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Das Verbessern von Zuständen im Leben

Vortrag von Captain Bill am 1./2. Dezember 1990

Teil 1

Willkommen zu diesem Vortrag. Ich wollte den "Zustände im Leben" nennen, aber eigentlich ist es das "Verbessern von Zuständen im Leben". Denn wenn man die Zustände im Leben nur beschreibt, kann man niedergeschlagen und enttäuscht werden. Aber wenn man auch sagt, wie man sie verbessern kann, wie man Dinge besser machen kann, dann hat man auch etwas, das man anwenden kann.

Vielleicht haben einige von Euch hier einen gewissen Widerstand auf dieses Thema "Zustände" oder das Gefühl, daß das, was ich Euch sagten werde, nicht stimmt. Oder vielleicht habt Ihr teilweise schon schlechte Erfahrungen gemacht. Es wurde nie in einer so breiten Form wie in diesem Vortrag zusammengefaßt.

Jedermann, der im Spiel ist, wird finden, daß all diese Dinge, worüber er sich Sorgen macht, einen Zustand haben und es einen Weg gibt, dies zu verbessern. Der Titel ist also "Zustände im Leben verbessern". Bevor wir mehr darüber sagen, laßt uns das Wort "Zustand" definieren:

ZUSTAND
  1. Eine Lage, wie die Situation ist, oder eine gegenwärtige Kombination von Umständen.

  2. Etwas, das notwendig ist für die Ausübung oder die Operation, die Durchführung von etwas anderem.

Ich gebe Euch ein Beispiel dafür: Eine Lage, wie die Situation ist, oder eine gegenwärtige Kombination von Umständen.

Ihr schaut Euch den Zustand von diesem Raum an und seht, daß die Wände gestrichen sind, an der Decke hier oben hat es einige Risse und ein Loch dort und aus dem Teppich kommen einige Fasern raus. Er ist also nicht in einem perfektem Zustand. So könnte man sagen, er ist in einem Zustand, wo er kleinere Reparaturen braucht. So kann man den Zustand dieses Raumes sehen. Und wenn Ihr dieses Hotel kaufen wolltet, dann könntet Ihr sagen: "Nun, die Wände gefallen mir nicht. Die sind in einem schlechten Zustand. Ich möchte sie lieber gelb haben."

Was man hier also hat, ist die Beobachtung dessen, was ist, was existiert. Das war ein physisches Beispiel.

Wenn wir nun etwas nehmen, das nicht gerade geistig, aber auch nicht so offensichtlich ist. Man trifft jemanden und fragt ihn: "Wie geht's?" und er sagt: "Nun ja, okay!" oder er sagt: "Heute nicht so gut!" Eigentlich fragt man ihn da, was sein Zustand ist. Das kann nun eine Kombination von seinem körperlichen Wohlsein und seinem geistigen Wohlbefinden sein. Oder vielleicht redet er über seine wirtschaftlichen Probleme. Oder vielleicht erzählt er auch, wie er mit der Frau - oder die Frau mit dem Mann - an diesem Tag zurechtkommt.

Hier reden wir also über eine ganz einfache Sache, die man täglich Leuten sagt. Und von dieser einfachen Antwort kann man anfangen, ihr ganzes Leben zu entwirren oder da etwas zu lösen, wenn man die Technik weiß, wie man das macht.

Wenn man also jemanden fragt: "Wie geht es dir?" oder "wie geht's?, dann fragt man ihn eigentlich: "Was ist deine Lage?" oder "Was ist deine gegenwärtige Kombination von Umständen?" Oder mit anderen Worten, man fragt ihn: "Was ist dein Zustand?" "Es geht gut!" oder "Es geht schlecht!". Man schaut sich also an, was gerade hier ist, was man fühlt, was sichtbar ist.

Die zweite Definition wird im Zusammenhang mit einer Voraussetzung, daß etwas anderes passieren kann, gebraucht. Im Deutschen verwenden wir sehr oft das Wort "wenn". Z.B. im negativen Sinn: Wenn man den Zündschlüssel nicht ins Schloß steckt, dann kann man das Auto nicht anlassen. Was wir hier also sagen ist: Damit ein Auto fährt, muß man die Zündung betätigen, und um die Zündung anlassen zu können, braucht man einen Schlüssel. Also ist der Schlüssel notwendig für das Autofahren. Allgemeiner gesagt, braucht man sehr oft eine Voraussetzung, bevor man etwas durchführen oder benutzen oder machen kann. Man kann das Wasser nicht trinken, ohne die Flasche zu öffnen.

Ihr kennt sicher den alten Witz von Leuten, die auf einer Bergspitze sitzen. Sie haben Essen in Dosen, aber niemand hat einen Dosenöffner mitgebracht. Sie haben also nicht die Sache dabei, die notwendig ist, um zu essen.

So ist also der Umstand oder der Zustand, daß man die Voraussetzungen hat, um operieren zu können, sehr wichtig. Man könnte sagen, daß der Dosenöffner notwendig oder der notwendige Zustand ist, damit man die Dosen, d.h. den Doseninhalt essen kann.

Zustand hat in dem Fall zwei Bedeutungen. Bei der ersten Definition braucht man Konfront, ein Hinsehenkönnen, und das sehen, was ist. Da sind die gegenwärtigen Umstände. Die muß man sich ansehen und Daten bekommen und sehen, wie ist es.

Das erste Mal, als ich diesen Raum sah, habe ich die Risse in der Decke und diesen Faden im Teppich nicht gesehen. Ich mußte erst genau hinsehen und mir überlegen, was der Zustand von diesem Raum ist.

Das erste, was man wissen muß - wenn man später anwenden will, wie man Zustände im Leben verbessert - ist, daß man dazu die Fähigkeit zu konfrontieren haben muß.

Für die zweite Definition könnte man sagen, bedarf es Wissen. Man muß wissen, daß man den Schlüssel ins Zündschloß stecken muß, bevor das Auto startet. Aber, um es genau zu sagen, man braucht ein Wissen von den genauen Abläufen oder von der richtigen Reihenfolge. Das Wissen von der richtigen Reihenfolge. Das sind die Fähigkeiten, die man braucht, damit man sich mit dem Thema weiter befassen kann.

So sind also Konfront oder das Wissen über die richtige Reihenfolge die Dinge im Leben, die jeder Spieler oder jeder, der lebt, ständig versucht auszuüben. Man versucht immer sich die Socken anzuziehen, bevor man sich die Schuhe anzieht. Man sieht nicht viele Leute, die die Socken über den Schuhen tragen. Wenn man sein Auto angelassen hat, dann sollte man in die Spiegel sehen und schauen, ob irgend jemand kommt, bevor man rausfährt. Man muß also konfrontieren, ob da ein anderes Auto kommt oder nicht. Und da kommt auch das Wissen über die richtige Reihenfolge dazu. Man fährt nicht erst raus und schaut dann.

Ich habe Leute gesehen, die das machen. Aber erinnert Euch, die gewinnen nicht sehr lange im Spiel des Lebens.

