente habt, dann ist es in
Ordnung, daß ein anderer solche Momente auch hat. Alle Spieler
können also ihre Ideale Szene haben, ohne daß sie von der
Idealen Szene der anderen Spieler irgend etwas wegnehmen.
So war das ursprünglich postuliert. Jede Person würde ihre
eigene Ideale Szene haben, die verschieden von der anderer ist,
ohne aber dem anderen etwas wegzunehmen, und das Ganze würde
harmonisch zusammenpassen. Es ist möglich, die eigenen Idealen
Szenen auf den eigenen Dynamiken zu erreichen, auch wenn man
weiß, daß auf einigen anderen Dynamiken einige andere Leute
ihre Ideale Szene noch nicht erreicht haben. Aber wenn ihr eure
erreicht, dann könnt ihr andere verstehen und ihnen dabei
helfen, ihre eigene zu erreichen. Das wiederum hilft euch, eure
zu erhalten. Das ist also eine Richtung, in die man geht.
Wenn man eine totale Gewissheit hat, daß es erreicht werden
kann und erreicht werden wird, dann kann man die eigene erreichen
und in ein anderes Spiel gehen, um den anderen zu helfen, ihre zu
erreichen. Das ist ein sehr unaberrierter Zustand, das garantiere
ich euch. Unter diesem Gesichtspunkt kann man niemanden vor der
Tür stehen lassen. Wenn man die Sachen von einem Gesichtspunkt
eines Fallüberwachers aus sieht, dann ist jede negative Emotion,
die man vielleicht gegen eine Person empfunden hat, sehr logisch,
vorausgesetzt man sieht den ganzen Grund dafür im Fall, und die
Handhabung, die dafür notwendig ist. "Ich verstehe jetzt,
warum er da ein ganzes Land geraubt hat, warum er eine
Todesmaschine erfunden hat oder warum der Geschäftsmann
jedermann betrogen hat." Man sieht die Anwendung von Logik
auf seiten der Person. Es ist zwar einiges verdreht worden und
unlogisch in bezug auf das Spiel, aber für ihn ist es immer noch
logisch.
Aber diese Unlogik könnte gar nicht existieren, wenn die
Person nicht logisch versucht hätte, ihre Idealen Szenen zu
erreichen. Er hätte keinen Elan oder keine Kraft gehabt,
irgendwo in eine Richtung zu gehen. Wenn jedermann eine
unlogische Richtung hätte oder unlogische Ideale Szenen, auf die
er lossteuert, - mit anderen Worten wenn der Mensch schlecht
wäre - dann wäre er auf all seinen Dynamiken schlecht und
bösartig. Und da es die meisten Leute gern haben, wenn das Leben
leicht ist, dann wäre das leichteste, was er in so einem Fall
tun könnte, sich so jung wie möglich umzubringen. Dann wären
all seine Dynamiken erledigt. Es würde ziemlich bald keine Leute
mehr geben und auch keine Thetans, die da wären, um Körper zu
nehmen, weil sie gar nicht leben wollten. Oder wenn sie mal
zufällig einen Körper hätten, dann würden sie gar nicht
warten, bis er in der Lage wäre, neue zu produzieren, sondern
würden ihn gleich umbringen. Und wenn sie ein wenig älter
werden würden und ein Auto hätten, dann würden sie damit in
die Berge fahren, um dort abzustürzen. Es würde bald keine
Versicherungsgesellschaften mehr geben und keine Autos und
niemand, dem man sie verkaufen könnte. Niemand würde mehr
essen, denn das hieße ja Überleben. Die ganze Gesellschaft
würde zusammenkrachen. Und die Leute würden herumgehen und aus
überhaupt keinem ersichtlichen Grund Selbstmord begehen.
