Das Verbessern von Zuständen im Leben
Vortrag von Captain Bill am 1./2. Dezember
1990
Teil 4
Wir sind fast ganz unten, aber es gibt noch einen tieferen
Zustand. Das ist einer, den LRH in den 70er Jahren gesehen hat.
Die Person ist zwar ein Unterdrücker, aber sie macht
"Dritte Partei" mit einer unterdrückerischen Absicht.
Das ist ein fähigerer Unterdrücker. Er ist zerstörerischer als
nur ein Unterdrücker, er hat eine unterdrückerische Absicht.
Warum ist das tiefer unten als nur eine unterdrückerische
Person?
Ein Unterdrücker arbeitet vor allem daran, daß andere PTS zu
ihm gehen, daß sie anfangen, rauf und runter zu gehen und daß
sie sich schließlich auf einer Abwärtsspirale befinden. Man
muß daran denken, daß die Leute, die davon beeinflußt werden,
schon in einem ziemlich niedrigen Zustand sind. Die kamen
herunter durch Zweifel, Feind, Verrat, Verwirrung und Kein
Zustand und kamen in den Einflußbereich und haben sich letztlich
überlegt: "Das ist, wie man es machen muß. Ich werde
einfach ein Unterdrücker."
Aber eine dritte Partei macht nun folgendes. Er versucht, daß
zwei sehr fähige Personen sich gegenseitig bekämpfen. Und zwar
sagt er der Nr. 1, daß die Nr. 2 der Unterdrücker ist, und der
Nr. 2 sagt er, daß die Nr. 1 der Unterdrücker ist. Darum hat er
mehr als den doppelten Effekt von einem einfachen Unterdrücker.
Denn er bringt eine fähige Person dazu, eine andere fähige
Person als Unterdrücker zu lokalisieren. Er selbst bleibt
versteckt, so daß man ihn nicht lokalisieren kann. Person 1 ist
fähig und Person 2 auch. Beide sind in höheren Zuständen. Wenn
diese beiden anfangen, sich zu bekämpfen, dann wird das
schrecklich. Da ist viel mehr Gewalt und Zerstörung dabei, als
wenn ein SP einen beeinflußt, und man nur rauf und runter geht.
Das produziert hier auf beiden Seiten - bei Person 1 und 2 -
einen großen Ridge, eine große Energieanballung. Ron schrieb
ein ganzes Policy darüber, wie und warum sich Zivilisationen
bekämpfen und sich gegenseitig zerstören. Man könnte sagen, da
ist ein Unterdrücker, der auf mehr als einer unterdrückerischen
Dynamik arbeitet - auf der Dynamik der Zerstörung. Er bringt
fähige Thetans dazu, gegeneinander zu kämpfen.
Das braucht auch eine Handhabung mit der Tech, da die Leute es
selbst nicht sehen und nicht herausfinden können. LRH hat die
Handhabung gegeben. Man sollte sich mit den zwei fähigen
Leuten hinsetzen und sie dazu bekommen, daß sie die dritte
Partei sehen und identifizieren können, wer das ist (1). Man
muß nun hier ARC und KRC anwenden, denn diese Leute, mit denen
man sich hinsetzt, sind nicht unterdrückerisch. Sie machen zwar
gegeneinander unterdrückerische Dinge, aber sie sind nicht
unterdrückerisch. Danach muß man ihnen sagen, daß sie sich
von dieser Quelle der dritten Partei getrennt halten sollen (2)
und daß sie damit nicht wieder in Verbindung treten sollen
(3).
Also das erste wäre, daß man den zwei Leuten, die sich
bekämpfen, hilft, die dritte Partei herauszufinden und zu
identifizieren - sie können das nicht selber machen, da sie es
nicht sehen. Dann sagt man ihnen, daß sie sich fernhalten und
nicht mehr damit verbinden sollen.
Das kann nicht nur auf zwei Leute, sondern auch auf zwei
Länder zutreffen. Wenn man z.B. so etwas mit zwei Staatsmännern
gemacht hätte, und die gingen zurück in ihr Amt und erhielten
wieder einen Brief offensichtlich oder fälschlicherweise - von
der anderen Seite, wo gesagt wird, die machen das und das da
drüben, dann sollten die nicht darauf eingehen"- sondern
den Brief nehmen, zerknüllen und wegschmeissen. Man sieht also,
daß derjenige, der diese Dritte Partei handhabt, jemand sein
muß, der auf Zuständen trainiert ist, der sich damit auskennt.
Er muß offene Komn-linien haben, nicht versteckte. Er muß die
Leute dazu bringen, daß sie sagen, welche Daten sie bekommen
haben, aufgrund derer sie zu dem Entschluß gekommen sind, daß
der andere schlecht ist. Dann muß er schauen, woher die Daten
gekommen sind. Was ist die Quelle davon?
Die "Dritten Parteien" haben ein ganzes Netzwerk von
kleinen SPs, die in den verschiedenen Ländern eingesetzt werden
und dazu gebraucht werden, um diese Dritte Partei zu vermitteln.
Das sind ganz normale Umstände auf diesem Planeten. Man könnte
also einen Agenten in Israel haben, der sagt, "die Araber
werden Euch morgen angreifen", und man hat einen Agenten bei
den Arabern, der denen sagt, "die Israelis werden einen
Überraschungsangriff heute Abend machen". Und die Agenten
sind vielleicht von einer größeren Ölfirma geschickt worden.
Wenn man also Superman spielen wollte, dann müßte man hingehen
und schauen, woher die Daten kommen. Wie sind die zustande
gekommen? Dann würde man realisieren, die kommen nicht von der
anderen Seite. Die kommen von diesem Agenten, der erst eine Woche
hier ist. Für wen arbeitet der eigentlich? Man müßte das
zurückverfolgen. Aha, der kommt von den Ölgesellschaften.
Auf einer größeren Skala, wenn so etwas bei Ländern
stattfindet, ist das Endresultat Krieg. Ihr wißt, was Krieg auf
den Dynamiken des Spiels verursacht: Alles von Nervengas über
biologische Waffen, chemische Waffen bis zu Atombomben und ein
Entlaubungsmittel, das in Vietnam gebraucht worden ist, wo all
die Blätter abfallen, all die Bäume sterben. Ich habe Euch
gesagt, ich würde Euch auf eine Reise in die tieferen Zustände
nehmen.
Und bei den Zuständen unter Nicht-Existenz braucht man
jemanden, der dabei hilft, weil sie mehrheitlich fremdbestimmt
sind und mehrheitlich von der Richtung her aus dem Spiel
hinausfahren. Man kann sehen, daß diese Formeln sehr selten
angewendet werden, da Leute normalerweise in solchen Zuständen
festfahren oder weiter nach unten gehen. Man kann immer aus einem
bestimmten Zustand herauskommen - wenn man die Formel nicht kennt
und nicht anwendet indem man einfach in den nächst tieferen
Zustand geht.