Bis jetzt haben wir also über ganz einfache Dinge geredet, die man jeden Tag im Leben macht, aber man ist sich nicht bewußt, daß es sich dabei um die Anwendung von Zuständen handelt. Das ist also etwas, was jedermann, der im Spiel ist, versucht zu tun. Wenn man einmal annimmt, daß es eine Technologie gäbe, wie man es 100% richtig machen könnte - oder sagen wir 98% oder 99% - stellt Euch vor, wie gut es einem dann gehen würde, wieviel Gewinne man hätte, wieviel Vergnügen man hätte und wieviel Akzeptanz man im Spiel gewinnen könnte.

Schauen wir es nun vom Auditing- oder C/S- oder Fallgesichtspunkt an. Was handhabt man da wirklich, wenn man sein Auditing beginnt und Gewinne und Erkenntnisse hat, was tut man da eigentlich? Man handhabt Zustände, die festgefahren sind, wo man nicht konfrontiert hat, was wirklich ist und wo man auch nicht gewußt hat, was die richtige Reihenfolge ist. Man handhabt das bis zu dem Punkt, wo man sagen kann: "So, das verstehe ich jetzt, jetzt kann ich das gehen lassen. Ich brauche das nicht mehr hier zu halten."

Wenn ich einen C/S, also einen Fallüberwacher trainiere, dann stelle ich immer sicher, daß der weiß, daß man einen Fall so betrachten kann: Als die Gesamtheit unabgeschlossener Zyklen, die diese Person hat. Und was man tut, ist schauen, daß sie diese Zyklen abschließt.

Laßt uns da etwas näher darauf eingehen. Wir haben Aktionszyklen im Spiel. Ihr kennt wahrscheinlich den Aktionszyklus von Anfangen, Verändern und Stoppen. Es gibt auch andere Aktionszyklen. Es gibt große Zyklen wie Kreieren, Überleben, Zerstören, so wie die Leute im mittleren Osten jetzt. Aber wir sprechen über den normalen Zyklus, wo man versucht, etwas zu machen. Man kommt in ein Spiel, interessiert sich für eine bestimmte Sache, will damit etwas anfangen, will es handhaben und will es danach abschließen. Man kann das so oft tun, wie man will. Ich habe das in einem früheren Vortrag angesprochen, wie es dazu kommt, daß Leute immer wieder essen können und das genießen können, ohne dabei zu überlaufen. Das kommt, weil sie den Zyklus anfangen, durchführen und abschließen. Und dann am nächsten Tag können sie das gleiche wieder machen. Das gleiche könnte man sagen über Sex oder über alle Beziehungen auf der 2. Dynamik. Die Leute lieben es, da Zyklen anzufangen, durchzuführen und abzuschließen. Man kann das so oft tun, wie man will.

Jetzt schauen wir auf die Kehrseite davon und schauen, woher die Probleme kommen. Wir haben hier also "kann nicht" oder "möchte nicht" oder "will nicht". Kann nicht starten, handhaben oder abschließen. Jedesmal wenn das passiert, bekommt man ein Problem, das bestehenbleibt, bis man es löst oder jemand einem hilft, es zu lösen. jemand verliebt sich in eine andere Person und sie möchten Sex zusammen haben, aber sie können nicht anfangen, sie können nicht starten. Oder sie haben irgendeine Betrachtung darüber und sagen: "Nein, das möchte ich nicht!" Das gleiche mit "kann nicht durchführen oder handhaben" oder "will es nicht durchführen oder handhaben". Oder "kann nicht abschließen" oder "möchte nicht abschließen". Ärzte und Psychiater verdienen eine Menge Geld mit Leuten, die das nicht machen können, sei es auf der 2. Dynamik, sei es im Leben. Es braucht nur ein Element nicht zu funktionieren, und dann geht der Zyklus nicht.

Man fängt z.B. eine Beziehung an, und das geht gut. Man führt einiges davon durch und bekommt eine gute 2. Dynamik-Beziehung. Aber dann möchte einer davon die Beziehung abschließen, nicht nur ein Stück davon, sondern die ganze Beziehung, und zwar früher, als der andere das möchte. Also, der eine Partner möchte an dem Punkt abschließen, und der andere erst, wenn er stirbt, oder so etwas. jetzt hat man das Problem von schwierigen Scheidungen, ARK-Brüchen in der Ehe, Ehemänner, die weggelaufen sind, verlassene Kinder und all das.

Man kann das gleiche sagen über Essen. Der abgeschlossene Zyklus beim Essen ist, daß die Produkte, die man ißt, die Nahrung auch in den Körper kommt, und daß die Abfallprodukte wieder rausgehen. Wenn nun jemand diesen Zyklus nicht abschließen kann - da gibt es ganz viele Ärzte, die ganz schön viel daran verdienen. Die versuchen dann zu schauen, daß die Leute die richtige Nahrung essen, so daß der Körper bekommt, was er braucht, und daß die Abfallprodukte wieder herauskommen, und speziell wenn man viel Teigwaren ißt, braucht man das. Ich kannte ein Mädchen, das mir in einem vertrauten Augenblick gesagt hatte: "Ich muß dir etwas sagen. Ich war nicht mehr auf der Toilette seit drei Monaten." Sie hatte viel Teigwaren gegessen. Ich habe dann versucht, es leicht zu nehmen und einen Witz zu machen. Ich sagte: "Ach, schrecklich, da gehe ich lieber aus dem Zimmer, bevor du explodierst." Da lachte sie darüber. Dann habe ich sie auf eine Diät gesetzt, die von Ron empfohlen ist, und so kam es letztlich zum Funktionieren. Keine scharfen Abführmittel, nur Sachen, die es einfach säubern oder reinigen. Später haben wir dann gemeinsam übereingestimmt, das Verhältnis abzubrechen. Sie ist in einer anderen Ron's Org die Brücke hochgegangen. Und dann hat mich der C/S von dort eines Tages angerufen und gesagt: "Das macht sie jetzt wieder. Jetzt hat sie wieder den gleichen Zustand." Was hatten wir hier also? Ich konnte ihr helfen, den Zyklus vom Essen abzuschließen. Aber was sie nicht alleine tun konnte, war zu konfrontieren, was da ist, und diese Dinge in der richtigen Reihenfolge zu machen. Mit anderen Worten, sie war sich des Zustandes nicht bewußt. Oder wenn sie sich dessen bewußt war, dann war sie sich nicht bewußt, daß die Handhabung eben die Handhabung war. Und darum konnte sie das nicht verbessern. Und darum war ihr Körperzustand so. Sie hat dann einen Bauch bekommen, da die ganzen Verdauungsorgane aufgeschwollen sind. Und deswegen hat sie sich geärgert. Die zwei Dinge sind also sehr wichtig, daß man den Zustand konfrontiert und daß man die richtige Reihenfolge weiß, wie man es handhabt. Und mit Reihenfolge meine ich, daß man etwas anfängt, daß man es durchführt und daß man es dann abschließt. Und es kann sein, daß man verschiedene von diesen Reihenfolgen machen muß, um alles in Ordnung zu bringen und hinzukriegen. Wenn man das Auto wieder als Beispiel nimmt, dann hat man also den Schlüssel, man steckt ihn nun ins Zündschloß und man kann damit etwas herumspielen. Aber dann wird das Auto nicht laufen. Man kann ihn nur ein bißchen drehen, und das Auto wird nicht zu laufen anfangen. So hat man mit dem Zyklus angefangen, man hat auch angefangen durchzuführen, aber man hat es nicht auf die dritte Position gebracht, wo es dann brrr brrr macht, um den Zyklus abzuschließen und den Motor gestartet zu bekommen.