Von einem logischen Gesichtspunkt und von einem
Überlebensgesichtspunkt aus, besteht dazu kein Grund. Aber das
wäre nur so, wenn die Ideale Szene der Leute wäre, das Spiel zu
zerstören und es nicht zu spielen. Das wäre dann eine
Situation, in der das Spiel sehr schnell enden würde. Aber es
würde eine Menge Trümmer und Schutt geben, die da liegen
blieben. Den Berichten in den Medien nach zu schliessen, sind es
nicht viele Leute, die diese Sache wirklich machen, ist es nicht
ein sehr großer Prozentsatz. Aber andere Leute wundern sich,
warum die das machen. "'Warum hat er sich betrunken und ist
die Klippe heruntergefahren?" Sie verstehen es nicht. Das
Spiel wurde irgendwie gestört. Und wenn man nun diese Person im
nächsten Leben nimmt und dieses Geschehnis ausläuft, dann
findet man, daß er es mit dem Gefühl gemacht hat, daß es ganz
logisch war. Und es war die einzige Art, wie er aus dieser
Situation herauskommen konnte, so daß er vielleicht in einem
anderen Körper seine Ideale Szene da drüben verwirklichen
konnte. Vielleicht hat er die Raten von dem Auto nicht zahlen
können und er hatte zwei Exfrauen, die beide Geld von ihm
wollten. Seine Familie hatte ihn enterbt. Und er hatte noch einen
Kredit von der Bank, den er nicht zurückzahlen konnte. Er hat
sich sogar Geld von seinem besten Freund geborgt, um sich Whisky
davon zu kaufen. Und jetzt sagt er: "Zum Teufel damit. Ich
schaffe es nicht. Ich komme nirgends hin, und ich werde keine
Ideale Szene in diesem Leben erreichen, also über die
Klippe!"
Wenn man diese Person auditiert und etwas zurückgeht, kann es
nun sein, daß man findet, daß er sehr früh in seinem Leben
einige falsche Daten angenommen hat. Aufgrund dieser dachte er,
es sei in Ordnung, Kredite nicht zurückzuzahlen oder zwei Frauen
gleichzeitig zu heiraten. So stellt man fest, daß er sich selbst
in diese Situation gebracht hat. Eine der Arten, wie wir anderen
helfen können, ihre Idealen Szenen zu erreichen, ist, ihnen
wahrere Daten über das Spiel zu geben. So können sie diese
Daten in ihrer Logik gebrauchen und können so wirklich ihre
Idealen Szenen erreichen. So können sie ihr Leben auswerten, den
Wert und die Wichtigkeit Dingen zuordnen, richtige Entscheidungen
treffen und auf die Idealen Szenen hinarbeiten. Ebenso können
sie anderen helfen, dasselbe zu tun, da die anderen auf einigen
ihrer Dynamiken sind. Denn es bedeutet nicht, daß wenn einer die
Idealen Szenen erreicht, daß es dann die anderen nicht können.
Und wenn das alles passiert, dann erhalten wir eine neue Logik im
Leben, nicht nur Überleben.
Überleben ist nur, es durch den Tag zu schaffen, und am Ende
des Tages noch am Leben zu sein trotz all der verrückten Sachen,
die sich im Laufe des Tages ereignet haben. Nein, es geht darum,
zu einer neuen Idee von Überlebensfähigkeit zu gelangen. Diese
Überlebensfähigkeit beinhaltet, daß man fähig ist, zu leben
und daß man bestehen bleiben kann und daß man weitermachen
kann. Und es bedeutet, daß man das reine Überleben gemeistert
hat und daß man in eine Richtung kommt, wo man auf die Ideale
Szene zugeht, und wo garantiert ist, daß man auch weiterhin
darauf zugeht. Ich hoffe, daß das die Idee vermittelt, was wir
meinen, wenn wir von Logik im Leben sprechen. Für die meisten
Leute bedeutet das nur, "wie überlebe ich". Aber für
uns und für jeden, der das Spiel versteht, heißt es
Überlebensfähigkeit und die Fähigkeit, die Idealen Szenen zu
erreichen.