Und das ist einer der Hauptgründe, warum Ethik in der
Anwendung eine sehr logische und persönliche Sache ist. Denn die
gleiche Sache kann passieren, wenn jemand einem einen bestimmten
Zustand zuweist oder wenn man jemanden in einen Zustand versetzt,
und das nicht stimmt. Wenn die betroffene Person nun glaubt, daß
dieser Zustand der richtige sei und diesen Zustand annimmt, ist
es, wie wenn man einem PC ein falsches Item gibt. Er wird dann
die Zustände hinunterfallen, tiefer und tiefer und tiefer. Und
es gibt immer die Unterdrücker, die ganz unten sind und die
Dritten Parteien, die da warten und ihn in Empfang nehmen.
Es ist also wichtig, daß man diese Zustände und die
Handhabungen davon sehr gut kennt, so daß man sich selbst
handhaben kann und daß man Leute, denen man auf den Dynamiken
begegnet, auch damit handhaben kann.
Im nächsten Teil gehen wir zu den höheren Zuständen. Da
kommen einige, die niemand kennt oder anwendet. Vielleicht sind
einige Leute In diesen Zuständen, aber sie kennen die Formel
dafür nicht. Wir gehen über diese Zustände und ihre Formeln,
weil man diese höheren Zustände braucht, um diese tieferen
wirklich handhaben zu können.
Willkommen zum Teil 4 "Das Verbessern von Zuständen im
Leben". Jetzt machen wir eine Reise durch die höheren
Zustände. Einige davon wurden niemals erreicht. Nicht in diesem
Spiel und bestimmt nicht auf diesem Planeten, nicht von den
normalen Leuten auf diesem Planeten. Gestern beim 2. Teil sind
wir bis Normal gekommen, so daß wir zu diesem stabilen Punkt
dort kamen. Erinnert Ihr Euch, wo die Kurve so geht?

Da ist Verbesserung und Zeit. Wir haben gesagt, da verändert
man nichts. Da schaut man nur, ob es Dinge gibt, die sich
verschlechtern und handhabt das, und wenn etwas besser geht, dann
verstärkt man das. Und man paßt auf wirtschaftliche Szenarien
auf, so daß man diese Linie oberhalb der Inflationsrate hält.
Was passiert nun, wenn - wie in unserem Beispiel von gestern -
die Molkerei ein ganzes Gebiet dazubekommt, und so stark
verbesserte Statistiken hat? Da hatten wir also die Molkerei, die
war erst in Notlage, dann in Normal, und plötzlich kam das ganze
Gebiet von Zürich hinzu und ihre Produktion und ihre Einnahmen
sind stark gestiegen. Das nennt man einen Wohlstand, d.h.
plötzlich läuft alles gut. Das wäre nun +2 Wohlstand oder auch
Überfluß.
Viele Gesellschaften oder Individuen auf diesem Planeten haben
das zu der einen oder anderen Zeit erlebt. Nicht unbedingt die
Familien in Äthiopien und Biafra, aber viele Familien in der
westlichen Hemisphäre haben einen plötzlichen Anstieg von
Produktion oder Einkommen gehabt, und sind in diesen Zustand von
Überfluß gekommen. Es kann sein, daß auch Individuen in einen
solchen Zustand gekommen sind.
Vielleicht haben sie nicht einmal dafür gearbeitet, sondern
haben von jemandem geerbt, der in der Familie gestorben ist. Oder
sie haben im Lotto oder im Toto gewonnen. Das Problem mit all
diesen Leuten ist, daß sie die Formel nicht gekannt haben. Und
es gibt nichts, was enttäuschender ist, als wenn man aus seinem
Überfluß wieder herunterfällt und sogar noch unter Normal oder
Notlage, die man davor hatte.
Was man hier also will, ist, daß man die allgemeine Statistik
in eine höhere Lage bringt, und die Formel dazu würde man
"Normal von einem Überfluß" nennen. Man kann also die
Höhe der Statistik verbessern, mit anderen Worten, expandieren.
Man kann das machen, indem man das Stück für Stück über eine
lange Zeit macht und die Dinge in fortwährendem Normal hält,
oder indem man einen momentanen Überfluß ausnützt und sofort
die richtige Formel anwendet. In dem nächsten Zustand werdet Ihr
sehen, weshalb es so schwierig ist, einen Überfluß langfristig
zu halten. Der Grad an Expansion überwältigt einen nahezu, da
das Material, das man zum Produzieren braucht, im gleichen
Verhältnis expandieren muß.
Man ist in diesen Zustand überhaupt gekommen, weil man die
Notstandsformel richtig gemacht hat, dann die Normalformel, also
da, wo man den Leuten vertraut hat, wo die Ethik ziemlich milde
war und alles gut läuft. Es hat vielleicht 6 Monate oder ein
Jahr gedauert, um das alles hinzukriegen. Die Lastwagen wurden
z.B. jeden Tag geputzt.
Plötzlich fängt nun ganz Zürich an, Milch zu kaufen. Und
man fängt sich an zu fragen, ob man nicht eine Molkerei in
Zürich kaufen sollte und von dort aus liefern sollte. Aber man
muß daran denken, daß dies nun eine ganz neue Firma wäre, und
deren Mitarbeiter noch nicht wissen, wie man die Lastwagen
wäscht. Man hat da andere Angestellte, denen man noch nicht
vertrauen kann, die vielleicht in tieferen Zuständen sind. Man
braucht neue Manager, und die sollten natürlich so gut sein wie
die, die man bereits hat. Aber diese, die man hat, will man
natürlich nicht da wegnehmen und in die neue Firma schicken.
Also das beste, was man sich in diesem Stadium erhoffen kann,
ist, daß man einen Schritt vorwärts oder in die Höhe kommt,
und daß man es dann auf diesem Niveau halten kann. Und wenn man
eine ganze Folge von solchen Schritten macht, dann kann man über
eine gewisse Zeit hinweg Expansion erreichen.

Schauen wir uns erst einmal an, warum viele den Schritt des
Haltens überhaupt nicht machen können. Sie kommen bis hierher
an die Spitze, und dann kracht es wieder runter.
Das erste, was man in Überfluß machen muß, ist das, was
einem die ganzen Managementberater in Notlage empfehlen - was
dort falsch ist, aber hier in diesem Zustand ist es richtig,
nämlich zu sparen (1). Was das Wort hier bedeutet ist,
daß man mit neuen und zusätzlichen Ausgaben sparen soll. Es
heißt nicht, daß man das, was man bereits tut, reduziert. Es
heißt, daß man nicht einfach hingeht und all sein Geld
verschleudert. Das passiert den meisten Leuten, die in Wetten
gewinnen oder erben. Sie gehen hin und geben das Geld einfach
aus. Nr. 2 ist, daß man sämtliche Schulden bezahlt. Erst
wartet man einmal, gibt das Geld nicht aus, sondern zählt all
die Dinge zusammen, die man bezahlen muß, und bezahlt die. Das
heißt, daß man sich der Kontrolle von Banken oder irgendwelchen
Leuten, von denen man sich Geld geborgt hat, entzieht, d.h. also,
man handhabt alle Schulden oder finanziellen Verpflichtungen.
Wenn man jemandem persönlich Geld schuldet, und der hat einen
zwar nie gefragt, daß man das zurückbezahlt, dann ist jetzt die
Zeit, es zu tun. Denn wenn man größer und größer wird, werden
sie eines Tages mit Anwälten kommen und das Geld von einem
verlangen.