Oder hier, mein Stift, der schreibt nicht mehr. Der Zustand ist, daß er ausgetrocknet ist. Also tue ich den Deckel drauf, das handhabt es jetzt. Wenn ich ihn in der Luft herumschwenke, dann trocknet er aus. Mit anderen Worten, wir haben einen schlechten Zustand mit dem Stift: Er hat nicht mehr funktioniert. Und man bekommt den Impuls, man sollte ihn wegwerfen. Man versucht, es handzuhaben, und es geht nicht. Und dann schmeißt man ihn weg. Das ist, wie man solch einen Zyklus "abschließt".

Das ist eines der größten Probleme in diesem Spiel. Das Wegwerfen oder das Nicht-mehr-Brauchen von Sachen, von denen es scheint, daß sie nicht mehr funktionieren und daß man sie nicht mehr gebrauchen kann. Wenn man all die Berichte über die Umweltverschmutzung in der Presse liest, oder sie im Fernsehen sieht, - das stammt alles von Dingen, die man einfach weggeschmissen hat, oder wo man den Zyklus nicht durchgeführt, nicht abgeschlossen, nicht gehandhabt hat. Sie fangen jetzt an, ganz kleine Handhabungen zu machen. Man kann wiederverwertetes Papier kaufen. Man kann Gas kaufen, das aus Abfall gemacht ist, mit dem man das Auto antreiben kann. Die Bauern wissen seit Jahrhunderten, daß man all die Abfallprodukte von den Tieren als Dünger auf den Feldern benützt. Man schmeißt das nicht einfach weg.

Man könnte sich sogar vorstellen, daß das ganze MEST-Universum diesen Zyklus durchlaufen hat und daß es nur der Abfallhaufen von all den anderen Spielen ist. Und das ist, warum Ihr damit als geistige Wesen nicht sehr leicht in Kommunikation kommen könnt. Es ist sehr hart zu handhaben - Dinge, die man einfach weggeschmissen hat. Es ist ein verwirrtes Durcheinander. Ich gebe Euch hier ein Beispiel von einer früheren Demonstration von Ron, wo es darum geht, eine Katze aufzumocken. Man hat da die Person gefragt: "Na, siehst du die Katze?". Sie hat gesagt: "Ja!", und dann hat man sie gefragt: "Wer schaut die Katze an?" Und sie hat gesagt: "Na, ich schaue sie an. Ich!" Und das ist, was Ron gemacht hat, um zu zeigen, daß es einen Unterschied gibt zwischen der Person und dem Körper. Wenn man das gemacht hat mit jemandem, dann könnte man auch sagen: "Schau dir das genau an und realisiere oder sei dir bewußt, daß du die Katze gemacht hast, aufgemockt hast!". Und dann wird sie verschwinden. Dann ist es ein abgeschlossener Zyklus. Sehr interessant.

Was haben wir nun in Prozessen auf der unteren Brücke, wie zum Beispiel beim Engramm laufen? Da finden wir geistige Eindrucksbilder, die immer noch da sind. Und zwar Bilder von Momenten, wo man bewußtlos war, Schmerzen hatte, wo es einem schlecht ging, also Secondaries - wo man unter Streß, unter Schmerz und Bewußtlosigkeit war. In so einem Moment, wo man Schmerzen hat oder bewußtlos ist, hat der Spieler nicht konfrontiert, was ist, und er hat nicht gewußt, was die richtige Reihenfolge ist, um diesen Zyklus abzuschließen. Dann tut man ihn also ins Auditing, wo er zurückgeht und es dieses Mal richtig macht. Er geht zum Anfang von dem Geschehnis, er geht durch das

Geschehnis und sagt einem, was er sieht. Das macht er verschiedene Male und schließlich bekommt er das ganze Wissen darüber, was in dem Geschehnis war. Er sieht, was da wirklich geschehen ist, und dann kann er es abschließen, und es verschwindet. Was macht er da? Er konfrontiert einen ungehandhabten Zustand. Jetzt könnt Ihr sehen, warum ich sage, daß der Großteil vom Fall einfach die unabgeschlossenen Zyklen sind, die von ungehandhabten Zuständen im Leben stammen. Und zwar alle zusammen! Das ist nun eine Anwendung dieses Prinzips im Auditing.

Was wir uns aber jetzt anschauen, ist, wie man Zustände im Leben erkennt und wie man die Handhabungen durchführt. Und zwar so, daß man eine Verbesserung erhält! Jetzt komme ich zu einem unkonfrontierbaren Teil dieses Vortrags. Da ich die ganzen Definitionen und alles erklärt habe, wird es Euch nicht so sehr treffen, da Ihr dieses Mal etwas mehr darüber wißt. Aber dieses ganze Thema nennt man Ethik. Persönliche Ethik.

Ethik war immer als eine persönliche Sache gedacht. Und zwar Ethik in Beziehung dazu, wie man im Spiel spielt. Was ist ethisch im Spiel? Es ist das Abschließen von Aktionszyklen. Das Konfrontieren von dem, was ist, und die richtige Reihenfolge der Handhabung zu kennen, und zwar in Übereinstimmung mit den Regeln und den Übereinkünften des Spieles.

Wenn man ein Spiel hat, wo jeder seine eigenen 1. Dynamik-Besitztümer hat, und wenn man damit übereingestimmt hat, daß diese Dinge dem gehören und einem selbst das eigene gehört, so daß jedermann seine eigenen Sachen hat, und wenn ich nun käme und diese Tasche dort nähme, so wäre das out-ethisch. Sie gehört mir nicht. Und Ihr werdet wütend, wenn Ihr Euer Auto in Italien geparkt habt, und jemand bricht es auf und nimmt den Radio heraus. Das ist out-ethisch. Das weiß man. Das sind nicht die Spielregeln, und man schimpft.

Im übrigen gäbe es da eine richtige Reihenfolge, wenn man sein Radio nicht mehr will. Man könnte es verkaufen. Oder man könnte es jemandem geben. Man hat vielleicht ein Kind, das ein Auto, aber keinen Radio darin hat. Und da gibt man ihm das. Aber das ist ein offizieller Wechsel von Besitzern. Es schließt den Zyklus ab. Es hat erst einem gehört, und jetzt gehört es jemand anderem. Und entweder bekommt man dafür einen Austausch oder es ist ein Geschenk. So sind die Dinge in diesem Spiel.