Vor der Pause werde ich drei Dinge erklären, die sehr wichtig
sind, um das zu machen. Und das habe ich euch schon vorher
gesagt: Das ist Auditing, Training und Anwendung, weil das die
drei Dinge sind, die es davor nicht gab. Es gab keine
Möglichkeit herauszufinden, an welchem Punkt die Logik einer
Person gestört wurde und er so vom Weg abkam und wie man ihn
zurückbringt. Was man im Auditing erreichen will, ist das
Endphänomen von jedem Prozess. Egal was der Prozess macht, es
gibt ein Endphänomen, das drei Dinge beinhaltet. Erstens eine
F/N. Die zeigt, daß all die Ladung - die liegt nicht auf
freudigen Momenten - weggegangen ist. Zweitens, VGIs, sehr gute
Indikatoren, zeigen, daß die Person glücklich ist am Ende,
nicht etwa deprimiert oder traurig. Und da gibt es noch etwas.
Drittens eine Erkenntnis. Die Erkenntnis ist die Wiederkehr der
Spiellogik der Person. Jetzt seht ihr, was Auditing macht.
Ein guter C/S schaut, daß das passiert, die drei Indikatoren
eines Endphänomens, ganz speziell die Wiederkehr der Logik, das
Spiel zu spielen. Das kann nun eine Realisation sein, daß das
nicht logisch war oder daß das gestört war oder auch:
"jetzt verstehe ich, wie man das tut." Vielleicht ist
es auch: "Hier ist das Spiel, nicht da drüben." In
jedem Fall enthält diese Erkenntnis irgendeine Realisation oder
Verbesserung der Spiellogik. Vielleicht habt ihr nicht gewußt,
daß man Auditing so logisch betrachten kann, aber grundsätzlich
versuchen der Auditor und der Fallüberwacher einen dazu zu
bringen, daß man das Spiel besser spielen kann. Und es führt
auf die Idealen Szenen zu, die man will.
Training? - Na Studieren halt! Erinnert euch daran, was ich
gesagt habe, es ist gut, wenn andere ihre Idealen Szenen
erreichen, denn sie sind Teil der eigenen Dynamiken, auf denen
man seine eigenen Idealen Szenen erreichen will. Wenn man
trainiert wird - und ich spreche von Training und Ausbildung im
weitesten Sinne, von allem, was einen befähigt, einem anderen im
Spiel zu helfen - dann kann man anderen helfen, ihre Ideale Szene
zu erreichen. Und dann wird es leichter sein für einen selbst,
die eigene zu erreichen.
Aber woher kam denn all diese Aberration im Spiel des Lebens?
Wir wissen, daß Auditing eine Aktion ist, wo man eine Person aus
dem Spiel herausnimmt, einen sicheren Raum schafft und einen
Auditor da hat, der seinen Gesichtspunkt nicht im Spiel hat, so
daß sie all diese Dinge erzählen kann. Training wird in einem
kleinen Raum gemacht, wo man all die Daten und all das Wissen
bekommt und wo man es demonstrieren kann. Das ist wie eine kleine
Station am Rande des Lebens oder ein sicherer Raum, wo man das im
Spiel tun kann. Aber um nun wirklich einen Effekt zu erzielen,
will man das nun im Leben anwenden.
Für viele Jahre war ich ein trainierter Auditor und habe
anderen helfen können. Das habe ich aber nicht ausschliesslich
gemacht, da ich Missions machte. Das war ziemlich hart. Ich habe
über 100 Missions für die Sea Org gemacht. Und das war
Anwendung! Es braucht nicht eine Mission sein, aber es bedeutet
einfach, in das Spiel des Lebens das einzubringen, was man im
Training gelernt hat oder das, was man im Auditing darüber, wie
man ein besserer Spieler sein kann, herausgefunden hat. Und wenn
man das in das Spiel einbringt, dann verstehen andere Leute, daß
es da einen besseren Weg gibt, das Spiel zu spielen. Vielleicht
sind die überhaupt nicht auf der Brücke und haben gar kein
Training, aber sie realisieren: "Diese Person hilft mir zu
überleben." Die wissen nichts über ihre Idealen Szenen,
aber sie wissen: "Der hilft mir zu überleben. Er gibt mir
nützliche Daten. Er hat geschaut, daß ich meine 2. Dynamik
gehandhabt habe, er hat geschaut, daß ich mit Leuten rede. Er
hat mir über die Szenarien erzählt, und ich habe sie vermieden.
Er hat mir gesagt, was hinter diesen Zeitungsartikeln über UFOs
steckt."