Ihr wißt zum jetzigen Zeitpunkt, daß Ihr expandiert, aber
die anderen wissen es noch nicht unbedingt, also zahlt man ihnen
besser jetzt die Schuld zurück, und läßt sich von ihnen
unterschreiben, daß man ihnen nichts mehr schuldet.
Erinnert Euch an die Szenarien, von denen ich gesprochen habe.
Wenn jemand die Formeln richtig anwendet und dann hochkommt, dann
werden diejenigen, die im Spiel stören, auf einen aufmerksam und
fangen an, einen übernehmen zu wollen. Einer der leichtesten
Wege, wie man jemanden übernehmen kann, ist mit einer Schuld,
die er nicht bezahlt hat. Wißt Ihr, daß man einen Schuldschein
kaufen kann? Der Hauptunterdrücker, den man hat und der einen
stoppen will, kann zu der Bank gehen, wo man die Schuld hat, und
die Schuld abkaufen. Das gilt für Hypotheken und Anleihen, die
man für sein Geschäft hat. Das alles kann gekauft werden. Mit
anderen Worten, sie zahlen der Bank das Geld plus Zinsen. Dann
haben sie den Schuldschein, und man schuldet nun ihnen das Geld.
Nun können sie einem Schwierigkeiten machen. Viele Leute wissen
das nicht, aber die meisten Banken verkaufen Schuldscheine. Das
ist einer der Lieblingswege von den Leuten, die die Szenarien
veranstalten, um ein Geschäft zu kontrollieren.
Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Wenn man die ersten zwei
gemacht hat, dann schaut man, wieviel man noch übrig hat. Man
spart also nur, bis man die ersten zwei Schritte gemacht hat. Man
zahlt all seine Schulden und schaut, was einem nun wirklich noch
bleibt. Der nächste Schritt ist nun, daß man den wahren
Grund für diesen Überfluß herausfindet und daß man das
verstärkt (3). Erst einmal muß man klug genug sein, um den
wirklichen Grund für diesen Überfluß herauszufinden. Im
Beispiel von der Milch war es, daß Mundpropaganda bis nach
Zürich ging und die Leute von Zürich nun auch diese gute Milch
haben wollten. Das will man nun verstärken.
Man könnte eine Werbekampagne machen, oder man könnte die
eigenen Verkäufer in all die Molkereien in Zürich schicken. Und
vielleicht muß man einen Teil des Geldes brauchen, um die Aktion
zu unterstützen, um weitere Lastwagen zu kaufen, sie zu putzen
und um weitere Flaschen anzuschaffen. Wenn man es richtig macht,
dann wird man das Einkommen der Firma auf dieser neuen Stufe
halten können.
Wenn man auch den letzten Schritt macht, der lautet, daß
man das Gebiet, woher der Überfluß kommt, mit Ethik schützt
(4). Man findet heraus, daß der Überfluß daher kam, weil
Zürich als neues Gebiet dazu kam. Die Leute, die das verursacht
haben, die Lastwagenfahrer, die die Milch liefern, und einige der
Kunden, die man da hat, beschützt man, da hört man nicht zu,
wenn irgend jemand etwas Schlechtes über sie erzählt. Man
schützt die mit Ethik, man gibt ihnen vielleicht einen
Gewinnanteil. Man zeigt ihnen, daß man die Expansion, die sie
verursachen, schätzt. Und wenn irgend jemand kommt und meckert
und sagt: "Der hätte die Belohnung nicht bekommen sollen.
Ich hätte sie erhalten sollen!" dann untersucht man den,
der da kommt und das sagt, und nicht denjenigen, über den er
spricht. Wenn man das nicht tut - erinnert Euch an die Sachen,
die ich bei der dritten Partei gesagt habe und bei SPs. Die SPs
werden kommen und schauen, daß die Sache unmittelbar wieder
zusammenbricht.
Wenn man auf diesem neuen Niveau bleiben will, dann muß man
erst einmal sparen und keine neuen Ausgaben machen und muß
sämtliche Schulden zahlen. Dann muß man herausfinden, was der
Grund für den Überfluß war, den verstärken und das Gebiet
schließlich mit Ethik schützen. Und viele Leute in Firmen und
auch in Ländern, die in Überfluß kamen, haben diese Formel
nicht gemacht. Sehr bald werden die Gläubiger anfangen sich zu
melden, aber sie haben ihr Geld schon ausgegeben. Sie haben eine
Jacht gekauft und drei neue Autos für leitende Angestellte. Das
hat nichts damit zu tun, daß man die Sache am Laufen hält und
das Gebiet, woher der Wohlstand kommt, verstärkt. Das hat auch
nichts damit zu tun, es zu schützen.
Jetzt kann man sich wundern, was mit jemandem ist, der sein
Geld beim Lotto gewonnen hat. Soll er sein ganzes Geld für
Lottoscheine ausgeben? Nein! Diese Person spart natürlich und
zahlt alle Schulden, aber was war der wirkliche Grund für den
Überfluß? Es war nicht, daß er eine Menge Lottoscheine gekauft
hat. Er wollte das Geld für irgend etwas. Er wollte Geld für
irgend etwas gewinnen. Der Grund für diesen Überfluß ist das,
was er wollte. Vielleicht wollte er sein eigenes Geschäft
gründen. Vielleicht wollte er unabhängig werden und nicht mehr
für jemand anderen arbeiten. Vielleicht wollte er ein besseres
Haus kaufen. Nun kann er das machen, wenn er genügend Geld
übrig hat. Er kann anfangen damit und dann die anderen Zustände
anwenden und damit weitermachen.
Bei anderen Gelegenheiten, wo es unerwartet kommt - z.B. bei
einem Verwandten, der gestorben ist - heißt es natürlich nicht,
daß man alle Verwandten umbringt. Das wäre sehr
unterdrückerisch. Man muß sich anschauen, was man in seinem
Leben gemacht hat, das verursachte, daß dieser Verwandte einem
etwas vererbt hat. Vielleicht war man ein guter Freund für diese
Person. Man konnte gut mit ihr reden. Oder vielleicht hat man ihr
im Haus oder im Garten geholfen. Vielleicht hat man ihr
interessante Bücher zum Lesen gegeben. Was man also herausfinden
muß: Was ist der Grund, daß diese Person einem so einen
Austausch gibt? Und das kann man dann verstärken. Man könnte so
ein Geschäft daraus machen. Man könnte Bücher verleihen an
Leute, die Antworten brauchen. Man könnte einen Gärtnerbetrieb
aufmachen oder man könnte ein Kommunikationszentrum aufmachen
für Leute, die Probleme mit älteren Leuten haben. Man hatte es
als eine ganz normale Sache betrachtet, und plötzlich hat man
realisiert, daß man einen Austausch dafür bekommen kann.
Vielleicht kann man ein ganz neues Geschäft entdecken.
Wenn man also den Grund für den Überfluß herausfindet, dann
muß es auch ein Grund sein, der Verbesserung und Überleben auf
seinen anderen Dynamiken mit sich bringt. Dann wird man
erfolgreich sein.