Jedes Land hat Gesetze, wie man mit Leuten umgeht, die stehlen oder die jemandem das Leben nehmen, der es nicht verlieren will. Und in der Schweiz, da folgen die Leute diesen Gesetzen ziemlich. Es ist so gut arrangiert, daß es ein ziemlich zivilisiertes Land ist. Aber man geht in Länder oder bestimmte Städte, entweder in Europa oder im Rest der Welt, und sofort ist die ganze Absicht und das ganze Spiel, das zu beschützen, was man mitgenommen hat. Und man hat nicht sehr viel Vergnügen, man kann sich nicht Neuem zuwenden und kann nicht expandieren, da man die ganze Zeit entweder sein Auto beobachtet oder auf sein Portemonnaie aufpaßt, so daß es niemand stehlen kann.

Ihr wißt, wie die Italiener die Teigwaren genießen. Ich bin einmal in Rom mit einem Freund in ein Restaurant gegangen. Und als ich zur Tür hereinkam, da habe ich eine Garderobe gesehen wie diese hier, ganz im Sichtfeld, so daß niemand einen Mantel stehlen konnte. Und daneben war ein starkes, dickes Metallgestell. Ich habe mich gewundert, was dieses Gestell sollte. Ich habe mich dann hingesetzt und mit dem Freund geredet. Wir waren etwas früh dran, und mit der Zeit hat sich das Restaurant gefüllt. Und ich habe bemerkt, daß einige Leute hereinkamen und große schwere Dinger in der Hand hatten. Und das schwerere hatten sie in der rechten Hand, das war ihre Autobatterie. Die haben sie auf das Gestell gelegt, so daß sie sie die ganze Zeit beobachten konnten. Und in der anderen Hand haben sie ihr Autoradio getragen. Das haben sie nicht einmal auf das Gestell getan, das haben sie mitgenommen und auf den Tisch gestellt. Das war die einzige Weise, wie sie ihre Spaghetti genießen konnten, ohne sich gleichzeitig Sorgen machen zu müssen, daß jemand die Batterie oder das Radio aus ihrem Auto stiehlt. Das ist tatsächlich vor etwa 10 Jahren passiert. Es ist erstaunlich, was Leute unternehmen müssen, um ihre 1. Dynamik-Besitztümer zu beschützen, so daß sie ein gutes Essen genießen können oder einen ausgedehnten Abend mit ihrem Partner haben können, oh ne daß sie sich Sorgen machen müssen oder ständig an ihre 1. Dynamik denken müssen.

Man kann also sehen, daß Leute, welche die Regeln im Spiel nicht einhalten oder die im Spiel in tieferen Zuständen sind, kriminell werden, und der Rest vom Spiel wird aberriert. Und man kann sehen, daß Aberration ansteckend ist. Das kommt - das habe ich auf dem Dynamik-Seminar behandelt - von einer Störung in ein existierendes Spiel hinein.

Leute kommen in ein Spiel herein oder sie werden angeworben, in ein Spiel hereinzukommen, um dort letztendlich die Regeln zu brechen und die Übereinstimmungen zu verändern, so daß jedermann verwirrt wird, oder daß die Leute Wirkung werden von denen, die stören. Und daß sie dann unter die Kontrolle von denjenigen geraten, die stören.

Ich gebe Euch ein kleines Beispiel dafür, wie es sogar von den besten Leuten im administrativen Bereich gemacht wird, wie da Übereinstimmungen, die Ihr habt, verändert werden, oder wie das, was Ihr im Spiel seht und konfrontiert, zu dem verändert wird, was sie wollen. Daraus resultieren dann sehr viele Verletzungen und Regelbrüche des Spiels. Ich gebe Euch verschiedene Beispiele, so daß man es auf einer 3. oder 4. Dynamik-Basis auch sehen kann.

Von 900 bis 1200 nach Christus gab es die Kreuzzüge und darauf folgte dann die Inquisition. Wir wollen niemandem die Schuld zuschieben, aber es war die katholische Kirche in Rom. Zumindest war jemand dort ein wirklicher Störenfried in bezug auf das Spiel. Was haben die da gemacht? Sie haben Leuten hier das Konzept vermittelt: "Das ist die Wahrheit, das ist der Wille Gottes. Jeder andere Glaube ist Heidentum oder Ungläubigkeit". Wenn - das ist jetzt wieder ein Zustand - wenn man ein Ungläubiger war, dann konnten sie einen umbringen und einem die Besitztümer wegnehmen. Das wurde ins Spiel eingeführt. Und zu dieser Zeit gab es auch eine andere Religion, und das war der Islam. Die hatten die gleichen Ideen. Im Islam kam aber noch hinzu, daß sie sagten, daß die, die Leute töten und ihnen den Besitz wegnehmen, dafür in den Himmel oder das Paradies kommen. Und das basierte natürlich auf einem anderen Postulat oder Glauben, nämlich daß man nach dem Tod entweder in den Himmel oder in die Hölle kommt, und der Himmel war natürlich die Verbesserung. Beide Seiten hatten also diesen Glauben. Und beide haben versucht, ihn auszubreiten. Es gab eine Menge Störung im Spiel.

Was ist da passiert? Tausende, Hunderttausende, vielleicht Millionen von Leuten sind umgebracht worden. Und all ihre Besitztümer wurden ihnen weggenommen. Und als die Kreuzzüge etwas unpopulär und zu teuer geworden waren, da gab es nichts mehr, was man stehlen konnte.

Da haben sie in Europa mit der Inquisition angefangen, um sicherzustellen, daß niemand etwas gegen die "Wahrheit" sagte. Und wieder wurden viele Tausend Leute umgebracht, und ihr Besitz wurde gestohlen. Wenn man sich vorstellt, in jener Zeit gelebt zu haben - da hatte man nicht sehr viel Chancen, auf den Dynamiken zu expandieren.

Wißt Ihr, wie die Edelleute und die Geschäftsleute sich geschützt haben? Sie haben der Kirche von jeder Generation einen Sohn oder eine Tochter versprochen, die dann ins Kloster gingen, so daß sie dafür dann von der Kirche protegiert wurden. Es war eine Art von Erpressung, weit weg vom normalen Spiel, wo es Austausch und Produktion gibt, wo man einer anderen Person und ihren Dynamiken Beingness gewährt. Das war das schwarze Mittelalter, 1100 - 1400.

Danach ist dann ein anderer Haufen Lügen ins Spiel gekommen. Nach der Kirche in Rom und dem Islam kommen wir nach Spanien. Das war im 15. und im 16. Jahrhundert. Nachdem Amerika entdeckt wurde, 1492, gab es eine ganze Menge spanische Edelleute und Leute von der Kirche, die in diese neue Welt gereist sind. Vielleicht studiert ihr die süd- und nordamerikanische Geschichte nicht so gründlich hier. Aber es gab eine Menge Brüche in den Spielregeln, die von diesen Spaniern in Nord- und Südamerika gemacht wurden. Die Portugiesen waren auch zu einem gewissen Grad daran beteiligt, aber hauptsächlich die Spanier. Und die Leute von der Kirche haben wiederum diese Ideen mitgebracht. Und die Edelleute haben mit ihnen zusammengearbeitet.