Wenn nun Leute oder Firmen fähig sind, das für eine Weile zu
halten, dann sehen wir, in welch höhere Zustände sie nun
kommen, und was sie da machen müssen. Wenn sie es nicht machen,
dann wird das verursachen, daß alles wieder zusammenkracht. Wir
reden nun von jemandem, der es auf diesem Niveau halten kann oder
der erneut in einen Überfluß kommt.
So kommt man zu einem neuen Zustand, den man auch gerade
anwenden muß, und der heißt Sicherheit. Das basiert auf
einem Policy wo LRH sagt, je schneller man expandiert, desto mehr
Löcher wird man in seiner Organisation finden. Für eine Person
würde das so aussehen - je schneller man expandiert, um so
weniger Zeit würde man haben, sonst noch irgend etwas zu tun.
Die Molkerei würde nicht genug Lastwagen, nicht genug Fahrer
haben, nicht genug Manager und nicht einmal genug Milch. Man
kommt in einen persönlichen Überfluß, und dann hat man soviel
zu tun mit dem neuen Besitztum, daß man nicht einmal mehr Zeit
hat, die normale Arbeit zu tun.
Das ist einem vielleicht als Teenager passiert, wo man sich
ein altes Auto gekauft hat, an dem man dann herumrepariert hat,
um dann damit fahren zu können. Und jetzt kommt man in einen
plötzlichen Überschuß im Leben, bekommt eine Menge Geld und
kauft sich ein neues Auto. Mittlerweile hat man aber auch schon
eine Arbeit, man hat eine Familie, man hat das Haus, um das man
sich kümmern muß und irgendwelche geschäftlichen Termine. Was
tut man da? Man bringt sein Auto zum Service in die Garage. Durch
die Expansion hat man also nicht mehr die Zeit, die man als
Teenager hatte, um sein Auto selbst zu reparieren. Wenn man das
tun würde, dann hätte man für den Rest seiner Verpflichtungen
keine Zeit mehr, und würde wieder nach unten gehen.
Das erste wäre also, daß man Ethik, Tech und Admin
verstärkt einführt (1), und zwar die Tech, die auf das
bestimmte Gebiet zutrifft, also nicht unbedingt Auditing-Tech,
sondern die Tech, die man braucht, um sein Geschäft zu laufen
oder eine 2. Dynamik-Tech oder wo immer das stattfindet. Also die
Ethik, die Tech und die Admin von diesem Gebiet, so daß die
Expansion keine Schwachstellen finden kann. Und das zweite ist -
um den administrativen Teil davon zu verstärken - daß man
alle Gebiete, wo es einen Rückstand gibt, handhabt (2). Das
kann unter Umständen bedeuten, daß man seine Organisation
vergrößern muß. Kann! Manchmal kann man ganz gescheit sein.
Manchmal kann man das Administrationssystem effizienter machen.
Man kauft sich einen Computer oder ein besseres System. So kann
man die Rückstände reduzieren. Aber das wichtigste ist Schritt
1.
Nehmen wir an, man hat die Formel in Überfluß gemacht und
denkt nun, alles sei gehandhabt. Nun kommt man zu diesem
Sicherheitsaspekt, diesem Sicherheitszustand. Die Leute wissen
nichts von dieser Formel. Und nun fängt man an, durch die alten
Unterlagen zu gehen und stellt sicher, daß da alles abgelegt
ist. Dabei findet man plötzlich eine Rechnung über 50 000
Franken oder einen Schuldschein, den man nicht gezahlt hat.
Ebenso findet man Briefe in diesen Unterlagen, von denen einem
die Sekretärin, die letzte Woche gegangen ist, nichts gesagt
hat. Briefe, in denen einem angedroht wird, daß man vor Gericht
oder vor das Betreibungsamt gebracht wird.
Die Sekretärin war nicht irgendwie bösartig, sie war sehr
liebenswürdig. Sie dachte: "Er hatte so einen schönen
Erfolg, weil er das ganze Gebiet von Zürich dazu bekommen hat.
Ich will ihm diese schlechten Nachrichten jetzt nicht
geben." Sie ist sehr nett. Sie dachte, sie mache das
Richtige.
Aber jetzt hat man es gefunden, und muß jetzt diese Formel
anwenden und diesen Schuldenrückstand erledigen. Diese Sache
hätte die ganze Expansion und den ganzen Überfluß wieder
zunichte machen können. Warum? Wenn der Gläubiger wirklich vor
Gericht gegangen wäre, dann hätte er gesagt, daß man
expandiert hat, und daß er eine Menge Zinsen wolle für das
Geld, das man ihm schuldet. Und die Leute hätten aufgehört, die
Milch zu kaufen, da sie davon ausgegangen wären, daß man
demnächst Bankrott geht. Sie wollen kein Geschäft mit einer
Firma haben, die ihre Rechnungen nicht bezahlt. Denn sie denken,
daß wenn man da nicht gut ist, also die Rechnungen nicht
bezahlt, dann sei man auch nicht gut mit der Produktion oder mit
den Lastwagen oder mit der Produktion der Milch, etc. Sehr oft
findet man so etwas, wenn man die Rückstände durchgeht.
Erinnert Euch an das Beispiel in der Molkerei, wo die Maschine
all die Flaschen kaputt schlug, weil es einen Rückstand in der
Wartung gab. Oder die Rückstände in der Schublade der
Sekretärin, wo all die Rechnungen und Drohungen noch
herumliegen. Es ist nicht nur eine Angelegenheit des
Herausfindens, sondern auch eine des Handhabens. Und so nimmt man
besser das Geld, das man vom Überfluß noch übrig hat, und
zahlt all diese Schulden und erhält eine Quittung, daß man sie
bezahlt hat.
Oder ein Beispiel für Ethik: Da findet man in alten
Unterlagen einen Brief von der Frau eines Angestellten, der sich
in der Firma verletzt hat. Und sie schreibt, das sei eine
schreckliche Geschichte mit ihrem Mann. Sie habe den Rechtsanwalt
konsultiert und mit dem Arzt gesprochen, und sie könne einen
jetzt für eine halbe Million Schweizer Franken verklagen.
Niemand wußte davon. Der Arbeiter hatte ursprünglich gesagt, er
wäre zufrieden, wenn man ihm die Arztrechnung bezahlte und ein
wenig Extrageld gäbe. Aber niemand hatte sich um ihn gekümmert,
da ist er wütender und wütender geworden, hat mit seiner Frau
darüber gesprochen und sie haben sich überlegt: "Wir gehen
zum Arzt, wir gehen zum Rechtsanwalt und schauen, daß wir da
eine halbe Million herausholen". Sie sagen: "Schaut
euch den an, der versorgt ganz Zürich mit Milch!"
Weil man in Überfluß ist, trifft man immer das Phänomen,
daß die Leute sich an einen dranhängen wollen. Es gibt immer
welche, die sich am Mantelsaum der Leute, die sich nach oben
bewegen, festhalten wollen und so etwas bekommen wollen und
nichts dafür geben wollen, oder mehr bekommen wollen, als ihnen
wirklich zusteht. Wenn man diese Formel nicht anwendet, wenn man
einen Überfluß erreicht hat, dann wird man sich bald in der
Lage finden, daß man eine Menge Leute um sich hat, die
versuchen, einem das Geld abzuknöpfen.
Das passiert auch an den allerbesten Orten. Als ich in der Sea
Org gearbeitet habe und Europa expandiert hat, da hat sich
überhaupt niemand um Europa gekümmert, da sie in Europa
insgesamt im Monat nur 2.000 Dollar gemacht haben. Innerhalb von
sechs Monaten haben sie dann 20.000 Dollar pro Woche gemacht.
Plötzlich waren all die Leute, die sich vorher überhaupt nicht
um Europa gekümmert hatten da, und haben versucht, da
reinzukommen, um das Geld mitzukontrollieren. Ich mußte
ungefähr ein Viertel meiner Zeit dafür verwenden, um die alle
abzuwimmeln. Die waren ein Teil der gleichen Organisation. Das
war nicht einmal ein Feind von außerhalb, sondern die Leute von
der eigenen Organisation haben versucht, da ein Stück
abzuzwacken. Ich wollte die Überflußformel durchführen, mehr
Auditoren trainieren und den Organisationen mehr zurückgeben.
Diese Leute aber kamen an und wollten nur das Geld herausziehen,
sie wollten nur das Geld haben.
Wenn man nun einen Überfluß hat, sei es in einer Firma oder
in einem Gebiet seines eigenen Lebens, und man hat die
Überflußformel gemacht, dann muß man auch die
Sicherheitsformel durchführen, damit man in dem Zustand bleibt.
Das heißt, weil man weiterhin in diesem Überflußbereich ist,
daß man anfangen muß, Reserven anzulegen. Und das bedeutet
auch, daß man diese Reserven absichert. Man sollte dann eine
gute Bank nehmen, um es dort anzulegen, oder man sollte es so
investieren, daß es Profit gibt. Oder wenn man es in bar oder in
Gold hat, dann sollte man Sicherheitsleute anstellen, die es
beschützen. Denn normalerweise gehen Kriminelle nicht herum und
rauben Arme aus. Die besuchen die Leute, die Überfluß haben
oder in Wohlstand sind.
Da gibt es eine Alternativformel, auf die die Leute in der
modernen Welt entweder durch Zufall oder aus Notwendigkeit
gestoßen sind. Sie kennen die Formel hier nicht, aber sie wissen
irgendwie, daß sie diesen Überfluß absichern müssen. Das
Neueste, was man sieht, ist, daß sie versuchen, diesen
Überfluß zu verstecken.
Erinnert Ihr Euch, vor 20 Jahren da konnten Leute, die in
Jeans und in T-Shirts und ähnlichen Kleidern herumliefen, nicht
in Restaurants gehen oder in gute Clubs oder in erstklassige
Hotels. Aber heutzutage ist das anders. Vielleicht ist der Kerl,
der mit den löchrigen Jeans hereinkommt, ein Millionär? Sogar
die Bankangestellten oder die Angestellten in den Büros tragen
keine Krawatten mehr.
Die Idee, die sie haben, ist, daß man den Überfluß
versteckt. Vielleicht haben sie zwei Mercedes und einen Ferrari
in der Garage, aber zur Arbeit fahren sie mit einem Fiat. Man
kann das oft beobachten. Das ist die wirkliche Formel. Die Welt
kam dazu, diesen Zustand zu verstecken. Man kann das natürlich
auch machen. Man kann es zusätzlich zu der Formel machen, wie es
einem beliebt, aber man sollte die wirkliche Formel auch machen.
(jemand aus dem Publikum bekam den 3. Punkt nicht mit.) Punkt
3 ist Expansion der eigenen Organisation, daß man
vielleicht neue Leute anstellen muß - oder Leute, die nun die
Rückstände handhaben - und einen Rechtsanwalt, der sich um die
Drohungen kümmert - was immer für die eigene Organisation
notwendig ist. Es kommt darauf an, auf welchem Gebiet es ist.
Wenn es auf der 2. Dynamik passiert, dann wird man natürlich
nicht eine andere Frau anstellen. Oder wenn es ein kleines
Geschäft ist, macht man ein besseres Türschloß, oder man
könnte ein besseres Ablagesystem im Computer machen. Das würde
es handhaben. Man bräuchte nicht mehr dazu. Das ist eine
Möglichkeit, aber in einer größeren Organisation müßte man
zusätzliche Leute anstellen. Wenn die Person nun diesen
Überfluß wirklich erreicht hat, dann wollen andere Molkereien
unter ihr und unter seinem Qualitätssystem arbeiten. Selbst
solche von Genf kommen jetzt.
Der nächste Zustand, in dem man sich befindet, ist Wert oder
Nützlichkeit für andere Leute. Mehr und mehr Leute wollen nun
diese Milch trinken. Mehr und mehr Leute schätzen die Milch. Man
ist bis zu diesem Punkt expandiert, daß die Sache, die man
macht, wirklich eine wertvolle Sache ist. Nachdem man nun die
Überflußformel und die Formel für Sicherheit gemacht hat und
realisiert hat, daß es an Wert gewonnen hat, dann kommt dies nun
als nächstes. Es hat etwas zu tun mit Nicht-Existenz, aber auf
einem viel ursächlicheren und höheren Niveau. Man hat nun diese
Expansion und will nun wirklich sicherstellen, daß man die nicht
zerbricht oder zusammenkrachen läßt. Man will nun mehr davon
liefern, was gewünscht und gebraucht ist (2). Man wird nun
wertvoll oder hat einen Wert für viele Leute - oder wie man im
Handel sagt - man wird ein Markenname. Der erste Schritt ist nun eine
Umfrage, um genau herauszufinden, was das eigene Produkt wertvoll
macht (1).
Ich kann Euch nun verschiedene Beispiele von größeren Firmen
geben, die das nicht gemacht haben, und so fast alles verloren
haben. Eines der offensichtlichsten war Coca Cola. Die haben es
fast zweimal verspielt. Das war vor 20, 30 Jahren. Vielleicht
wißt Ihr das nicht. Das erste war, daß sie sich nicht
informiert haben, keine Umfrage gemacht haben, als sie sehr viel
Coca Cola in Amerika verkauft haben, und auch anfingen, nach
Übersee zu liefern. Sie haben nicht herausgefunden, daß die
meisten Leute es bestellten, nicht indem sie "Coca
Cola" sagten, sondern "Coke". Man sagte: "Gib
mir 'ne Coke!" Und einer der Angestellten hat
herausgefunden, daß eine kleine Firma in Amerika ein
cola-artiges Getränk mit dem Namen "Coke" auf den
Markt bringen wollte. Und da haben sie plötzlich verstanden, was
da passieren könnte. Sie würden all die Kunden verlieren, die
ein Coke bestellten. Da haben sie sofort ein ganzes Dutzend
Anwälte nach Washington geschickt und haben den Namen Coke
geschützt. Es war gerade noch rechtzeitig. Danach stand auf den
Flaschen auf der einen Seite Coca Cola und auf der anderen Seite
Coke, und beides waren geschützte Namen. Sie hatten es fast
verspielt, weil sie nicht herausgefunden hatten, wie Leute es
bestellten, warum sie es mögen, und so weiter. Sie haben ihre
Überflußformel gemacht. Sie haben nicht einmal ihr
Hauptquartier von Atlanta nach New York verlegt, was eine gute
Entscheidung war, denn da wäre es viel teuerer und viel
schwieriger gewesen als Zuhause. Die meisten Schritte haben sie
richtig gemacht. Aber sie hatten nicht nachvollzogen, daß es
sehr bekannt wurde, und daß es jedermann mit einem abgekürzten
Namen verlangte. Und so haben sie beinahe ihr Geschäft
verspielt.