Jedermann, der nicht zu dieser Kirchenreligion übergetreten ist, wurde den Eroberern übergeben. Cortez, Pizzaro, das waren diese Leute. Und die hatten dann die Erlaubnis der Kirche, hinzugehen, die Eingeborenen zu töten, ihr Gold zu stehlen, und sie haben dafür 10% oder auch 40% an die Kirche abgegeben. Und gleichzeitig haben sie ihnen auch ihr Land gestohlen.

Die Spanier sind zwei Dingen hinterher gejagt. Die Indianer haben das ziemlich schnell gemerkt und haben sie so immer weiterschicken können. Die zwei Dinge, das, was die Spanier suchten - das hatten die Indianer sehr schnell herausgefunden -, waren Gold und einen Jungbrunnen. Der größte Teil von Amerika, sowohl von Süd- wie auch von Nordamerika (der südliche Teil davon) wurde von Eroberern entdeckt, die diese zwei Dinge gesucht haben. Die waren nicht wie die Forscher heute, die z.B. in die Antarktis gehen, nur um zu sehen, was da ist. Das war damals nicht der Fall. Oder auch nicht wie man es heute macht, daß man auf den Mount Everest steigt, nur weil noch niemand dort war. All die Expeditionen der Spanier hatten damit zu tun, entweder Gold oder einen Jungbrunnen zu finden. So sind sie viele Kilometer und trotz vieler Entbehrungen durch Nord- und Südamerika gereist, weil die Indianer sie immer weitergeschickt haben und ihnen gesagt haben: "Das findet ihr dort drüben", denn die Indianer wollten nicht, daß die Spanier bei ihnen blieben und sie bestahlen. Die Spanier haben ihr Spiel nach den obigen paar Regeln gespielt, und das hat ihnen "erlaubt", alle anderen zu zerstören.

Nun, im Jahr 1700 bis 1850, da kommen wir zu England. Wir reden hier von den Weltmächten der damaligen Zeit. Es gab da noch andere Szenarios, aber das waren die großen. Und das sind die Regeln, auf denen sie basierten und nach denen sie gearbeitet haben. England hat lange Zeit auf der folgenden Basis gearbeitet: Sie hatten Handel, und zwar Welthandel, mit Voll- und Teilsklaverei. Sie hatten sehr schnelle Segelschiffe, die die Weltmeere kontrollierten. Und damit sind sie zu den armen Ländern gefahren, nach Indien und in den Fernen Osten - wir würden sie Drittweltländer oder Entwicklungsländer nennen. Sie haben da ihre Regierungen hingesetzt, und zwar auf der Basis von Sklaverei. Solange man gemacht hat, was die Briten wollten, war es in Ordnung, aber wenn nicht, dann haben sie einen umgebracht Es war eine administrative und eine wirtschaftliche Sklaverei an vielen Stellen.

Und dann haben sie die Produkte weggenommen, die da hergestellt wurden, wie den Tee von China und die Gewürze von Indien und nicht zu vergessen das Opium. Sie haben es auf ihre Schiffe geladen, nach Europa gebracht und da in Spanien und den Ländern der neuen Welt verkauft. Und sie hatten auch einen guten Handel laufen mit Vollsklaven von Afrika.

Da gab's ein sehr gewinnbringendes Dreieck, auf dem sie herumgesegelt sind: England - Afrika - Karibik. Das Schiff lief in England mit einer Menge Ketten und ein bißchen Geld aus. So sind Sie zuerst nach Afrika, wo die Araber bereits eine ganze Menge Schwarze gestohlen hatten, um sie als Sklaven zu verkaufen. Sie haben ihnen also ein bißchen etwas gezahlt und die Sklaven von den Arabern abgekauft. Dann haben sie die Sklaven in Ketten gelegt und in die Karibik gebracht. Dort haben sie sie an die Plantagenbesitzer und die Bauern in Südamerika verkauft. Die haben so sehr billige Arbeitskräfte bekommen. Mit einem Teil von dem Geld, das sie für die Sklaven bekommen haben, haben sie Zuckerrohr, Reis und Produkte, die auf diesen Plantagen produziert wurden, gekauft; Baumwolle war natürlich auch dabei. Und bei jedem Handel haben sie natürlich einen Profit gemacht. Natürlich haben sie für den Kauf von Zucker und Kaffee nicht soviel ausgegeben, wie sie für die Sklaven bekommen haben. Dann sind sie nach England zurückgesegelt und haben das Zuckerrohr, das sie in Rum verarbeitet haben, verkauft. Die Baumwolle haben sie an Webereien verkauft, die Stoffe daraus gemacht haben. Und da sie von Indien Tee erhalten hatten, haben sie den Kaffee an das restliche Europa verkauft, ebenso Kakao. Den Gewinn, den sie da gemacht haben, war ganz beachtlich.

Sie hatten also Vollsklaverei in Afrika und Teilsklaverei in Indien, und mittels diesen Handelsrouten haben sie enorme Gewinne gemacht, und so ist England zu einer Weltmacht geworden oder zu einer Weltwirtschaftsmacht der damaligen Zeit. Aber viele Zeitgenossen haben das nicht gemocht, da es nicht das wirkliche Spiel war. Könnt Ihr sehen, wie das hier fortschreitet? Hier - im Islam / Katholische Kirche - haben wir Glauben und Bestehlung, und das Recht, jemanden umzubringen. Dann haben wir Gold und Jungbrunnen, und nicht so viele werden umgebracht. Und dann kommen wir zu: "Bringt sie gar nicht um, macht sie zu Sklaven und verdient daran. Und verdient an ihrer Arbeit und dem Handel".

Jetzt kommen wir in die moderne Zivilisation. Ein ganz schöner Fortschritt hier. Hier haben wir administrativen und wirtschaftlichen Streß oder Unterdrückung durch Administration und Wirtschaft, aber einige Freiheiten für die Leute. Heutzutage haben die meisten Länder keine Sklaverei mehr. In den meisten Ländern sollte man Leute nicht mehr umbringen, auch wenn man in der Kirche ist, sollte man das nicht. Und sie erlauben den Leuten, daß sie eigene Besitztümer haben. Aber anstelle allem obigen legen sie administrativen und wirtschaftlichen Druck auf einen.

Ein Teil davon ist natürlich nützlich. Es ist gut, daß sie Gesetze niedergeschrieben haben, die gegen diese schlechten Dinge sind. Aber alles, was gut ist an dieser modernen Zivilisation, ist das, was mit dem tatsächlichen Spiel übereinstimmt. Und alles, was die Leute nicht mögen, wogegen sie protestieren, stimmt mit den ursprünglichen Spielübereinstimmungen nicht überein.