Und einige Jahre später, da haben sie die Formel immer noch
nicht gemacht. Sie haben wohl einfach gedacht: "Die Person,
die uns da informierte, war sehr gescheit." Sie haben keine
Umfrage gemacht, was die Leute an Coca Cola oder jetzt auch Coke
mochten, was sie daran gern hatten. Und sie haben die Flasche
verändert. Eine Cola-Flasche schaut so aus (zeigt sie). Sie hat
eine Kurve drin. Derjenige, der die Flasche anfangs 1900
konzipiert hatte, der ist zwar jetzt schon tot, aber der hat es
ganz bewußt so gemacht, daß es so ausschaute wie eine Frau in
der damaligen Mode. Die Form, diese Querrillen, das war wie der
Rock, und da oben war es wie die weiße Bluse und der Busen und
so. Das war für einen Mann, der das angefaßt hat, wie wenn er
eine Frau in der Hand hält. Die Person, die das gemacht hatte,
war sehr gescheit. Die modernen Manager der 60er und 70er Jahre
hatten das vergessen. Sie haben die Flaschen verändert. Sie
haben es in Büchsen getan. Sie haben die Flaschen zurückgezogen
- und ihre Verkäufe sind ganz steil nach unten gegangen. Da
waren sie verwirrt. Warum ist das passiert? Sie dachten, das sei
modern. Sie hatten Dosen, die man recyceln kann, etc.
Die Verkäufe waren also auf dem höheren Niveau, und dann
sind sie plötzlich auf ein sehr niedrigeres Niveau gesunken. Sie
hatten also keine Umfrage gemacht, bevor sie da etwas verändert
hatten. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, sie haben
eine große Firma aus New York angestellt, um herauszufinden,
warum die Verkäufe nach unten gingen. Diese hat dann die Umfrage
gemacht und herausgefunden, daß sie all die älteren Kunden
verloren hatten, die gerne diese Flasche in der Hand gehalten
hatten. Und so haben sie viel Geld verloren. Das waren 20 - 30
Millionen, die sie jeden Tag verloren haben. Sie haben die
Flaschen wieder herausgebracht, und dann haben sie diese
Verkäufe wieder bekommen. Die waren also nicht so gescheit, die
Formel zu machen. Sie mußten es durch Erfahrung herausfinden,
indem sie zuerst Millionen pro Tag verloren haben. Dann erst
haben sie es getan. Es ist unter "Normal" gegangen. In
"Normal" verändert man nichts. Sie haben verändert.
Sie hätten die Dosen zusätzlich herausbringen können, und
vielleicht hätten das die jungen Leute lieber gehabt. Aber die
älteren Leute wollten die Flasche sehen, die Flasche halten. Es
hat sie an irgend etwas erinnert. Und für die Firma hat es
Millionenverluste bedeutet. Das ging vielleicht etwa einen Monat,
und dann haben sie es gehandhabt. Und das ist, weshalb man Cola
heutzutage immer noch in Flaschen kaufen kann, auch wenn die
meisten anderen Getränke nur in Dosen oder in Plastikflaschen
geliefert werden.
Das war ein Beispiel, was passieren kann, wenn man die Formeln
von den höheren Zuständen nicht kennt. Es ist sehr einfach,
aber in dem Fall haben sie nie eine Umfrage gemacht. Sie wollten
mehr liefern, aber plötzlich haben die Leute weniger verlangt.
Aber sie wußten nicht, was die Leute wirklich wollten und was
der Wert für diese Leute war oder was wirklich gebraucht wurde.
Sie haben keine Umfrage gemacht und es ging runter. Da gab es
also auch eine große Firma, die - von unserer Sicht aus - ihre
Ethiktechnologie nicht kannte. Zweimal haben sie es fast
"geschafft", einmal mit dem Namen Coke und dann mit der
Flaschenform. Und die PR-Firma, die sie in New York beauftragt
hatten, hat ihnen auch noch eine Rechnung von ein paar Millionen
geschickt. Der Gesamtverlust, den sie in dieser Periode gemacht
haben, wäre genug, um uns für viele, viele Leben in Überfluß
zu versetzen.
Wenn Ihr also expandiert und die Formeln anwendet, dann macht
diese Fehler nicht. Wenn man das richtig gemacht hat, dann ist
man nicht nur wertvoll oder nützlich, sondern man wird fast ein
"Aktivposten". Man wird etwas Wertvolles, ein
Wertgegenstand, eine Wertanlage, also etwas, das einen
Wert erhält, das sehr stabil und wertvoll ist. Die Leute, die
die Szenarien machen, sind wirklich an solchen Firmen oder
solchen Leuten interessiert. Sie lassen sie nicht einmal Bankrott
gehen - wenn sie sie bereits kontrollieren. Da haben wir zum
Beispiel General Motors - das ist die größte Firma in Amerika
überhaupt. Sie besitzt viele Opelfirmen in Deutschland. Sie
macht all die Tanks und Waffen in Amerika, stellt Flugzeugteile
und alle Arten von Motoren her. Und die sind vor 3 Jahren fast
Bankrott gegangen. Aber die Regierung hat interveniert und hat
nicht erlaubt, daß irgend jemand gegen sie vor Gericht geht oder
einen Anspruch gegen sie erhebt. Etwas völlig
Unkapitalistisches!
Normalerweise ist es so, daß wenn jemand Bankrott geht, all
die Gläubiger kommen und ihn auffressen. Aber die Regierung
hatte General Motors bereits unter Kontrolle und wollte deshalb
nicht, daß sie Bankrott geht. Die Regierung ging so weit, daß
sie die Banken, die General Motors gedroht haben, geschlossen
haben. Sie haben FBI Agenten und Finanzbeamte herumgeschickt und
haben den Banken gedroht, wenn sie nicht ruhig wären wegen der
Schulden, die General Motors bei ihnen hatte, dann würden sie
sie schließen. Das war also eine der Firmen, die für das
amerikanische Szenario ein wertvolles Ding war. Sie konnten sie
nicht einfach sausen lassen. Jedermann kennt diesen Namen und
wenn der untergeht, dann könnte es vielleicht zu einem
Börsenkrach kommen, und die Politiker könnten ihre Posten
verlieren, etc.
Das ist aber nicht, wie man eine Wertanlage bleibt, nicht
indem man es zuläßt, daß die Regierung einen übernimmt und
kontrolliert - General Motors sind immer noch unter der Kontrolle
der Regierung.
Es ist sehr einfach. Die wirkliche Formel lautet so: Man
verbessert die Qualität von allen Produkten und von allen
Dienstleistungen und von der Organisation und von der Ethik, der
Tech und der Administration. Es ist nicht das gleiche wie bei
Sicherheit. Da hat man die entsprechende Ethik, Tech und Admin
überhaupt reinbekommen, und man hat Rückstände gehandhabt.
Hier ist das nun eine Qualitätsverbesserung.
Wenn man früher eine Zielscheibe war, dann ist man nun
wirklich eine Zielscheibe in diesem Zustand. Vor ungefähr einem
Jahr, da gab es so eine Geschichte. Da war jemand, der eine
große Firma nicht mochte und er hat dieser einen anonymen Brief
geschrieben, daß er in einige ihrer Produkte, die bereits in den
Läden zum Verkauf standen, Gift hineingespritzt hätte. Und sie
mußte dann Produkte in Millionenhöhe zurückziehen, um ihre
Kunden zu schützen und ihren Namen, um damit ihren eigenen
Wertzustand zu schützen. So könnte nur eine einzige Person,
durch eine kleine Schwachstelle, eine ganze Firma zu Fall
bringen.
Es gab da auch Gerüchte, daß Terroristen Quecksilber in die
Orangen von Israel einspritzten, so daß man keine Orangen von
Israel mehr kaufte. Das war eine große Geschichte zu der Zeit.
Und es gibt natürlich immer die Situation, wo die Pharma
Industrie irgendwelche Produkte auf den Markt wirft, die sie noch
nicht fertig getestet haben, und dann kommen deformierte Kinder
zur Welt. Sie werden verklagt, und es kostet sie Millionen. Ich
glaube, es war die Firma Ford in Amerika, die vor einigen Jahren
ihre Benzintanks zu weit hinten am Auto angebracht hatten. Es gab
ein paar Unfälle, wo jemand von hinten aufgefahren ist, und
dabei das Auto explodierte. Das hat sie Millionen gekostet. Sie
mußten all die Autos zurückziehen, sie mußten neue Benzintanks
einbauen und diese besser schützen, etc. Sie hatten also die
Qualität nicht verbessert.
Es heißt hier in der Formel: Von allen Produkten, von
allen Dienstleistungen und von der Organisation. Wenn man
also in irgendeinem Rückstand auf irgendeinen Drohbrief
gestoßen ist, als er an sich in dem Sicherheitszustand befand,
kann man sich vorstellen, was mit einer Firma passiert, die nun
in diesem Zustand von Wert ist, und hier einen Drohbrief erhält.
Die würden einen nicht für Hunderttausend Schweizer Franken,
sondern für Millionen Schweizer Franken verklagen. Und es würde
schlechte Presse geben. Man muß also die Qualität von allen
Produkten und Dienstleistungen und die Organisation und Ethik,
Tech und Admin verbessern, und man muß es unbezwingbar machen,
so daß nicht irgendeiner irgendwie eindringen kann.
Die Pharmabetriebe z.B. handeln auf folgender Basis: "Wir
verkaufen Millionen von Pillen, also nehmen wir billige
Plastikfläschchen dazu." Und die billigeren sind natürlich
dünner und man kann den Deckel leichter öffnen - also keine
Verbesserung der Verpackungsqualität. Und irgendwo hat ein Kind
so ein Fläschchen ganz leicht aufmachen können und hat die
Drogen und die Medikamente gegessen. Und jetzt haben sie einen
Gerichtsfall von Hundert Millionen Dollar, da das Kind gestorben
ist. Sie hätten die Qualität ihrer Verpackung verbessern
sollen, die Fläschchen dicker und schwieriger zum Öffnen machen
sollen, solche, die man andersherum aufschrauben muß, etc. Der
billigste Weg war, den falschen Weg zu gehen.
Wir reden also nun von Firmen, die von den Szenarioleuten
kontrolliert werden. Und diese Firmen werden natürlich für eine
lange Zeit da bleiben, aber nicht unbedingt, weil sie die Formeln
richtig machen - sondern weil sie durch die Steuergelder
geschützt werden. Wenn man also in jedem Gebiet, wo man zu groß
wird, nun die Qualität seiner Produkte und seiner
Dienstleistungen der Organisation, der Tech und der Admin
verbessert, dann schafft man es. Und viele der Firmen, deren
Namen man kennt, sind nicht wirklich auf diesem Niveau und in
diesem Zustand. Die sind nur da, weil das Szenario ihnen geholfen
hat, die Konkurrenz zu überwinden. Und sie sind wahrscheinlich
in einem niedrigeren Zustand. Das ist ein anderer Grund, weshalb
sie eine Menge Fehler machen. Man kann nicht in diesen Zustand
kommen, wenn man die anderen nicht wirklich durchläuft.
Warum denkt Ihr, daß die japanischen Produkte auf der ganzen
Welt verkauft werden und daß der Handelsumsatz mehr zugunsten
Japans als der westlichen Welt ist? Weil von Anfang an, als die
Japaner anfingen, ihre kleinen schäbigen Produkte auf den Markt
zu bringen - die waren damals nicht sehr gut, aber sie haben
viele davon verkauft, weil sie billig waren - haben sie jedes
Jahr die Qualität verbessert. Und ich habe gesehen, wie sie
Umfragen gemacht haben. Vielleicht haben sie nicht all diese
Formeln gemacht, aber sie haben genug davon gemacht, so daß sie
dazu kamen, all die anderen Geschäfte zu überwältigen und zu
überholen.
Ich habe das einmal erlebt, an einem Rastplatz, wo die ganzen
Motorradfahrer am Wochenende zusammenkamen, um ein Bier zusammen
zu trinken. Da kamen diese kleinen Japaner mit Notizblöcken und
fragten: "Was gefällt dir an dieser Maschine?" Und es
war keine japanische, es war eine Harley Davidson. Sie haben
gefragt: "Warum kaufst du dieses Motorrad und nicht das da
drüben?" Sie haben die Antworten nach Japan zurückgenommen
und nach zwei Jahren sind sie mit einer genauen Kopie einer
Harley Davidson herausgekommen, aber mit verbesserter Qualität
von der Harley Davidson - einer Yamaha. Es gab immer noch ein
paar, die die Harley gekauft haben, aber viele, viele andere
haben die japanischen Modelle gekauft. Da waren sie und haben
damit einen großen Marktanteil für sich gewonnen.
Wenn sie nur zwei Schritte von der Formel machen, können sie
die ganze Konkurrenz überwinden. Wahrscheinlich machen sie mehr
von diesen Schritten, aber nicht bewußt. Es ist einfach ihre
Geschäftsphilosophie. Aber sie machen auch Fehler. Es gibt
Produkte, die die Japaner produziert haben, die man im Westen
nicht verkaufen darf. Zwei kann ich Euch nennen. Eines ist ein
Aufnahmegerät für Laserdisks. Man kann es bereits in Singapur
kaufen, aber nirgendwo in Amerika oder in Europa. Das andere ist
ein dreidimensionaler Fernseher. Den kann man auch nirgends
kaufen. Und den haben sie bereits seit 5 Jahren. Ein wirklich
dreidimensionaler Fernseher, sehr schön.
Jetzt schauen wir, was das nächste ist.