Bei wirtschaftlichem Streß oder Druck könnte man sagen: "Nicht übereingestimmte, überrissene Steuern". Bei der Administration braucht man soundsoviele Papiere, damit man irgend etwas sein kann oder bevor man irgend etwas tun kann oder irgend etwas haben kann. Wenn das zuviel wird, fangen die Leute an zu protestieren. So ist die Methode von "wie kontrolliert man die Welt" - um es mal so zu sagen - mehr und mehr auf einen sanfteren Gradienten gegangen, so daß man es nicht bemerkt. Das heißt, daß die Inflation Stück für Stück das Geld wegfrißt, aber das sind nur ein paar Prozent im Jahr. Die Steuern müssen auch hochgehen, aber sie gehen nur ein bißchen jedes Jahr hoch. Es werden mehr Papiere und mehr Papierarbeiten notwendig sein, wenn sie die EG haben, und sie werden ein bißchen hier und ein bißchen dort damit anfangen, bis jedermann schließlich von Papieren überflutet ist.

Einige Länder haben das bereits in ihrer Tradition, wie z.B. Spanien. Nachdem sie ihre Eroberung der Neuen Welt gemacht hatten, sind sie zu einer administrativen Kontrolle ihrer Leute übergegangen. Wenn man z.B. einen Führerschein haben will in Spanien, dann muß man mindestens in vier verschiedene Gebäude gehen, die in der ganzen Stadt verstreut liegen, bis man ihn bekommt. Es ist eine lange und langweilige Prozedur. Nur um neue Nummernschilder zu bekommen, muß man mit zwei Tagen rechnen. Und es gibt Leute, die andere dafür anstellen, um das für sie zu erledigen. Diese rufen sie dann an, wenn sie in der Warteschlange weit genug nach vorne gerückt sind, daß sie nun kommen sollen, um zu unterschreiben. Und alles, was sie wirklich interessiert, ist, daß man das Papier, den Stempel und die Unterschrift hat. Die testen einen gar nicht, ob man ein ehrlicher Mensch ist und ob man überhaupt Auto fahren kann. Sie wollen nur das Papier. Leute fangen an, dagegen zu protestieren. Es ist nicht wirklich das richtige Spiel, und es gibt auch keinen Austausch. Man muß natürlich die Regierung bezahlen, daß sie das alles macht. Aber wenn man selbst in der Schlange steht, verliert man zwei Tage Gehalt. So stimmt der Austausch nicht, oder man muß jemanden anstellen und den bezahlen, damit der sich dann für einen in die Schlange stellt. Das ist ein erstaunliches System. In Deutschland kann man diese Sachen viel schneller machen. Das ist nur ein Beispiel, wie administrativer oder wirtschaftlicher Druck wachsen und wachsen kann, und wie er nicht beliebt ist oder geradezu gehaßt wird.

Schauen wir zum Beispiel die Richtlinien der EG an. Wie kommt es dazu, daß irgend jemanden das überhaupt interessiert? Weil sie versprochen haben, daß sie einen Teil vom administrativen und wirtschaftlichen Druck wegnehmen. Sie haben gesagt, freie Grenzen, freier Handel, keine langen Schlangen. Die Lastwagenfahrer müssen nicht mehr zwei Stunden warten, bis ihre ganze Fracht gecheckt ist, um ihre Briefe zu bekommen. Hingegen - das ist nicht passiert. Nur an einigen wenigen Stellen machen sie es so, zu Werbezwecken. Man kann nach Straßburg gehen, und da kann man sich ganz frei zwischen Deutschland und Frankreich über die Grenze bewegen. Aber da ist das europäische Parlament in dieser Stadt. So, das ist eine schöne Werbeaktion da.

Und hundert Kilometer weiter sieht man lange Schlangen von Lastwagen und Fahrer, die in ihren Kabinen schlafen und darauf warten, daß sie den Papierkrieg erledigen können, um zwischen Deutschland und Frankreich zu reisen. Man muß daran denken, daß die Lastwagenfahrer auf einer täglichen Basis bezahlt werden. Was passiert also mit dem Umsatz, mit dem Gewinn von der Firma, für die sie fahren? Und man kann sicher sein, daß man 1992 eine ganze Liste von Dingen präsentiert bekommen wird, die man tun muß, um in der EG zu sein. Mehr Papier, mehr Steuern, denn irgend jemand muß all diese Politiker finanzieren und all diese Bürokraten. Irgend jemand muß Steuern zahlen. Die Idee ist, daß man die Leute arbeiten läßt - nicht als Sklaven. Man läßt sie einiges Geld verdienen, aber knöpft ihnen den Rest wieder ab. Man gibt ihnen also nicht die Freiheit der Wahl: "Ich bezahle meine eigenen Rechnungen". Man muß die Steuern allgemein bezahlen. Sie sagen, daß sie einem dafür bessere Straßen bauen. Aber nehmen wir an, jemand geht arbeiten, sieht aber nicht so gut und kann niemals Auto fahren. Der muß die Steuern sowieso zahlen.

Wir haben also diese verschiedenen Sachen, gegen die sich die Leute auflehnen, wie die Gesetze und die Übereinkünfte, wie man die Leute kontrolliert. Sie geben einem keine Liste mit verschiedenen Sparten, wo man dann ankreuzen kann, für was man seine Steuern bezahlen möchte, wie für Straßen und Krankenhäuser oder Waffen - da kreuzt man nicht an und sagt: "Nein, dafür möchte ich nicht zahlen." Sie geben einem nicht diese Freiheit, daß man auswählen kann. Man zahlt einfach. In Amerika ist die Hälfte aller Steuergelder von diesen Millionen Steuerzahlern während des kalten Krieges in Waffen angelegt worden. Also dafür sind Waffen gekauft worden. Und der Steuerzahler hat nichts dafür bekommen.

Was wir also hier haben, sind Zustände, in denen oder unter denen man lebt oder leben muß, und zwar auf den verschiedenen Dynamiken.

Versuchen wir nun einmal alles zu konfrontieren und die Kontrollmechanismen zu verstehen, wie sie durch die Geschichte gehen und wie sie an bestimmten Stellen mit dem Spiel übereinstimmen und an bestimmten Stellen gegen das Spiel sind. Und zu verstehen, warum die Leute das Gefühl haben, daß sie nichts dagegen unternehmen können.

Erinnern wir uns an Anfangen, Verändern und Abschließen. Bei diesen Kontrollmechanismen gibt es nichts, was ein Individuum tun könnte, um den Zyklus zu verändern oder abzuschließen, auch wenn er ihn gestartet hat oder mit beim Start war. Man konnte das am UFO-Seminar sehen, das ich gegeben habe. Da gab es diese zwei Leute in Amerika, die begonnen haben, diese ganzen Dinge über die fremden Rassen, die hier anfangen zu landen, zur Schau zu stellen. Die zwei haben protestiert, daß es erstens als Geheimnis gehalten wird, und daß eine Menge Steuergelder verwendet werden, um diese Untergrundbasen zu bauen und am Laufen zu halten. Eigentlich sollte es ja eine Demokratie sein, ein freies Land. Da sollte man wissen, wo das Geld hingeht, aber das haben sie geheim gehalten. Und erinnert Euch an einen der Hauptsprecher dabei, Herrn Cooper. Den umzubringen, haben sie zwei- bis dreimal versucht, und haben dann Leute herumgeschickt, die erzählt haben: "Naja , der Mensch ist verrückt." Sie haben so versucht, ihn zu kontrollieren, und sie haben auch diese früheren Kontrollmethoden angewandt - oder versucht anzuwenden - ihn einfach umzubringen. Mit anderen Worten, man kann sagen, er ist ein Ungläubiger der heutigen Zeit.

Wahrscheinlich einer der größten Ungläubigen der heutigen Zeit war L. Ron Hubbard, weil er angefangen hat, all die Lügen, mit denen Leute kontrolliert werden, auseinanderzunehmen. Wie z.B. der Glaube, daß sie ein Körper sind, der Glaube, daß man sich nicht verbessern kann, oder daß man die Intelligenz nicht verbessern kann. Das sind alles wissenschaftliche Tatsachen". Daß man nur ein einziges Mal lebt. Das veranlaßt, daß jemand versucht, vom Leben zu bekommen, was immer er kann, und daß er der Regierung lieber keine Schwierigkeiten bereitet, da sie ihn vielleicht umbringen. Und dann hat er es gehabt.

Aussagen wie obige sind natürlich diesen Kontrollszenarien entgegengesetzt, denn da wird sehr oft das Gegenteil von Wahrheit erzählt oder gelehrt, so daß man bereits als kleines Kind Lügen serviert bekommt und auch glaubt. Das sind Zustände. Es sind existierende Umstände, die im Spiel da sind.

Und Ihr könnt Euch glücklich schätzen, in der Schweiz zu leben, da es wahrscheinlich eines der besseren Verhältnisse von "Wahrheiten im Spiel, zu Lügen im Spiel" hat. Aber es ist nicht nur eine Sache von Glück. Es ist nicht nur einfach Glück, ob die Dinge besser laufen oder schlechter laufen. Es hat damit zu tun, daß man entweder bewußt oder unbewußt die richtige Handhabung macht für den Zustand, der gerade da ist. Der Zweck des Vortrages ist es, Euch zu lehren: a) zu wissen, was der Zustand ist, und b) bewußt die richtige Sache zu unternehmen, so daß man diesen Zustand im Spiel handhabt, abschließt und verbessert.

Wir kommen zu Teil zwei: "Das Verbessern von Zuständen im Leben". Hier ist, für die meisten von Euch, ein überraschendes Datum. Vielleicht habt Ihr von PLs, Richtlinien gehört, die LRH über Zustände geschrieben hat. Und viele von Euch, die vielleicht eine Verbindung zur Kirche hatten, haben solche "Conditions" oder Zustände falsch an Euch angewendet bekommen. Mit anderen Worten, das hat für einen selbst nicht funktioniert.

Zum Beispiel hatte man da Ladung auf etwas. Man konnte diese Ladung nicht loswerden. Es hat einem nicht geholfen, etwas zu konfrontieren und herauszufinden, was die tatsächliche Reihenfolge ist, wie man das, womit man Schwierigkeiten hatte, handhaben sollte. Einer der Gründe dafür ist, daß das Gebrauchen von Zuständen eine individuelle Sache im Spiel ist.

Niemand sollte einem einen Zustand zuweisen. Das wäre, wie wenn man für den Spieler bewertet. Alles was man tun sollte, ist, daß man jemandem helfen sollte, den richtigen Zustand zu finden. Und zwar denjenigen, den, wenn man ihn anwendet, den bestimmten Zustand, in dem man ist, handhabt, d.h. den Zyklus da abschließt. Mit anderen Worten, es hilft einem das Leben zu verbessern. Es ist eine sehr persönliche Sache für jedes Individuum im Spiel. Wenn man das zuweist und jemandem sagt: "Du bist in dieser oder jener Condition", dann ist es, wenn nicht eine Bewertung, doch ein falsches Item. Es ist, wie wenn man gesagt bekommt, wie man spielen sollte, aber nicht wirklich mit dieser Regel übereingestimmt hat.

Es gibt eine andere Vorgehensweise in diesem Bereich, die dann zutrifft oder Anwendung findet, wenn eine Person die Regeln nicht einhalten kann, und diese Vorgehensweise nennt sich "Justice", Gerechtigkeit. Und das ist, wenn eine Gruppe von Leuten für eine bestimmte Person entscheidet, was die Person machen sollte. Und das sollte dann natürlich auf den Regeln des betreffenden Spiels basieren und es sollte das beste sein für die verschiedenen Dynamiken. Und das spiegelt sich in einigen Gesetzen wider, die es in den verschiedenen Ländern auf diesem Planeten gibt. Wie wir vorhin gesagt haben, man sollte nicht stehlen von einem Spieler im Spiel, man sollte ihm nicht seinen Körper, sein Leben wegnehmen.

In der Freien Zone findet diese Justice oder Gerechtigkeit nur dann Anwendung, wenn es eine Sache ist, die eine Person selbst oder andere Leute daran hindert, die Brücke hochzugehen. Das ist das einzige, worüber man sich Sorgen machen muß, da alles andere gehandhabt werden kann. Aber das ist die Anwendung von Gerechtigkeit, und man könnte sagen, daß es eine ethische Gerechtigkeit ist, basierend auf unserem Spiel. Wir versuchen, Spieler im Spiel zu verbessern. Die kommen hierher, um sich bewußt zu werden, welche offenen Zyklen sie haben und wie sie sie abschließen können. Das nennt sich Auditing und das ist, was wir machen.

Und es ist auch ein Beweis dafür, daß sich Leute wirklich verbessern wollen. Es ist ein grundlegendes Ziel des Spieles. Denn wenn Leute sich nicht verbessern wollten, dann wären sie glücklicher, wenn sie eine Menge offener Zyklen mit sich herumtragen würden. Dann würden sie nicht Verbesserung anstreben, um diese Zyklen abzuschließen, sondern sie würden Gewinne haben, wenn sie möglichst viele offen hätten.

Aber hier reden wir jetzt nicht von Gerechtigkeit. Das Thema von diesem Vortrag ist, wie man Zustände aufgrund seiner eigenen Beobachtung im Leben anwenden kann. Das erste, was ich Euch sagen muß, ist etwas, das einen, wenn man es nicht weiß, verwirren kann. Zustände können nur da angewendet werden, wo man ein Ziel oder ein Streben auf ein Ideal hin hat.