(Frage aus dem Publikum, ob dies etwas damit zu tun habe, daß
sie die Commlines wegen diesen Produkten nicht aufgebaut haben.)
Es ist hauptsächlich Protektionismus. Die Leute, die Disks
produzieren, möchten ihr Geschäft beschützen und beeinflussen
die Regierung, so daß diese Produkte keine Importgenehmigung
kriegen. Es ist Out-Ethik von den Regierungen im Westen, die
freies Unternehmertum propagieren, aber es dann andere nicht tun
lassen. Mit anderen Worten, die Japaner müßten eine
Szenariohandhabung auf der 3. und der 4. Dynamik machen, bevor
sie diese Produkte exportieren könnten.
Diese Zustände treffen auf alle anderen Dynamiken zu. Auf der
4. Dynamik werden sie, die Japaner, als eine Art Belastung
empfunden. Sie müßten ihren Zustand in bezug auf die
Regierungen dieser Länder analysieren und würden dann sehen,
daß sie da als Belastung empfunden werden - oder vielleicht
werden sie sogar niedriger eingestuft. Sie werden als Feind, als
Verräter für die lokalen Firmen betrachtet. Und das haben sie
nicht gehandhabt.
Die nächste, wohin wir nun hochgehen, ist Gewißheit.
Das heißt, daß man selbst sicher ist, d.h. Gewißheit hat, und
daß die Kunden oder welches Gebiet es immer ist, die 2. oder 3.
Dynamik, auf die man das anwendet - auch sicher sind über einen
selbst. Man hat nun eine Verantwortung, weiterzumachen oder durch
die Zeit hindurch zu bestehen. Man kann nun eine Beständigkeit
erreichen oder eine Beständigkeit hinsetzen. Man kann ein
stabiles Datum werden, das Zeit überdauert.
Um das machen zu können, muß man schlechte Zeiten
überwinden können und immer noch da sein ... und immer noch da
sein. Man muß also Reserven zur Seite legen. Man muß sich
Ressourcen von Geld, von Material und von ausgebildeten und
fähigen Mitarbeitern kreieren (1.). Das befähigt einen nun,
beständig zu sein. Es bedeutet, wirklich Reserven anzulegen,
nicht nur die normalen 10 Prozent. In einer Firma könnte es
sein, daß man Gebäude kauft, oder daß man im Ausland die
Gebiete kauft, wo man seine Rohstoffe herbekommt, daß man
verschiedene Geldanlagen, Gold, etc., auf der Bank hat. Es
bedeutet, daß man Extralager anlegt von dem Material, das man
braucht, so daß man einen Lieferungs-Unterbruch oder
Transportschwierigkeiten verkraften kann.
Und wir finden hier wieder die Japaner, mit Reserven von
fähigen, ausgebildeten Mitarbeitern. Wenn man für eine
japanische Firma arbeitet, dann geht die ganze Familie da zur
Arbeit. Sie geben einem ein Haus, sie erziehen die Kinder. Sie
bewirken, daß man am Teamgeist der Firma teilnimmt. Sie
ermuntern die Kinder, daß sie auch in die Firma kommen und
beginnen sehr früh, sie auszubilden. Es ist vielleicht Teil
ihrer Geschäftsphilosophie, die sie haben, aber es ist auch ein
Schritt aus dieser Formel.
Wohingegen in Amerika, da geht jeder Arbeiter, dem man ein
paar tausend Dollar mehr anbietet, zu einer anderen Stelle. Da
gibt es sogar ein Sprichwort, das sagt: "Man kann jedermann
kaufen. Es ist nur eine Frage des Preises."
Aber in Japan ist es nicht so. Die haben eine Loyalität zu
der Firma. Die machen also diesen Schritt der Formel. Stellt Euch
nun vor, wie mächtig sie wären, wenn sie die ganzen Formeln
kennen würden und wenn sie wüßten, wie man etwas richtig
auswertet.
Das nächste, was man nun macht, nachdem man diese Reserven
kreiert hat, man plant neue Expansionsgebiete (2). Wenn
man nun diese Reserven gebildet hat und weiterhin bestehenbleiben
will, dann kann man nicht davon abhängig sein, nur in einem Land
oder einem Gebiet zu operieren. Man muß planen, daß man neue
Gebiete bekommt, in die hinein man expandieren kann.
Viele der europäischen Gesellschaften der Markabianer planen
nun Expansion in den Ostblock - nach Rußland. Sie haben
Gewißheit über ihre eigene Position im eigenen Land. Die
meisten werden von den Regierungen unterstützt und haben
garantierte Aufträge. Nun wollen sie in diese anderen Gebiete
hinein expandieren. Aber wenn man das alles richtig gemacht hat,
braucht man keine Regierung, die einen unterstützt. All die
Gesellschaften, die so bekannt sind wie Mercedes Benz, etc.
mögen einiges an Reserven haben, aber nicht in dem Umfang, wie
sie es bräuchten. Sie beziehen ihre Sicherheiten über die
Regierungen, wo sie durch die Steuergelder subventioniert
würden, falls etwas passieren würde.
Das könnte man also auch auf der ersten oder der zweiten
Dynamik anwenden. Man könnte da Reserven bilden oder
ausgebildete, fähige Staffs - das könnten die eigenen Kinder
sein - oder man könnte sich Dienstboten anstellen, die das Essen
kochen, so daß man mehr Zeit für seine zweite Dynamik hat. Oder
man könnte neue Expansionsgebiete finden. Man könnte sich
überlegen, hat man jemals Sex am Strand von Waikiki gehabt?
"Nein - also gehen wir da hinüber." Und wir reden nun
von ganz anderen Zuständen als von denen, wo die Frage ist:
"Sollen wir uns scheiden lassen oder nicht?" Wir reden
von einem Zustand, wo man eine gute Zeit zusammen verbringt, und
noch mehr davon schafft.
Wenn man also in den Zustand kommt, wo man Gewißheit hat,
dann kommt die nächste Stufe, und die ist schwer zu benennen.
Man könnte sagen Freund, Verbündeter. Damit wären die
Leute gemeint, die einen unterstützen. Wenn man einmal bis dahin
gekommen ist, dann hat man es nicht ganz alleine geschafft. Man
braucht dazu eine Menge Hilfe einer Menge von Leuten, und man
braucht die Loyalität dieser Leute. Wenn man nun in Gewißheit
gekommen ist, daß man da ist und daß man auch weiterbestehen
wird, dann muß man folgendes machen: Man muß seine Freunde
und seine Verbündeten belohnen, man muß sie stärken (1).
Und zwar muß man sie stärken, indem man ihnen mehr Wissen
gibt, ihnen mehr Verantwortung überläßt und Gebiete gibt, die
sie kontrollieren können (2).
Mit anderen Worten, man wendet das KRC Dreieck an. Man hat
also ARC angewandt, um herauszufinden, was überhaupt gebraucht,
Was erwünscht ist - und ganz unten bei den Implantern hat man
sehr starke Absicht gebraucht - aber nun braucht man KRC. Das ist
also ein Zustand, wo man die Leute, die einen treu unterstützt
haben, bestätigt und ihnen eine Belohnung gibt.