Wir wissen, daß dieses Spiel verschiedene Dynamiken umschließt. Ich habe einen früheren Vortrag darüber gegeben. Es sind mindestens zwölf Dynamiken. Man kann Zustände auf diesen Dynamiken anwenden. Aber es kann sein, daß man mehr Absichten auf einer Dynamik hat. Z.B. auf der ersten Dynamik, da möchte man genügend Geld sparen, um ein neues Auto zu kaufen, aber ebenso möchte man genug Geld sparen, um ein neues Haus zu kaufen. Man könnte nun diese Zustände auf beide Ziele anwenden. Man könnte. Oder man könnte es zusammenfassen und sagen: "Das ist ein finanzielles Ziel." Man könnte sich ein Gesamtziel setzen, um genügend Geld zu verdienen, um sich dieses oder jenes kaufen zu können.

Das ist wiederum die eigene Entscheidung, wo man beobachten will und die richtige Reihenfolge herausfinden will, und wo man diese Zustände dann anwenden will. Und am Ende des Vortrags werdet Ihr sicher sehen, daß es besser ist, sie anzuwenden. Denn wenn man es nicht tut, kommt man vielleicht nicht ans Ziel, das man sich gesetzt hat, sei es nun auf einer oder mehreren Dynamiken oder wo immer man sich dieses Ziel gesetzt hat. Der Grund dafür ist ganz einfach das - und das ist nun dieses ganz überraschende Datum. Es wurde nie sehr deutlich gesagt, und ich möchte es sehr deutlich sagen, da ich gesehen habe, daß es so ist. jedermann, der über 16 hinausgegangen ist, kann feststellen, daß es so ist.

Betrachten wir einmal dieses ganze Universum als Teil von einem Spiel. Und vielleicht gab es Spiele davor, wo es andere Ziele gab. Und vielleicht gab es andere Spiele, die geplant waren, die andere Ziele enthalten. Im Vortrag über die Dynamiken habe ich darüber geredet, was einen dazu bringt, an einem Spiel überhaupt teilzunehmen, und das ist Interesse, Verbesserung und Intelligenz. Aus diesen drei setzt sich ein gutes Spiel zusammen. Und wenn nicht jemand kommt und die Grundlagen von diesem Spiel zudeckt, dann wird man ein erfolgreiches Spiel spielen können.

In diesem Spiel ist dieses Zudecken leider passiert. Wir haben erst jetzt - dank der Brücke und der Arbeit von LRH - einige Grundlagen herausgefunden, was diese Spiele überhaupt erreichen sollen, was die Ziele, die Grundlagen davon sind.

Wenn man es einmal anders anschaut, wenn man ein Geschäft oder Unternehmen hat, dann wird man wahrscheinlich ein Gesamtziel für dieses Unternehmen haben. Sagen wir einmal, man ist im Milchgeschäft. Man hat eine Molkerei und möchte für die Kinder im ganzen Kanton gute Milch liefern. Aber innerhalb von diesem Geschäft hat man auch Unter-Ziele, z.B., daß man sehr saubere Lastwagen hat, um die Milch damit zu transportieren. Man braucht etwas zum Putzen der Flaschen oder man hat Kartons, in denen man die Milch lagern kann, die leicht zu transportieren sind, und die nicht auseinanderfallen, wenn die Leute sie herumtragen. Und man muß natürlich Qualitätskontrollen haben, daß keine Verschmutzungen oder keine Verunreinigungen in die Milch kommen. Man muß verantwortliche Leute in der Molkerei haben, die keine Dinge kaputt machen oder die Milch verunreinigen. All das zusammen fügt sich dann zum Gesamtziel von diesem Unternehmen. Man kann also ein übergeordnetes Gesamtziel haben und dann Unterziele.

Das ist unseren allgemeinen Spielen hier sehr ähnlich. Man kann verschiedene Ziele auf den Dynamiken haben. Wir haben aber herausgefunden, daß das Interesse des Spielers - was immer seine Ziele sind darin liegt, daß er sich oder etwas verbessert. Und zwar, daß es die Qualität des Spiels, des Lebens, die Qualität von Theta verbessert. Und in all diesen Spielen gibt es eine grundlegende Sache, die man herausfinden und gebrauchen sollte. Und man sollte das herausfinden, indem man beobachtet und sieht, was ist, was geschieht, was der Zustand ist.

Mit anderen Worten, die Idee ist, daß man den Zustand herausfindet und daß man herausfindet, was die richtige Reihenfolge von Schritten wäre, um eine Sache durchzuführen, um sie abzuschließen und um in dem Spiel zu gewinnen.

Es ist fast wie die Geschichte von der Verschmutzung oder Vergiftung auf diesem Planeten. Vor hundert Jahren oder so, da lebten die Leute in kleinen Gemeinschaften. Die haben sich keine Sorgen gemacht, was sie mit ihrem Abfall tun, ob sie ihn in den Bach schmeißen, der in den See läuft, oder in ein anderes Gebiet, in eine andere Gemeinde. Wie sie dann anfingen, Motoren zu haben, da haben sie sich keine Gedanken darüber gemacht, was hinten herauskommt, da sie nicht in enger Verbindung mit anderen waren und nicht gesehen haben, was es anderen antun könnte.

Aber heutzutage, mit einer weltweiten Kommunikation und der Möglichkeit, das alles zu messen, ist es sehr wichtig geworden, daß man die Abfallprodukte nicht einfach wegschmeißt oder in die Luft gehen läßt, sondern sie konserviert oder wieder verwendet oder auffängt. Durch den natürlichen Verlauf des Spieles auf diesem Planeten ist das Konservieren von Abfallstoffen und das Wiederverwenden eine sehr wichtige Sache geworden, weil es sonst das Überleben von allen beeinträchtigen kann. Und es hat sogar noch mehr Bedeutung, als eine dieser grundlegenden Übereinstimmungen, auf denen dieses Spiel basiert.

Wir reden hier von einer Übereinstimmung, daß der Faktor im Spiel enthalten sein würde und daß er eine ganz bestimmte Wichtigkeit hätte, und daß wir alle herausfinden, was es damit auf sich hat. Und darüber wurde übereingestimmt, bevor das Spiel überhaupt angefangen hat. Es ist sehr grundlegend und sehr, sehr wichtig. Es zieht sich durch das ganze Leben hindurch - oder liegt darunter.

Und durch die Störungen wurde man darüber verwirrt. Was ist das Grundlegende, was jeder von diesem speziellen Universum in diesem Spiel lernen soll?

Im übrigen kann man das Spiel nicht abschließen, man kann da nicht herauskommen, bevor man das nicht herausgefunden hat. Es ist wie in einem dieser Brettspiele, Monopoly oder so, wenn man an der Reihe ist und dann nicht würfelt und seine Figuren bewegt, dann kommt man nicht vorwärts, d.h. wenn man weiterkommen will, dann muß man den nächsten Zyklus tun, was immer das ist.

Was man in diesem Spiel, nicht speziell im Auditing, sondern im Leben herausfinden soll, das ist der Zustand, auf dem dieses Spiel beruht und die Formel oder die Schritte, wie man diesen Zustand verbessert zum nächsthöheren Zustand oder zum nächsten Teil des Spiels. Und wenn man das nicht macht, gestört oder abgelenkt wird, dann geht man zu den niedrigeren oder früheren Zuständen zurück.

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